Rush Limbaugh Quote of the Day

"I hope I didn't shock you, folks, by telling you that Iran may be working on a bomb, but the UN just announced that that's what they think might be going on."
31. Mai 2009

der ewige jud!

ein zeitzeuge aus dem vor”hitler’schen” zeitalter berichtet:

Seinerzeit ist das geflügelte Wort gefallen: “Die Juden sind die Maden in unserem Volkskörper”. Darin liegt das ungewollte Eingeständnis, daß in diesem vieles faul sein muß. Denn in einem gesunden Leibe bilden sich keine Maden.

Hat Gott nicht die Juden seit der Zertrümmerung ihres eigenen Staates wehrlos in die Hände vornehmlich der Völker Europas gegeben, zu denen Er Sein Evangelium sandte? Gott gab sie uns christianisierten Völkern in die Hände, d. h. in die Zucht und Schule, mit der erklärten Absicht, wie im Römerbrief ausgesprochen (11, 11), damit sie uns nacheifern möchten! — Wie haben wir uns dieser einzigartigen Aufgabe entledigt? Wir haben dafür Sorge getragen, daß für sie das Kreuz zum Sinnbild namenloser Grausamkeiten und Schandtaten wurde. Wir haben sie unter Ausnahmegesetzen geschmäht, geschändet, beraubt, geplündert und meinten, Gott einen Dienst zu tun. Mehr denn 15 Jahrhunderte jüdischer Geschichte im Herzen des “christlichen” Europas sind nur mit Blut und Tränen zu schreiben, die ihnen von Bekennern des Gekreuzigten ausgepreßt wurden. Unsere frommen (!) Vorfahren haben sie beharrlich — und das galt noch in der Knabenzeit des Schreibers dieser Zeilen — aus jedem ehrbaren Gewerbe oder Handwerk ferngehalten. Der Jude durfte den Acker nicht bestellen, in keine Werkstatt aufgenommen werden, keine höheren Schulen besuchen. Er galt für so ehrlos, daß er sich vor dem Jahre 1848 nicht einmal für König und Vaterland totschießen lassen konnte! Was blieb ihm? Der Handel, der Schacher, der Wucher. Nun ist er naturgemäß auf diesem Gebiet Virtuose geworden. Und jetzt schreit man: Fort mit dem Juden! — den wir selbst gezüchtet haben. Aber es ist eine nur zu bekannte Tatsache, daß der Mensch niemand ärger haßt als den, dem er großes Unrecht getan hat.

wiedererkannt? genau das ist das heutige “problem” deutschlands mit seiner vergangenheit. (wohl gemerkt: der zitierte autor schrieb dies jahre vor dem sog “dritten reich” und jahrzehnte vor dem heutzutage linkspädagogisch verseuchten “vierten reich”.)

Autor: Claudia | Abgelegt unter Antisemitismus, Left Trash
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30. Mai 2009

Zitat der Woche (55)


die wachsende Macht der Linken ist nicht nur eine Gefahr für das Bürgertum, sondern für die Funktionstüchtigkeit der deutschen Staatlichkeit an sich. Denn wenn deren Klientelpolitik der Umverteilung von produktiv zu unproduktiv, deren Mentalität von Anspruchs- statt Leistungsdenken und deren Vorstellungen von einem umfassenden Leistungsstaat sich weiter durchsetzen, dann steht uns nicht nur früher oder später der Staatsinfarkt durch Finanzbankrott bevor, sondern auch das Ende einer der zentralen Errungenschaften, der modernen Staatlichkeit: nämlich, eingezwängt zwischen eine alles Private lähmende, immer weiter steigende Besteuerung einerseits und den sozialistischen Zugriff des „fürsorglichen“ Staates auf immer mehr Bereiche unseres Lebens andererseits, das Ende der bürgerlichen Freiheit.

