Die Kapitulation
Ich mag Susanne Winter nicht! Sie nicht und auch nicht ihre Partei, die FPÖ! Die FPÖ ist eine der Parteien, die gerne als populistisch bezeichnet werden, in Wirklichkeit aber nur eine Ansammlung unappetitlicher Deppen darstellen. Diese Partei, die sich so gerne als einziger Gegenpol zu den “Altparteien”, wie es in ihrem Jargon heisst, darstellt, sammelt ihr politisches Kleingeld durch das Bedienen aller möglichen Ressentiments, sie ist europafeindlich, amerikafeindlich, globalisierungsfeindlich und antisemitisch, ihre braunen Wurzeln treten immer wieder zu Tage und ein anständiger Konservativer tut gut, sich bei eventuellen Übereinstimmungen um eine Überprüfung seiner Standpunkte zu kümmern. Wie gesagt, ich mag Susanne Winter nicht!
Heute wurde Susanne Winter von einem österreichischen Gericht zu einer Geldstrafe von 24.000,– € und einer bedingten Freiheitsstrafe von 3 Monaten verurteilt. Sie hatte beim Neujahrstreffen der FPÖ 2008 von “Schleichender Islamisierung” gesprochen und den Prophet Mohammed einen Kinderschänder genannt. Nun dürfte die schleichende Islamisierung unserer Gesellschaft selbst dem gutmütigsten Zeitgenossen ins Auge fallen und die Frage ob der Prophet ein Kinderschänder war erledigt sich nach Durchsicht der Hadithen von selbst. Die Tatsache, dass Mohammed Ayshe mit 6 Jahren heiratete und mit 9 Jahren ins Ehebett holte dient in der islamischen Welt noch heute als Vorwand für schäbige, alte Männer sich kleine Mädchen ins Bett zu nehmen und es erübrigt sich, Mohammeds Vorgehensweise im Kontext des arabischen Mittelalters zu betrachten (das nach Ansicht Vieler auch heute noch andauert). Natürlich darf bezweifelt werden, dass Susanne Winters Anwürfe aus Sorge um um die Liberalität unserer Gesellschaft erfolgten, natürlich kann man der Meinung sein, dass der Grund für diese Rede eher in dumpfer Xenophobie zu suchen ist als in ehrlicher Besorgnis um die Werte unserer Freiheit. Diese Zweifel sind zulässig, nur Susanne Winter hatte das gottverdammte Recht, diese Äusserungen zu tätigen, die Meinungs- und Redefreiheit, die ein Fundament unserer Demokratie ist, schliesst auch das Recht auf Dummheit ein.
Die Verurteilung Susanne Winters wegen “Verhetzung” und “Herabwürdigung religiöser Lehren” stellt einen Tiefpunkt der österreichischen Rechtssprechung dar, einen Kotau vor dem politischen Islam und gleichzeitig eine Bestätigung dessen, was zu dem Urteil geführt hat, der schleichenden Islamisierung unserer Gesellschaft. Bei diesem Urteil wurde aus Gründen der politischen Korrektheit die Freiheit geschändet.
Ich mag Susanne Winter und ihre Partei nicht! Beiden fehlt alles, was für eine anständige Politik notwendig ist. Liberalität, Intellektualität und zukunftsfähige Visionen. Dieses Urteil ist trotzdem ein Skandal, weil es den Islam unter Naturschutz stellt und ihm das Prinzip der Meinungsfreiheit opfert. Ab nun wird mit zwei verschiedenen Masstäben gemessen. Der Vergleich eines Präsident Bush mit Hitler ist keine Beleidigung, die Leugnung des Existenzrechtes eines jüdischen Staates ist keine Verhetzung, die Darstellung des Islam in seiner ganzen Gewalttätigkeit, in seiner ganzen Niedertracht und seiner Menschenverachtung ist eine Verhetzung.Diese Urteil ist mehr als die übliche österreichische Volltrotteloperette, dieses Urteil ist das Ende der Freiheit von Meinung und Rede. Wir haben kapituliert.
Autor: tankdriver | Abgelegt unter Islam allg., Aus dem Irrenhaus, Polemik
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