Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
24. Juni 2009

Ich hatt’ einen Kameraden..

Einen bessern findst du nit.

Nach dem Tod von drei weiteren deutschen Soldaten bei Gefechten nahe Kundus führt die Politik eine Debatte über die Bezeichung des Afghanistan-Einsatzes und die Strategie der Bundeswehr.

Unser Verteidigungsminister weigert sich standhaft, den Afghanistaneinsatz als Krieg zu bezeichnen, denn das würde ihn noch unpopulärer machen. Dass demzufolge die Gefallen meist nur als Getötet bezeichnet werden ist klar. Dass man hierbei den Soldaten das ihnen zueigene Recht verweigert, ihr Opfer - das größte nur mögliche - wenigstens durch ein besonderes Wort zu würdigen ist abscheulich und eines Verteidigungsministers unwürdig.
Immerhin etwas: Der Wehrbeauftragte der Bundeswehr weiß was sich gehört:

Der Wehrbeauftragte der Bundeswehr, Reinhold Robbe, kritisierte indes, in der deutschen Öffentlichkeit werde “noch immer verdrängt” wird, dass die Bundeswehr am Hindukusch Krieg führe.Wenn die Soldaten selbst davon sprächen, dass sie sich im Krieg befänden, könne er dem nicht widersprechen, sagte Robbe, ebenfalls in der ARD.

Dass es eines linken Politikers benötigt, weil die “Konservativen” es nicht machen, um den Soldaten gegenüber wenigstens einmal ehrlich zu sein ist schon bezeichnend!

Ich will jetzt gar nicht davon Anfangen, dass bis auf zwei Vorfälle, den jetzt und den ersten, ALLE anderen Opfer noch leben könnten, würde man das Ganze als Krieg anerkennen. Dann hätten die Soldaten nämlich nicht in ungepanzerten Geländewagen oder Bussen auf die Selbstmordattentäter warten müssen, dann wären sie in adäquat gepanzerten Fahrzeugen unterwegs gewesen. Würde man jedoch Schützenpanzerwagen und Kampfpanzer nach Afghanistan verlegen, wäre es schwierig weiter von Friedensmission oder ähnlichem Unsinn zu reden.
Ja noch nicht einmal Panzerhaubitzen haben die Soldaten da unten. Fast täglich werden inzwischen ihre Feldlager mit Raketen oder Mörsern beschossen… - ohne dass eine Antwort erfolgen würde. Mit Hilfe von Counter-Battery-Radargeräten könnten die Abschussorte direkt nach dem Abschuss ermittelt werden und die Haubitzen dank ihrer Schnelligkeit, Genauigkeit und Feuerkraft unmittelbar zurückfeuern. Dabei wäre die Chance jedesmal gar nicht schlecht, dass auch ein paar Terroristen getroffen würden.
Aber selbstverständlich ist so etwas nur im Krieg nötig, daher können die Taliban ruhig weiter merken dass die deutschen Soldaten nur Opfer sind und sich kaum wehren. Nicht umsonst spricht bereits die militärische Führung in Afghanistan man erwarte eine drastische Verstärkung der Kampfhandlungen, da die Taliban den deutschen Sektor als den “weichen Sektor” in Afghanistan erkannt haben…

Achtung!

Update:
Inzwischen haben der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr General Harald Kujat und der Vorsitzende des Bundeswehrverbands Oberstleutnant Kirsch meine Ausführungen bestätigt:

“Wenn man die Absicht hätte, unseren Soldaten bestimmte Waffensystem vorzuenthalten, die nach Krieg aussehen, weil man nicht möchte, dass es nach Krieg aussieht, dann würde ich das schon für ziemlich fatal halten”, sagte Kujat der in Halle erscheinenden “Mitteldeutschen Zeitung”.
Bestimmte Systeme wie Drohnen zur Aufklärung würden nicht oder nicht rechtzeitig beschafft. Andere System wie Tornados mit Bordwaffen oder die Panzerhaubitze 2000 seien verfügbar, würden aber nicht eingesetzt. “Es gibt Defizite bei der Beschaffung”, klagte Kujat. “Und das, was eingesetzt werden könnte, wird nicht hingebracht - offenkundig, weil man sagt: Das sieht nach Krieg aus.”
Wegen der zunehmenden Angriffe auf deutsche Soldaten in Afghanistan forderte auch der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbands, Ulrich Kirsch, eine andere Ausrüstung der Bundeswehr. Dazu gehörten Artilleriegeschütze sowie Schützen- und Kampfpanzer, sagte er der “Passauer Neuen Presse”. Kirsch warnte vor der perfiden Vorgehensweise des Gegners, der “sogar unsere Sanitätskräfte unter Beschuss” nehme.