Ferdinand Fürst von Bismarck

Autor: Huwi | Abgelegt unter Gesellschaft, Zitate
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28. Mai 2009

Und DESHALB darf man eben nicht FDP wählen:

Wie ich schon hier gesagt hatte, verstehen die Liberalen offensichtlich nicht, dass die Wirtschaftsliberalität eben nicht auf alle Bereiche übertragbar ist:

Die Stadt soll für muslimische Mädchen, die zurzeit nicht am Schwimmunterricht teilnehmen möchten, Badeanzüge anschaffen, die den gesamten Körper bedecken – das forderte Ratsfrau Monika Lehmhaus (FDP) auf der Sitzung des Ausländerbeirats, der gestern über dieses Thema diskutierte.

Dass damit die Mädchen von staatlicher Seite ebenfalls unter die Regeln des radikalen Islams gezwungen würden und ihnen die Existenz in der Parallelwelt gemütlich gemacht wird ist offensichtlich das, was eine liberal Partei als sinnvoll erachtet. Aber wundern tut das keinen, der schonmal dieses Wahlplakat gesehen hat:

FDP Plakat

Guido Westerwelle ist mir höchst sympatisch und seine Standhaftigkeit mag ich, doch so eine Partei bleibt leider unwählbar!

Autor: Huwi | Abgelegt unter Gesunder Menschenverstand, Islam in Deutschland, Kommentare, Endsieg (Dār al-Islām), Gesellschaft, Libertophobie, Germanyland
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28. Mai 2009

Seltsames aus Ankara

Dieser Blog bezeichnet sich als politisch unkorrekt. Politisch unkorrekt ist jedoch meiner Meinung nicht etwa der, der sich ausschließlich mit Dingen beschäftigt, die die PC verbietet und ausschließlich die von der PC verbotenen Worte benutzt. Tut er dies und ignoriert Dinge die an sich politisch korrekt erscheinen, so schafft er sich doch nur seine eigenen neuen Grenzen der politischen Korrektheit.
Wer sich eine dem Mainstream widersprechende Meinung zueigen macht und alles andere dann kriminalisiert und ablehnt ist doch letztendlich auch wieder politisch korrekt, nur eben auf der anderen  Seite der Medaille, oder nicht? Deshalb ist es selbstverständlich dennoch richtig sich einen Standpunkt zu wählen und diesen auch zu vertreten, doch Scheuklappen sollte man sich dennoch nicht aneignen.

Daher will ich auf einen Artikel in der WELT verweisen, den ein Leser von ausschließlich einschlägigen Seiten und Blogs vielleicht übersehen wird. Aus der Türkei ist nämlich sehr ungewohntes zu hören. Wieweit die Interpretation des WELT-Autoren Kanoky stimmt wird sich wohl in den nächsten Wochen und Monaten zeigen, mit den Schultern zucken und Sagen: “Ich hab’s eh nicht geglaubt” können wir später noch allemal:

Eigentlich ging es um Landminen an der syrischen Grenze, aber plötzlich war die Türkei „faschistisch“. Zumindest mal gewesen. Jedenfalls in den Worten ihres Ministerpräsidenten, Recep Tayyip Erdogan. „Viele Jahre lang wurden in diesem Land bestimmte Dinge getan”, sagte er. „Verschiedene ethnische Identitäten wurden aus dem Land getrieben. Hat es uns genützt? Dies war eigentlich das Ergebnis einer faschistischen Denkweise.“

Viele Menschen sagen das schon lange, aber das sind vor allem Armenier, deren Volk 1915-17 vertrieben wurden; oder Griechen, die 1923 im Zuge eines Bevölkerungsaustauschs umgesiedelt und 1955 aus dem Land getrieben wurden; oder Kurden, deren Landsleute in den 90er-Jahren aus 3500 Dörfern des türkischen Südostens vertrieben wurden.

