Frühlingserwachen der Faschisten
Der neuen Faschisten selbstverständlich, nämlich jenen, die zwar auf der anderen Seite des Pferdes vom Sattel fielen, aber letztendlich dasselbe Pferd mit demselben Ziel reiten wie ihre historischen Vorbilder. Wie sagte schon Goebbels 1929 so treffend: “Sozialismus — das ist die Brücke von links nach rechts”! Bei den einen ist der Sozialismus nur etwas nationaler als bei den anderen; ansonsten ist’s derselbe widerliche Brei. —
Jetzt, da die Natur wieder vor ihrem Erwachen steht, die Tage länger und wärmer werden, treibt es scheinbar auch die Ratten verstärkt aus ihren Löchern, und die Sturmabteilungen des neuen Faschismus formieren sich. Wie ihre braunen Geistesbrüder treibt auch die rote Variante derselben Pest eines um: ihr Hass auf alles Andersdenkende, Bürgerliche, Verantwortung Übernehmende, Vermögende, Christliche. Bei den Juden trauen sie sich noch nicht so richtig ran, da lassen sie ihre mehr oder minder intellektuellen Vordenker (siehe z. B. Dierkes und Paech etc.) und geistigen Agitatoren erst noch den Boden für spätere rotfaschistisch-legitimierte Handlungen vorbereiten. (Der Angriff auf eine Ausstellung zu jüdischen Unternehmen während des Nazi-Regimes in der Humboldt-Universität Berlin Ende letzten Jahres war ein — von ungestümen Neofaschisten tölpelhaft verfrüht verübtes — erstes klare Anzeichen für aus diesem Lager künftig zu erwartende Gewaltakte gegen Juden. Dass schon seit einiger Zeit Linke mit Islamofaschisten gemeinsam gegen Israel marschieren* — teilweise im Gleichschritt mit Neonazis** — und auch ansonsten wie in alten Zeiten gewisse Bündnisse aufgrund neuentdeckter Gemeinsamkeiten*** entstehen, mag die Entwicklung nur weiter verdeutlichen.)
Hier die aktuellen Aktivitäten der neofaschistischen SA-Trupps:
Nach ihrer „Freiraum“-Demonstration haben militante Linke in der Nacht zu Sonntag in Friedrichshain und Kreuzberg randaliert. Die Scheiben dutzender überwiegend teurer Autos wurden zerstört, in vier Restaurants wurde Buttersäure verschüttet, zahlreiche Gäste mussten ins Freie flüchten. […]
Zudem wurde in der Nacht die McDonald’s-Filiale in der Frankfurter Allee mit Steinen und Farbbeuteln attackiert. Nahe dem Bundeskriminalamt an der Treptower Bouchéstraße wurde ein Geländewagen angezündet. […]
Einen Überblick über den Umfang der Sachbeschädigungen hatte die Polizei gestern noch nicht. Wie berichtet, waren bereits während der Demonstration Polizeiautos beschädigt worden, eines wurde von Randalierern umgestürzt. […]
In den letzten Jahren hatte sich die militante Linke auf das Anzünden von Autos und das Attackieren von Luxus-Wohnungen wie den „Car Lofts“ in der Reichenberger Straße in Kreuzberg konzentriert. Angriffe auf Gastwirte seien eine neue Qualität, hieß es in der Szene. […]
Auf der Demo und auch im Bekennerschreiben wurden Grüne und Linkspartei für die Umstrukturierung des Bezirks verantwortlich gemacht. […]
Dass die rotlackierte SA zunehmend ihre sie säugenden Zitzen beißt, muss nicht verwundern; auch hier wiederholt sich lediglich Geschichte:
Gegenüber der Partei führte die SA zunehmend ein Eigenleben […]
2. Aus dem Verwaltungssitz des Gau Westfalen-Nord:
Linksorientierte Gruppen haben einen Gebetsmarsch für den Schutz ungeborener Kinder am 14. März in Münster massiv behindert. […]
Wie die Polizei mitteilte, blockierten rund 100 Teilnehmer einer unangemeldeten Gegenkundgebung den Marsch. Einige umzingelten den Leiter des Gebetszuges, Wolfgang Hering (München). Erst nach Androhung von Zwangsmaßnahmen durch die Polizei wurde er wieder freigelassen. Die Polizei nahm 103 Gegendemonstranten vorübergehend in Gewahrsam, damit die genehmigte Demonstration der Lebensrechtler fortgesetzt werden konnte. Gegen 129 Personen sei ein Ermittlungsverfahren wegen Ordnungswidrigkeiten, Vermummung und/oder dem Verdacht der Nötigung eingeleitet worden, sagte Polizeisprecher Klaus Laackman […]
Zu der Gegenveranstaltung aufgerufen hatte ein antifaschistisches Netzwerk, das vom Frauenreferat des Allgemeinen Studierenden-Ausschusses in Münster (AStA) unterstützt wurde. In einem Internetaufruf hatten sie die Organisatoren des Gebetsmarsches als „christliche FundamentalistInnen“ bezeichnet, denen es um eine „frauenverachtende und rechtskonservative Ideologie“ gehe. Zudem warfen sie den Unterstützern des Marsches indirekt eine Verharmlosung des Holocaust vor. […]

.
.