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Mittlerer & Naher Osten, Militär, Afghanistan, Kommentare, Medienwelt, Papa Staat, Gesellschaft, Wüste(n) Länder, Germanyland
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24. Juni 2009

Lockruf der Rechten

so titelt der Frankfurter Allgemeine Hochschulanzeiger.

In dem Artikel des Journaillisten Ingmar Höhmann passt zwar hinten und vorne nichts zusammen, aber er kann sich im “Krampf gegen Rechts” profilieren und seinen Unsinn verbreiten.

Mario Matthes macht seinen Kommilitonen vorerst keinen Ärger mehr. Die Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität hat den rechtsradikalen Studenten für das Sommersemester exmatrikuliert. Mit dem Rausschmiss ließ sich die Hochschule allerdings Zeit: Schon zwei Jahre zuvor hatte Matthes mit seinen Freunden einen Vortrag des Historikers Hannes Heer gestört. Die Neonazis riefen rechte Parolen und rüttelten an den Hörsaaltüren. Im Januar 2008 schlug Matthes einen Studenten krankenhausreif, der Mitglied einer antifaschistischen Gruppe war. Das Mainzer Amtsgericht verurteilte ihn daraufhin zu elf Monaten Bewährungsstrafe sowie einer Geldstrafe.

Die Vorfälle sorgten bundesweit für Aufsehen - denn der Krawallmacher ist stellvertretender Landesvorsitzender der NPD Hessen. Trotz des öffentlichen Drucks tat sich die Hochschule mit der Bestrafung schwer. Schließlich befasste sich der Exmatrikulationsausschuss mit dem Fall. Ende des vergangenen Jahres konnte er sich zum Ausschluss auf Zeit durchringen. „Lange hat die Universitätsleitung einfach nur gesagt, dass sie aus rechtlichen Gründen nichts machen könne“, sagt Roland Schäfer, Vorsitzender des Vereins „Rheinhessen gegen Rechts“. Er hält das Strafmaß für zu gering: „Die Uni hätte Matthes die Höchststrafe verpassen und ihn für zwei Jahre exmatrikulieren sollen - das wäre das richtige Zeichen gewesen.“

Das heißt wir haben hier einen linken Gewalttäter aus der NPD. Er hat sich nach deutschem Recht strafbar gemacht und wurde dafür rechtskräftig - und zurecht -verurteilt. Wieso soll daher bitte die Uni handeln? Sind wir noch in einem pluralistischen Rechtsstaat oder wird hier inzwischen Straftätern der falschen politischen Einstellung eine Ausbildung verwehrt?

Doch es geht weiter:

Die Mainzer Ereignisse sind beispielhaft: Rechtsradikale Studenten stoßen mit ihren Parolen kaum noch auf Widerstand. Nur wer gewalttätig wird, muss Konsequenzen befürchten. Doch nicht nur die Uni-Verantwortlichen ließen den Rechten freie Hand, sagt Experte Schäfer. „Das Desinteresse an der Politik nimmt überall zu, und die Studenten machen da keine Ausnahme.“ Den Grund sieht er vor allem im steigenden Leistungsdruck an den Hochschulen. „Die Kommilitonen schielen nur noch auf die nächsten Prüfungen. Rechte haben da leichtes Spiel, wenn sie ihre Ideologien verbreiten wollen“, sagt er.

