"I hope I didn't shock you, folks, by telling you that Iran may be working on a bomb, but the UN just announced that that's what they think might be going on."
So viele Sozialisten können nicht irren: Wenn die Turbulenzen rund um die triumphale Wiederwahl des bescheidenen und selbstlosen Freiheitskämpfers gegen den Weltzionismus, Irans Präsident Adolf… Ahmadinedschad eines gezeigt haben, dann nicht nur, dass immer mehr Völker es schaffen, dem kapitalistisch-faschistischen Imperialismus, den der Weltfeind durch sein zerstörerisches Wirken im Hintergrund aufgerichtet hat, zu widerstehen und eine wahre Volksherrschaft aufzurichten.
Was jetzt auch der Wächterrat bestätigt hat, ist zudem, dass die weise Politik der Führung in Teheran selbst auf Gebieten, wo der Westen eine angebliche Überlegenheit behauptet, diesen mühelos zu übertrumpfen und regelrecht zu blamieren schafft.
Denkt man nur etwa an die kürzlichen Europawahlen, an viele Präsidentschaftswahlen in den USA oder an Wahlen zu Kommunalparlamenten in unseren Breiten, wo nur noch zwischen 30 und 50% der Stimmberechtigten überhaupt an die Urnen gegangen waren, lässt sich der Prestigeverlust der politischen Klasse im Westen alleine schon anhand dieser Bilanz ablesen.
Im Iran hingegen ist – wie nunmehr auch die Untersuchungen des Wächterrates zum Wahlergebnis der Präsidentenwahl deutlich machten - die Zufriedenheit innerhalb der Bevölkerung mit der harten, aber gerechten Hand des großen Propheten der zweiten Wiederkehr des Mahdi so stark, dass es sich viele Wahlberechtigte aus purer Begeisterung und unendlicher Dankbarkeit darüber nicht nehmen lassen wollten, gleich ihrem Willen an der Urne gleich mehrmals Ausdruck zu verleihen. Eine schallende Ohrfeige also für alle Marionetten USraels – unbestätigten Gerüchten zu Folge sollen sich noch am Wahlabend mehrere Hochgradfreimaurer im wahren Bielefeld zur Krisensitzung eingefunden haben.
Zwar hat es der wiedergewählte Präsident auf Grund der anhaltenden weltweiten Wühlarbeit der zionistischen Agenten noch nicht geschafft, in der kurzen Zeit jene Geschlossenheit innerhalb des Volkes zu erreichen, die anderen großen Staatsmännern wie dem weisen Führer und Genossen Kim, dem emanzipatorischen Gender-Aufbauhelfer Alexander Lukaschenko, dem heimtückischen ermordeten und trotzdem immer noch legitimen Staatspräsidenten des Irak, Saddam Hussein, oder dem weitsichtigen Staatenlenker und Wirtschaftsweisen Robert Mugabe Stimmenanteile zwischen 90 und 105% eingebracht hatten.
Aber möglicherweise helfen eine noch stärkere Vernetzung und eine Intensivierung des wechselseitigen Erfahrungsaustausches untereinander hier weiter, wobei sich zweifellos auch unsere deutschen Patrioten einige fruchtbringende Ideen für ihre segensreiche Arbeit hier zu Lande holen könnten. Wenn sich die völkischen Abendmahle aller Länder im virtuellen „Antisemite Nationalpark“ zum Stelldichein einfinden, bleibt kein Auge trocken…
Unklar bleibt hingegen nur noch, wie die Exil-Iraner Söldlinge des internationalen Monopolkapitals der Anregung der Freunde der hiesigen Adolfinedschad-Jubelperser vor dem Hintergrund hätten nachkommen sollen, dass deren Wahlrecht ja offenbar schon von den begeisterten Massen vor Ort stellvertretend ausgeübt worden sein dürfte. Möglicherweise hätten sie ja noch ein paar Klone von sich hinschicken sollen…
PS: Ich warte eigentlich nur darauf, bis auf den einschlägigen Seiten die ersten “Enthüllungen” erscheinen, wonach die Zionisten Michael Jackson ermordet hätten… vielleicht weil er ein Aushängeschild für den Islam werden hätte können…
Endlich - wie versprochen: Die deutsche Übersetzung des brillanten Vortrages des bekannten US-amerikanischen Comedians und politischen Kommentators Evan Sayet über die Denkweise hinter der Political Correctness, dem aggressiven Atheismus und dem gesellschaftspolitischen Erbe der 68er-Generation… viel Vergnügen!
