Rush Limbaugh Quote of the Day

"I hope I didn't shock you, folks, by telling you that Iran may be working on a bomb, but the UN just announced that that's what they think might be going on."
28. Oktober 2008

Neues vom Affen

King Kong bekommt Probleme:

Das Ende des Scheckbuch-Sozialismus ist in Sicht: Der in den letzten Wochen rasant sinkende Ölpreis trifft Hugo Chávez schwer. Ausgerechnet im Wahlkampf spricht Venezuelas Staatspräsident jetzt erstmals öffentlich von einer neuen “Sparsamkeit”.

Im glorreichen Land des Sozialismus des 21. Jahrhunderts ist nämlich über 50% des Haushalts vom Ölexport abhängig. Während das Land noch immer arm und eine vernünftige Wirtschaft abseits von der Ölförderung nach wie vor nicht besteht, fuhren die Staatsbediensteten BMW und Chavez ließ derart viele Waffen importieren, daß Venezuela es erstmals in die Top10 der Waffenimporteure geschafft hat.

Den neuen Sprachgebrauch aus Caracas dürften auch die von Venezuela gesponserten Regierungen in der Region beunruhigt zur Kenntnis nehmen. Stimmen die Zahlen, die das lateinamerikanische Zentrum für wissenschaftliche Studien (Cieca) jetzt veröffentlichte, dann hat die Chávez-Regierung die Staaten Bolivien, Kuba, Nicaragua, Haiti und Honduras allein seit 2004 auf unterschiedliche Art und Weise mit insgesamt 25 Milliarden US-Dollar unterstützt. Mal sind es subventionierte Öllieferungen für Kuba, mal günstige Kredite für Bolivien.

Zudem habe Venezuela nach Cieca-Statistiken seit 2005 rund 3,5 Milliarden US-Dollar für den Kauf russischer Waffen ausgegeben. Nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri ist das Land im vergangenen Jahr erstmals in die Top Ten der weltweiten Waffenimporteure aufgestiegen. Im November will Venezuela in einem gemeinsamen russisch-venezolanischen Manöver den neuen Waffenreichtum zur Schau stellen.

Das macht Chávez angreifbar. Unlängst polterte mit Daniel Santolo ein ehemaliger sozialistischer Verbündeter des Präsidenten publikumswirksam, das Land brauche Gulaschkanonen statt Militärgerät.

Doch Chavez läßt sich nicht unterkriegen. Er zeigt den weltweiten Linken mal wieder was für ein Vorbild er für sie ist, indem er bei einem falschen Wahlergebnis Waffengewalt androht.

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Bisher gibt es 5 Kommentare zu “Neues vom Affen”

  1. 1 topiltzin (Dienstag, 28. Oktober 2008; 12:26): 

    “Friedenspolitik” heißt wohl auch Umverteilung von Waffen. Unbescholtene US-Bürger sollen sie abgeben, damit die “fortschrittlichen” Kräfte dafür sorgen können, dass sie in die richtigen Hände kommen, nämlich jene von Hugo, Kim und Castro.

    Das Schärfste waren ja jene “DDR”-Ausgaben zB von Kinderzeitschriften (wie “Bummi”), in denen plötzlich NVA-Soldaten mit Schießgewehr mitspielten, während gleichzeitig im Westen die von Moskau und Ostberlin ferngesteuerte “Friedensbewegung” den Widerstandswillen gegen eine mögliche militärische Durchsetzung der Weltrevolution einschläfern sollte…

    Wer weiß, vll kommen UNO, EU und deren “befreundete Staaten” am Ende wirklich auf die Idee, im Falle eines Wahlsieges von McCain auf militante Weise den “Fortschritt” in den USA durchzusetzen…

  2. 2 Heinz (Dienstag, 28. Oktober 2008; 22:28): 

    Chávez droht mit Waffengewalt bei Wahlerfolg der Opposition

    Kennt man Sozialisten anders? Wir dürfen nicht zulassen, dass solches Pack bei uns je an die Macht kommt!

  3. 3 Ein positives Fazit » Gegenstimme (Freitag, 07. November 2008; 14:28): 

    […] schon dabei rauskommen? Wenn Chavez wirklich auf seine Wähler schießen läßt wie angekündigt, wird er das ignorieren und trotzdem lieb zu ihm sein? Das kann er sich innenpolitisch doch gar […]

  4. 4 hallowach (Sonntag, 23. November 2008; 00:28): 

    Die FAZ wittert den langsamen Übergang von Chavez zur unumschränkten Gewalt. Das Ding ist auf dem Weg.

  5. 5 Jürgen (Sonntag, 23. November 2008; 02:14): 

    Echt? Die FAZ wittert noch was? Scheint mir bei dem immer mehr verkommenden Blättchen kaum noch möglich zu sein.

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