Wir fassen also zusammen:
Voll bedauern - denn das ist die Aussage, ansonsten würde man nicht betonen dass erst Gewalt notwendig wird - wird erwähnt, die unfähigen Unis lassen “Rechte” tatsächlich immer noch studieren, so lange sie nicht wenigstens mal jemanden verprügelt haben. Ist das nicht ein Skandal? Doch ähnlich gut ist auch die Logik danach: Die Studenten sind zunehmend unpolitisch, daher haben Rechte ein leichtes Spiel. Wieso? Ist “rechts” nicht auch Politik? Wenn ja, wieso haben sie dann ein leichtes Spiel? Vielleicht weil sie behaupten einfache Lösungen für Probleme zu haben, die Jeder zwar fühlt aber deren sich niemand sonst annimmt? Das wäre zumindest eine Erklärung. Eine Erklärung wieso die Extremisten angeblich erstarken (die Wahlen zeigen etwas anderes, aber wen interessieren Fakten?) und die allgemeine Politikverdrossenheit zunimmt. Wenn ich ein Parlament habe, dass egal welche Partei an der Macht ist den Bürger entmündigt und ihm jede Wahlmöglichkeit raubt, wenn sich die “demokratischen Parteien” einander so annähern, dass es wohl langsam nur noch auf die Liebingsfarbe, nicht mehr auf die Partei ankommt - wen wundert da noch eine Politikverdrossenheit? In solch einem Fall gehe ich a) mit Groll im Bauch meine Lieblingsfarbe wählen oder b) gar nicht mehr wählen oder c) ich verpasse durch die Protestwahl einer äußerst dummen Partei den Etablierten einen “Denkzettel”. Dummerweise verstehen die den Denkzettel dann nicht einmal sondern sehen sich ermutigt noch mehr Konformität zu erzeugen und noch mehr gegen berechtigte Forderungenaus dem Volk vorzugehen - im “Kampf gegen Rechts”. Doch das ist ein anderes Thema.
Die Erkenntnis ist also: Studenten sind an Politik nicht mehr interessiert, daher hat es die “rechte” Politik leicher… Grandios! :lol:

Nun folgt ein ausgiebiges Gejammer über die Politikverdrossenheit. Angesichts obiger Aufführungen für mich kein Wunder mehr sondern eher eine zwangsläufige Folge! Doch dann wird der Vogel wirklich abgeschossen. Der Untergang des Abendlandes ist eingeleutet, da

Der Anteil der national-konservativen Denker an den Hochschulen […] sich seit 1983 von 3 auf 6 Prozent verdoppelt [hat].

Oh mein Gott! inzwischen 6 Prozent, in Worten sechs, also sechs von hundert!!! die “national-konservativ eingestellt sind. Was “Denker an den Hochschulen” sind weiß ich nicht, an Hochschulen sollte eigentlich jeder denken, dafür ist es ja eine “Hochschule”, oder nicht? Vermutlich ist damit Dozenten gemeint. Sechs von Hundert unter den Dozenten haben also eine national-konservative Einstellung. Das heißt eine Einstellung “der Nation zugehörig” und “bewahrend”. Ist das nicht skandalös? Vielleicht singen diese bösen “Denker” ja sogar die Nationalhymne? Da wird mir Angst und bange!

Genug? Nein, einer geht noch:

Stattdessen weiten die Rechtsextremen ihren Einfluss ungehindert aus. […] Jeder sechste Student bejaht inzwischen die „Abwehr kultureller Überfremdung“, jeder Vierte will die Zuwanderung von Ausländern begrenzen und mehr als die Hälfte Kriminelle härter bestrafen.

Das muss man sich wirklich einmal auf der Zunge zergehen lassen! Eine kulturelle Überfremdung abzulehnen ist rechtsextrem, sprich antidemokratisch, antipluralistisch und rassistisch. Keiner redet hier von “Jeder sechste Student will keine fremden kulturellen Einflüsse”, sondern nur von einer Überschwemmung der eigenen Kultur mit einer oder mehreren fremden Kulturen. Das heißt seine Eigenheiten bewahren zu wollen, was seit Anbeginn der Zivilisationen völlig normal war, ist heute rechtsextrem. Keine Feindschaft gegenüber Fremden, kein “Ich will keine Dönerbuden, Italiener, Griechen und Chinarestaurants sondern wieder nur noch Würstchen- und Hähnchenbuden”, sondern lediglich ein “irgedwann ist aber mal genug”.
Dass angesichts dessen eine Politik “wir lassen nur noch rein wen wir auch haben wollen und gebrauchen können” genauso rechtsextrem sein muss wie der Wunsch nach härteren Strafen für Kriminelle wundert da wohl keinen mehr… Wenn ich von Leuten höre die bereits 10 Mal wegen Körperverletzung angeklagt waren und 60-70 Straftaten in ihren Akten (das passt nämlich nicht mehr in einen Ordner) haben auf Bewährung freikommen, bin ich rechtsextrem, sofern ich hiermit unzufrieden bin.