Ich würde mich selbst als Republikaner des 13. September bezeichnen. Aufgewachsen war ich als liberaler New Yorker Jude, wesentlich liberaler geht`s kaum noch – obwohl es noch im Kleinformat war im Vergleich zu dem, was man heute „liberal“ nennen würde. Ich ging von der High School und wusste über Politik nur eines: Dass die Demokraten gut und die Republikaner böse sind.
Am besten, ich erzähle eine Geschichte – es ist keine wahre Geschichte, aber auf diese Weise lässt sich nachvollziehen, wie sich mein Denken veränderte und ich zum Konservativen wurde: Stell Dir vor, Du sitzt in einem Restaurant mit einem alten Freund, irgendwie kommt Ihr auf das Thema und er sagt: „Ich hasse meine Frau.“ Du grinst in Dich hinein, weil er das ja immer sagt, wenn Ihr zusammen sitzt, aber Du weißt, er hasst seine Frau doch nicht, sie sind 35 Jahre verheiratet und er liebt seine Töchter, die genau so sind wie sie. Nein, er hasst seine Frau doch nicht.
Also esst Ihr Euer Abendessen und Du schaust aus dem Fenster und erblickst plötzlich seine Frau, wie sie gerade direkt vor dem Restaurant zusammengeschlagen wird. Du packst Deinen Freund und sagst „Los, steh auf, wir müssen ihr helfen. Wir müssen Deiner Frau helfen!“ Aber er sagt nur: „Ach, nee. Ich bin mir sicher, sie hat es verdient.“ In diesem Moment weißt Du: Er hasst seine Frau wirklich.
Und genau das war der 11.September für mich. Über Jahre hinweg hatte ich meine linken Freunde reden gehört, wie böse und furchtbar und rassistisch und imperialistisch und unterdrückerisch Amerika doch sei und ich grinste in mich hinein und dachte: „Das sagen sie doch immer, aber in Wirklichkeit lieben sie Amerika.“ Dann kam der 11.September, der Tag, an dem wir alle zusammengeschlagen wurden, und ich wollte meine Freunde am Kragen packen und sagen: „Los, steht auf. Wir müssen unserem Land helfen, wir müssen Amerika helfen.“ Aber sie sagten: „Ach, nee. Amerika hat`s doch verdient.“
In diesem Augenblick wusste ich: Sie hassen Amerika wirklich. Und da begann mein mehr als fünfjähriger Versuch, zu begreifen, welches Denken dahinter steht. Wie kann man nur im freiesten Land auf Erden leben und nur Unterdrückung sehen? Wie kann man in der am wenigsten imperialistischen Weltmacht der Menschheitsgeschichte leben und uns als die Ausgeburt des Imperialismus schlechthin betrachten? Wie kann man in der am wenigsten mit Vorurteilen beladenen Nation der Menschheitsgeschichte leben und – wie Joe Biden – aus jeder dunklen Ecke den Rassismus hervorlugen sehen?
In diesen fünf Jahren entstand aus dem, was ich durchgedacht hatte, was ich gelernt hatte, was ich in Gesprächen und Studien, durch Hören und Lesen herausgefunden hatte, dieser Vortrag und bald wird es auch das Buch geben: „Das Wiederhochwürgen des Apfels: Wie moderne Liberale denken“.
Ich nehme an, jeder hier im Raum stimmt mir zu, dass die Demokraten in so gut wie jeder Frage falsch liegen. Ich sage Euch, sie sind es nicht nur in so gut wie jeder Frage, sondern richtiggehend in jeder Frage, und sie liegen nicht nur falsch, sondern so falsch wie falsch nur sein kann, 180° vom Richtigen weg, diametral entgegengesetzt zu allem, was gut, richtig und erfolgsträchtig ist.
