18.
November
2008
Pumuckel schreibt:
Wir kämpfen seit Jahren gegen immer wieder mal geäußerte Bestrebungen, das Internet zu zensieren, egal aus welcher Ecke sie auch kommen“, betont Petra Pau im Interview der Woche. Den großen und demokratischen Fortschritt des Wikipedia-Prinzips sieht sie darin, “dass es dort keinen Ober-Zensor gibt und keine Chef-Redaktion, die eine politische Linie vorgeben kann.” Wichtig ist es, dass Kinder und Jugendliche Medienkompetenz erwerben. Auch Fraktionsvize Bodo Ramelow äußert Respekt für das Engagement der tausenden Nutzerinnen und Nutzer, die diese freie und allen zugängliche Enzyklopädie aufbauen: “Wikipedia ist ein wichtiges Informationsmedium. Ich bin sicher, dass ein Missbrauch von Wikipedia für Falschmeldungen nur mit allen an der Plattform Beteiligten gemeinsam verhindert werden kann, nicht gegen sie.”[Hervorhebung von mir]
Weiter unten rechts auf der Seite steht dann aber:

Ist das für euch auch ein gewisser Widerspruch, wenn man sich einerseits gegen jede Bestrebung das Internet zu zensieren stellt, aber Nazis (natürlich nach eigener Definition) aus dem Netz haben will?
Ach, dass ich von wirklichen Nazis, seien sie alt-Nazis oder Neonazis, so viel halte wie von Hämorrhoiden muß ich vernünftigen Menschen gegenüber ja nicht äußern, oder?
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Autor: Huwi | Abgelegt unter Wikipedia, Aus dem Irrenhaus, Left Trash
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18.
November
2008
Ich weiß, das Thema ist langsam ausgelutscht, aber weil’s so schön ist, möchte ich doch noch eben interessante Grafiken präsentieren. Die erste fand ich auf Rush’s Website, die beiden anderen hab’ ich mir irgendwo ergoogelt:

Im Vergleich dazu die Ergebnisse der letzten beiden Bush-Wahlen:
Bush vs. Kerry, 2004:

Bush vs. Gore, 2000:

Flächenmäßig hat sich nur Unwesentliches getan und es spricht vieles dafür, dass 2012, wenn die Obamania längst abgeklungen, die heute noch so euphorischen Obama-Jünger enttäuscht am Boden liegen und Vernunft und Verantwortung bei weiten Teilen der US-Bevölkerung zurückgekehrt sind, die Landkarte wieder wie 2000 oder 2004 oder soagr noch besser für die Republikaner aussehen wird.
Jedenfalls ist der Sieg Obamas bei weitem kein erdrutschartiger, trotz gelungener Mobilisierung von Demokraten nahestehenden Schläfern, Wählerbetrug durch die Medien und angeblicher Republikanermüdigkeit der Bevölkerung. Hat man den Medien-Hype der letzten Wochen und Monate noch vor Augen, so hätte BHO mindestens 75 % der Wählerstimmen auf sich vereinen müssen. Das Ergebnis mit gerade mal 6,7 Prozentpunkten Unterschied zum unterlegenen McCain (52,7 % zu 46 %) ist dem gegenüber geradzu läppisch, noch dazu wenn man bedenkt, dass die Wähler im Gegensatz zu hiesigen Wahlen letztendlich gerade mal zwischen zwei Parteien entscheiden. (Die völlig bedeutungslosen Grüppchen von Kandidaten wie den unabhängigen Ralph Nader (0,6 %), Bob Barr von den Libertinären (0,4 %) oder Cynthia McKinney von den US-Grünen (0,1 %) kann man noch nicht mal als Randparteien bezeichnen.)
So, bis Januar 2009 werde auch ich erstmal wieder zu anderen Themen übergehen …
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Autor: Jürgen | Abgelegt unter USA
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