Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
28. Januar 2009

Der diskrete Charme der Religion

Österreich ist anders, und wer das als gefährliche Drohung auffasst, liegt nicht ganz unrichtig. Meistens hinkt diese sympathische Alpenrepublik ein wenig hinter der allgemeinen Entwicklung nach, was nach Meinung vieler russischer Touristen und deutscher Gastarbeiter ihren eigentlichen Charme ausmacht, aber manchmal prescht Österreich gnadenlos vor. So wurde in diesem Land bereits 1982 der islamische Religionsunterricht an Schulen eingeführt, allerdings auf typisch österreichische Weise, also ohne Endverantwortlichen. Kurzum, wer dabei auf irgendwelche Probleme stösst, kann sich beim “Salzamt” beschweren. Dieses Salzamt ist eine alte österreichische Redewendung und bedeutet, er kann seine Sorgen in eine Papiertüte reden und diese entsorgen.
Nun machte sich ein Religionssoziologe an die Arbeit und analysierte diesen Unterricht und die Lehrer, die diesen Unterricht erteilen und was dabei herauskam, überraschte höchsten jene, die an das Schlagwort von der “Religion des Friedens” glauben, also Medien, Politik - vornehmlich jene, die als Leitlinie gutmenschlich rot-grüne Masstäbe anlegen - und natürlich die islamische Glaubensgemeinschaft.
Es ist ja auch nicht easy, was bei dieser Untersuchung ans Tageslicht kam. Mouhanad Korchide, der Autor der Studie, stellte fest, dass 21% der befragten Religionslehrer die Demokratie ablehnen, 27 % haben Probleme mit Menschenrechten und 18% befürworten die Todesstrafe für Muslime, die vom Glauben abfallen. 28 % der Befragten verneinen die Möglichkeit, gleichzeitig Muslim und Europäer zu sein. Diese beruhigenden Statements kamen aus einer Befragungsmenge von 200 Lehrern, von denen ein Teil bereits seit Jahren unterrichtet und so “unkündbar” geworden sei.
Nun könnte man sich beruhigt zurücklehnen und meinen, wenn 21% der Islamlehrer die Demokratie ablehnen, wird sie von 79% befürwortet. Ein Wert, der eine durchaus tragfähige Mehrheit darstellt, allerdings glauben solche Leute auch an den Osterhasen.
In Österreich erhalten etwa 30.000 Schüler Unterricht dieser Art, vornehmlich an Hauptschulen, was den Bildungsstandard der Angehörigen dieser liebenswerten Religion charakterisiert.
Der Ansatz, diesen Schülern statt Bildung ein “islamisches Überlegenheitsgefühl” zu vermitteln birgt Sprengstoff und so ist in Österreich zur Zeit Panik im Hühnerhof. Die Grünen nennen die Ergebnisse dieser Studie “besorgniserregend”, die FPÖ will islamistische Lehrer sofort suspendieren und die ÖVP fordert die islamische Glaubensgemeinschaft auf, sicherzustellen, dass der islamische Religionsunterricht mit der österreichischen Werteordnung übereinstimmt. Die Sprecherin der islamischen Glaubensgemeinschaft zog sich elegant aus der Affäre, ihr ist die Studie noch nicht bekannt.
Nun, eigentlich alles im Lot. Eine Studie, die nicht wirklich überrascht, eine Religionsgemeinschaft, die - wieder - mit den Fingern im Mustopf ertappt wurde, Lehrer die von Hizb ut al Tahrir rekrutiert wurden , ein Religionsbuch von Yusuf Al-Karadawi und eine Sprecherin der islamischen Gemeinschaft, die als Edelkonvertite mit Kopftuch und deutschem Akzent von nichts weiss.
Änderung der Politik dem Islam gegenüber? Vergesst es!
Nicht mit Österreichs islamverliebten Politikern und Medienleuten. Diese Religion muss irgendetwas Charmantes, Einnehmendes besitzen, irgendetwas, dem man sich nicht verschliessen kann. Auch wenn es nur die Drohung ist, Kritiker und Feinde in die Hölle zu befördern.

Autor: tankdriver | Abgelegt unter Aus dem Irrenhaus, Islamkritik
6 Kommentare  . .

28. Januar 2009

Sollte man Obama eine Chance geben?

