Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
30. Oktober 2008

Einer, der was zu sagen hat …

… so viele reden viel, wenn der Tag lang ist, ohne etwas zu sagen. Ich zappte vor einigen Tagen beim Abendbrot durch die Fernsehkanäle und blieb bei CNN stehen. Erst “The One” mit einer Rede, dann McCain. Einer erinnerte mich dabei eher an einen Motivationsguru bei einem Seminar der Hamburg-Mannheimer, der andere sprach über Sachthemen. Ich denke, ich muss nicht ausführen, wer von den beiden was machte.

Ich will Euch aber nicht die Rede eines Mannes vorenthalten, der es schafft, in 15 Minuten deutlich zu machen, worum es jetzt geht und auch in einigen Jahren noch gehen wird.

Mike Huckabee ist eine charakterstarke, bodenständige, eloquente und integre Persönlichkeit, die es verdient hat, künftig eine wichtige Rolle auszufüllen. Ich könnte mir diesen Mann sehr gut eines Tages im Weißen Haus vorstellen.

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Politik allg., USA, In eigener Sache
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30. Oktober 2008

Palin for President!

Mensch, gestern Abend dachte ich noch so vor mich hin, dass es doch eigentlich eine gute Sache wäre, wenn sich Sarah Palin in vier Jahren selbst als Präsidentschaftskandidatin aufstellen ließe, falls die aktuelle Wahl für die Republikaner in die Hosen geht. Immerhin könnte sie dann den möglicherweise erneut antretenden Obama gehörig abwatschen. Denn a) glaube ich, dass die Amis in der kommenden Präsidentschaftszeit ganz schnell erkennen werden, welchem Heuchler und Irren sie da auf den Leim gegangen sind, nur weil sie Bush weghaben wollten. Und b) denke ich, dass Palin schon heute wesentlich bessere Chancen hätte, gegen Obama Präsidentin zu werden, als McCain. Vor allem hat sie im Gegensatz zu Obama bereits bewiesen, dass sie herausragende Politik machen und einen Staat führen kann. Auch wenn (oder gerade weil) die linkslastige US-Medienlandschaft in den letzten Wochen speziell gegen sie hyperventilierte, die Sympathien einer Mehrheit der Amis hat sie meiner Meinung nach auf ihrer Seite. Das ist vermutlich gerade der Grund, weshalb die Medien so gegen sie schießen. Sie treiben Angst und Panik.

Wie auch immer, heute lese ich, dass ich mit meinen in meinem ersten Satz ausgedrückten Gedanken gar nicht so falsch lag! Das wäre eine wirklich gelungene Sache und ein wundervoller Schlag in die Fresse der linken US-Sozialisten und -Medien — aber auch für dasselbe Klientel in Europa! Darum unbedingt 2012:

Sarah Palin for President!

Autor: Jürgen | Abgelegt unter USA
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30. Oktober 2008

Off-topic

Herzlichen Dank an Kurosuke für die Idee zum neuen Header der Gegenstimme!

Autor: Jürgen | Abgelegt unter In eigener Sache
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30. Oktober 2008

Doublethink Lektion III

Gut, den Titel hab ich bei topiltzin geklaut (1|2), aber ich finde, das Nachfolgende passt ganz gut in seine bisherige Kleinserie. Ich hätte meinen kurzen Beitrag auch so überschreiben können:

Was des Kaisers neue Kleider, sind des Messias neue Tempel

(Auch geil, gell?)

Um was geht’s? Darum: 150.000 Bucks aus Wahlkampfspenden habe Sarah Palin zur Unterstreichung ihrer natürlichen Schönheit bei ihren Wahlkampfauftritten verpulvert. So echauffierten sich nicht nur deutsche Zeitungen (denen es eh egal sein könnte), sondern speziell die linken US-Mainstreammedien.

Sicher, kann man sich trefflich darüber streiten, ob das nötig ist (war) oder nicht. Andererseits ist es mir persönlich lieber, jemand haut soviel Knete auf den Kopf, um in der Öffentlich hübsch, adrett, attraktiv, ansehlich, sympathisch etc. auszusehen, als dass ein anderer 5.300.000 Dollar dafür verpulvert, seinen ihm nachgesagten pseudogöttlichen Status durch übertriebene, geschmacklose Kulissen einer Wahlkampfbühne auf dem Ivesco Field in Denver zu unterstreichen, und damit in seiner Hybris eine erlöserhafte Selbstinszenierung zu betreiben.

Jepp, richtig erkannt: im zweiten Fall geht’s um “The One”, den schwarzen “Messias” aus dem “gelobten Land”, Barack O., den Retter der Enterbten, Verarmten, sozial Benachteiligten, Geringverdiener, Verwahrlosten, Opfer des Kapitals — oder sozialistisch korrekt ausgedrückt: der Arbeiter und Bauern.

5,3 Mille für so einen Scheiss! Jetzt schaun Sie sich dochmal den Protz auf dem Bild an! 5,3 Mio. — was hätte der ehrenvolle “community organizer” in den Slums Chicagos mit dieser Summe nicht alles Gutes tun können. Aber, wie so oft: viel Blabla, und wenn’s drauf ankommt, ist nix dahinter. Zumindest dann nicht, wenn’s an die eigene Kohle geht (im weitesten Sinne).

Und die Medien? Denen doch egal. War ja nicht McCain, der sich für 5.300.000 Dollar vulgär-architektonisch einen runtergeholt hatte. Aber die 150.000 Kröten der Palin zum Medienskandal erheben, so ist’s recht!

(Inspiriert durch eine Mail von Gudrun)

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Medienwelt, Left Trash, USA
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