Sagte das Mädchen: ich bin fast noch Jungfrau, nur moderat schwanger …*
Sie sterben einfach nicht aus, die Besserwisser aus dem Westen, die dermaßen realitätsresitent sind, dass es einem angst und bange werden muss. Vor allem dann, wenn solche Dummbatzen ausgerechnet an den Schalthebeln der Macht sitzen, wie in unserem Fall der zweite schwarze US-Präsident nach Bill Clinton! Solchen Leuten muss man fast schon zwangsläufig unterstellen, dass sie nicht sehen und hören wollen, ganz nach dem Motto: “Können hätt’ ich schon gekönnt, nur wollen hab’ ich mich nicht getraut.” Das sind die Arten von Typen, die ihre eigenen Nationen und Werte grob fahrlässig, ja teilweise bewusst, verramschen und an den Feind verkaufen. In Zeiten, als man noch ehrlich miteinander umging, nannte man solche Gestalten, wenn ich mich recht erinnere, Verräter. Und man entledigte sich ihrer schnellstmöglich. Im günstigsten Fall waren es inkompetente oder schlicht dumme Menschen; dann hat man sie aus Gründen des Selbstschutzes ihrer Positionen, Ämter und Pöstchen enthoben. Aber heute, in Zeiten politischer Korrektheiten und versuchter allgemeiner Volksverblödung, jubelt eine nicht geringe Anzahl naiver oder erfolgreich verblödeter oder PC-infizierter (oder alles zusammen) Lemminge solchen Gestalten nicht nur zu, sondern verehrt sie beinahe abgöttisch. — Eine absolut verrückte und kranke Welt!
Führer (oder solche, die es gerne wären), die Realitäten nicht erkennen (wollen), die in einer Kriegssituation zu beständigen Fehleinschätzungen neigen und deshalb Fehlentscheidungen treffen, sind nicht einfach nur bedauernswert schlecht, sie sind brandgefährlich! Denn sie spielen letztlich nicht nur mit dem Leben ihrer Soldaten, sondern mit dem Überleben ihrer Nationen. — Das betrifft nicht allein Obama, denn auch Europa wird mehrheitlich von demselben Typus inkompetenter und selbstverräterischer Politiker beherrscht. Bei Obama ist’s jedoch deswegen besonders drastisch, weil er als Führer- und Erlöserfigur nicht nur Amerikas auftritt, und als solcher auch von dem eben angesprochenen Politikerschlag in Europa angesehen wird. Im Grunde liegt um uns also eine doppelte Würgeschlinge, aus der es wohl so schnell kein Entrinnen gibt.
Nichtsdestotrotz wollen wir wenigstens die Realtiäten dokumentieren, zu deren Anerkenntnis Obama und Konsorten nicht bereit sind:
Angebot abgelehnt: Taliban wollen nicht mit Obama reden
Ein Sprecher der Taliban hat das Angebot des US-Präsidenten zurückgewiesen, Gespräche mit gemäßigten Taliban in Afghanistan zu führen. Das Angebot sei sinnlos, denn “es gibt keine gemäßigten Taliban in Afghanistan“.
[…] Es gebe “nur eine Taliban-Bewegung” und diese sei nicht zu Verhandlungen bereit. […] Gespräche mit der afghanischen Regierung oder gar den Amerikanern könne es nur geben, wenn diese zuerst die Bedingungen der Taliban erfüllten. […]
Speaking at Kanal D TV’s Arena program, PM Erdogan commented on the term “moderate Islam”, often used in the West to describe AKP and said, ‘These descriptions are very ugly, it is offensive and an insult to our religion. There is no moderate or immoderate Islam. Islam is Islam and that’s it.”
Source: Milliyet, Turkey, August 21, 2007
(Das Wichtigste daraus auf Deutsch: Erdogan: Die Bezeichnung “moderater Islam” ist abstoßend und beleidigend; es gibt keinen moderaten Islam; Islam ist Islam. (Punkt!)
“Es gibt keinen modernen Islam”
(Interview mit der exil-iranischen Publizistin Nasrin Amirsedghi)
[…] Islam ist Islam, wie er im Iran oder Saudi-Arabien praktiziert wird. Wo der Islam nicht nach der Sharia ausgeübt wird, ist er im Kern nicht mehr islamisch. Es kann keine moderne Variante dieser Religion geben. Modern ist nur, dass das wahre Gesicht des Islam durch die Digitalisierung und weltumspannende Informationswege aus den Kämmerchen der Orientalisten herausgetreten ist und sein Bild das Fußvolk erreicht hat. Zu hoffen ist nur auf eine beschleunigte Aufklärung. […]
Die Linken haben ein gespaltenes Verhältnis zu den eigenen, jahrelang erkämpften europäischen Errungenschaften, die Individualismus, Pluralismus, Presse- und Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenrechte beinhalten. Der Totalitarismus fasziniert sie. […]
Wir alle hier hoffen darauf, dass die Vernunft irgendwann mal wieder siegt. Aber wie Sie sehen, sind wir Einzelidioten. Der Kampf ist nicht einfach und wird nicht mit Waffengleichheit geführt. […]
Wie bewerten Sie die wachsende islamkritische Bewegung in Deutschland, etwa entsprechende Blogs oder Initiativen gegen Moscheebauten?
Ich begrüße das sehr. Das gibt den Menschen die Möglichkeit, Informationen zu erhalten, die man in den etablierten Medien nicht findet. Der Widerstand gegen die Islamisierung wird dadurch sichtbarer. Man muss nur sehr aufpassen, nicht in anderes, falsches Fahrwasser zu geraten und dort zu versinken.
* Kommentar von Berliner Kindl im Wadi-Blog-Beitrag “Moderate Mörder”
Dieser Beitrag wurde von Jürgen am Dienstag, 10. März 2009 um 12:34 Uhr veröffentlicht und unter Aus dem Irrenhaus, Islamkunde, Wüste(n) Länder, USA abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.












So sehr ich die Aussagen von Nasrin Amirsedghi auch teile, aber tief verankerter Antisemitismus im Christentum spottet jeder Beschreibung. Antisemitismus ging noch nie vom Christentum aus, sondern ausschließlich von einigen Kirchen. Vielleicht sollte sich Nasrin Amirsedghi künftig mal intensiver mit dem Christentum auseinandersetzen, bevor sie so eine haltlose Äußerung absondert.
Huch, das hatte ich in dem Interview irgendwie überlesen. Jetzt wundert’s mich nicht mehr, dass ein Interview mit den oben zitierten Aussagen auf einer linken Wochenzeitung veröffentlicht wurde. Das ist die sog. “Ausgeglichenheit”, die Linke so gern sehen.