Wenn Türken sich dazu äußerten, dann bislang eher, um zu erklären, warum nichts von alledem ein Verbrechen war. Für Abweichler gibt es den Paragrafen 301, der die „Erniedrigung der türkischen Nation“ unter Strafe stellt.

So kam es zu Prozessen wie jenem gegen den Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk, der gesagt hatte, Türken hätten eine Million Armenier und 30.000 Kurden umgebracht. Aber das war eine Lappalie verglichen mit Erdogans Äußerung. Pamuk hatte den Sachverhalt nicht politisch etikettiert – anders als der Premier mit seinem Faschismusvergleich. Erdogan kann es sich leisten: Seine parlamentarische Immunität schützt ihn vor Strafverfolgung.

Meinte er das kemalistische Regime insgesamt?

In den Medien war man sich rasch und fast entschuldigend einig, der Regierungschef habe wohl nur die Vertreibung von 1955 gemeint. Damals waren die meisten der nach den Umsiedlungen von 1923 noch verbliebenen Griechen und auch viele Juden nach pogromartigen Ausschreitungen und Enteignungen zum Verlassen des Landes gezwungen worden. Historiker vermuten eine staatliche Lenkung der Gewalt.

Wenn Erdogan wirklich 1955 meinte, dann waren seine Worte eine bemerkenswerte Kritik an seinen eigenen politischen Wurzeln. Denn der damalige Ministerpräsident Adnan Menderes hatte sich vom Laizismus abgewandt und versuchte, die Türkei zu einem islamischen Staat zu machen. Genau das werfen Kritiker Erdogan und dessen konservativ-religiöser AK-Partei vor.

Oder meinte der Premier doch eher die ganz großen Vertreibungen? Meinte er gar das kemalistische Regime insgesamt? […]

Fast scheint es, Erdogans Worte seien ein aufschlussreicher Ausrutscher. Denn Thema des Gespräches waren ja schließlich Landminen. Die Türkei hat sich verpflichtet, diese bis 2014 zu räumen. Seither ist nichts passiert und nun sind Zeit und Geld knapp. Daher die Idee, eine – eventuell israelische – Firma damit zu betrauen, der man nichts zahlen will; stattdessen soll ihr das entminte Gebiet für 44 Jahre zu landwirtschaftlichen Zwecken überlassen werden. Daher die empörte Frage: Wie bitte – Juden auf unserem Land? Darauf folgte die ebenso erregte Antwort Erdogans. […]

Für mich gibt es keinerlei Sinn, wieso gerade die AKP eine Kritik an den Folgen einer ideologisch nahestehenden Regierung üben sollte oder wieso sie nun auf einmal  mit der Aufarbeitung der türkischen Verbrechen beginnen sollte. Sollte sich das Ganze jedoch als ernstgemeint erweisen, wäre es wenigstens mal eine Gute Nachricht aus der Türkei. So oder so, ich bleibe dran…

Autor: Huwi | Abgelegt unter Dies & Das, Türkei
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28. Mai 2009

EU-Wahlen 2009

Am 7. Juni sind Europawahlen, also die Wahlen zum Europäischen Parlament. Gleichzeitig sind in 7 Bundesländern Kommunalwahlen. Bevor diese also schon wieder vorbei sind kann man ja noch mal “d’rüber reden”.
 

1. “Wahl-o-maten”: Diese können - trotz naturbedingter teilweiser Grobheit und Oberflächlichkeit von Fragen/Antworten - eine Hilfe bzw. Information sein: Welche Positionen bzw. Parteien kommen meiner eigenen Haltungen näher als andere?

- Für den Vergleich mit Parteipositionen in den einzelnen EU-Ländern: EU-Profiler

- Für den Vergleich mit den gesamt-EU-ropäischen Parlamentsfraktionen: Votematch-EU

- Der klassische deutsche “Wahl-o-mat” der Bundeszentrale für politische Bildung.

