Amerika ist noch immer konservativ
Ich weiß, das Thema ist langsam ausgelutscht, aber weil’s so schön ist, möchte ich doch noch eben interessante Grafiken präsentieren. Die erste fand ich auf Rush’s Website, die beiden anderen hab’ ich mir irgendwo ergoogelt:
Im Vergleich dazu die Ergebnisse der letzten beiden Bush-Wahlen:
Bush vs. Kerry, 2004:

Bush vs. Gore, 2000:

Flächenmäßig hat sich nur Unwesentliches getan und es spricht vieles dafür, dass 2012, wenn die Obamania längst abgeklungen, die heute noch so euphorischen Obama-Jünger enttäuscht am Boden liegen und Vernunft und Verantwortung bei weiten Teilen der US-Bevölkerung zurückgekehrt sind, die Landkarte wieder wie 2000 oder 2004 oder soagr noch besser für die Republikaner aussehen wird.
Jedenfalls ist der Sieg Obamas bei weitem kein erdrutschartiger, trotz gelungener Mobilisierung von Demokraten nahestehenden Schläfern, Wählerbetrug durch die Medien und angeblicher Republikanermüdigkeit der Bevölkerung. Hat man den Medien-Hype der letzten Wochen und Monate noch vor Augen, so hätte BHO mindestens 75 % der Wählerstimmen auf sich vereinen müssen. Das Ergebnis mit gerade mal 6,7 Prozentpunkten Unterschied zum unterlegenen McCain (52,7 % zu 46 %) ist dem gegenüber geradzu läppisch, noch dazu wenn man bedenkt, dass die Wähler im Gegensatz zu hiesigen Wahlen letztendlich gerade mal zwischen zwei Parteien entscheiden. (Die völlig bedeutungslosen Grüppchen von Kandidaten wie den unabhängigen Ralph Nader (0,6 %), Bob Barr von den Libertinären (0,4 %) oder Cynthia McKinney von den US-Grünen (0,1 %) kann man noch nicht mal als Randparteien bezeichnen.)
So, bis Januar 2009 werde auch ich erstmal wieder zu anderen Themen übergehen …
Dieser Beitrag wurde von Jürgen am Dienstag, 18. November 2008 um 00:13 Uhr veröffentlicht und unter USA abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.













Es muss heißen “Bob Barr von den Libertären”. Libertarismus, Libertäre, libertär.
P.S. Auch wenn Barr für die Libertäre Partei angetreten ist, handelt es sich bei ihm nicht um einen Libertären. Auf deutsche Verhältnisse übertragen, könnte man ihn als liberalen Konservativen bezeichnen.
@Marco: stimmt.
[…] Werte, sondern darum, wie man sie möglichst unbemerkt so loswerden kann, dass man einerseits die konservativen Landeier nicht verschreckt und anderseits den einen oder anderen städtischen Schwulen oder […]
Sieht schön aus, aber in den roten Staaten ist viel leeres Gebiet…es sieht anders aus wenn die Gebiete nach Bevölkerung gewichtet sind:
http://www-personal.umich.edu/~mejn/election/2008/
Geil finde ich zB das Ergebnis von Ochiltree County, TX … oder Beaver County, OK …
Ich finde Oklahoma im Allgemeinen geil. Wenn ich mich nicht verguckt habe, hat McCain da alles gewonnen.
Winni,
dann darfst du Oklahoma behalten…
Das ist so lieb von Dir Ralphieboy!
Es ist nur Schade um Nevada…eh, Mike?