Gegossenes Blei

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06. November 2008

WSJ: “Eine Schande, wie mit Bush umgegangen wurde”

In der heutigen Online-Ausgabe des “Wall Street Journal” hat Jeffrey Scott Shapiro einige deutliche und sehr kritische Worte darüber gefunden, wie sich sowohl das linksliberale Establishment als auch Heckenschützen aus den eigenen Reihen seit seiner Wiederwahl gegenüber dem größten noch amtierenden Staatsmann der Welt verhalten hatten.

Er erinnerte daran, dass George W. Bush auch nach seiner triumphalen Wiederwahl betont hatte, über Parteigrenzen hinweg zum Wohle des Landes arbeiten zu wollen und dabei durchaus auch bis zur Grenze des für ihn Tragbaren gegangen war, um einen breiten Konsens zur Lösung der großen Probleme des Landes zu erzielen. Einzig: Er wurde von Links und Rechts gleichermaßen dabei im Stich gelassen.

In seinem Beitrag verweist Shapiro darauf, dass Präsident Harry S. Truman kurz vor Ende seiner Amtszeit mit 22% noch niedrigere Zustimmungsraten in Umfragen erzielt hatte als heute George W. Bush. In einer 2005 vom WSJ durchgeführten Umfrage zum Thema “Wer war der beste Präsident aller Zeiten?” belegte Truman hingegen den 7.Platz, ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass seine Politik sich langfristig als richtig erwiesen hatte.

Ähnlich werde auch in nicht allzu ferner Zukunft die Politik von George W.Bush bewertet werden. Dann wird sich auch das als Common Sense durchsetzen, was heute nur wenige couragierte Journalisten wie Jeffrey Scott Shapiro erkennen:

“The treatment President Bush has received from this country is nothing less than a disgrace. The attacks launched against him have been cruel and slanderous, proving to the world what little character and resolve we have. The president is not to blame for all these problems. He never lost faith in America or her people, and has tried his hardest to continue leading our nation during a very difficult time.

Our failure to stand by the one person who continued to stand by us has not gone unnoticed by our enemies. It has shown to the world how disloyal we can be when our president needed loyalty — a shameful display of arrogance and weakness that will haunt this nation long after Mr. Bush has left the White House.”

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Autor: topiltzin | Abgelegt unter Medienwelt, Politik allg., USA
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