Und was ich herausgefunden habe, ist, dass das nicht durch Zufall so ist. Es ist ein Teil einer Philosophie, die derzeit ganz Westeuropa und die Demokratische Partei dominiert. Ich nenne sie wie viele andere auch „modernen Liberalismus“. Der moderne Liberale wird ausnahmslos das Böse dem Guten vorziehen, das Falsche dem Richtigen, Verhaltensweisen, die zum Scheitern führen, jenen Verhaltensweisen, die zum Erfolg führen. Gib dem modernen Liberalen die Wahl zwischen Saddam Hussein und den USA, und er wird nicht nur selbst auf der Seite von Saddam Hussein stehen, sondern er wird von Amerika und den anderen Amerikanern verlangen, das Gleiche zu tun. Gib ihm die Wahl zwischen dem bösartigen, korrupten, massenmörderischen und terroristischen Diktator Yassir Arafat und der wunderbaren, kleinen Demokratie Israel, er wird Landkarten nachmalen, gefakte Dokumente hervorkramen, Schmähschriften unterfertigen (wie unser früherer Präsident Jimmy Carter), um die terroristischen Organisationen zu bestärken und die kleine Demokratie Israel zu attackieren.
Und es ist nicht nur in der Außenpolitik so, sondern in jedem Bereich der Politik. Haben sie die Wahl, entweder Abstinenz unter Teenagern oder Promiskuität unter Teenagern zu fördern – und glauben Sie mir, ich kenne das aus meiner Heimatstadt Hollywood – dann werden sie ihre Filme, ihre TV-Shows, ihre Lieder, ja sogar die Schulen benutzen, um Promiskuität unter Teenagern als cool hinzustellen: Wie in dem Film „American Pie“, in dem man als Verlierer hingestellt wird, wenn man nicht schon in seiner Kindheit Sex mit der Mutter seines besten Freundes gehabt hat. Passend dazu unterhält NARAL, eine Pro-Abtreibungsgruppe, die sich als „Pro-Entscheidungsfreiheit“ tarnt, eine Spendenkampagne mit dem Namen „F*** Abstinenz“ (und zwar nicht nur mit F***, sondern als ausgeschriebenes Wort – denn Vulgarität zu fördern ist Teil ihrer Agenda).
Es stellt sich nur die Frage nach dem Warum. Wie kommen sie darauf, zu glauben, auf diesem Wege eine bessere Welt zu schaffen? Der erste Gedanke, der einem kommt, wenn man so verzweifelt wie ich versucht, so etwas zu verstehen, ist, dass sie, wenn sie sich ständig auf die Seite des Bösen schlagen, auch selbst böse sein müssen. Aber mit diesem Gedanken haben wir ein Problem, oder? Wir alle kennen viele Leute, die in diese Kategorie passen, aber die nicht böse sind: viele meiner Freunde fürs Leben, Menschen, mit denen ich aufgewachsen war, enge Verwandte.
Wenn sie also nicht böse sind, dann ist das nächste, was einem in den Sinn kommen kann, dass sie einfach nur unglaublich dumm sein müssen. Dass sie es gar nicht beabsichtigen, immer auf der Seite des Bösen, Gescheiterten und Falschen zu stehen, aber dass sie es einfach nicht besser wissen. Aber mit diesem Gedanken haben wir auch ein Problem. Man kann nicht sagen, mein früherer Chef Bill Maher wäre dumm. Man kann nicht sagen, Ward Churchill und die vielen anderen Akademiker wären dumme Menschen. Und mal ehrlich, wenn es bloß Dummheit wäre, hätten sie viel öfter Recht. Wie sagt man? „Selbst eine kaputte Uhr geht zwei Mal am Tag richtig“ oder „auch ein blindes Huhn findet manchmal ein Korn“.
Aber wenn sie weder böse noch dumm sind, was bezwecken sie? Wie kommen sie darauf, eine bessere Welt zu schaffen, indem sie Saddam Hussein die Stange halten, ihm helfen, seine Vergewaltigungs- und Folterräume offen zu halten und sein Ziel der Zerstörung eines demokratischen Staates der Juden weiterzuverfolgen? Ich weiß nicht, ob Sie schon einmal die im Internet kursierende Liste aller mit dem Nobelpreis ausgezeichneter Wissenschaftler gesehen haben, die aus dem kleinen Staat Israel kommen…
Wie kommen diese Leute nur darauf, eine bessere Welt zu schaffen, indem sie Kinder Verhaltensweisen lehren, die unpassend sind, zu Krankheiten und ungewollten Schwangerschaften führen oder das Leben von Menschen ruinieren?
