Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
16. Februar 2009

Hoch lebe der Kommunismus

Immer wieder werden Stimmen laut, die uns erklären wollen, dass die momentane Partei Die Linke ja eigentlich gar nichts mit der ehemaligen SED zu tun habe und überhaupt solle man das Schreckensgespenst des Kommusmus doch endlich in Ruhe lassen.  Dazu passt dieser Artikel auf Spon ganz hervorragend. Zitat:

Er war die letzte Symbolfigur des SED-Regimes, saß wegen der Todesschüsse an der Mauer jahrelang im Knast: Offiziell wurde Egon Krenz von der Linken verbannt - doch intern sind die Genossen längst mit dem Altkader versöhnt. Viele Mitglieder wünschen sich seine Wiederaufnahme.

Geht das nur mir so oder beißt sich die Katze da in den Schwanz? Offensichtlich ist es mit der Aufarbeitung doch noch nicht ganz so weit her…Weiter geht es:

Offiziell hat die Partei die Verbindungen zur alten SED gekappt, gleichzeitig ist sie auf die Unterstützung und die Stimmen der Altkader angewiesen. Ein wenig Nähe zur letzten Symbolfigur des SED-Regimes kann da nicht schaden, selbst wenn es sich um einen rechtskräftig verurteilten Totschläger handelt.

Na dann:Auf zu den Wahlurnen, irgendwie wird das schon, keine Sorge. Die soziale Kälte in unserem Staat muss ja irgendwie besiegt werden. Und überhaupt sollten auch Nudisten arbeiten dürfen…

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Left Trash
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16. Februar 2009

Die Nazimacher oder: Wenn sich Antifantasten das Hirn rauswichsen

Es gibt Typen, die ich — selbst wenn sie dort zu verorten sind — nicht mal mehr als “Left Trash”, also linken Müll bezeichnen würde, sondern die im Grunde nichts weiter sind, als völlig verblödete, zugekiffte oder versoffene, geistig minderbemittelte Existenzen, deren einziger Daseinszweck darin zu bestehen scheint, sich jeden Tag in ihrem Hartz-IV-Loch mit masochistischer Wonne und Wollust vor einem Führer-Bild einen runterzuholen. Aber weil das vergilbte Schwarzweiss-Foto eines Toten irgendwann nicht mehr genügt, und Nekrophilie auf Dauer zu öde ist (da wehrt sich nix), suchen manche dieser Gestörten krampfhaft nach Ersatzbefridigungen. Da es an realen, farbigen Wichsvorlagen mangelt (entgegen der politischen und medialen Propaganda gibt es heute für die angesprochenen Knallchargen eben doch zu wenig echte Nazis), machen sie, was viele in einer Dürrezeit machen: sie phantasieren sich was zusammen. Man weiß ja, jemand, der in der Wüste kurz vor dem Verdursten ist, kriecht jeder lockenden und lohnend erscheinenden Fata Morgana hinterher, und zwar so lange, bis andere ihre nekrophilen Veranlagungen an ihm auslassen können. (Wenn’s denn überhaupt noch “Spaß” macht, den in der Wüstenhitze auf die Größe einer Erbse verschrumpeltrockneten Pimmel eines ehedem saftigen Irren in die Gosch’ zu nehmen oder daran herumzureiben.) — Aber genug der grob skizzierten Darstellung des Lebenswegs solcher Vollpfosten, bevor mir noch das echte Kotzen kommt. Andere gehen da etwas feinfühliger und sprachlich gewählter an die Sache, und das schaut dann so aus:

[…] Ein Blog, das dem Namen nach Herrn Broder kritisch gegenüber steht, tut aber genau das: xxx. Bei der Israelsolidarität konservativer Kreise will xxx einen Antisemitismus entdeckt haben. Könnte ja sein. So wie alles in der Politik wird Israelsolidarität von manchen auch instrumentalisiert, na klar.