- Die “Wahlkabine” aus und für Österreich

- Die “Wahlmaschine” der Wiener Zeitung für die österreichischen Parteien bei der Europawahl 2009

Verehrte Leser, was hat der “Wahl-o-mat” bei Ihnen ausgespuckt? Gehen Sie wählen und wenn ja, welcher Partei können Sie ihre Stimme derzeit geben?

2. Wahlausgangs-Tipp: Wie gehen die Wahlen zum EU-Parlament 2009 in Deutschland aus? Wie in der gesamten EU oder in einzelnen Ländern?

Autor: Francis | Abgelegt unter Politik allg., EU
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27. Mai 2009

Feige Bürgerverarschung

Als ich Anfang März diesen Artikel las, beschloss ich Herrn Justizminister Goll (FDP) eine Mail zu schreiben:

Sehr geehrter Herr Justizminister Goll,

ich möchte an Sie appellieren, Ihre Forderung nach muslimischen Kindergärten in muslimischer Trägerschaft zurückzunehmen!

Wir haben bereits eine muslimische Parallelgesellschaft, die über Generationen nicht integrierbar ist. Muslimische Kindergärten würden diesen Trend noch verstärken. Oder glauben Sie, dass Ihre Forderung, in diesen Einrichtungen müsse deutsch gesprochen werden, wird noch jemand befolgen, wenn diese Einrichtungen erst in muslimischer Hand sind?

Das Ziel von gläubigen Muslimen ist niemals die Integration, sondern Abgrenzung, mit dem langfristigen Ziel die Gastgebergesellschaft zu erobern und zu islamisieren, wenn es nicht anders geht, dann auch mit Gewalt! Dies ist der religiöse Auftrag des Koran und das in den Hadithen dokumentierte Vorbild Mohammeds. Der Moslem muss diesem Vorbild in jeder Beziehung nacheifern und für die Weltherrschaft des Islam kämpfen. Der sogenannte Islamismus ist nichts weiter als die authentische Variante des Islam. Authentizität ist das primäre Ziel eines religiösen Menschen!

In den letzten Jahren wird in der Öffentlichkeit von allen Parteien der “Kampf gegen Rechts” betont. Dies ist billig und kostet nichts, denn der Faschismus ist lange besiegt! Leider ist der Islam bei weitem unmenschlicher, grausamer und totalitärer als die bisherigen moralischen Tiefs der Menschheit: Faschismus und Kommunismus.

Noch schlimmer ist, dass die Politik in ganz Europa versucht, den Islam mit solchen Zugeständnissen zu beschwichtigen. Jedes Zugeständnis ist für die Muslime aber nichts weiter als ein Beweis dafür, dass Allah die Ungläubigen mit Dummheit geschlagen hat und dass der Sieg greifbar ist! Beschwichtigung hat schon bei Hitler nichts genützt und wird hier noch weniger nützen!

Keine Ideologie steht dem Grundgesetz so extrem entgegen wie der Islam! Durch keine andere Ideologie werden heute so eklatant die Menschenrechte verletzt, wie durch den Islam! Keine andere grundgesetzwidrige und menschenverachtende Ideologie wird von unseren Politikern so wenig bekämpft, wie der Islam. Eher wird man heute von Politikern in die rassistische rechtsextreme Ecke gestellt, wenn man als Bürger auf die Gefahr, die vom authentischen Islam ausgeht, aufmerksam macht!

Die Aufgabe deutscher und europäischer Politiker kann nur sein, die geltende Rechtsordnung, die Werte und die Interessen Europas zu schützen. Jedes Zugeständnis an Mulsime, welches sie ihrer Welteroberungsabsicht näher bringt, ist Verrat an Deutschland, an Europa und an der gesammten freien Welt!

Ich bitte Sie nochmal inständigst, Ihre Position zu überdenken!

Mit freundlichen Grüßen

…..

