schön wär’s
wenn jemand bei einer dieser seichten polit-talkshows soviel rückgrat und grütze im hirn hätte, die infantile frage, ob der kapitalsimus versagt habe und nun am ende sei, derart einfach und zutreffend zu beantworten:
Was soll diese dumme Frage alle fünf Minuten, Frau Will? Was wäre denn die Alternative? Das Gegenteil von Kapitalismus ist die kommunistisch-sozialistische Planwirtschaft. Die hat man getestet unter Lenin und Stalin. Da sind Millionen verhungert, weitere Millionen kamen nach Sibirien in den Gulag und Millionen wurden umgebracht. Wollen Sie das? Die Planwirtschaft wurde auch getestet unter Mao. Er gilt heute als der größte Massenmörder aller Zeiten. Die Planwirtschaft hat dort nie funktioniert. Wollen Sie das? Sie können die Planwirtschaft aber auch heute besichtigen. Überall da, wo die Menschen aus ihrer Heimat flüchten, herrscht Planwirtschaft! Machen Sie doch einmal ein halbes Jahr Ferien in Nordkorea beim großen kommunistischen Führer Kim. Die Leute dort werden eingesperrt und verhungern. Auch bei Mugabe in Zimbabwe gilt die Planwirtschaft. Wollen Sie die Cholera? Und schließlich, möchten Sie eigentlich die Honecker-DDR wieder einführen, Frau Will, die dank Planwirtschaft pleiteging? Wollen Sie wieder für eine Banane anstehen und eine Mauer um sich rum? ModeratorenInnen wie Sie hat es dort übrigens nicht gegeben, und Millionen für eine solch dünne Sendung wie diese hätten Sie dort nie verdient. Das gibt es nur bei uns! Was tun Sie eigentlich mit der Millionen-Gage aus dieser Quasselrunde, wenn Sie nicht auf Sendung sind? Lesen Sie doch einfach mal wenigstens ein einziges Buch zum Thema, anstatt in teuren Boutiquen teure Klamotten anzugucken und den Arbeitslosen hier den Kommunismus zu empfehlen!
mal auf den wunschzettel ans christkind setzen.
Dieser Beitrag wurde von Claudia am Montag, 15. Dezember 2008 um 16:23 Uhr veröffentlicht und unter Medienwelt, Wirtschaft & Finanzen, Politik allg. abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.












sehr gut, aber nützt nix. das war ja nicht
der richtige sozialismus, der ist ja gaaaaaanz
anders! die gleiche vorgehensweise wie bei´m
islam.
Das, was in der Marktwirtschaft als schwere Krise gilt, ist/war bei den Sozialismen ein Dauerzustand, aus dem sie nie aus eigener Kraft rausgekommen sind. Den Leuten in der DDR ging es nur deshalb so gut, weil die BRD permanent mit Krediten und Geschenken ausgeholfen hat!
Ich glaube es war Anne Will, die vor einigen Jahren eine Reportage über einen in Frankreich ermordeten jungen Juden ungefähr mit den Worten abschloss: “Ja, in Palästina sterben jeden Tag junge Palästinenser und die Welt regt sich auf über einen ermordeten Juden!”
Die Frau tickt so ähnlich wie Ströbele!
[…] DAS sollte man den Quasseltüten wirklich mal sagen! […]
Alles falsch. Natürlich ist der Kapitalismus gescheitert, und wie! Der einzige Sozialismus, der jemals funktionierte, nannte sich soziale Marktwirtschaft und hat von 1948 bis 1989 in der Bundesrepublik Deutschland recht gut funktioniert. Da klappte der Interessenausgleich zwischen den “Klassen”, weil die “Mächtigen” Angst vor dem Ausbreiten des Kommunismus hatten und geteilt haben. Es ist trotzdem genug für diese übriggeblieben! Man darf das nur nicht vergessen, auch wenn man gegen die Faulenzer und Schmarotzer nicht genügend durchgegriffen hat. Also: Kapitalismus führt uns in die Knechtschaft, soziale Marktwirtschaft bedeutet Frieden.
Lieber Stein, nicht daß ich Ihre Kausalkette überhaupt nachvollziehen könnte (hatten wir seit 1989 etwa zügellosen Kapitalismus in Deutschland?), würde ich gerne wissen, was denn in die Freiheit führt? “Frieden” gerne auch “Sozialer Frieden” bedeutet nichts als Schutzgeldzahlungen an den Mob, damit er nicht rebelliert. Das ist ein Frieden, den auch die Mafia hervorragend herzustellen versteht.
Oh man - die sind aber wirklich eine von den Heimsuchungen… oh man…