Rush Limbaugh Quote of the Day

"These Democrats are so arrogant and condescending, and they have all this power now so they're not even bothering to put masks on. So we're seeing what they really are, all of them. They're nuts. They're kooks, liars, freaks."
22. November 2008

Victory in Iraq Day!

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Einem Aufruf der “Zombietime” folgend feiern wir heute den Tag des Sieges im Irak! Ein Sieg, der vielen wehtun wird, weil sie so verdammt falsch lagen.

Um nur eine Stimme aus dem Mai 2007 zu nennen:

Der Irak ist nach Ansicht des ehemaligen hochrangigen US-Diplomaten Richard Holbrooke längst in einen Bürgerkrieg geglitten, der außer Kontrolle geraten ist. Für die USA sei die Situation in und um Bagdad eine außenpolitische Krise, die ein größeres Ausmaß habe als damals der Krieg in Vietnam, sagte Holbrooke bei einer Vorlesung. “Der Irak zeigt uns schon jetzt die schlimmste internationale Lage in der modernen Geschichte der USA auf.” Der frühere UN-Botschafter der USA hatte selbst in Vietnam gedient und sich später auf politischer Ebene mit dem Thema befasst. “Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal sagen würde, irgendetwas wäre schlimmer als Vietnam, aber der Irak ist dies in der Tat.”

Der Irak ist im November 2008 für all die Pazifi-, Sozial- und Antiamerikanisten tatsächlich schlimmer als Vietnam, denn anders als Vietnam wurde der Irak-Krieg konsequent zu Ende geführt und gewonnen! Um es mit Zombietime zu sagen:

By every measure, The United States and coalition forces have conclusively defeated all enemies in Iraq, pacified the country, deposed the previous regime, successfully helped to establish a new functioning democratic government, and suppressed any lingering insurgencies. The war has come to an end. And we won.

Trotz Tiefpunkten wie Abu-Ghraib, für das die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurden, haben die Amerikaner vermutlich einen der humansten Kriege der Weltgeschichte mit größter Rücksicht auf die Zivilbevölkerung geführt! Und das gegen einen Gegner, der an Skrupelosigkeit und Verschlagenheit seinesgleichen sucht. Es ist schwer zivile Opfer zu vermeiden, wenn sich der feige Feind zwischen Frauen und Kindern verschanzt und keine Uniform trägt.

Die USA haben nicht nur gegen Terroristen und Baath-Faschisten im Irak gekämpft, nein, auch die Weltöffentlichkeit, der zu Saddam nie etwas einfiel, hatte man gegen sich. Wer zu Saddam nie etwas zu sagen hatte, tat sich nicht schwer, Bush mit Hitler zu vergleichen. Die Weltpresse schrieb ausnahmslos den Untergang des Iraks herbei und manchmal schien es, daß das Leiden Iraker nur zu gerne hingenommen wurde, solange es dem Großen Satan im Weißen Haus nur schadete. Natürlich waren die wenigsten offen für Saddam, aber es hieß immer wieder Krieg wäre nie eine Lösung. Was aber diese ominöse Alternativlösung gewesen sein soll, wurde allzu selten dargelegt. Die UNO beispielsweise hatte Saddam seit dem ersten Golfkrieg auf dem Radar und hat nichts bewirkt… Aber dieser großen Organisation wollte man es weiter überlassen, den Schlächter von Bagdad kritisch zu begleiten, während er in seinen “rape rooms” (Vergewaltigungszimmern) von seinen Rechten als souveräner Staatenlenker Gebrauch machte. Nur keine Einmischung in innere Angelegenheiten souveräner Staaten! Wenn ich eines in den letzten Jahren gelernt habe, dann daß die Menschlichkeit jener, die am lautesten vor Nationalismus warnen, offensichtlich vor Staatsgrenzen abrupt ihr Ende findet.

Die UNO anstatt der USA? Die Organisation in denen die Franzosen ein Vetorecht haben? Die gleichen Franzosen, die in einer Tour Sanktionen gegen den Irak unterlaufen haben? Dazu kommt der faktisch negative Friedensbegriff der UNO, was bedeutet, daß für die UNO trotz Geschwafels drumherum einzig die Abwesenheit von Krieg auf zwischenstaatlicher Ebene entscheidend ist. Mit China und Russland, die selbst Probleme mit Menschenrechten in ihren Ländern haben, in Entscheidungspositionen ist das auch selbsterklärend und wird sich nicht ändern. Denn mit einer ernsthaften Konzentrierung der UNO auf Menschenrechte, Freiheit, Demokratie und innere Angelegenheiten im Allgemeinen würden die beiden genannten Ländern am eigenen Ast sägen. Die UNO hätte im Irak nie etwas erreichen können. Aber ihr wollte man noch Jahrzehnte geben. Den USA warf man schon nach wenigen Wochen ein Scheitern vor. Soviele lehnten sich aus dem Fenster und schwadronierten darüber, daß der Ansatz der USA keinen Erfolg haben könne! Der heutige Tag ist ihr kollektiver Fenstersturz. Schönen Flug wünsche ich! WIR HABEN GEWONNEN!