Da Herr Minister sich natürlich nicht um jeden besorgten Bürger selbst kümmern kann, hat er die Angelegenheit an einen Mann seines Vertrauens deligiert und der hat mir heute geantwortet:

[weiterlesen …]

Autor: Heinz | Abgelegt unter Islam in Deutschland, Briefe an die Obrigkeit, Islamkritik
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27. Mai 2009

Kommentar “Zum evangelischen Kirchentag”

Der evangelische Kirchentag will ein “Forum Rechtsextremismus” einrichten, das sich vor allem auf die “Handreichung” der Evangelischen Kirche von Mitteldeutschland stützen will. Um gleich in medias res zu gelangen, gehe ich hier vom Lieblingstext dieser “Handreichung” aus, nämlich Gal.3,28: »Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann noch Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus

Betrachten wir die Worte genauer, so stellen wir fest, dass sie zunächst eine Beobachtung ausdrücken - “so ist es” - und erst sekundär eine Anweisung - “So ist es richtig”.  In den christlichen Gemeinden wird eben tatsächlich die bisherige geschlechtliche, ethnische oder sonstige Identität durch eine neue christliche Identität zurückgedrängt, und das nicht als blinde Unterwerfung unter ein gemeindliches Geschlechts- oder Ethnieverbot, sondern durch die natürliche “Anziehungs”-Kraft (Gal. 3,29) Christi, seiner Verheißungen und Weisungen.
Ob das damals irgend eine praktische Bedeutung für das Leben außerhalb des Gemeindegottesdienstes haben sollte, bleibt höchst umstritten. Im Licht der paulinischen Haustafeln, die weiterhin zwischen Mann und Frau unterscheiden, könnte man geradezu das Gegenteil behaupten.

Es ist nun zunächst einmal die Frage, wie die Ideen des Galaterbriefs, der für eine kleine Sektengemeinde in einem kulturell recht homogenen hellenistischen Umfeld geschrieben wurde, für die heutigen Großkirchen in der “globalisierten” Welt eigentlich umgesetzt werden sollen. In einer Stadt wie Köln z.B. haben wir eine finnische und eine koreanische protestantische Gemeinde. Es wird hier also offensichtlich nicht erwartet, dass die Finnen oder Koreaner ihre ethnische Identität an der Haustür abgeben, bevor sie zum kirchlichen Gottesdienst zugelassen werden. Ebenso gibt es ja in Städten wie London oder Paris - neuerdings etwa auch in Katar - deutsche evangelische Gemeinden. Nehmen wir einmal an, solche Gemeinden seien berechtigt, weil sich die Deutschen in London oder Paris sonst fremd und verloren fühlen würden. Gilt das aber nicht genauso für die Deutschen in Kreuzberg? Könnte nicht also mit dem gleichen Recht eine deutsche Gemeinde in Kreuzberg gebildet werden? Und gilt es nicht prospektiv in ganz Berlin? Immerhin ist der Zeitpunkt bereits ausgerechnet worden, zu dem wir Ethnodeutschen in der ganzen Bundesrepublik eine Minderheit sein werden.

Die wichtigere Frage ist aber, was Gal. 3,28 eigentlich für das Leben von Nichtchristen in einem säkularen Staat besagen soll. Hier könnte man zunächst einmal versucht sein, der “Handreichung” eine schwärmerische Position zu unterschieben: Der Staat soll als Ganzes christliche Gemeinde werden und dadurch ganz automatisch dieselbe Anziehungskraft entfalten, die im Galaterbrief die christliche Kleingemeinde hatte. Indem wir diese Position so deutlich ausformulieren, machen wir schon klar, dass die evangelische Kirche dies keineswegs vertritt.

Möglicherweise will die evangelische Kirche aber etwas anderes sagen. Nämlich dass der säkulare Staat über eigene Verheißungen und Weisungen eine eigene Anziehungskraft entfalten soll, die auf parallelem Wege ebenso wirkungsvoll zur Überwindung ethnischer Identitäten führt wie die christlichen Verheißungen und Weisungen.

