Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
16. Dezember 2008

Deutsche Hilfe bei der Befreiung Iraks?

Der Spiegel berichtet: BND versorgte US-Militärs mit entscheidenden Informationen zur Kriegsführung.

Sollte es sich wie im Bericht geschildert zugetragen haben, so wäre dies natürlich ein gefundenes Fressen für die links-gutmenschliche Empörungsindustrie in unserem Land (aber auch sonst, schließlich spielen Fakten da selten eine Rolle). Bei dem Thema kann man wieder populistisch schimpfen, mit ernster Miene moralisierende Kommentare vom Teleprompter ablesen und oberlehrerhaft in die Kamera sprechen, und man kann seine Zeilen füllen - und zwar politisch total korrekt, was ja viel angenehmer ist, als jene wirklich brisanten Themen aufgreifen zu müssen, die für die Zukunft unseres Landes viel mehr von Bedeutung wären.

Die Wahrheit lautet aber natürlich unverändert: Der Krieg gegen das Regime des Menschenschlächters Saddam brachte Millionen Menschen die Freiheit und zum ersten Mal seit Jahrzehnten eine Perspektive für die Zukunft ihres Landes. Eine Zukunft, in der die Menschen in Freiheit und ohne Angst vor den Schergen des Diktators leben und in der sie sich selbst am politischen Prozeß beteiligen können. Und natürlich eine Zukunft, in der die Bürger endlich auch selbst vom natürlichen Reichtum ihres Landes profitieren, indem nämlich die Einnahmen aus dem Erdölgeschäft nicht in goldene Paläste und Waffen, sondern in Schulen, Krankenhäuser, Straßen und die Versorgung mit Elektrizität und Trinkwasser fließen. (So zumindest die Theorie, denn obwohl die Fortschritte bei deren Umsetzung inzwischen selbst von den verbohrtesten Antiamerikanern nicht mehr zu leugnen sind, wird sich erst zeigen müssen, ob dies auch von Dauer sein kann).

Sollten Mitarbeiter des BND daran beteiligt gewesen sein, daß die Befreiung des Irak besser und auf allen Seiten mit geringeren Verlusten gelingen und diese neue Chance für das Land Wirklichkeit werden konnte, dann gebührte ihnen dafür Dank und Anerkennung nicht nur von Seiten der Amerikaner und Iraker, sondern auch von Seiten der Deutschen (und zwar mindestens schon deshalb, weil der Verbleib in Bagdad während der Kampfhandlungen ohne jede Frage ein nicht geringes Risiko für Leib und Leben darstellte). Darauf können sie aber wohl aufgrund des politischen Klimas hierzulande lange warten. Jedoch: Sollte sich die Meldung im Spiegel-Artikel als korrekt erweisen, daß aufgrund von Informationen der Deutschen verhindert werden konnte, daß die Schergen Saddams wie schon im zweiten Golfkrieg 1991 eine große Zahl von Ölquellen in Brand stecken konnten, dann sollte doch wenigstens das auch unseren stets so sehr um den angeblich menschengemachten Klimawandel besorgten Gutmenschen einen Dank wert sein?

Voriges gilt aber natürlich in erster Linie nur dann, wenn die Weitergabe von Informationen auf Geheiß oder mindestens mit Wissen der Bundesregierung geschehen sein sollte, was bisher ja auch nicht klar ist. Sollte es dagegen “von oben” die Anweisung gegeben haben, den Amerikanern die eigenen Erkenntnisse vorzuenthalten, wäre besagte Anweisung zwar sehr kritikwürdig, ein Verstoß dagegen würde aber selbstverständlich dennoch nicht einfach hinnehmbar sein.

Sollte hingegen die Regierung von Gerhard Schröder davon gewußt haben, so bliebe sein populistisches und vom Wahlkampf bestimmtes Auftreten gegenüber den amerikanischen Verbündeten natürlich inakzeptabel. Auch hätte es ihm besser angestanden, schon damals eine rationale und realistische öffentliche Diskussion über Gründe sowie Vor- und Nachteile einer Befreiung Iraks anzustoßen, wie sie in anderen europäischen Ländern ja auch möglich war. Aber wie dem auch sei: In dem Fall hätte er sich jedenfalls weniger obstruktiv verhalten als dies damals den Anschein hatte und wie es von einem großen Teil der Bevölkerung leider (vor allem als Folge der schäbigen Berichterstattung unserer Massenmedien) gewünscht wurde. Immerhin.