Was ich herausgefunden habe, ist, dass der moderne Liberale auf 50000 oder 100000 Jahre menschlicher Zivilisation zurückblickt und nur eines sicher weiß, nämlich dass keine Idee, mit der die Menschheit sich entwickelt hat – keine Religion, keine Philosophie, keine Ideologie, keine Staatsform – es geschafft hat, eine Welt ohne Krieg, Armut, Verbrechen und Ungerechtigkeit zu schaffen. Also sind sie davon überzeugt, dass – wo doch alle diese Ideen sich als falsch herausgestellt hätten – der einzige Grund für Krieg, Armut, Verbrechen und Ungerechtigkeit im Versuch erblickt werden muss, das Richtige zu tun.
Denn wenn niemand jemals denken würde, er mache das Richtige, worüber sollte man sich dann uneinig sein? Wenn wir miteinander nicht uneinig sind, streiten wir nicht. Wenn wir uns nicht streiten, gibt es keinen Krieg. Ohne Krieg gibt es keine Armut, ohne Armut gäbe es kein Verbrechen und ohne Verbrechen gäbe es keine Ungerechtigkeit.
Es ist eine Utopie und alles, worauf es ankommt, um diese Utopie zur Wirklichkeit werden zu lassen, ist es, alle Fakten, alle Vernunft, alle Offenkundigkeiten, alle Logik, alle Wahrheit, alle Moral und allen Anstand von sich zu weisen – und damit alles, was Menschen wie Du und ich benutzen, um bessere Menschen zu werden, um die Welt mehr zum Richtigen zu führen, indem wir selbst das Richtige tun, warum wir uns auf die Seite des Richtigen stellen, indem wir erkennen, was das Richtige ist und uns darum bemühen, es zu tun.
Als mir das erstmals dämmerte, wollte ich meine liberalen Freunde befragen – und glauben Sie mir, in Hollywood findet man sehr viele davon. Das Wesentliche an Hollywood ist, dass es durch und durch liberal ist: Hardcore-liberal, nicht kleinformatig-liberal. Man kann zwar davon ausgehen, dass es mehr von uns Konservativen gibt als wir vermuten mögen, aber die haben Angst. Es ist schwer, sich als solcher zu erkennen zu geben, denn was das Orwellianische an dem Ganzen ist – und definitiv alles an dieser Philosophie ist orwellianisch -, ist: Die Liberalen sind das Illiberalste, was man sich überhaupt vorstellen kann. So sehr sie selbst „McCarthyismus“ schreien: Es gibt eine „graue Liste“, auf der Leute stehen, die nicht eingestellt werden, weil sie nicht mit am linksextremen Strang ziehen.
Wir haben es mit Leuten zu tun, die denken, der beste Weg, um rationales Denken zu eliminieren, um den Versuch, das Richtige zu tun, zu eliminieren, ist es, am Beweis dafür zu arbeiten, dass das Richtige nicht richtig und das Falsche nicht falsch wäre. Man sieht es in John Lennons Song „Imagine“: „Stell Dir vor, es gäbe keine Länder“. Nicht etwa, stell Dir vor, es gäbe keine großen Länder, oder dass die Nazis besiegt werden, sondern stell Dir vor, es gäbe keine Religionen, und der Schlüsselsatz lautet, stell Dir eine Zeit vor, wo alles, was Menschen lieb und teuer ist, bis zu einem Punkt herabgewürdigt ist, an dem es nichts mehr gibt, was es wert wäre, dafür zu töten oder zu sterben.
Natürlich geschieht das nicht über Nacht. Es wird immer noch Religionen geben, aber sie werden alles daran setzen, um sie schlecht zu machen. Es wird immer noch Länder geben, aber sie werden alles tun, um unsere nationale Souveränität an weltweite, übernationale Einheiten abzutreten. Zwischenzeitlich folgt alles, was sie in unseren Schulen lehren, was sie in ihre Filme packen, die Botschaften dahinter, die TV-Shows, die Art, was und wie sie in den Zeitungen schreiben, nur einem Kriterium: Macht es runter, was gut ist und preist es, was böse ist? Macht es runter, was richtig ist und preist es, was falsch ist? Macht es Verhaltensweisen runter, die zum Erfolg führen, und preist es Verhaltensweisen, die zum Scheitern führen, sodass nichts mehr übrig ist, woran man glauben kann?