Hier wird nun die Relation von Mittel und Zweck vertauscht. Im Galaterbrief ist die neue christliche Identität der Zweck, ob und wieweit die alte ethnische Identität dafür aufgegeben werden muss, ist eine Frage des Mittels. Bei den Verfassern der “Handreichung” wird die Aufgabe der alten ethnischen Identität jedoch Selbstzweck; es ist ihnen dabei gleichgültig, ob diese alte Identität durch eine christliche oder durch eine postnational-säkularstaatliche Identität ersetzt wird (wenn man überhaupt noch einen Unterschied zwischen diesen beiden Identitäten zugesteht).

Über welche eigenen Verheißungen und Weisungen soll der säkulare Staat nun also seine para-christliche Anziehungskraft entfalten? Üblicherweise wird an dieser Stelle die Verfassung ins Spiel gebracht
.
Betrachten wir aber die Verfassung nach ihrem ursprünglichen Wortsinn, dann wird klar, dass die Verfassungsväter keineswegs die Absicht hatten, die deutsche Ethnie abzuschaffen, sondern dass sie umgekehrt die deutsche Ethnie stärken wollten, indem sie ihr eine staatliche Organisationsform gaben: Die Bundesrepublik ist der Staat “des deutschen Volkes”, die Zugehörigkeit zu diesem Volk wird im Regelfall durch das ius sanguinis hergestellt. So ist es auch die ganze “Bonner Republik” hindurch verstanden worden, und deshalb konnte und musste die Stellung der nichtdeutschen Ethnien (Dänen, Sorben) Gegenstand staatlicher Sonderregelungen sein.

In der Berliner Republik wird also die Verfassung umgedeutet. Hier macht sich nun ein wesentlicher Unterschied zwischen christlicher Gemeinde und säkularem Staat deutlich. Der Christ kann wie der Psalmist (Ps. 119) zu seinem Gott sagen: “Dein Wort steht fest“, weil er weiß, dass sein Gott lebt, dass er seine Verheißungen erfüllen wird und damit alle Umdeutungsversuche der Theologen zuschande machen wird. Aber die säkulare Verfassung wird durch keinen Gott aufrecht erhalten und ist gegen die Umdeutung durch Politiker und Juristen nicht im mindesten geschützt. Und wenn die Politiker und Juristen es vorziehen, das Verfassungswort umzudeuten, dann gilt hier eben nicht: “Dein Wort steht fest.” Dann werden eben die Verheißungen (Rechtszusagen) der Verfassung - das Recht der Deutschen, eine eigene Volksgruppe zu bilden, die Rechte auf freie Vereinigung, freie Versammlung, freie Rede - nicht eingehalten. Und wegen dieser Unverlässlichkeit können die Verheißungen einer Verfassung niemals die gleiche Anziehungswirkung haben wie die christlichen Verheißungen, jedenfalls nicht auf den verständigen (politisch unverbildeten) Menschen. Will die evangelische Kirche hier wirklich etwas anderes einfordern, will sie wirklich für das staatliche Wort den gleichen Rang einfordern wie für das Evangelium, und scheut sie nicht den Vorwurf der Blasphemie?

Es ist immerhin denkbar, dass die evangelische Kirche so weit nicht hat gehen wollen. Vieleicht traut sie dem Staat eine solche para-christliche Anziehungskraft doch nicht zu. Aber dann bleibt ihr nur noch eine Position offen. Nämlich die folgende: Wenn die Bürger sich weder durch kirchliche noch durch staatliche Propaganda zum Aufgeben ihrer ethnischen Identität überreden lassen, dann soll der Staat sie durch plumpen Druck, Einschüchterung, psychologische Kriegsführung gegen die eigenen Bürger, Geld- und Haftstrafen dazu zwingen. Wir wären dann wieder beim Puritanerstaat des 17. Jahrhunderts mit seinem Tugendterror angekommen.

