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01. Februar 2009

Italiens Linke empört: Gastronomischer Rassismus!

Die Italiener sagen dem Döner den Kampf an:

Mit dem Bann will Lucca die einheimischen Feinschmecker-Lokale vor der “Ethno-Konkurrenz” schützen. “Mit Ethno-Küche meinen wir eine andere Küche”, sagte Stadt-Sprecher Massimo Di Grazia der Agentur “Associated Press”. “Das heißt: keine neuen Kebab-Buden, thailändischen oder libanesischen Restaurants.” Bereits bestehende Lokale der anderen Art dürften aber bleiben, versicherte Di Grazia.

Imbissbuden sind also auch betroffen. Mit dem Verbot will die Verwaltung den Müll an den historischen Orten reduzieren. (…)

Die mehrheitlich konservativen Stadtväter sehen die Tradition in Gefahr. Billiges, Lautes und Hässliches niste sich in den ehrwürdigen Gemäuern ein, beklagen sie. Hamburger-Restaurants, Straßenimbisse und fremdländische Lokale bedrohten die italienische Esskultur. Fünf Kebab-Stände für 8.000 Einwohner seien doch wohl ein bisschen viel. Quelle

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Recht haben sie! Schaut man sich die Dönerbuden in vielen deutschen Städten an fällt auf: Zuviele, zu unhygienisch und oftmals nur als Geldwaschanlage geführt. Davon abgesehen handelt es sich beim Döner um eine Kalorienbombe mit bis zu 2000 Kalorien, was man schon fast als gesundheitsschädlich ansehen könnte (zum Vergleich: Schnitzel mit Pommes und Mayo ergibt etwa 840 Kalorien). Auch die Berichte über Gammeldöner machen den Döner nicht sympathischer.

Das hält Italiens Linke natürlich nicht davon ab, von “gastronomischen Rassismus” zu sprechen, denn immerhin sind die deutschen Kartoffeln und das Kraut nicht von der neuen Regelung betroffen!

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Bisher gibt es 11 Kommentare zu “Italiens Linke empört: Gastronomischer Rassismus!”

  1. 1 Dingo (Montag, 02. Februar 2009; 00:16): 

    Ich koennte dieses Zeugs nie fressen. Besonders wenn man weiss welche Art von Fleisch da verarbeitet wird.

  2. 2 sinus (Montag, 02. Februar 2009; 09:51): 

    Es wäre tatsächlich eine Lösung, wenn man das Zeug einfach nicht isst.
    Falls die Bedenken bezüglich der Hygiene nicht ausreichen, dürfte doch die Schlachtmethode des Schächtens die Käufer abhalten. Die Tatsache, dass hier ohne Sanktionen, sondern mit behördlicher Genehmigung an Tausenden von Tieren erhebliche Tierquälerei begangen wird, sollte der Öffentlichkeit schonungslos mitgeteilt werden.

  3. 3 Rübestein (Montag, 02. Februar 2009; 18:41): 

    leute,
    Döner macht schöner. Oder doch nicht?
    Lasst uns Döner boykottieren, dafür rennen wir jetzt McDonnalds die Türe ein.

  4. 4 heplev (Montag, 02. Februar 2009; 20:56): 

    Ich hab’ nichts gegen einen guten Döner.
    Aber bei uns haben in der Stadt sich diese “Buden” derart ausgebreitet, dass man nicht nur kein vernünftiges Gyros mehr bekommt, sondern gar keines mehr. Ich muss in die Nachbargemeinde fahren, um eins zu essen! (Und die überleben auch nur, weil sie ein für Imbisse sehr breites Angebot mit angeschlossenem kleinen Restaurant haben.)

  5. 5 tresco (Dienstag, 03. Februar 2009; 10:21): 

    stimmt. Gyrosstände kenne ich in einem Umkreis von 30 km keinen einzigen, Dönerbuden hunderte. Keine Kleinstadt, die nicht ihre Straße mit einem halben Dutzend Dönerparadiese auf 100 Metern hätte.

  6. 6 ralphieboy (Dienstag, 03. Februar 2009; 16:24): 

    Dönerbuden gedeihen deswegen auch, well sich auch mittags und spätabends auf haben, während gute deutsche Restaurants schon um 14.30 bzw. 22.30 die warme Küche einstellen.

    Und ab einer gewissen Uhrzeit (und Alkoholpegel) ist es den meisten egal, was sie in die Fresse stopfen.

  7. 7 tankdriver (Dienstag, 03. Februar 2009; 22:09): 

    also, leute, ich kapier das bild nicht ganz!
    rechts, das grinsende rote ist der döner - würd ich nie in mund nehmen - was aber ist das ding links, wo
    “nein - danke” draufsteht?

  8. 8 Huwi (Dienstag, 03. Februar 2009; 23:10): 

    @6
    stimmt! Ich habe mir schon oft genug einen gegönnt. :) Ich mag die Dinger einfach - genau wie Burger.
    Meine private Regel ist: Überprüfen ob irgendwo “Halal Fleisch” steht. Das kommt oft genug vor, und dann gehe ich nicht hin.
    Das Zweite ist zu überprüfen, ob der Dönermann auch Alkohol verkauft. Auch das ist oft genug der Fall - auch dann greife ich nicht zu.

    Das Beides ist nicht viel, aber den einen oder anderen Islamisten finanziert man damit schonmal nicht.

  9. 9 Paul (Mittwoch, 04. Februar 2009; 18:05): 

    Naja, ich mag dieses Zeug eigentlich überhaupt nicht…ok, ich gehe auch nicht gerne zu McDonalds, wobei mir ein Burger dann doch lieber ist, als so ein teilweise sehr schwer zu identifizierendes Etwas, was einer griechischen Spezialität zwar ähnlich sieht, aber geschmacklich lange nicht das gleiche Niveau hat.

    Wenn schon Imbiss, dann geht doch nichts über einen schönen Currywurststand. Da greife ich dann gerne zu. Der normale Bildzeitungsleser würde das jetzt natürlich sofort rassistisch auslegen, aber dazu stehe ich ganz offen. Ich ess einfach nicht jeden Mist. Zum Chinese oder zum Italiener gehe ich ja auch sehr gerne, die verstehen wenigstens etwas von gutem Essen :)

  10. 10 Francis (Dienstag, 25. Mai 2010; 12:59): 

    Zu dem obigen Bild im Beitrag kann man sagen: Döner ja, Claudia Roth nein.

  11. 11 Huwi (Dienstag, 25. Mai 2010; 13:38): 

    Also bei mir um die Ecke ist ein Dönermann, zu dem ich gerne und (zu) oft gehe. Ich mag das Zeug! :)

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