“Wir” sind alle, die auf dem Recht der Iraker bestanden haben, in Freiheit zu leben! Überall auf der Welt. Die Iraker haben nun eine Chance! Dank tapferer und bewundernswerter Soldaten, die ihr Leben und ihre Gesundheit offensichtlich nicht für Öl geopfert haben, und einem standhaften “Commander in Chief”, der gegen alle Widerstände und ohne Rücksicht auf sich selbst nicht aufgegeben hat.

Ich habe mit einem Vietnam-Vergleich begonnen und ich möchte mit einem enden:

Der US-Rückzug in Vietnam sei mit dem Leben Millionen unschuldiger Vietnamesen, den Flüchtlingsströmen der “boat people”, Umerziehungslagern und dem blutigen Regime der Roten Khmer in Kambodscha bezahlt worden. “Heute sind es andere Namen und Orte, aber der fundamentale Charakter des Kampfes ist unverändert”

Recht so, Mr. Bush!

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Dieser Beitrag wurde von Sir Winston am Samstag, 22. November 2008 um 11:31 Uhr veröffentlicht und unter Irak, USA, In eigener Sache abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.

Bisher gibt es 15 Kommentare zu “Victory in Iraq Day!”

  1. 1 anke (Samstag, 22. November 2008; 12:21): 

    danke .gut geschrieben.ich hoffe nur das amerika seine soldaten nicht verrät.wie die virtnamvetteranen. das hat kein soldat verdient.

  2. 2 Mir (Sonntag, 23. November 2008; 02:17): 

    Ein sehr guter Beitrag. Schön, daß du auch den Einsatz der amerikanischen Soldaten würdigst, denen alle Erfolge im Irak in erster Linie zu verdanken sind. Nicht zu vergessen natürlich auch alle Soldaten und sonstigen Helfer aus Ländern der Koalition (denn schließlich war es entgegen der Geschichtsschreibung des hiesigen Mainstream nie ein Alleingang der USA).

    Ein guter Beweis für die Fortschritte im Irak ist das sinkende Interesse der MSM am Thema Irak. Zwar würde ihnen kaum einfallen, Erfolge offen zu benennen, aber selbst bei aller Kreativität lassen sich nicht mehr so viele Schreckensnachrichten und Horrorszenarien konstruieren, wie sie das wohl gern hätten (beim nächsten Anschlag wird der Irak natürlich sofort wieder präsent sein).

    Trotzdem ist es immer noch zu früh, einen “Sieg” zu erklären, denn die Situation ist noch längst nicht unumkehrbar. Den gegenwärtigen Status könnte man zwar aufrechterhalten, aber das würde den amerikanischen Steuerzahler noch weitere Unsummen kosten. Erst wenn der neue Irak wirklich in der Lage ist, sich selbst gegen Feinde von Innen wie Außen zu verteidigen, kann man die Mission als erfüllt ansehen. So weit ist es aber noch nicht. Sollte Obama den naiven Forderungen nach einem verfrühten Abzug nachkommen, würden, so fürchte ich, alle Fortschritte wieder zunichte und das Land erneut zum Opfer von Tyrannen. Auch langfristig birgt das Projekt erhebliche Risiken, etwa demographischer sowie religiöser Natur.

    Der Vergleich mit Vietnam ist da sehr treffend, denn selbst wenn der Abzug amerikanischer Truppen unvermeidbar war (obwohl man militärisch nicht besiegt wurde), so war es doch eine kurzsichtige innenpolitische Entscheidung, dem Süden des Landes auch noch sonstige Hilfe zu verweigern und ihn damit den kommunistischen Horden quasi zum Fraß vorzuwerfen.

  3. 3 Ms. Missive (Sonntag, 23. November 2008; 02:19): 

    As an Iraq war veteran, let me say thank you for supporting this day!

