Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
18. Dezember 2008

Die konstruierte “rechte” Gefahr.

Ich will eigentlich nicht über den Anschlag / die schwere Körperverletzung in Passau reden, das hat Sir Winston schon ausreichend getan.

Heute jedoch ist auf Tagesschau.de jedoch ein “Hintergrund” veröffentlicht worden, der die Rechtsextreme Gefahr beschwört. Auch wenn er klar wertend ist und versucht alles zu dramatisieren, kommen gerade dadurch einige interessante Punkte zum Vorschein:

Gewalt gehört zur rechtsextremen Ideologie – diese leitet sich aus der angeblichen Ungleichwertigkeit von Menschen ab, die den vermeintlich höherwertigen Völkern das Recht einräumt, gegen “minderwertige Eindringlinge” (Migranten) und politische Gegner militant vorzugehen. Dadurch gibt es eine enorme rassistische und rechtsextrem motivierte Gewalt in Deutschland. In den vergangenen Jahren wurden jeweils etwa 1000 Menschen bei rechtsextrem motivierten Angriffen verletzt, seit 1990 sind in Deutschland laut Opferverbänden und Journalisten mehr als 130 Menschen von Rechtsextremisten getötet worden, die Bundesregierung spricht von “nur” 40 Todesopfern.

Na ein Glück, daß die “Weltrevolution” ein friedliches Kaffeekränzechen ist und die alltäglichen Angriffe auf Polizisten, Randale und der Vandalismus bei linken (Gegen)Demos kein System erkennen läßt…
Hier zeigt sich, wie dramatisiert wird. Die Opferverbände und mehrheitlich linken Journaillisten sprechen von 130, die Bundesregierung (die sich im “Hilfe, Rechte” schreien jedoch auch nicht verstecken muß) schon nur noch von 40. Das kommt zustande, indem man sich selbst anzündende illegale Immigranten genauso als rechtsextreme Opfer zählt wie einen Emyas Molugeta, der die Männer zunächst selber verbal und körperlich angegriffen hatte,  die ihnspäter ins Koma/Krankenhaus schickten. Daß dort - nach seinen Angriffen/Ausfällen - ein “Scheißneger” oder “Scheißnigger” fiel reicht als Beweis. Gleiches gilt bei der “Hetzjagd von Mügeln”, als die Inder zunächst herumgepöbelt und Frauen belästigt hatten. Als sie dort dann von einer Horder junger Deutscher aus dem Zelt gejagd wurden (und sich direkt gegenüber in einer Pizzaria versteckten) reichte ein “Ausländer raus” um einen bislang völlig unbescholtenen Mann zum Rechtsextremisten zu stempeln und jahrelang hinter Gitter zu schicken.

Die Zuordnung von Rechtsextremisten

Ich persönlich kann mich noch an das Halbfinalspiel bei der WM 2006 gegen Italien erinnern. Ich habe es in einer Halle mit 6.000 anderen angesehen und nach dem Spielende war überall ein “diese verfluchten Itaker” “Scheiß Itaker” etc. zu hören - darunter auch von Freunden von mir (und eventuell auch von mir, keine Ahnung). Was meine Freunde angeht kann ich die Hand ins Feuer legen, daß sie keine Rassisten oder Feinde des italienischen Volkes sind, einer der Freunde ist gar selber ein Neger. Dennoch waren solch “rechtsradikale Parolen” zu hören. Wieso? Nun, Leftpedia nennt hierzu unter dem Begriff “Massenhysterie” Beispiele:

Massenhysterie ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine starke emotionale Erregung in großen Menschenmengen, etwa (euphorisch) aus Anlass von Rock- und Popkonzerten, großen Sportereignissen oder (trauernd) nach dem Tod von Filmstars oder politischen Führungspersönlichkeiten. […] Auch der Hexenwahn des Mittelalters und andere massenhaft auftretende Ängste (etwa die Kommunistenangst im McCarthyismus) werden häufig als Massenhysterie bezeichnet.

Dieser Begriff sei jedoch falsch und irreführend, die Massenpsychologie nennt das Dissoziation.

Der Begriff Dissoziation beschreibt laut Definition der DSM-IV die Unterbrechung der normalerweise integrativen Funktionen des Bewusstseins, des Gedächtnisses, der Identität oder der Wahrnehmung der Umwelt.

Sprich, in einer emotionalen Ausnahmesituation, die man in und mit einer Menschenmasse erlebt, wird man mitgerissen. Dies kann zu Exzessen wie dem folgenden führen. wo der Filmende zur Empörung unzähliger Anseher des Videos mitfiebert und jeden Schlag auf die Kinder verbal mitzelebriert.


Ich will hier nicht das Verhalten des Soldaten (der sich neben seinem Befinden in einer lebensbedrohenden Extremsituation vermutlich auch nicht durch größte Bildung und beste familiäre Herkunft auszeichnet) bewerten, es geht nur um das Beispiel. Für mich jedoch war sein Verhalten von Anfang an verständlich. Hoffentlich bin ich nicht der Einzige, dem beim Betrachten mancher Gewaltvideos (Unterdrückung von Frauen, gemeinsames Verprügeln eines Einzelnen durch viele, etc.) “das Messer in der Hose aufging”, wie der Volksmund sagt. Als ich beispielsweise einmal ein Video sah, wo ein Mann zwei Angreifer professionell (saubere Technik und Beinhaltung) zu Boden boxte, nachdem diese seiner Freundin grundlos beim Vorbeigehen ins Gesicht geschlagen hatten, wäre ich als Kameramann wohl ebenfalls zu jubelnden “gibs den Schweinen” Kommentaren fähig gewesen.

