Gegossenes Blei

Den täglichen Rückblick auf Interessantes und Abstruses aus der internationalen Medienwelt und Blogosphäre in Bezug auf die aktuelle israelische Antiterror-Operation "Gegossenes Blei" gibt's bei Helplev. Lesen!
14. November 2008

Cholora mit Pest bekämpfen

Der “Kampf gegen Rechts” nimmt immer skurilere Formen an. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis wir wegen unserer Überzeugungen, für unsere Liebe zur Vernunft und unsere realistische Weltsicht, wegen unserer Sehnsucht nach Freiheit, Werten und Recht kriminalisiert und vielleicht sogar verfolgt werden. Eine linksextreme, intolerante Grundhaltung zeichnet immer mehr Menschen in Deutschland, Europa und der ganzen Welt aus. Die ehemals vorwiegend im Osten Deutschlands starken Kommunisten erleben bundesweit einen Boom: 13% der befragten Wähler würden heute die Linke wählen, weitere 11% die Grünen!  Damit sind die Kommunisten drittstärkste Kraft in Deutschland und linke Utopisten würden ¼ der Abgeordneten im Bundestag stellen, wenn man SPD-Abgeordnete nicht mitrechnet! Zu verdanken ist das auch dem ständig öffentlich geforderten “Kampf gegen Rechts”. Doch eines hat die Geschichte gezeigt: Der eigenen Bevölkerung gegenüber waren Kommunisten weitaus bestialischer und abartiger als die Nazis! Das, was die Nazis selektiv mit den Juden gemacht haben, haben Kommunisten wahllos mit Jedem gemacht. So werden viele der Söhne und Enkel der Nazis, die jetzt hoffen, endlich mal zu den “Guten” zu gehören, dafür teuer bezahlen. Die “wie konntet ihr das zulassen”-Fragergeneration ist offensichtlich zu dämlich, um die Situation in der Weimarer Republik auf heute zu übertragen und die “Nazis” von heute zu erkennen und zu stoppen. Hätte dieses Volk noch Anstand und Vernunft, es gäbe Zivilcourage und einen “Kampf gegen Links”! “Nazi” wäre das zweitschlimmste Schimpfwort nach “Kommunist”!

Wer in den letzten Tagen unseren Kommentarbereich gelesen hat, der konnte dort einige Links finden, die Informationen zum Thema Demozid liefern. 

Einige interessante Zahlen des amerikanischen Demozidforschers Rudolph Rummel möchte ich an dieser Stelle herausgreifen, um zu verdeutlichen, womit wir es zu tun haben:

Demozidopfer durch die Nazis: rd. 21 Mio in zwölf Jahren 1933 – 1945.
Demozidopfer durch die Kommunisten Rußlands: rd. 62 Mio in 70 Jahren 1917 – 1987.
Demozidopfer durch die Kommunisten Chinas (Mao): rd. 77 Mio in 64 Jahren 1923 – 1987, davon mehr als 73 Mio nach 1949.
Demozidopfer durch die Kambodschanischen Roten Khmer: rd. 2 Mio in vier Jahren (25% – 30% der eigenen Bevölkerung!)

Gefallene Soldaten in allen Kriegen des 20. Jahrhunderts zusammen genommen: 34 Mio

Jeder Deutsche weiß um die Abartigkeit des Faschismus - kaum einem ist bewußt, dass Kommunismus die nächsthöhere Stufe der Abartigkeit ist!

Kaum jemandem fällt auf, dass Nazis und Kommunisten gemeinsam, die einzige Ideologie, die das Zeug hat, diese beiden an Unmenschlichkeit noch zu übertreffen, instinktiv schützen und fördern. Gibt es dafür eine andere Erklärung, als dämonischen Einfluß?

Quellen:  1  2  3

Nachtrag:

Interessant sind auch folgende Zahlen:

Demozidopfer in China von 200 v.Chr. bis 1900: 33,5 Mio
Demozidopfer in Russland von 1000 bis 1917: 2,1 Mio

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Autor: Heinz | Abgelegt unter Libertophobie, Ratiophobie, Left Trash, Germanyland, Polemik
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14. November 2008

What is Communism?

Anläßlich des 100. Geburtstags von McCarthy ein kleiner Film aus seiner Zeit:

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Autor: Huwi | Abgelegt unter Libertophobie, Left Trash, Sonstiges
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14. November 2008

Wessen Reden ist Hassrede?

Robert Spencer
Human Events, 12. November 2008

“Ihr müsst den Westen vernichten” – das sagte ein Sprecher gerade auf einer Konferenz in London. Auf der Konferenz gab es islamische Führer, die offen dazu aufriefen die britische Regierung zu stürzen und in Großbritannien einen islamischen Staat einzurichten – unter den Augen der britischen Behörden, die gerade ein paar Tage vor der Konferenz einen neuen Schlag gegen „Hassreden“ und „extremistische Predigten“ verkündeten. Die Episode war (oder hätte es sein sollen) lehrreich für Vertreter der Fairness-Doktrin und „Hassrede“-Gesetze in den Vereinigten Staaten.