Sie müssen dies zum Beispiel als das Paradigma hinter einem der erfolgreichsten liberalen Filme aller Zeiten erkennen, „Fahrenheit 9/11“. Kein Mensch glaubt ernsthaft, dass Michael Moores Film ein ernsthafter Versuch war, die wahren Geschehnisse dieses entsetzlichen Tages und seiner Folgen darzustellen. Jeder weiß, dass Michael Moore ein Linksextremist ist und dass das ein Propagandafilm war, in dem willkürlich Fakten herausgegriffen wurden, Beweise manipuliert wurden und die Erzählweise fast der eines Geisteskranken glich, aber alles für ein Ziel. Die Frage zur damaligen Zeit war: „Sollen wir Krieg führen gegen Saddam Hussein und die irakische Regierung?“ Und deshalb benutzte Moore alle Tricks, Manipulationen und Lügen, die er auf Lager hatte, um zu zeigen, dass Amerika nicht gut genug wäre, um dafür zu kämpfen, und Saddam nicht böse genug wäre, um dagegen zu kämpfen, alles zu dem Zweck, unsere Bemühungen zu unterminieren, in den Krieg zu ziehen.
Wie gesagt, es gibt definitiv nichts in Hollywood, in den Zeitungen, in unseren Schulen, was nicht diesem als einzigem Kriterium folgt. Es gibt beispielsweise keine journalistischen Standards, die es rechtfertigen würden, eine Seite-1-Geschichte in der „New York Times“ zu machen aus den Verfehlungen einer Handvoll Nachtwachen in einem obskuren Gefängnis für Terroristen, Verfehlungen, durch die niemand getötet oder ernsthaft verletzt wurde. Nicht für einen einzigen Tag. Trotzdem war diese Nicht-Geschichte über 44 Tage hinweg die Titelseitengeschichte in dieser Zeitung. Warum? Weil es keinen journalistischen Standard erfüllt außer dem einen und einzigen modernen liberalen Standard: „Du glaubst, Amerika ist gut? Wir fanden etwas heraus, was Dich dazu bringen wird, das nicht länger zu glauben. Du glaubst, der islamistische Faschismus ist schlecht? Nein, nein, nein, das ist der einzige Grund, warum sie es tun. Kein Wunder, dass sie Flugzeuge in unsere Häuser fliegen“.
Und das ist nur eines von vielen Beispielen. Es gab keinen journalistischen Standard, der es rechtfertigen würde, dass „Newsweek“ die Geschichte vom Koran druckte, der angeblich zur Toilette heruntergespült wurde. Es war nicht nur eine erfundene Geschichte, sie ist nie passiert – es war eine schlichtweg unmögliche Geschichte. Denken Sie einfach einmal nach: Kann man ein Buch zur Toilette runterspülen? Jedes 5-jährige Kind weiß, dass man kein Buch zur Toilette runterspülen kann. Ein rechteckiger Quader passt nicht in ein rundes Loch. Warum also hat „Newsweek“ eine Geschichte verbreitet, die nicht nur erfunden war, sondern die sogar an den einfachsten Anforderungen logischen Denkens scheiterte? Es ist, weil ihnen das völlig egal ist. Es gibt keinen Standard, denn ein Standard würde voraussetzen, dass sie erkennen würden, dass es Verhaltensweisen gäbe, die besser wären als andere und das liefe ihrer kompletten Philosophie zuwider. Mir ist wieder einmal vor Augen geführt worden, dass das einzige Kriterium für Wahrheit für „Newsweek“ war, Amerika zu attackieren und die islamofaschistischen Terroristen zu rechtfertigen.
Das Gleiche gilt für die Welt der Kunst. Es gibt keinen künstlerischen Standard, kein ästhetisches Kriterium, nach dem – Tschulligung – ein Pisspott mit einem Kreuz darin schön sein könnte. Kein ästhetisches Kriterium würde es rechtfertigen, dass ein Museumsdirektor sagt: „Nimm den Monet runter und häng den Pisspott auf“, aber es ist nun mal der eine unverrückbare Kunststandard, der für den modernen Liberalen existiert.