Doch ich schweife ab. Was ich sagen wollte ist, daß wohl jeder von uns Situationen kennt, wo er von einer erregten Masse einfach mitgerissen wurde und zu Handlungen, Worten und Gefühlen fähig war, die er sich normalerweise nie zutrauen würde. Wenn also ein junger Mann eine Handvoll unverschämter Inder sieht die zunächst rumpöbeln, dann auf der Tanzfläche “pogen” um schließlich eine Frau zu belästigen, kann ein “Ausländer raus” auch aus dem Munde eines absolut nicht rechtsextremen kommen - zumal diese Forderung meines Erachtens weder rassistisch noch menschenfeindlich ist, sondern nur eine legitimie Minderheitenmeinung (die ich nicht teile).

Neben tatsächlichen rechtsextremistisch und rassistisch motivierten Straftaten machen solche wie das geschilderte Beispiel einen Anteil aus, dessen Größe leider nicht dokumentiert ist - und wohl auch nur schwer zu dokumentieren ist. Immerhin könnte der bislang unbescholtene junge Mann ja auch tatsächlich ein Rechtsextremist sein. Auch will ich nicht verneinen, daß solche Massenhysterien natürlich auch bei Ausländern, Moslems und Linken vorkommen. Dort werden sie, zumindest von mir gefühlt, jedoch als genau solche emotionalen Sondersituationen erkannt, weshalb ein Monty Schädel von Attac ungestraft und unwidersprochen im Fernsehen von “Provokationen der Polizei” reden kann.

Fazit: Wenn die Linksextremisten Steine auf Polizisten werfen oder Ausländer beim gemeinsamen Komaschlagen “Scheiß Deutscher” rufen ist das etwas völlig anderes als wenn jemand beim Verfolgen von Unruhestiftern ausländischer Herkunft “Scheiß Ausländer” ruft.

 Die hohe Zahl der Verbrechen:

Ich habe keinerlei Zahlen über die Todesopfer durch Linksextremisten abseits der RAF. Vielleicht gab es keine - das wäre schön auch wenn ich es nicht glaube - offizielle Zahlen scheint es nicht zu geben, zumindest finde ich sie nicht. Wenn wir uns das Beispiel das mit GraPi bewaffneten Linksextremisten ansehen, das interessanterweise von allen Massenmedien unterschlagen wurde, dann scheint aber zumindest das Potential für Morde durchaus (wieder) vorhanden zu sein. Doch wir hören von 1.000 Verletzten jährlich. Das ist sehr schlimm und untragbar. Selbst wenn wir mal ein Drittel der Fälle als “konstruierter rechtsextremistische Fälle” annehmen und wegrechnen sind es immer noch 667 Verletzte pro Jahr zuviel. Diese Zahlen rechtfertigen einen Kampf gegen den Rechtsextremismus, auch wenn er in der Zahl der Gesamtverbrechen wohl nur als marginal bewertbar ist.

Was sich in solchen Statistiken immer als sehr dramatisch anhört relativiert ein einfaches “verletzte polizisten” via google. So wurden bei einem einzigen “Protest” gegen den G8-Gipfel schonmal 430 Polizisten verletzt. Daß unter den Tätern auch “Autonome Nationalisten” waren ist möglich, doch in der Regel ist das Verletzten von Polizisten auf Demos noch immer das Metier der Linksextremisten.

Man sieht, die Dressur durch Bundesregierung und Massenmedien funktioniert: Ich sehe mich genötigt, mich während des Beitrags und an seinem Schluß von jedem rechtsextremistischen Gesindel zu distanzieren - dabei sollte das eigentlich selbstverständlich sein. Linke bekennen stolz sie seien links, sehr links oder kommunistisch (beispielsweise im StudiVZ) ohne sich dabei von all ihren Mördern und Straftätern zu distanzieren.

Dennoch möchte ich klarstellen, daß ich keinerlei rechtsextremistische Gewalt gutheiße oder verharmlosen will. Gewalt gegen Menschen, deren einziges “Verbrechen” eine andere Rasse oder politische Überzeugung ist, sollte niemals gerechtfertigt sein. Worum es mir in diesem Beitrag ging war zu zeigen, wie die existente rechtsextreme Szene dramatisiert und aufgebauscht wird, um den “Kampf gegen Rechts” zu rechtfertigen und zu forcieren. Gleichzeitig zahllos auftretende Straftaten von ihren roten Gesinnungsverwandten werden jedoch völlig ignoriert, vermutlich weil sie wegen ihrer Zahl die Nazibedrohung relativeren würden. Immerhin ist man vermutlich auch ein Holocaustrelativierer, wenn man folgendes Bild veröffentlicht…

sozialstische mörder

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Gesunder Menschenverstand, Nazis (die echten), Kommentare, Gesellschaft, Germanyland, Innere Sicherheit
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