Rush Limbaugh Quote of the Day

"These Democrats are so arrogant and condescending, and they have all this power now so they're not even bothering to put masks on. So we're seeing what they really are, all of them. They're nuts. They're kooks, liars, freaks."
09. März 2009

Auge um Auge + 20.000 Ocken extra

“Wir haben alle besiegt, bis auf diese Frauen”, jammerte einmal der iranische Ex-Präsident Akbar Haschemi Rafsandschani, der im Gegensatz zum Achmachmirdenjihad unter den üblichen verdächtigen Kreisen als “gemäßigt konservativ” galt.

Ja, ja, diese armen Mohamachos; können einem richtig leid tun. Und dabei bemühen die sich doch so redlich, unter anderem auf diese Weise:

Nach der Scharia, so sagt Ameneh Bahrami, “sind zwei Augen einer Frau nur eins eines Mannes wert”.

Nun wissen wir ja alle, dass die Scharia mit dem Islam ebensowenig zu tun hat, wie bin Laden und seine Truppe. (Und Islam heißt Frieden, jawoll!)

Für alle Zweifler: Dass die Scharia tatsächlich nichts mit dem Islam zu tun haben kann (zumindest die iranische Form der Scharia, weswegen die — mehrheitlich schiitischen — Muslime im Iran übrigens allesamt keine echten Muslime sind), erkennen wir problemlos, wenn wir uns die islamischen Propagandaseiten im Westen unter dem Aspekt der “Stellung der Frau im Islam” ansehen. Exemplarisch und stellvertretend für unzählige weitere Nebelkerzen sei auf die Website des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) verwiesen, allein schon deswegen, weil der ZMD von sich behauptet, eine Dachorganisation verschiedenster islamischer Richtungen, also auch der Schiiten (Iran) und Sunniten zu sein. Ja, und was lesen wir da? Na klar, alles bestens im Islam! Juble, o Muslima, und jauchze!:

Der Islam kennt keine Diskriminierung und Abstufung aufgrund des Geschlechts. […]

Aus diesem Hadith wird abgeleitet, dass Männer und Frauen gleichwertig sind und in allen Bereichen gleich behandelt werden müssen […] In den Bereichen, in denen eine unterschiedliche Behandlung gesondert von Allah oder seinen Gesandten Muhammad (Friede sei mit ihm) vorgeschrieben wurde, liegen Begründungen vor, die einleuchtend sind und meist aus den unterschiedlichen physischen Eigenschaften der Geschlechter resultieren (der Mann gebärt keine Kinder) […]

Es gibt unzählige Beispiele aus den Regeln des Islam, die zeigen, dass die Frau nicht benachteiligt, sondern sogar teilweise bevorzugt wird. […]

Also wir lernen: Alles paletti in Islamistan. Vorbildliche Frauenrechte und einwandfreier Umgang mit dem holden Geschlecht. Von wegen Diskriminierung und Unterdrückung von Frauen in Ländern wie Iran, Afghanistan, Saudi-Arabien, Jemen und wo sonst noch dem Mohammed gehuldigt wird! In S-A dürfen sie Auto fahren, in Afghanistan Schulen besuchen, im Jemen ohne männliche Begleitung aus dem Haus und im Iran — sind weibliche Körperteile genausoviel wert wie männliche. Das muss also eine islamophobe, zionistisch-amerikanische Agentin sein, diese Ameneh Bahrami, mit ihrer verleumderischen Behauptung, dass nach der Scharia die Frau weniger wert sei als der Mann! Wäre ich toller Aja oder irgendein anderer einflussreicher Grufti Mufti im Iran, ich würde diese Dame bei der Einreise in den Iran abfangen und einer heimischen Kranfirma als Testdummy zur Erprobung der Belastbarkeit von Drahtseilen zur Verfügung stellen.

(BTW: Lesen Sie ruhig mal den Bericht hinter dem Link im ersten Zitat bzgl. Frau Bahrami. Ist ein echter eye-opener …)

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Bisher gibt es 8 Kommentare zu “Auge um Auge + 20.000 Ocken extra”

  1. 1 TanjaKrienen (Montag, 09. März 2009; 15:19): 

    Was ist an dieser Augengeschichte so schlimm? Ist das nicht gerecht? Gerechter als hierzulande? Ich finde es auch immer gut, wenn in den USA bei der Vollstreckung der Todesstrafe die Angehörigen des Opfers zusehen können - ein kleiner Fortschritt. In den islamischen Ländern wird in Todesfällen die Familie des Opfers bei der Rechtspechung gehört und miteinbezogen. Ein phantastischer Fortschritt!

    Die beiden Seelenverwandte Henryk M. Broder und Tanja Krienen, wurden - wie das Leben so spielt - im vergangenen Jahr am selben Tag Opfer eiens Überfalls (er in Berlin, ich auf dem Rückweg von Spanien) und es war eine ähnliche Tätergruppe. Ich antwortete, nicht zuletzt da ich sehr stark geschädigt wurde, mit einer Scharia-Empfehlung, weil der Mob anscheinend nur das versteht:

    Bei Tortosa, an des Ebros schmutzigem Ufer

    Zehn Strophen zum Abschied aus einem Land, das ich nie wieder betreten werde.

    Bei Tortosa, an des Ebros schmutzigem Ufer,
    Da fiel sie in den katalonischen Dreck.
    Auf verlorenem Posten steht einsam ein Sucher
    Mit geröteten Augen und wirr vor Schreck.