Ähnlich bei den Filmen vom letzten Jahr: Sie erfüllten kein Kriterium des Erzählerischen oder der Kinematographie. Jene fünf Filme, die für den „besten Film“ nominiert wurden, genügten nur einem Kriterium. „Brokeback Mountain“ sagte aus, dass die heterosexuelle Ehe unwichtig sei und dass Du homosexuell sein sollst, wenn Du es gerade willst. „München 1972“ sagte aus, es gäbe keinen Unterschied zwischen Terroristen und Menschen, die sie daran hindern wollen, wieder zu morden. Und wenn man die anderen Filme betrachtet, gipfelt es sozusagen in dem Siegerfilm „Crash“, der aussagte, Amerika wäre die böse, fürchterliche Nation, in der jeder Augenblick jeden Tages durch Vorurteilen und Rassismus gekennzeichnet ist.
Es gibt wirklich keinen Standard, kein Kriterium für Wahrheit, Schönheit, Gerechtigkeit oder sonst etwas unter modernen Liberalen, die die dominierende Kraft in der Demokratischen Partei sind; nicht alle Demokraten denken so, aber diejenigen, für die es ohne jede Frage und ohne jeden Selbstzweifel feststeht, dass wir nur in den Irak gegangen sind, um das Öl zu stehlen, weil Amerika so etwas nun mal macht; es gibt keinen Grund, über eine andere Möglichkeit auch nur nachzudenken. Nicht jeder, der John Kerry gewählt hat und in diese Kategorie fällt ist sich bewusst, wie die Blaupause für die Utopie der Elite aussieht und ich denke nicht, dass alle so etwas befürworten wären, wenn sie sich dessen bewusst wären.
Worin die Elite Erfolg hat, ist es, schon von klein auf die Kinder und Jugendlichen in all jenen Institutionen zu indoktrinieren, die wir ihnen zu kontrollieren erlaubt haben – und wenn wir Amerika retten wollen, müssen wir sie zurückgewinnen: Die Schulen, die Universitäten, die Medien, die Unterhaltungsindustrie.
Es beginnt schon, wenn die Kleinen zum ersten Mal die „Sesamstraße“ oder „Buster Bunny“ anschalten, es geht in späteren Jahren weiter wenn man ihnen erzählt „Hey, kleiner Junge, bist Du schwul, bist Du cool“ oder „Hey, kleines Mädchen, es ist völlig egal wie cool Du bist, wenn Du vorhast, später einmal eine verheiratete, heterosexuelle Frau zu werden, wirst Du als Desperate Housewife enden“.
Und so viele andere Shows, die täglich ausgestrahlt werden, zeigen Ehe und Familie und alles, was traditionell ist und was wir als gut empfinden, als wäre das alles ein Kampfplatz. Sie würden Shows wie „Make Room for Daddy“ nicht erlauben, weil sie angeblich nicht realistisch wären, stattdessen haben wir nun die Bundys, wo Mutter und Vater einander hassen und sich das Leben so gut es geht zur Hölle machen und alles sonst, was diesem Denken entspricht. Und es geht weiter bei Ward Churchills Ethnologiestudien.
Was sich vollzieht, ist eine Indoktrination zu dem, was ich einen „Kult der Wertfreiheit“ nenne. Unsere Elite macht das, indem sie unsere Kinder schon von klein auf dazu erzieht, rationales und moralisches Denken als Akt der Voreingenommenheit zu begreifen; egal, wie ehrlich man sich bemüht, die Fakten zusammenzutragen, egal, wie ernsthaft man auf das Offenkundige schaut, egal, wie diszipliniert man in seinem Denken ist, Deine Schlüsse sind so stark von Deinen persönlichen Vorurteilen gefärbt, von Deiner Erziehung, von Deiner Religion, von Deiner Hautfarbe, von der Herkunftsnation Deines Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Urgroßvaters, dass sie – egal wie sie ausfallen – jedenfalls nutzlos sind. Sie sind nichts anderes als das Resultat Deiner Vorurteile, und der einzige Weg, diese Vorurteile zu überwinden, ist es, das rationale Denken als solches zu überwinden.