Soll ich Ihnen mal was sagen Herr Höhmann?

Das was Sie schreiben ist rechtsextrem! Jede oppositionelle Meinung zu ihrem Weltbild wird diffamiert und in eine Ecke gestellt, mit der zurecht niemand etwas zu tun haben will. Wegen einem “Erstarken” der linken nationalen Sozialisten von der NPD den Untergang des Abendlandes zu beschwören ist rechtsextrem, denn indem ein völlig unsinniges und überzogenes Feindbild erhalten wird, soll die Gesellschaft eingenordet werden. Zur NPD hat Henryk M. Broder mehr als genug gesagt:

Und lassen Sie sich auch von den Berichten über die Umtriebe der NPD nicht täuschen. Es droht keine zweite Machtergreifung, die NPD ist ein öffentlicher Störfaktor, aber politisch ist sie vollkommen irrelevant. Niemand will mit ihr etwas zu tun haben. Die Partei hat Mühe, eine Bank zu finden, bei der sie ein Konto eröffnen könnte: Zu sagen, die Nationaldemokraten seien politische Außenseiter, wäre schon eine Schmeichelei, sie sind Aliens auf einer Umlaufbahn, auf der sie ganz allein ihre Runden drehen, wobei sie gelegentlich abstürzen und verglühen. Wie kommt es, werden Sie nun fragen, dass so viel über die NPD geredet und geschrieben wird? Ich will Ihnen diese Frage gerne beantworten. Sich gegen die NPD zu positionieren ist der einfachste Weg, sich als Demokrat zu präsentieren. Es ist eine Form des nachgeholten Widerstands gegen die NSDAP. Weil man damals versagt hat, will man heute nicht versagen. Unter dem Motto “Wehret den Anfängen” treten Demokraten gegen einen Feind an, den sie erst mit der Lupe suchen müssen. Mehr will ich dazu nicht sagen.

In der Folge wird weiter über das Erstarken der Rechtsextremen gejammert, weil diese es in ein paar zurecht ignorierte Studentenparlamente geschafft haben. Dass andere Studentenparlamente massenhaft Linksextremisten beherrbergen ist in dem Fall natürlich irrelevant. Die demokratischen Parteien haben keine Anziehungskraft mehr, wieso bloß? Es herrscht Politikverdrossenheit, ach ja? Wieso sollte man auch wählen, wenn man nichts ändern kann? Im Bundestag spielen alle Parteien “Wer ist der sozialdemokratischste?” und Protestwähler werden nicht zum Anlaß für eine Kurskorrektur sondern  der Anlaß für weitere Konformität und Unterdrückung von unkonformen Volkesmeinungen. Am besten bekämpft man die NPD indem man sie ignoriert und ihre Wähler zu sich zieht, nicht indem man sie zum Feindbild aufbaut, ihr weite Bereiche der auf Deutschland gerichteten Politik überlässt und entgegen dem Volkeswillen Multi-Kulti und Internationalismus feiert.

„Es besteht die Gefahr, dass sich eine akademische Elite mit rechts radikalen Überzeugungen herausbildet, die künftig Schlüsselpositionen in der Gesellschaft einnimmt.“

Wird am Ende bejammert. Keine Sorge, Herr Höhmann. Nach Ihrer Definition von Rechtsextremisten gibt es bereits eine Vielzahl von Akademikern die auch bereits jetzt in Schlüsselpositionen sitzen. Sie haben sich bislang nur noch nicht organisiert. Sollten sie es aber einmal tun können sie noch viel mehr alarmistische Artikel schreiben und darüber jammern, dass die “Rechtsextremisten” die Deutsche Identität bewahren wollen ohne deshalb jeden rauszuschmeißen oder keinen mehr reinzulassen, sowie dass diese “Rechtsextremisten” tatsächlich einmal Opferschutz vor Täterschutz betreiben wollen…
Über Leserbriefe freut sich der Hochschulanzeiger sicherlich!

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Libertophobie, Aus dem Irrenhaus, Ratiophobie, Lug & Betrug, Left Trash, Gesellschaft, Germanyland
3 Kommentare  . .













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