 

Gastbeitrag von M.

Autor: Heinz | Abgelegt unter Gesellschaft, Christen & Kirche, Germanyland
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27. Mai 2009

Bald werden wieder Menschen abgeholt,

weil sie es wagen, sich für ein deutsches Deutschland und ein Heimatrecht auch für Deutsche einzusetzen:

Der Kriminologe Christian Pfeiffer will es herausgefunden haben: Fünf Prozent aller deutschen Jugendlichen sollen in rechtsextremen Kameradschaften oder Vereinen organisiert sein.

Diese Zahl ist zwar derart unwahrscheinlich hoch, daß selbst die linke taz über die Aussagekraft der Studie spottete (JF 14/09), jedoch ist eins schon jetzt ersichtlich: Gab es früher im „Kampf gegen Rechts“ jemals eine Schamgrenze im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, so dürfte diese nun gefallen sein. Ausdruck davon ist die Broschüre „Handeln gegen Rechtsextremismus an Berliner Schulen“. […]

Entsprechend hochideologisiert ist der Begriff des Rechtsextremismus, den die auf dem staatlich alimentierten Saatfeld „gegen Rechts“ gedeihenden Einrichtungen verwenden. Beispielsweise zählt dazu ein sogenannter „Wohlstands­chauvinismus“, der sich folgendermaßen definiert: „Die Mitglieder fremder Volksgruppen im eigenen Land werden nicht prinzipiell abgelehnt, ihnen soll aber die Teilhabe am gesellschaftlichen Wohlstand verwehrt werden. Maßgeblich sind weniger ethnische, sondern vor allem sozioökonomische Motive.“ Bei einem derart weit ausgedehnten Verständnis verwundert es nicht, daß die Autoren „Rechtsextreme“ nicht nur in der Schüler-, sondern auch Elternschaft vermuten.

Lesenswert sind auch die Kommentare.

Autor: Huwi | Abgelegt unter Libertophobie, Der andere Rassismus, Gesellschaft, Left Trash, Germanyland, Die Anstalt
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26. Mai 2009

Das also sind die künftigen Sozialdemokratischen Eliten

wie uns die JF mitteilt:

Die Jusos haben die Abschaffung der Nation gefordert und sich gegen einen „unverkrampften“ Umgang mit den deutschen Nationalfarben ausgesprochen. In dem am Dienstag vorgestellten Antragsbuch für den im Juni stattfindenden Juso-Bundeskongreß kritisiert die SPD-Nachwuchsorganisation, daß es in den vergangen Jahren immer mehr Versuche gegeben habe, „die Nation ‘Deutschland’ positiver zu besetzen“.

Nachdem Drohsel zur Vorsitzenden gewählt wurde ist klar, wohin der Weg gehen wird…

Wie sich das dann bei einem Amtseid vereinbaren lässt, wenn der Minister oder Kanzler folgendes spricht ist mir schon bei den Grünen immer wieder ein Rätsel:

Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.

Autor: Huwi | Abgelegt unter Gesellschaft, Left Trash, Germanyland
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25. Mai 2009

Spannendes von den ÖR

So sehr man über die ÖR schimpfen kann, so gerne sie bei politischen Dingen das Volk lieber erziehen denn informieren, so spannende Sendungen gibt es doch aus ihren Händen.

Das Gute dabei ist, die Mediathek ermöglicht es, auch ohne angemeldeten Fernseher via Internet die Sendungen anzusehen. Meine letzten Fundstücke sind:

Kleine Killer - Dokumentation über Insekten

Das Rätsel der Zugvögel

Uns mag der Klimawandel dramatisch erscheinen, für die Natur ist er nur ein Flügelschlag der Zeit.

Autor: Huwi | Abgelegt unter Dies & Das, Medienwelt
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