    Über das große Meer kamen die Banden,
    Zu Hause fehlte der Arbeitsmut.
    Hilfreiche Hände sie überall fanden.
    Was böse ist, nennt sich oft selber gut.

    Wen kümmert schon der andere Fremde?
    Der Nächste tappt in die Sonnenfalle.
    Sie fischen nach ihm und das sehr behände
    Mit unmenschlicher, heimtückischer Kralle

    Der Ungeist, umhüllt mit atmender Haut
    Viel weniger wert als ein unnützes Tier,
    Genetisch in tausend mal tausend Jahren gebaut:
    Allein für die Spezifizierung der Gier.

    Ein Franzose hat sie beim Auto gesehen.
    Unachtsam wir, weil mürb und müde.
    Da ist es im Schlag einer Wimper geschehen:
    Es ist, guter Mann, nicht die fehlende Liebe.

    Die Härte ist´s, die sich rar macht im Land -
    Im TV einmal live zur Abendstunde:
    Praktizierte Scharia: ab mit der Hand!
    Am besten mit beiden: das macht die Runde!

    Wo keine Finger sind, greift auch nichts zu,
    Nach Schecks, Pass, Bankcard und Bargeld.

    Da gibt’s keinen raffinierten, sehr schmutzigen Clou
    Den manch´ Film für den Mob flockig darstellt.

    Das Produkt der „Kultur“ und der „Modernität“-
    Gelebter Sadismus tagtäglich gelehrt.
    Es fehlt jener Schnitter, der sie flugs abmäht:
    Und die Politik mit, die sie ständig vermehrt.

    Heraus, schlagt noch einmal die Ebro-Schlacht,
    Trefft die Zapaterrorbande ins Herz,
    Die Spanien unbewohnbar gemacht-
    Gebt ihn zurück, den bohrenden Schmerz.

    Es piepte das Handy noch fünf Tage lang,
    Bei Tortosa, an des Ebros schmutzigem Ufer -
    Bis die Tasche ganz langsam im Schlick dort versank.
    Auf verlorenem Posten steht einsam ein Sucher.

  2. 2 Gudrun (Dienstag, 10. März 2009; 00:52): 

    In einem meiner Artikel, vor ca., fünf Jahren, hatte ich einen beinharten Artikel von islam.de zitiert über die Rolle der Frau im Islam, sehr korankonform. Wie staunte ich einige Zeit später, als ich die Aussagen erneut zitieren wollte, daß es den Artikel dort nicht mehr gab, sondern Gesäusel über die Gleichberechtigung der Frauen im Islam.

    Überhaupt kann man auf islam.de herrliche Beschönigungen lesen, auch in ihren verfälschenden Übersetzungen des Korans. Steht da im Original: “Dann geht doch zurück nach Ägypten”, wo Ihr Zwiebeln und sonstiges Essen bekommen habt, so steht da bei islam.de “Geht zurück in die Stadt”.

    Sie lügen, wenn sie ihren PC anwerfen, und wenn sie ihn ausmachen, haben sie gelogen.

  3. 3 TanjaKrienen (Dienstag, 10. März 2009; 08:38): 

    Die Rolle der Frau ist hier nicht so viel besser - die Wahrheit liegt in der Mitte! Besser sind aber die Geburtenrate, und zwar so gut, dass sich alles andere erledigen wird.

  4. 4 Jürgen (Dienstag, 10. März 2009; 13:54): 

    @1 (Tanja): Nun ja, es ist sicher gerecht, wenn Gleiches mit Gleichem sowohl erstattet als auch vergolten wird. Aber ist es noch gerecht, wenn dieses Gleichgewicht aus den Fugen gerät und eine Erstattung/Vergeltung nur noch im Verhältnis 1:2 stattfindet? Und das aus dem Grund, weil im Islam die Frau weniger wert ist als der Mann?

  5. 5 TanjaKrienen (Dienstag, 10. März 2009; 14:58): 

    Hm, dieses 1:2 Verhältnis ist es, das du kritisierst? Gut, darüber kann man reden, aber das ist doch nur ein Nebenkriegsschauplatz. Die dauernde Antipropaganda von Femistinnen wegen der Frauenfrage im Islam stößt mich jedoch ab, weil ich von Sexistinnen ÜBERHAUPT NICHTS hören will. Die sind nicht qualifiziert! Denen haben ein paar muslimische Männer im Bett gefehlt! Nichts weiter. Basta!

  6. 6 Doc Schmid (Dienstag, 10. März 2009; 23:09): 

    Denen haben ein paar muslimische Männer im Bett gefehlt! Nichts weiter. Basta!

    Küchenpsychologie! Nichts weiter. Basta!

  7. 7 TanjaKrienen (Mittwoch, 11. März 2009; 08:40): 

    Nö! Aus der Psychologie des Faktischen, auch: des Morphologischen! Man sehe sie sich an! Beide, meine ich: die schönen Muslime und die feministischen Frauen.

  8. 8 Stoff für’s Hirn! « abseits vom mainstream - heplev (Sonntag, 15. März 2009; 12:08): 

    […] Auf der Gegenstimme räumt Jürgen einmal mehr der Behauptung auf, der Islam unterdrücke die Frau nicht. (Der erste Kommentar kommt von jemandem, der/die anscheinend etwas gegen Spanier hat – das könnte schon als Rassismus durchgehen, wenn dem ganzen Land zur Last gelegt wird, was ein kleiner Trupp Verbrecher tut. So schön kann „Nuanciertheit“ sein!) […]

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