Liebe Leser der Gegenstimme,
morgen ist die erste bundesweite Wahl in dem “Superwahljahr 2009″. Sowohl die Autoren wie auch die Mehrzahl der Leser dieses Blogs positionieren sich in einer liberaleren und konservativeren politischen Position als die Gesellschaft, ja auch als die “rechte Volkspartei”, die CDU/CSU.
Aus Frust über die deutliche links- oder sozialdemokratische Politik selbst der Union wird die Mehrzahl von uns keine Union mehr wählen, doch wen dann? Um dennoch etwas zu erreichen ist es notwendig, sich auf eine kleine Partei zu konzentrieren. Sowohl PI wie auch andere Blogs haben sich klar für die Republikaner ausgesprochen. Dem will ich mich anschließen.
Auch wenn es mögliche Alternativen wie AUF, Zentrum, PBC, CM oder vielleicht auch ödp (wobei die auch nicht konservativ sind) gibt, hat das Wählen einer Partei abseits der Etablierten nur dann eine Auswirkung, wenn die Partei auch ins Parlament einzieht. Wie obige Blogs und auch die JF berichten, sind die Republikaner die einzige Partei mit einer realistischen Chance auf einen Einzug ins Parlament. Die Partei ist konservativ, vaterlandsbezogen ohne deswegen nationalchauvinistisch zu sein, will aus DIESER EU - ohne gegen eine sinnvolle und notwendige Zusammenarbeit zu sein und ist beispielsweise auch sehr marktliberal was anhand der sozialdemokratischen Union besonders auffällt.
Selbst wenn einem eine andere Partei mehr liegen würde ist es dringend notwendig die Stimmen zu bündeln und im Zweifelsfall eben über seinen Schatten zu springen. Jede Stimme für eine nicht eingezogene Partei verfällt ja bekanntermaßen. Während eine an sich eine Auswahl zwischen FDP oder Union Sinn macht, muß rechts der Union eine Feinauswahl dringend unterbleiben um wenigstens einer Partei den Einzug zu ermöglichen!
Sollte den REPs bei der Europawahl tatsächlich der Einzug gelingen oder sie zumindest nur knapp mit 4,x Prozent scheitern, so wird das eine Signalwirkung auf die nur drei Monate später stattfindende Bundestagswahl haben! Wer bislang die REPs gewählt hat, der hat eher Protest gewählt und wollte dabei keine Rechtsextremen wählen, sah die Stimme jedoch als verschwendet an, da “die es ja eh nicht schaffen”. Im Zweifelsfall hat man dann doch lieber Union oder FDP gewählt um wenigstens noch etwas gegen den Linksruck zu tun.
Erreichen die Republikaner jedoch eine oben genannte Prozentzahl, werden selbst viele bisherige Unionswähler die Republikaner noch in Erinnerung haben, wenn im September Bundestagswahl ist. Auf einmal erscheint die Stimme dann nicht mehr verschwendet, da ja nun offensichtlich Chancen auf einen Einzug bestehen. Dementsprechend ist dann mit einem Einzug der REP zu rechnen.
Ein gutes Beispiel dafür, dass die Menschen wirklich so denken war die Landtagswahl in Bayern. Die Freien Wähler waren bei den letzten Wahlen immer zwischen 2 und 3 Prozent. Als die Demoskopen jedoch erklärten, sie würden es diesmal wohl voraussichtlich knapp schaffen sprangen mit einem Schlag auf 10,2%
Daher: Wenn ihr eine konservativere Politik in Deutschland wollt: Wählt Republikaner und nur Republikaner!
PS: Eine unter konservativen Blogs verbreitete Umfrage unseres Lesers Ulrich M. zeigt eindeutig, dass die Mehrzahl für die Republikaner ist und daher eine Stimme an eine andere Kleinpartei kontraproduktiv ist!