Anjem Choudary, der Organisator der Konferenz, erklärte auf dieser: „Als Muslime werden wir uns nicht von Menschen gemachten Gesetzen, einer Regierung oder einem Premierminister – einem Bush oder Brown – unterwerfen; oder einer Jacqui Smith. Wir unterwerfen uns Allah.“ Statt sich zu unterwerfen, forderte er die Muslime auf sich zu erheben: „Es ist unsere religiöse Pflicht uns physisch wie mental vorzubereiten und gegen die Unterdrückung der Muslime zu erheben und uns zu nehmen, was rechtmäßig uns gehört. Der Jihad ist eine Pflicht und ein Kampf und eine Verpflichtung, die auf unser aller Schultern liegt. Wir werden nicht ruhen, bis die Flagge Allahs und die Flagge des Islam über der Downing Street 10 aufgezogen wird.“

Choudary forderte die Muslime auf den Mut zu haben die Risiken auf sich zu nehmen, die durchd ie Teilnahme am gewaltsamen Umsturz des britischen Staates mit sich bringt. „Es gibt drei Arten von Muslimen“, sagte er. „Die im Gefängnis, die von uns, die auf dem Weg [ins Gefängnis] sind und nicht praktizierende Muslime. Brüder und Schwestern, wenn ihr keine Angst davor habt, dass eure Heime von der Polizei der Kuffar [Ungläubigen] gestürmt werden, dann verschafft ihr der Scharia [dem islamischen Gesetz] keine Geltung.“

Per Liveschaltung aus dem Libanon ermahnte Scheik Omar Bakri Muhammad, jihadistischer Führer mit ehemaligem Wohnsitz in Großbritannien, dem aber jetzt die Rückkehr in dieses Land verwehrt wird, die Konferenzteilnehmer: „Gehorcht dem britischen Gesetz nicht… Wir müssen für den Islam kämpfen und sterben – das ist die Karte und die Straße ins Paradies.“ Er pries Osama bin Laden und behauptete, dass die Muslime keine Verpflichtung hätten säkulare Gesetze statt das islamische Gesetz zu beachten.

Ironischerweise fand diese Konferenz nur zwei Wochen nach der Ankündigung der britischen Innenministerin Jacqui Smith statt, dass die britische Regierung neue Schritte unternehmen wird, um „Hass-Prediger von der Verbreitung des Extremismus in unseren Gemeinden“ anzuhalten. Werden also Choudary und die anderen Organisatoren der Konferenz und die Redner verhaftet? Unwahrscheinlich: ein Beamter des britischen Innenministeriums sagte, dass „die neuen Maßnahmen … nur verhindern, dass Einzelpersonen hierher kommen und ihren Hass persönlich verbreiten“. Als solche „decken sie diese jihadistische Konferenz nicht ab“.

Später spielten das Innenministerium und Londons Metropolitan Police „Kriegst mich nicht“. Eine Äußerung aus dem Innenministerium besagte, dass es nicht in ihre Verantwortung fiele zu beurteilen, ob Gesetzte gebrochen wurden oder nicht; statt dessen „ist es Aufgabe der Polizei und der königlichen Staatsanwaltschaft jeden Gesetzesbruch zu untersuchen“, worauf ein Polizeisprecher antwortete: „Das Innenministerium macht die Gesetze. Wenn es nicht weiß, ob etwas gegen das Gesetz verstößt, wer dann?“

Eine gute Frage – und eine, die dem Problem mit den „Hassrede-Gesetzen“ allgemein direkt im Kern trifft. Selbst angesichts der offenen Aufforderung der jihadistischen Konferenz von London die britische Gesellschaft, wie sie derzeit konstituiert ist, zu vernichten und das islamische Gesetz durchzusetzen, ist niemand sicher, was „Hass-Reden“ darstellt und warum Hass-Reden-Gesetze so gefährlich sind. „Hass-Reden“, wie die „Fairness“, die die Fairness-Doktrin sie einzuführen verspricht, liegen im Ermessen des Betrachters. Hassrede-Gesetze sind, wie die Fairness-Doktrin, derart vage in ihrer Anwendung, dass die Strafverfolgungsbeamten leicht ernsthaft benebelt werden können (so, wie das Innenministerium des Königreichs), was die Grenzen überschreitet und was nicht – und dass genau diese Verschwommenheit sie zu einem Werkzeug in den Händen derer machen können, die die Macht haben Dissens zum Schweigen zu bringen.

Während Amerika einen neuen Präsidenten willkommen heißt, der zu seinen Unterstützern viele zählt, die gerne sehen würden, dass die USA Gesetze wie Großbritanniens Hassrede-Kodex und die Fairness-Doktrin einführen, illustriert diese jihadistische Konferenz in London erneut, dass solche Gesetze mehr Probleme schaffen als sie lösen. Während die Jihadisten in Großbritannien offen von ihrer Absicht sprechen die britische Regierung zu stürzen, wären die britischen Offiziellen besser dran, wenn sie alte Gesetze zur Aufwiegelung abstaubten und durchsetzten, statt zu versuchen herauszufinden, ob einige gefährliche neue Gesetze gebrochen wurden.

Übersetzung aus dem Englischen: H. Eiteneier / Parallelveröffentlichung mit helplev

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Autor: Uebersetzer | Abgelegt unter Islam allg., Endsieg (Dār al-Islām), Innere Sicherheit
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