Kurze Antwort: Natürlich. Denn er hat sie ohnehin. Schließlich wurde er nun einmal als Präsident der USA vereidigt. Was die wenigen Menschen in Europa und die immerhin nicht ganz so wenigen Menschen in Amerika, welche darüber nicht erfreut sind, davon halten oder irgendwo darüber schreiben, wird an dieser simplen Tatsache nichts ändern können. Auch wenn man sich selbstverständlich wünscht, daß es anders kommen möge, werden die Amerikaner den Ausgang der vergangenen Präsidentschaftswahl wohl noch früh genug bereuen.

Nun zur etwas ausführlicheren Antwort:

Präsident Bush bekam nie eine Chance von den MSM-Journalisten und den sonstigen Linken daheim und in der Welt. Er wurde von Tag 1 seiner Präsidentschaft an verhetzt. So enttäuscht wir nun über den Wahlausgang sind - Konservativen fehlt die typisch linke Eigenschaft, ihre politischen Gegner regelrecht als persönliche Feinde zu betrachten und auch die typisch linke Ansicht, den “Kampf” gegen den politischen Gegner auch nach entschiedener Wahl noch fortsetzen zu müssen. Denn der Zorn auf Präsident Bush war in Wahrheit auch von Anfang an Zorn über die (zweimalige) Niederlage der eigenen Vorschläge gegen ihn, den angeblich so unbeliebten und unfähigen Kandidaten und seine angeblich so unpopulären Ideen. Die offen zur Schau gestellte Abneigung gegen ihn und die Versuche, ihn zu behindern, waren folglich auch Produkt des irrationalen Wunsches, ihn dafür zu “bestrafen” (dies sicher weniger von Seiten der ihm unterlegenen Top-Politiker, aber sehr wohl von Seiten der NGOs und der MSM). Ein solches Verhalten entspricht nicht konservativen Vorstellungen von dem, was Politik in einem demokratischen Rechtsstaat sein und wie sie funktionieren sollte.

Ferner würden wahre Konservative nicht auf die Idee kommen, aus egoistischen Gründen eine von ihren politischen Gegnern gestellte Regierung zu unterminieren und ihr wider besseren Wissens sogar bei als richtig oder jedenfalls notwendig erkannten Vorhaben Steine in den Weg zu legen - und damit im Ergebnis sogar ihrem eigenen Land zu schaden -, nur um ihre politischen Gegner öffentlich schlechter dastehen zu lassen und so die eigenen Chancen bei den nächsten Wahlen zu erhöhen. Genau ein solches Verhalten müssen sich die Demokraten in den USA im Laufe der letzten Jahren leider vorwerfen lassen. Konservative begeben sich nicht auf dieses Niveau - auch wenn man feststellen muß, daß die geschilderte Taktik für die Demokraten bestens funktioniert hat, und kein Grund erkennbar ist, warum sie nicht wieder so verfahren würden. Insofern stellt sich natürlich die Frage, ob es heutzutage schlechterdings notwendig sein könnte, sich eben doch auch selbst auf dieses Niveau zu begeben.

So weit ist es aber zum Glück noch nicht: Die Konservativen in den USA (Anmerkung: der Begriff ist bedauerlicherweise immer weniger gleichzusetzen mit dem der Republikaner) werden erst einmal abwarten und Obama eine Chance geben, und dann werden sie für ihr Land positive Ansätze unterstützen und negative Vorhaben - hoffentlich - zu verhindern suchen.

Zu dem Unsinn, den Obama bisher verzapft, und den die Medien erwartungsgemäß in blendend unkritischer Weise bejubeln, kann man hierzulande aus demselben Grund noch nicht viel schreiben, außer genau das: Daß vieles davon eben der erwartete Unsinn ist - naiver bis gefährlicher Unsinn in der Außenpolitik, verfehlter bis menschenverachtender Unsinn in der Innenpolitik.

Jedoch: Bekanntlich wurden schon kurz nach Obamas Amtsantritt mehr als ein Dutzend Menschen bei einem amerikanischen Luftangriff auf Terroristen in Pakistan getötet. Unter den Opfern waren angeblich leider auch Unschuldige, was sicher nicht als in irgendeiner Weise positiv dargestellt werden soll. Positiv ist aber, daß hier von der neuen amerikanischen Regierung eine angesichts der Untätigkeit bzw. Unfähigkeit der pakistanischen Führung offenbar leider notwendig gewordene Politik fortgesetzt wurde.