Autor: Mir | Abgelegt unter Irak, Germanyland
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16. Dezember 2008

Die Mär von der schönen DDR

Noch eine kurze Anmerkung zu einem Zitat aus dem wirklich lesenswerten Welt-Artikel “Der lila Drache und die Mär von der schönen DDR“:

Fidschis und Mocis – wie die Zugereisten von der DDR-Bevölkerung keineswegs bösartig genannt wurden – hatten kein Recht auf einen eigenen Wohnraum, die offiziellen Gaststätten waren ihnen verwehrt. Und ihre Frauen standen unter Abtreibungszwang.

Nicht genug also, daß die DDR grundlegende Menschenrechte verletzte (was ohnehin Wesen einer Diktatur und stets Merkmal des real existierenden Sozialismus ist), sie verfolgte auch eine Politik der Diskriminierung gegenüber Ausländern. Dennoch wird das SED-Regime gerade von jenen verteidigt, die sich als Vorkämpfer gegen Diskriminierung aufspielen wollen. Das ist aber natürlich nur scheinbar ein Widerspruch, schließlich geht es ihnen ja nicht wirklich um Gleichberechtigung oder Antidiskriminierung, ebenso wenig beispielsweise wie um Menschenrechte, andernfalls müßten sie ja auch heute praktisch ununterbrochen die sozialistischen Regime auf der Welt kritisieren.

Autor: Mir | Abgelegt unter Germanyland, Innere Sicherheit
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16. Dezember 2008

Ostalgie und das gefährliche DDR-Erbe

Lesenswertes von Freya Klier bei der Welt: Der lila Drache und die Mär von der schönen DDR:

Seit dem Mauerfall vergeht kein Jahr, in dem die DDR nicht in noch milderem Licht erscheint. Es ist der Triumph einer alten Dame und ihres verblichenen Gatten. Beide haben das Weite gesucht. Ihr Hofstaat aber ist noch da. Alte Kader in der Lehrerschaft verklären ihre eigene Vergangenheit und beschönigen das SED-Unrecht.

Mehr zitiere ich nicht; der ganze Artikel ist des Lesens wert!

Was Frau Klier schreibt, bestätigt übrigens auch der Beitrag des Report München über die SED-Nachfolgepartei “Undurchsichtig und extrem — Wie gefährlich ist die Linkspartei?”:

Hier das Transkript.

Und weil ja bald wieder Landtagswahl in Hessen ist, sei nochmal an den Parteitag der hessischen Linken Ende November erinnert, auf dem der tatsächliche demokratische Zustand dieser Chaospartei deutlich wurde.

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Left Trash, Germanyland, Innere Sicherheit
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16. Dezember 2008

Klimaschwurbeleien und vernünftige Stimmen aus dem Off

Das ist für mich einer der wesentlichen Gründe, schnellstens vom Erdöl wegzukommen, aber ganz sicher nicht der gefährliche, pseudoreligiöse Alarmismus sogenannter Wissenschaftler, Klimaspinner und verblendeter Öko-Politideologen, die zu nichts fähig sind, als die Menschheit mit ständig neuem Unsinn zuzumüllen. Unsinn wie beispielsweise nachfolgenden aktuellen aus SPON, den eh schon kaum mehr jemand ernst nimmt:

NEUE KLIMASTUDIE — Deutschland wird bis zu 4,5 Grad wärmer
KLIMAFORSCHER DIPPNER — Erderwärmung bedroht Ostsee-Robben

Großartige Neuigkeiten auch vom hysterischen Chefapokalyptiker der weltweiten klimareligösen Bewegung, Al Gore: Die gesamte Eiskappe am Nordpol könnte in fünf Jahren geschmolzen sein.

(Danke für den Hinweis, Gudrun!)

Da lobe ich mir doch die leider immer noch viel zu seltenen Stimmen gesunden Menschenverstandes:

1. Soziologe Gerhard Schulze in einem Interview mit der WiWo (in dem er übrigens auch sehr Richtiges zum Thema Finanzkrise und Kapitalismus sagt):

Wir haben keine Erfahrung mehr im Umgang mit wirklichen Ernstfällen. Das führt dazu, dass wir Katastrophen geradezu lustvoll herbeifantasieren. Zum Beispiel die Klimakatastrophe, die ich für ein erstaunliches Phänomen massenhafter Verblendung halte. Es ist in keiner Weise nachgewiesen, dass die Erderwärmung von Menschen verursacht ist.