* Ulla Jelpke auf einer Hisbollah-Demo in Berlin;
Norman Paech auf einer Anti-Israel-Demo in Hamburg;
LINKE-Vertreter auf einer Anti-Israel-Demo in Berlin (inkl. des unvermeidlichen Paech, der bundesweit seinen Israel-Hass präsentiert);
etc. pp.
** Islam-Faschisten, Marxisten/Leninisten und Nazis gemeinsam gegen Israel;
haGalil: NPD und Linke gemeinsam gegen Holocaust und Auschwitz
*** Oscar Lafontaine in einem Interview mit der sozialistischen Tageszeitung “Neues Deutschland”:
Es gibt Schnittmengen zwischen linker Politik und islamischer Religion: Der Islam setzt auf die Gemeinschaft, damit steht er im Widerspruch zum übersteigerten Individualismus, dessen Konzeption im Westen zu scheitern droht. Der zweite Berührungspunkt ist, daß der gläubige Muslim verpflichtet ist zu teilen. Die Linke will ebenso, daß der Stärkere dem Schwächeren hilft. Zum Dritten: Im Islam spielt das Zinsverbot noch eine Rolle, wie früher auch im Christentum.
Dieser Beitrag wurde von Jürgen am Dienstag, 17. März 2009 um 14:54 Uhr veröffentlicht und unter Feminazis, Abtreibung, Libertophobie, Christophobie, Antisemitismus, Left Trash abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.












Zudem warfen sie den Unterstützern des Marsches indirekt eine Verharmlosung des Holocaust vor. […]
—————
Das wurde mir auch schon vorgeworfen. Diese Fatalen hatten nicht verstanden, dass ich Mord an Juden nicht abwerte sondern Mord an Kindern, im Gegensatz zu ihren Mördern, aufwerte.
Man forderte 3 Jahre.
Unglaublich!
Man kann von Abtreibungsgegner denken was man will, aber diese Methoden… Mein Gott…
Und wie üblich unterstütz der Asta das ganze.
Wieso unglaublich?
Wer kämpft für das Recht, der hat immer Recht.
Was Recht ist, definiert die örtliche Antifa.
Warum wird die Antifa eigentlich nicht verboten? Mit Verbotsanträgen gegen angeblich die Kriminalität fördernde Dinge und Institutionen ist man in diesem Land doch geschwind bei der Hand.
@ Nörgler
Die Antifa ist doch nicht kriminell. Arbeiterführer wie Jürgen Rüttgers halten sie sogar für das Rückgrat unserer Demokratie.
@5
Arbeiterführer? Ein feiger Antifantenarschkriecher, Feind der Meinungsfreiheit und der Demokratie ist das! Peinlich, dass sowas in der
CDU geduldet wird! Der Typ sollte mit Schramma, Schäuble und Seehofer der Linken beitreten.Ein Glück liegt mein Campus ausserhalb und Fachschaft und Asta haben hier nichts zu melden. Manchmal juckt es aber schon sehr stark diesen Spinnern ein paar blutige Nase zu verpassen…
Ein prinzipiell guter Artikel. Es gibt leider einige Gemeinsamkeiten in Ideologie und Praxis unter selbsternannten Revolutionären. Die Aussagen des Kandidaten der Linkspartei für das Oberbürgermeisteramt in Duisburg würde ich aber nicht als antisemitisch oder rassistisch interpretieren. Das Recht Waren aus einem Land (aus subjektiv sinnvollen oder unsinnigen Gründen) zu boykottieren - also schlicht nicht zu kaufen, ist vollkommen legitim. Da er gesagt hat, man solle keine Waren aus Israel kaufen (als Protest gegen den Krieg zwischen Israel und terroristischen Organisationen) hat er konkret den Staat bzw. dessen Politik gemeint und nicht pauschal Juden oder Menschen aufgrund Religion oder anderem.
Auch wenn ich solche Boykottaufrufe selten unterstütze und diesen besonders nicht, ist es doch kein rassistischer Aufruf. Iranische Produkte zu boykottieren heißt auch nicht automatisch, dass man damit alle Iraner hasst.
@Franzis
Der Israelhass der Linken speist sich aus ähnlichen Klischees, wie der Judenhass der Nazis. Die ständige “Israelkritik” und die bedingungslose Unterstützung der PLO(früher) und der Hamas sind Ausdruck einer antisemitischen Grundhaltung.
Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie.
Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.
(Napoleon)
Ja, ein Ausspruch vor über 200 Jahren, aber erschrekend wie er unsere Wirklichkeit trifft und beschreibt.
Komisch, warum solidarisieren sich so viele Juden mit Hermann Dierkes? Alles “Selbsthasser”, “Facisten”, “Querfrontler”? - http://www.campodecriptana.de/blog/2009/03/31/1225.html
@TanjaKrienen
Warum solidarisieren sich so viele Deutsche mit ihren zukünftigen Unterdrückern ?
Naivität, Selbsthass, dämonische Besessenheit !!!
Heinz, man muss trennen zwischen Islamisten und destruktiver Kultur und der Kriegsgeilheit der israelischen Regierung und seiner Vasallen hierzulande. Ich steht jenseits von Pest und Cholera, seit mir persönlich die Pest angehext wurde.