Insofern kann man ja immer noch hoffen, daß vielleicht einiges des bisher nur verbal geäußerten Unsinns doch in erster Linie der Überzeugung und anschließenden Ruhigstellung gewisser Meinungsmacher bzw. der von jenen indoktrinierten Wählerschichten dienen sollte, und daß Obamas tatsächlich ausgeführte Politik von mehr Realismus und Vernunft geprägt sein wird. Zumindest die Auswahl seiner Minister und Berater hätte ja auch noch schlechter sein können und läßt diese Hoffnung noch zu.

Solange man nun vorgenannte Hoffnung noch haben kann, bringt es aber auch erst recht nichts, sich mit jeder neuen Jubelarie der MSM auf Obama und das Märchen von Friede-Freude-Eierkuchen und heiler Multi-Kulti-Welt, die er uns angeblich bescheren wird, zu beschäftigen. Warten wir erst einmal ab und hoffen wir auf das Beste.

Autor: Mir | Abgelegt unter USA
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28. Januar 2009

Gutmenschentum

Ich habe gerade diesen Artikel entdeckt. Allerdings war es gar nicht mal der Inhalt, der mich schockierte als vielmehr die Kommentare, in denen Herr A. (den schreib ich nicht aus) als wahrer Staatsmann gelobt wird. Der eigentliche Agressor sei schließlich die USA, die auch Deutschland besetzt hatte. Und überhaupt sei der A. doch ein ganz lieber Kerl, mit dem sollten wir zusammenarbeiten, nicht mit den USA. Hier einige Auszüge:

Einmischung in die Angelegenheiten anderer Völker; Militärbasen in 120 Ländern der Erde, die allzeit bereit sind, bei Unruhen gegen die Mariontettenregierung einzugreifen; Vorbehalte gegen die Weiterentwicklung der Atomtechnologie, um zu vermeiden, dass ein Gleichgewicht der Arsenale hergestellt wird.

Der hier hat es mir besonders angetan:

Wie recht Ahamdinedschad doch hat. Wie recht. Dieser Mann ist ein wahrer Präsident mit Vorbildfunktion für die freien Völker dieser Welt

Der iranische Präsident hat vollkommen recht. Die USA müssen sich beim iranischen Volk und bei vielen anderen Nationen entschuldigen - diese Entschuldigung müsste auch an Deutschland gehen für die unzähligen zivilen Opfer der Bombardierungen im 2. Weltkrieg - und endgültig ihre aggressive Aussenpolitik beenden. Keine andere Nation hat in der jüngeren Geschichte so viele Kriege angezettelt und Verbrechen begangen wie die USA.

Ahmadinedschad ist für mich kein Fanatiker, sondern einfach ein Mann der klaren Worte. Schließlich hat nicht der Iran ca.60 Länder besetzt, sondern die USA. Wir sollten vielmehr mit dem Iran zusammenarbeiten und uns nicht von Amerika vorschreiben lassen, mit wem wir reden dürfen.
Es ist für mich auch unverständlich, daß eine Atommacht einem Staat vorschreiben will, ob dieser Uran anreichern darf, oder nicht. Wenn die USA doch so friedlich sind, sollten sie erstmal ihre Atomwaffen vernichten. Erst dann können sie Vorderungen stellen.

DAS nenne ich mal Gutmenschengefasel. Ich kann mir aber in keinster Weise vorstellen, dass Obama so dermaßen bescheuert sein wird, um sich eines solchen Gekläffs anzunehmen, geschweige denn davor einzuknicken, wenn er auch links-gerichteter ist als Bush.

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Antiamerikanismus
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28. Januar 2009

Haha, ich hatte es geahnt!

Das deswegen so etwas passieren wird…

Auch gut: David Harnasch über atomare Abschreckung.

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Militär, Dies & Das, Humor
1 Kommentar  . .

28. Januar 2009

Lob!

Kann sein, dass ich Euch zu früh lobe, aber ich war schon verwundert, dass es keine Reaktionen auf diesen Artikel gab. Ich bin mir sicher, dass Ihr ihn gelesen habt. Immer wieder habe ich mit einem gespannten Grinsen die Gegenstimme aufgerufen und siehe da - nix, null, nicht mal ein kleiner Hinweis. Find ich gut! Ehrlich!

Zum Schluss noch etwas Amüsantes. Diesen Artikel auf Welt.de hatte ich zuerst wegen des Fotos und der passenden Kommentare bei mir verlinkt. Interessanterweise hatte man nachher das Bild aus dem Artikel entfernt…

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Sonstiges
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