Doch ausgerechnet die Naturwissenschaft, für die Skepsis konstitutiv ist, lässt keine offene Diskussion zu, sondern hält mit einem an die römische Kurie gemahnenden Dogmatismus an einem einzigen Erklärungsansatz fest. Trotzdem ist die Resonanz riesig – warum? Weil die Urangst der Saturierten hier ihr Ventil findet.

2. Prof. Dr. Josef H. Reichholf — lehrt Naturschutz und Ökologie an der TU München und leitet die Wirbeltierabteilung der Zoologischen Staatssammlung München — in Bild der Wissenschaft; Hervorhebung von mir:

bdw: Vor Kurzem haben Sie über die Medien einen Streit mit Professor Stefan Rahmstorf über die Folgen des Klimawandels ausgefochten. Sie sind – im Gegensatz zu Rahmstorf – der Auf- fassung, dass eine gemäßigte Erwärmung nicht zwangsläufig zu einer Bedrohung der Natur führt, sondern sogar Perspektiven eröffnet. Was haben Sie aus diesem Disput gelernt?

REICHHOLF: Erstens, dass man sich eine kritische Position zum Mainstream nur leisten kann, wenn man selbst nicht mehr auf Forschungsmittel schielen muss. Und zweitens vor allem, dass keineswegs immer der seriöse Weg eingeschlagen wird, wenn es um politische Positionen in der Wissenschaft geht. Herr Rahmstorf hat mich und andere Kritiker mit persönlichen Angriffen öffentlich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und in anderen Medien zu diskreditieren versucht. Es ging ihm darum, skeptische Journalisten und Wissenschaftler zum Schweigen zu bringen, die seine politischen Strategien gefährden könnten. Mir haben Rahmstorfs Angriffe jedoch so viel öffentliche Aufmerksamkeit und viele Einladungen zu Vorträgen und Diskussionen eingebracht, dass ich ihm nachgerade dankbar bin.

[…]

bdw: Mit Ihrer Ansicht, dass der Klimawandel zunächst einmal keine Gefahr für die Artenvielfalt bedeutet, stehen Sie abseits der herrschenden Lehrmeinung. Fühlen Sie sich dabei als einsamer Wolf?

REICHHOLF: Ganz und gar nicht, denn ich gehe von Befunden und nicht von Befürchtungen aus. Eine der interessantesten Erfahrungen der Auseinandersetzung mit Rahmstorf war, dass die Mehrheit meiner Kolleginnen und Kollegen der unabhängigen Wissenschaft die Lage ganz ähnlich wie ich einschätzt. Es ist eine Minderheit, die die öffentliche Meinung dominiert und so die politischen Richtlinien prägt. Der Mainstream wird erst über die Medien erzeugt. So glaubt zum Beispiel kein einziger der Kollegen in der Kommission für Ökologie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften den klimatischen Weltuntergangsszenarien. Doch für die Symposien der neutralen Bayerischen Akademie der Wissenschaften interessierte sich weder die überregionale Presse noch das baye- rische Umweltministerium.

bdw: Soll das heißen, dass die jetzige Situation der Klima- forschung vergleichbar ist mit der Waldforschung Anfang der Achtzigerjahre, als nur jene Wissenschaftler medial wahrgenommen wurden, die erklärten, der deutsche Wald stürbe bis zum Ende des 20. Jahrhunderts?

REICHHOLF: Genau dies trifft zu. Denn auch damals wurde gegen diejenigen, die eine kritische Haltung einnahmen und vor einer Hysterie warnten, ein Kesseltreiben veranstaltet. Und obwohl der deutsche Wald heute grüner und stärker dasteht als zu Beginn des „Waldsterbens“, wurden die Skeptiker bis heute nicht rehabilitiert.

bdw: Was lief denn damals schief?

REICHHOLF: Es war ein grober Fehler, davon auszugehen, dass ein Wald aus hundert Prozent gesunden Bäumen besteht. Das gibt es in keiner Population – nicht bei Tieren, nicht bei Menschen. Die Waldgesundheit wurde nicht an realen Mittelwerten gemessen, sondern an unwirklichen Höchstnormen. Die Methode der Schadenserhebung war zudem ganz unwissenschaftlich.

bdw: Wir werden heute aus allen Richtungen überschüttet mit wissenschaftlichen Prognosen, Trends oder Szenarien. Wem soll man glauben?