Es gibt ein brillantes Buch von Professor Allan Bloom, das heißt „The Closing of the American Mind“. Professor Bloom versucht darin schon während der 80er-Jahre herauszufinden, warum seine Studenten plötzlich so dumm sind, und was er herausgefunden hat, war, dass sie dazu erzogen worden waren, Wertfreiheit als moralischen Imperativ zu betrachten, weil deren Gegenteil das Böse in Form einer Diskriminierung wäre. Ich übersetze es in meine eigenen Worte: „Um Diskriminierung zu eliminieren, hat sich der moderne Liberale dazu entschieden, völlig wertfrei zu werden“.
Ich gebe Ihnen ein Beispiel: An den Flughäfen haben wir uns absichtlich dumm gestellt, nur um nicht zu diskriminieren. Wir müssen so tun als ob wir Dinge, die wir wissen, nicht wüssten, und dass es genauso wahrscheinlich wäre, dass die 87-jährige schwedische Ur-Ur-Urgroßmutter ein Flugzeug in die Luft jagt, als dass es die vier frisch aus Syrien angekommenen 27-jährigen Imame tun würden, die „Allahu Akbar“ schrien, bevor sie an Bord gingen. Um Diskriminierung zu eliminieren, hat sich der moderne Liberale dazu entschieden, völlig wertfrei zu werden.
Das Problem daran ist bloß, dass die Fähigkeit, zu unterscheiden („diskriminieren“ im eigentlichen Sinne), also in durchdachter Weise die bessere aus mehreren vorhandenen Optionen auszuwählen – so wie etwa eine „mündige Konsumentin“ beim Einkauf unterscheidet – die Essenz rationalen Denkens ist; und deshalb weisen ganz Westeuropa und die heutige Demokratische Partei, da sie von dieser Philosophie dominiert wird, rationales Denken als „Hassverbrechen“ zurück.
Das, was also nach 10, 12, 14 oder 20 Jahren linksextremer Indoktrination in Schulen und auf Universitäten übrig bleibt, sind Staatsbürger im wahlberechtigten Alter, die in keiner Weise gewillt oder auch nur fähig wären, die Sinnhaftigkeit jener Positionen kritisch zu hinterfragen, die sie nicht mehr hinterfragt hatten, seit sie 5 Jahre alt und zum ersten Mal in den linksextremen Indoktrinationsprozess eingetreten waren.
Ungefähr zur selben Zeit wie das Buch Professor Blooms kam ein Buch heraus, das vielleicht in manchen Bereichen sogar noch besser die Denkweise moderner Liberaler beschreibt und erläutert. Es war Robert Fulghums „Alles, was ich wissen muss, lernte ich im Kindergarten“, und es liest sich wie eine Bibel des modernen Liberalismus oder das Drehbuch der Demokratischen Partei.
Das Satzfragment „Schlagt nicht zu“, das eine der Lektionen darstellt, auf die Fulghum verweist, ist jetzt, wo sie volljährig geworden sind, zu einem kompletten Satz geworden: „Krieg ist nicht die Antwort“. Aber sie müssen gar nicht alles wissen, denn selbst wenn sie um Neville Chamberlain wissen und um das, was passiert, wenn man Annäherungspolitik gegenüber dem Bösen betreibt, würden sie es nicht wissen müssen, denn egal ob sie es wissen oder nicht, es würde ihre Position, die sie seit ihrem fünften Lebensjahr vertreten, nicht verändern.
Als ich fünf Jahre alt war, zog ich mit meinen Freunden an Halloween durch die Nachbarschaft, „Süßes oder Saures“ verlangend, und in der einen Hand trugen wir den Beutel für die Süßigkeiten und in der anderen eine kleine Sparbüchse, um Geld für UNICEF zu sammeln, denn für uns als Fünfjährige war die UNO eine tolle Sache. „Schlagt nicht zu, sondern redet“ und eine andere Lektion von Robert Fulghum lautete „Teilt alles“. Gut, dann teilen wir also die Macht, teilen wir unseren Wohlstand, zahlen wir für die Vereinten Nationen. Lasst uns alles durch Reden klären. Wie toll, wie klasse.