Die Begründung ist allerdings ziemlich an den Haaren berbeigezogen:

[…] Bei xxx soll natürlich keine Religion analysiert und verstanden werden, es soll einfach eine Grundlage hergestellt werden, auf der das Blog Gegenstimme als braun herausgearbeitet wird.* Und Teile der mit Israel Solidarischen. Das Existenzrecht der Juden wird heute nicht zuerst** durch Leute wie die Gegenstimm’ler oder PI bedroht, sondern durch radikale Muslime und Neonazis. Manch ein Jude würde sogar pragmatischerweise argumentieren, man könne sich seine Unterstützer eben nicht immer aussuchen.

Eine bei xxx angedeutete Bedrohung der Juden durch missionierende Christen bzw. christliche Sekten ist jedenfalls rein konstruiert und hat keinen Bezug zur Realität.

Sollte es andere Anhaltspunkte dafür geben, dass Israel-Unterstützer durch Bräunliches auffallen, ist das natürlich zu prüfen, die genannte Konstruktion ist jedoch in sich falsch.

Alles weitgehend anonymisiert, da ich keinen Bock habe, Trolle zu füttern resp. mit einer Verlinkung zu fördern, zumindest nicht direkt. Und mit “Troll” meine ich selbstverständlich nicht den Autor des Blogs, auf den ich hier verweise. Die Hervorhebung im zitierten Text erfolgte im übrigen durch mich; die AusXung des Trollblogs ebenfalls.

* Eine Wichsvorlage zusammenphantasieren, Sie erinnern sich?
** Nicht nur “nicht zuerst”, sondern von der Gegenstimme wird das Existenzrecht der Juden in keinster Weise und zu keiner Zeit bedroht oder auch nur infragegestellt! Ganz im Gegenteil!

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Der andere Rassismus, Aus dem Irrenhaus, Christophobie, Left Trash
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16. Februar 2009

Doublethink Lektion IV

Um die Doublethink-Reihe mal wieder aufleben zu lassen, erlaube ich mir (zu faul für eigene Gedanken und viel Tipperei), eine der Meldungen aus Heplevs aktuellem Wochenend-Schaschlik zu stibitzen, ein wenig aufzubereiten und hier reinzusetzen (forgimme Herbie!):

Auch die Briten sind konsequent: “Islamkritiker” Geert Wilders ist persona non grata, Antisemiten und Rechtsextremisten dürfen kommen. Nicht nur islamische, auch Jean Marie Le Pen, der jetzt als Ehrengast bei einem Spenden-Essen der BNP teilnehmen wird. Den Grund dafür, Le Pen nicht auszuweisen, liefert die Innenministerin (die Wilders rauswarf): Le Pen ist französischer Staatsbürger und hat daher das Recht zu reisen. “Er ist ein europäischer Staatsbürger, er hat das Recht durch Europa zu reisen.” Hm, beides trifft auf Wilders auch zu. Und Gleiches ist für die Dhimmi-Bande aus London eben noch lange nicht dasselbe. Und man könnte auf die Idee kommen, dass die rechte British National Party mehr zu sagen hat als die Lords des Oberhauses.

Die niederländische Trouw hat da ein paar Fragen für die Dhimmis:

Warum ist Wilders persona non grata im Königreich, während LePen immer noch willkommen ist? Weil Wilders Muslime “hasst” und Le Pen Juden? Weil, wenn Wilders kommt, britische Muslime mit Ausschreitungen drohen, während die Juden gesetzestreue Bürger sind, die niemanden bedrohen oder einschüchtern? Weil es weit mehr Muslime in Großbritannien gibt als Juden? Weil die britische Regierung antisemitisch ist?

Keine freundlichen Fragen, sondern ziemlich Hämmer – aber völlig berechtigt und vermutlich ganz schön nahe an der Wahrheit.

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Großbritannien, Aus dem Irrenhaus, Antisemitismus, Islamkritik
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