REICHHOLF: Ich vertrete die Auffassung, dass Wissenschaftler für etwaige Folgekosten zur Rechenschaft gezogen werden sollen, wenn sie diese durch ihre falschen Prognosen mitverursacht haben. In der Privatwirtschaft ist das längst so. Dort werden die Manager gefeuert, wenn sie die Erwartungen nicht erfüllen und ihre Prognosen nicht eintreten. Bei Professoren begleicht der Staat den Schaden – und zwar pausenlos in vielen Bereichen!

bdw: Heißt das, dass wissenschaftliche Dispute verstärkt in der Öffentlichkeit ausgetragen werden sollten?

REICHHOLF: Gerade Forschungseinrichtungen, die öffentlich finanziert werden, sollten auch Rechenschaft darüber abgeben müssen, was sie aus den Mitteln machen und wie zuverlässig ihre Prognosen sind. Es verstößt gegen das Grundprinzip der Naturwissenschaften, abweichende Meinungen zu unterdrücken. Die Naturwissenschaften sind deshalb so erfolgreich geworden, weil Skepsis hier eine wesentliche Rolle spielt – das stete Hinterfragen von Befunden, Konzepten und Interpretationen.

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Wüste(n) Länder, Wirtschaft & Finanzen, Umwelt- & Weltenrettung
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16. Dezember 2008

Tausendjähriges Reich reloaded

Keine Frage, dass der Mordversuch am Passauer Polizeichef eine verabscheuenswürdige, verbrecherische Tat war. Ob rechts-, links- oder sonstwie radikal motiviert. Bezeichnend ist, dass jetzt natürlich wieder reflexartig die ersten (vor)lauten Stimmen zu vernehmen sind, die ein NPD-Verbot fordern — obwohl bisher nicht eindeutig klar ist, dass es sich tatsächlich um eine rechtsextremistische Tat und, falls ja, es sich beim Verbrecher ein NPD-Mitglied,- anhänger oder -sympathisanten handelt. Aber es macht sich immer gut im politisch manipulierten linksdrehenden Deutschland, populistische Anträge zu stellen, die die Seelchen der per se Guten und Dauerabonnenten der Wahrheit streicheln. Dass man bezüglich der NPD damit schon mal mächtig auf die Schnauze gefallen ist, stört nicht. Und ob ein Verbot der cleverste Weg ist, wird noch nicht mal ernsthaft diskutiert.

Einer der schillerndsten links-politischen Vertreter, den wir mit Steuermitteln durchfüttern dürfen, ist das SPD-MdB Sebastian Edathy. Der will nicht nur — logisch — ein NPD-Verbot, sondern zeigt auch gleich noch, was er vom Gleichheitsgrundsatz unseres Grundgesetztes hält: nichts.

Edathy forderte zudem schärfere Strafvorschriften für rechtsextreme Gewalttäter. „Bei Körperverletzungen mit rechtsextremer Motivation darf es grundsätzlich keine Bewährungsstrafen mehr geben“, sagte er der Zeitung.

Kewil schreibt dazu richtigerweise:

Diese Forderung bedeutet, daß rechtsextreme Straftaten anders bestraft werden sollten als linksextreme. MdB Edathy will expressis verbis für Rechtsadikale andere Strafen als für Linksradikale oder Kleintierzüchter oder die Heiligen der letzten Tage. Im Grundgesetz steht:

    Art 3
    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

Wer nach zehn Jahren im Deutschen Bundestag noch nicht einmal die Fundamente der allgemeinen Menschenrechte kennt, geschweige denn sie verinnerlicht hat, der hat in einem solchen Gremium absolut nichts verloren und sollte schleunigst zurücktreten. Politiker vom Schlage Edathys sind eine größere Gefahr für den Rechtsstaat als ein Mörder! Nicht nur das! Solche Politiker sind eine Schande für diese Republik!