  4. 4 Jürgen (Sonntag, 23. November 2008; 02:40): 

    You’re welcome, Ms. Missive! As a part of the lame and dishonest European Union, we lonesome German supporters have to thank YOU, dear friend and defender of democracy and freedom, for Your active participation in the consequential and righteous war on Iraq!

  5. 5 ralphieboy (Sonntag, 23. November 2008; 09:58): 

    Ein genialer Schachzug. Sollte es dem Obama nicht gelingen, die Soldaten bis 2011 abzuziehen, dann heisst es nicht mehr “Bush’s War”, sondern “Obama’s Schlamassel”.

  6. 6 Sir Winston (Sonntag, 23. November 2008; 16:52): 

    Also, wenn ich mir die Kommentare zum Victory Day bei PI so anseh, freu ich mich, daß ich bei der Gegenstimme bin… Besonders lustig ist der Vorwurf:

    Ich glaube PI wird allmählich genauso unerträglich wie die Bush-Administration.

    Ich erinnere mich noch an Zeiten, als PI einen viel stärkeren Pro-Amerika-Anstrich hatte…

  7. 7 Huwi (Sonntag, 23. November 2008; 17:15): 

    Aber 3/4 der Kommentare werden gelöscht *lach*

  8. 8 zdago (Sonntag, 23. November 2008; 20:08): 

    Bei allem Spaß - es geht nicht um den Irak und die Menschen dort.
    Es geht um die Herrschaft über die Rohstoffe - um Weltherrschaft. Und das Fußvolk der unnützen Fresser, das da auf der Strecke bleiben, ist den Herren aus der Hochfinanz völlig gleichgültig.
    Die Menschen sind nur Propaganda-Mittel.
    Übrigens - ich habe ja schon so manches über den guten Saddam gehört - aber “rape rooms” ??
    Das ist eher etwas für den Westen - wie die roten Stirnbänder der 0911-Teppichmesserräuber - aber die gibt es eher in Brüssel, Berlin und Washington.
    mfg zdago

  9. 9 Sir Winston (Sonntag, 23. November 2008; 20:15): 

    Es geht um die Herrschaft über die Rohstoffe - um Weltherrschaft. Und das Fußvolk der unnützen Fresser, das da auf der Strecke bleiben, ist den Herren aus der Hochfinanz völlig gleichgültig.

    Das mag Deine Mutmaßung sein. Steht Dir zu. Meine Wahrnehmung der Dinge ist anders.

    Die Menschen sind nur Propaganda-Mittel.
    Übrigens - ich habe ja schon so manches über den guten Saddam gehört - aber “rape rooms” ??

    Da Du noch nie etwas von Saddams “rape rooms” gehört hast, kann es sie auch nicht gegeben haben.

    Das ist eher etwas für den Westen - wie die roten Stirnbänder der 0911-Teppichmesserräuber - aber die gibt es eher in Brüssel, Berlin und Washington.

    Von den roten Stirnbändern habe ich nun noch nie etwas gehört. Kann ich nichts zu sagen. Was den Teppichmesser”witz” angeht, so möchte ich Dich drauf hinweisen, daß nur aus einem Flugzeug über Teppichmesser berichtet wurde. Hierbei wurde auch nicht ausgeschlossen, daß weitere Waffen im Spiel waren. In den anderen drei Flugzeugen war von Messern die Rede.

  10. 10 Heinz (Sonntag, 23. November 2008; 23:25): 

    Ich glaube nicht, dass Amerika das alles nur für die Menschen im Irak getan hat. Ginge es um Menschen, dann wäre man auch im Sudan und anderen Staaten einmarschiert, in denen schlimmeres passiert als damals under Saddam im Irak. Ich glaube, dass es Amerika primär um den Zugang zum irakischen Öl ging und erst in zweiter Linie um die Demokratisierung des Irak. Sehr vielen Soldaten dürften aber auch primär die Menschen im Irak am Herzen gelegen haben.
    Amerika ist von Öl so abhängig, wie kein anderes Land der Welt. Alles würde zusammenbrechen, wenn ihnen der Hahn zugedreht würde. Amerika will das Öl aber nicht rauben, sondern sich die Möglichkeit sichern, dieses weiterhin kaufen zu können und nicht von panarabischen Führern erpressbar zu werden - was ich für legitim halte. Die Menschen im Irak werden auch davon profitieren, wenn sie es schaffen, sich vom Islam zu befreien, was sehr schwer sein dürfte.

