Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
27. Mai 2009

Bald werden wieder Menschen abgeholt,

weil sie es wagen, sich für ein deutsches Deutschland und ein Heimatrecht auch für Deutsche einzusetzen:

Der Kriminologe Christian Pfeiffer will es herausgefunden haben: Fünf Prozent aller deutschen Jugendlichen sollen in rechtsextremen Kameradschaften oder Vereinen organisiert sein.

Diese Zahl ist zwar derart unwahrscheinlich hoch, daß selbst die linke taz über die Aussagekraft der Studie spottete (JF 14/09), jedoch ist eins schon jetzt ersichtlich: Gab es früher im „Kampf gegen Rechts“ jemals eine Schamgrenze im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, so dürfte diese nun gefallen sein. Ausdruck davon ist die Broschüre „Handeln gegen Rechtsextremismus an Berliner Schulen“. […]

Entsprechend hochideologisiert ist der Begriff des Rechtsextremismus, den die auf dem staatlich alimentierten Saatfeld „gegen Rechts“ gedeihenden Einrichtungen verwenden. Beispielsweise zählt dazu ein sogenannter „Wohlstands­chauvinismus“, der sich folgendermaßen definiert: „Die Mitglieder fremder Volksgruppen im eigenen Land werden nicht prinzipiell abgelehnt, ihnen soll aber die Teilhabe am gesellschaftlichen Wohlstand verwehrt werden. Maßgeblich sind weniger ethnische, sondern vor allem sozioökonomische Motive.“ Bei einem derart weit ausgedehnten Verständnis verwundert es nicht, daß die Autoren „Rechtsextreme“ nicht nur in der Schüler-, sondern auch Elternschaft vermuten.

Lesenswert sind auch die Kommentare.

Dieser Beitrag wurde von Gegenstimme am Mittwoch, 27. Mai 2009 um 11:14 Uhr veröffentlicht und unter Libertophobie, Der andere Rassismus, Gesellschaft, Left Trash, Germanyland, Die Anstalt abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.

Bisher gibt es 3 Kommentare zu “Bald werden wieder Menschen abgeholt,”

  1. 1 Karl Eduard (Mittwoch, 27. Mai 2009; 18:03): 

    Quark. Es müssen gar keine Menschen abgeholt werden. Ihre berufliche Existenz zu vernichten und sie als NAZIS zu brandmarken, reicht völlig aus.

  2. 2 Robin Renitent (Mittwoch, 27. Mai 2009; 18:34): 

    I am „Wohlstands­chauvinist” and proud about it!

    Ich lehne die Teilhabe fremder Volksgruppen solange ab, solange sie aus Umverteilung unterhalten werden und nicht aus eigener Arbeit und Kraft ihren Aufstieg schaffen. Außerdem erwarte ich, daß sie sich sozial und kulturell intergrieren und fließend die deutsche Sprache beherrschen. Weiter erwarte ich, wenn sie denn bleiben möchten (nicht ein Bekenntnis zum Konstrukt Staat) aber (mindestens) zu Deutschland.

    Und als ELtern:

    Wir unterlaufen konsequent das deutsche Schulrecht und unterrichten unsere Kinder selber. Alle Artikel, die man zu dem Thema liest beschäftigen sich immer mit religiös motivierten Schulverweigerern. Das ist bei uns nicht der Fall. Unsere Intention ist es unsere Kinder (13 und 9) von staatlicher Indoktrination freizuhalten. Bisher sprechen die Kinder 3 Sprachen, Deutsch, Englisch und Russisch. 5 Sprachen sollen es werden. Diese Sprachen, die Kultur und Geschichte der Länder, lernen sie jeweils vor Ort. Bei unseren Kontakten zu Menschen in den jeweiligen Ländern stellen wir sicher, dass die Kinder auch „soziale Kompetenz“ erlernen. (Auch so ein blödes Modewort).

    Und natürlich lernen sie Toleranz. Eine Haltung die sich am Einzelnen, am Gegenüber orientiert, nicht eine staatlich verordnete rundum-hab-euch-alle-lieb Toleranz. Sie lernen auch, dass Wohlstand nicht vom Himmel fällt, sondern erarbeitet werden muss. Im Umkehrschluss bringen wir ihnen bei, dass es auf deutschem Boden eine ungeheure Menge Menschen gibt, die sich alimentieren lassen, auf Umverteilung reflektieren und von den Früchten der Arbeit anderer Bürger leben. Auch, dass das oft, aber nicht immer Ausländer sind. Und wir erklären ihnen, dass der „Kampf gegen Rechts“ den Deutschen eine Ersatzreligion ist. Das ihre Landsleute da eine Paranoia haben und auf die Couch gehören.
    Als Ausländer in wechselnden Ländern sehen sie auch, dass es eine Alimentierung der Faulheit wie in Deutschland woanders in diesem Umfang nicht gibt.

    Wie uns dann einer nennt ist uns völlig schnuppe!

  3. 3 Herold (Montag, 01. Juni 2009; 15:33): 

    Hallo Robin

    Wie lange kannst Du Dich in Deutschland noch halten?

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