Eigentlich ein Fall für den Verfassungsschutz, der Edathy, oder? Wer das Grundgesetz dermaßen unverantwortlich handzuhaben und für seine eigenen politischen Zwecke und Ideologien zu opfern bereit ist, müsste tatsächlich stande pedes aller seiner politischen Ämter enthoben und in dasselbe Abseits gestellt werden, wohin grundgesetzfeindliche Extremisten sämtlicher Couleur gehören. Aber darauf werden wir vergeblich warten. Steht er doch auf der “richtigen” Seite, und die darf alles: mobben, diskriminieren, gleichgesinnte Gewalttätige gutheißen und ggf. fördern, antidemokratische und grundgesetzfeindliche Züge öffentlich zur Schau stellen oder propagieren etc. Da ist auch kein Aufschrei der “Anständigen” zu erwarten, weil die “Anständigen”, das sind ja all die Edathys & Co. in unserem Land; und die werden sich hüten, auch nur ansatzweise ihren eigenen Totalismus zu erkennen, geschweige denn anfangen kritisch zu hinterfragen. Ausserdem: der “gute Zweck”, also all das, was die linke Brille als korrekt erfasst über die primäre Sehrinde an die höheren Hirnregionen sendet, heiligt bekanntermaßen die Mittel; wie wir unlängst in Köln sahen und ansonsten bei sämtlichen Antifa-Ausschreitungen erleben. Insofern wundert’s einen nicht, dass gerade solche Typen die besten Freunde und somit nützlichsten Idioten der sich ach so glaubwürdig zu unseren demokratischen Werten und unserem Grundgesetz bekennden Kulturbereicherer aus der Religion des Friedens™ sind.

Und weil wir gerade dabei sind: Was auf der einen Seite für die ein nicht unerhebliches Stück weit mit den heutigen Linken seelenverwandte Politreligion Islam gilt, gilt auf der anderen Seite ganz sicher nicht für deren eigentliches, geistiges Pendant und historischen Bündnispartner, die Nazis. Bernd Zeller veranschaulicht das auf der Achse des Guten sehr eindrücklich:

Kein Stress durch NPD-Verbot

Was ein Verbot der NPD bringt, kann man nicht sicher vorhersagen, man kann sich aber ziemlich sicher sein, was nicht passiert. Kein Kommentator wird vertreten, man müsse

eine nazihafte Partei zulassen, damit die zornigen jungen Männer nicht noch kriminalisiert werden und sich in Radikalisierung treiben lassen. Große Parteizentralen müssen ihnen Identifikations- und Ankerpunkte bieten, damit sie sich als Teil der Gesellschaft fühlen können, die sie respektiert, so etwas wird nicht gefordert und nicht damit begründet, dass die Gleichsetzung Nazi und Gewalttäter jeder Grundlage entbehre. Die Auffassung, eine Reform des Nazitums müsse von innen heraus geschehen, wozu eine Partei vonnöten sei, zumal jede Partei das Potenzial zur Reform in sich trage und Reformstau auch in anderen Parteien herrsche, wird nicht geäußert, ebensowenig die Hoffnung, ein Eurofaschismus könne die gemäßigten Nazis einbinden. Vorurteilsforschungen mit Tagungsthemen „Feindbild Kommunist, Feindbild Faschist“ sind nicht zu befürchten.

Ein NPD-Verbot kann stattfinden.

(Passt eigentlich auch ganz gut in unsere Doublethink-Lektionen.)

Solche Gesinnungen wie die eines Edathy jedenfalls nenne ich mal eine “gelungene” Ironie des deutschen Strebens nach “Lernen aus der Geschichte”. Früher waren’s die Nazis direkt, die Demokratie und Rechtsstaat abgeschafft und durch ein Willkür-Regime ersetzt haben. Heute übernehmen das die Linken, u.a. wegen der angeblichen Bedrohung durch eine unbedeutende Zahl unverbesserlicher Nazis, resp. wegen einer Einzeltat eines mutmaßlichen Nazis. Solche Reflexe, und vor allem die daraus resultierenden Endergebnisse, sind schon beachtlich … dämlich und gefährlich.

Aber wer glaubt, dass die historischen Fehlversuche noch nicht genügen und es Zeit für einen neuen Anlauf ist, der möge sich am aktuellen Bestreben der Linken erquicken, ein neues “Tausendjähriges Reich” aufzurichten. Ein Reich, in dem im Gegensatz zu allen gescheiterten Vorgängern diesmal aber wirklich Frieden, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit auf Erden herrschen werden. Die Linken schaffen das. Ganz bestimmt. Wo sie sehnen und streben können am guten Ende nur paradiesische Zustände wie hier oder hier oder hier oder hier (gell, Schäfer-Gümbel?) etc. pp. herrschen. Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt gilt es alte Not zu zwingen. Und die zwingen sie vereint — und schlagen dabei auch noch des Volkes Feind, den Nazi und jeden, den sie als solchen diskreditieren. Und der linken Kraft vertrauend steigt ein frei Geschlecht empor. Ach, die Sonne wird schön wie nie scheinen, wenn sie die Welt pflügend und bauend und lernend und schaffend verbessert haben!

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Aus dem Irrenhaus, Politik allg., Left Trash, Germanyland, Islamkritik
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