  11. 11 Warum der Irak? » Gegenstimme (Montag, 24. November 2008; 09:18): 

    […] Heinz hat es Kommentar zum Festtagsartikel gefragt, warum nicht auch der Sudan oder andere Staaten? Eine gerechtfertigte Frage. Die Frage warum nicht auch der Sudan ist schnell beantwortet. Auch die USA konnten und können nicht überall einmarschieren. Nur die Kriege in Afghanistan haben die USA schon an ihre Grenzen gebracht, was auch an ihrer Prämisse lag, zivile Opfer möglichst zu vermeiden und nicht nur militärisch zu gewinnen sondern auch demokratische Prozesse voranzutreiben. […]

  12. 12 N. Arndt (Mittwoch, 26. November 2008; 02:51): 

    Feine Propaganda, Joseph wäre sicher stolz auf euch ;-)
    Apropos Propaganda:
    zu “Der US-Rückzug in Vietnam sei mit dem Leben Millionen unschuldiger Vietnamesen, den Flüchtlingsströmen der “boat people”, Umerziehungslagern und dem blutigen Regime der Roten Khmer in Kambodscha bezahlt worden. “Heute sind es andere Namen und Orte, aber der fundamentale Charakter des Kampfes ist unverändert”
    das ist historisch falsch, lest erstmal, bevor ihr so’n Blödsinn ins Web stellt- oder ist “wikipedia” für euch keine ernst zu nehmende Quelle?
    “Am 25. Dezember 1978 marschierten Truppen des wiedervereinigten Vietnam nach von den Roten Khmer initiierten Grenzzwischenfällen in Kambodscha ein mit dem Ziel, das Pol-Pot-Regime zu stürzen und eine pro-vietnamesische Regierung zu installieren. Dies geschah schon im Januar 1979, indem die „Einheitsfront für nationale Rettung“ das Pol-Pot-Regime stürzte und als neuen Regierungschef Heng Samrin einsetzte, der drei Tage später die „Volksrepublik Kampuchea“ ausrief. Pol Pot zog sich in den Untergrund zurück und Norodom Sihanouk ging neuerlich ins chinesische Exil.”
    Lieber kein Gruß an euch norwegische Blaulinge.
    N. Arndt

  13. 13 Michael Meyn (Mittwoch, 26. November 2008; 06:46): 

    Oh, ein Wikidiot! Bitte alle aufpassen, hier koennen wir noch was lernen!

  14. 14 Sir Winston (Mittwoch, 26. November 2008; 09:02): 

    Wo wir bei historischer Genauigkeit sind. Goebbels war ja so proamerikanisch…

    Wann sind die USA aus Vietnam abgezogen? Wann wurde das Pol-Pot-Regime errichtet? Wann ist Vietnam in Kambodscha einmarschiert? Was ist übrig von Deinem Argument?

  15. 15 N. Arndt (Donnerstag, 27. November 2008; 07:12): 

    @13: gut erkannt. Ein Idiot ist ein Andersartiger, im Vergleich zu dem hier verbratenen halbgaren …, bin ich das gern. Lesen bildet, sich mit den hier vertretenen “Argumenten” auseinander zu setzen vielleicht auch.
    @14: Wer sagt denn, dass ich den Goebbels gemeint hätte?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph
    Du bist/ Sie sind* voll reingetappt LOL
    Ja? Auch die Stelle mit den Bombardierungen von Kambodscha durch US-Bomber gelesen?
    Millionen Vietnamesen sind auch durch US-Bomben, Granaten und “agent orange” getötet und verletzt worden, letzteres Gift wirkt nach wie vor als bleibende Umweltbelastung (siehe auch Verwendung von uranhaltiger Munition in anderen militärischen Konflikten).
    Dir/ Ihnen* fehlt scheinbar ein sorgsamer Umgang mit elementaren Kulturtechniken. Das stete Lesen dieser Hurra-Propaganda hier oder bei “pi” (oder ähnlichen revisionistisch-chauvinistisch-reaktionären “Wahrheitsverkündern”) verwehrt “wohl” das Erkennen bestimmter Zusammenhänge. Laßt nur nichts euer grades, enges Weltbild ankratzen. Schwarz/weiß, gut/ böse …
    Ansonsten finde ich den von 13 und 14 rübergebrachten “flame-war” unpassend, da bleibt von sachlicher Auseinandersetzung wenig übrig. Insofern könnten manche hier auch gut stalinistische Gruß-Auguste abgeben ;-)
    *Höflichkeitsfloskel

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