Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
27. März 2009

Lesebefehl!

Neigen die beiden Wissenschaftsjournalisten Dirk Maxeiner und Michael Miersch gelegentlich - besonders in ihren Kolumnen - zu einer gewissen Polemik, die nicht immer angebracht oder gar richtig ist, haben sie mit dem Buch “Biokost und Ökokult” einen wahren Augenöffner vorgelegt. Dabei ist es keinesfalls so, dass sie die Welt streng einteilen in dumme Ökos und schlaue Nicht-Ökos. Sie haben sich vielmehr einige Mythen vorgenommen und diese auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft - mit interessanten Erkenntnissen.

Ich habe es schon öfter erwähnt, dass mir die beiden ziemlich sympatisch sind, stellen sie doch einen wichtigen Gegenpol zum allgegenwärtigen Pessimismus dar, der ja immerhin schon derart bekannt ist, dass sich daraus der Terminus “German Angst” entwickelt hat. Immer wieder stolpere ich in der Blogosphäre  über Artikel, in denen sich deren Autoren über die heutige Zeit beklagen. Alles sei so unglaublich furchtbar. Und überhaupt: die Menschen hätten sich zu den Sklaven des Fortschritts gemacht. Der Planet wird ausgebeutet und ruiniert. Dabei wird nahezu penetrant gewissenhaft alles ausgeblendet, was irgendwie positiv sein könnte. Dass es gerade Wissenschaftler waren, die unser Leben so lebenswert gemacht haben (Trinkwasserversorgung, Strom, hygienische Lebensmittelverarbeitung), wie es heute ist, scheint von vielen Menschen äußerst gern vergessen zu werden, würde es doch einen bösen Einschnitt in das lang gehegte Weltbild bedeuten, anders kann ich mir das nicht erklären. Noch zu Zeiten Bismarcks wurde der Mensch durchschnittlich 40 Jahre alt, Rente gab es ab 70. Da war die Rente noch sicher!!!

Aber jetzt nochmal zurück zum Buch: Während der Lektüre ist mir immer wieder dieser Satz durch den Kopf gegeistert: “Man kann ja heute gar nichts mehr essen” (wegen all dieser bösen Pestizide und andere Skandale)). Dass aber gerade die Natur eines der schlimmsten Gifte für uns (oder besser: unsere Leber) bereithält, vergessen die Menschen gerne mal oder sie wissen es erst gar nicht: das Schimmelpilz-Toxin. Dass so etwas nicht alle Menschen wissen können, ist auch gar nicht schlimm. Schlimm ist, dass Bio-Anbieter und Medien mit diesem Unwissen gerne mal Kasse machen. Dabei halten es offenbar nur wenige Wissenschaftsjournalisten für nötig, derartiges mal zu erwähnen.

Wer also - wie ich - ein wenig optimistischer in die Zukunft schaut, sollte sich das hier erwähnte und auch noch das eine oder andere Buch der beiden zulegen.

Viel Spaß!

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Wissenschaft
1 Kommentar  . .













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