- Gegenstimme - http://www.gegenstimme.net -

Auge um Auge + 20.000 Ocken extra

Posted By Jürgen On 9. März 2009 @ 11:14 In Islamkunde, Wüste(n) Länder | 8 Comments

“Wir haben alle besiegt, bis auf diese Frauen”, [1] jammerte einmal der iranische Ex-Präsident Akbar Haschemi Rafsandschani, der im Gegensatz zum Achmachmirdenjihad unter den üblichen verdächtigen Kreisen als “gemäßigt konservativ” galt.

Ja, ja, diese armen Mohamachos; können einem richtig leid tun. Und dabei bemühen die sich doch so redlich, unter anderem auf diese Weise:

[2] Nach der Scharia, so sagt Ameneh Bahrami, “sind zwei Augen einer Frau nur eins eines Mannes wert”.

Nun wissen wir ja alle, dass die Scharia mit dem Islam ebensowenig zu tun hat, wie bin Laden und seine Truppe. (Und Islam heißt Frieden, jawoll!)

Für alle Zweifler: Dass die Scharia tatsächlich nichts mit dem Islam zu tun haben kann (zumindest die iranische Form der Scharia, weswegen die — mehrheitlich schiitischen — Muslime im Iran übrigens allesamt keine echten Muslime sind), erkennen wir problemlos, wenn wir uns die islamischen Propagandaseiten im Westen unter dem Aspekt der “Stellung der Frau im Islam” ansehen. Exemplarisch und stellvertretend für unzählige weitere Nebelkerzen sei auf die [3] Website des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) verwiesen, allein schon deswegen, weil der ZMD von sich behauptet, eine Dachorganisation verschiedenster islamischer Richtungen, also auch der Schiiten (Iran) und Sunniten zu sein. Ja, und was lesen wir da? Na klar, alles bestens im Islam! Juble, o Muslima, und jauchze!:

Der Islam kennt keine Diskriminierung und Abstufung aufgrund des Geschlechts. […]

Aus diesem Hadith wird abgeleitet, dass Männer und Frauen gleichwertig sind und in allen Bereichen gleich behandelt werden müssen […] In den Bereichen, in denen eine unterschiedliche Behandlung gesondert von Allah oder seinen Gesandten Muhammad (Friede sei mit ihm) vorgeschrieben wurde, liegen Begründungen vor, die einleuchtend sind und meist aus den unterschiedlichen physischen Eigenschaften der Geschlechter resultieren (der Mann gebärt keine Kinder) […]

Es gibt unzählige Beispiele aus den Regeln des Islam, die zeigen, dass die Frau nicht benachteiligt, sondern sogar teilweise bevorzugt wird. […]

Also wir lernen: Alles paletti in Islamistan. Vorbildliche Frauenrechte und einwandfreier Umgang mit dem holden Geschlecht. Von wegen Diskriminierung und Unterdrückung von Frauen in Ländern wie Iran, Afghanistan, Saudi-Arabien, Jemen und wo sonst noch dem Mohammed gehuldigt wird! In S-A dürfen sie Auto fahren, in Afghanistan Schulen besuchen, im Jemen ohne männliche Begleitung aus dem Haus und im Iran — sind weibliche Körperteile genausoviel wert wie männliche. Das muss also eine islamophobe, zionistisch-amerikanische Agentin sein, diese Ameneh Bahrami, mit ihrer verleumderischen Behauptung, dass nach der Scharia die Frau weniger wert sei als der Mann! Wäre ich toller Aja oder irgendein anderer einflussreicher Grufti Mufti im Iran, ich würde diese Dame bei der Einreise in den Iran abfangen und einer heimischen Kranfirma als Testdummy zur Erprobung der Belastbarkeit von Drahtseilen zur Verfügung stellen.

(BTW: Lesen Sie ruhig mal den Bericht hinter dem Link im ersten Zitat bzgl. Frau Bahrami. Ist ein echter eye-opener …)


Article printed from Gegenstimme: http://www.gegenstimme.net

URL to article: http://www.gegenstimme.net/2009/03/09/auge-um-auge-20000-ocken-extra/

URLs in this post:
[1] jammerte: http://www.gegenstimme.net/2009/02/27/wir-haben-alle-besiegt-bis-auf-diese-frauen/
[2] Nach der Scharia, so sagt Ameneh Bahrami, “sind zwei Augen einer Frau nur eins eines Mannes wert”: http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~EF6A1DFE91E234BACA352994AD65713F7~ATpl~
Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed

[3] Website: http://www.islam.de/1641.php#frau/frauen04.html