Dann wird man 10, 15, 20 und man erfährt einige Dinge über die UNO, die die eigene Meinung darüber verändern. Man erfährt etwas über die Korruption. Man erfährt etwas über den Antisemitismus und darüber, dass sie vor dem Völkermord in Ruanda weggelaufen waren, keinen Finger gerührt hatten, als im Sudan ein Völkermord verübt wurde – sie haben sogar noch während dieser Völkermord angedauert hat, Sudanesen zu Mitgliedern der Menschenrechtskommission gemacht! Leute wie Du und ich ändern unsere Meinung, weil das Dinge sind, über die man wirklich Bescheid wissen sollte, der moderne Liberale hingegen wird immer noch an seiner Position als Fünfjähriger festhalten und glauben, dass die UNO eine tolle, klasse Sache wären und alles ignorieren, was er seither erfahren hat.
Zu jener Zeit kam auch ein Song raus, der „Goodbye Stranger“ hieß und von einer Gruppe namens „Supertramp“ gesungen wurde – klar, ein „Tramp“ zu sein ist ja super… Und in diesem Song hängen ein Junge und ein Mädel für zwei Wochen zusammen rum, alles ist offenbar ganz toll, bis sie eines Tages etwas sagt in der Art „Liebling, unser Essen wird knapp, warum gehst Du nicht mal in die Kaufhalle, holst ein paar Sachen, und wir haben dann wieder für 1-2 Wochen was im Kühlschrank“. Er darauf: „Ich soll einkaufen gehen? Nein, so stelle ich mir mein Paradies nicht vor. Ich gehe“. Und als er zur Tür hinausgeht, meint er: „Nun, ich denke, was Du sagst, ist unbestreitbar richtig, aber ich muss die Dinge auf meine eigene Weise betrachten, um mich selbst in meiner Jugend zu erhalten“.
Und das beschreibt so gut wie kaum etwas anderes die Denkweise der modernen Liberalen. Es ist nicht das Problem, dass sie sich nicht der Dinge bewusst wären, deren sie sich bewusst sind, sondern dass sie sich verpflichtet fühlen, diese zu leugnen, um sich jene Utopie erhalten zu können, von der man ihnen als sie 5 Jahre alt waren erzählt hatte, dass sie die einzige Hoffnung für die Menschheit wäre: die gedankenlose Wertfreiheit.
Was also bleibt, sind zwar nicht erwachsene, aber wahlberechtigte Staatsbürger, die nicht nur nicht in der Lage sind, ihre eigene Position zu beurteilen, sondern die auch noch blindwütig feindselig gegenüber jeder Position eingestellt sind, die anders ist als ihre eigene. Warum? Wenn Du selbst dazu erzogen wurdest, die Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung als moralischen Imperativ zu betrachten, muss zwangsläufig jede Position, die anders ist als Deine eigene, durch Wertung und Diskriminierung zustande gekommen sein. Deshalb ist Bush Hitler, war Reagan Hitler, ist Giuliani Hitler.
Wie kann eigentlich ein denkender Mensch überhaupt Giuliani und Hitler in einem Zusammenhang nennen? Ganz einfach: Hitler hat Juden diskriminiert, Giuliani diskriminiert die drogensüchtigen Nutten äääh „Sexarbeiterinnen“, die am Times Square Leute belästigen. Hitler diskriminierte Katholiken, Giuliani diskriminiert die Köpfe der organisierten Kriminalität. Hitler diskriminierte die Zig… äääh Sinti und Roma, Giuliani diskriminiert die Terroristen vom 11. September und darüber hinaus. In anderen Worten: JEDE Form der Diskriminierung ist falsch.
Die modernen Liberalen wissen, dass ihre Position daraus resultiert, dass sie die Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung als moralischen Imperativ betrachten; deshalb muss zwingend jede Position außer der eigenen durch Wertung und Diskriminierung zustande gekommen sein. Deshalb liegen wir aus deren Sicht nicht nur falsch in unseren Ansichten und den Themen, die uns bewegen. Sie denken nicht einmal über unsere Ansichten und die Themen, die uns bewegen, nach. Sie brauchen es ja gar nicht. Selbst wenn sie es wollten, selbst wenn sie dazu in der Lage wären, sie brauchen es nicht. Würden Sie etwa dasitzen und Hitlers Sozialpolitik diskutieren? Nein, Sie würden Hitler bekämpfen.
Was nach 10, 12, 14 oder 20 Jahren in diesen Indoktrinationszentren bleibt – und es ist kein Zufall, dass man, je länger man der Indoktrination ausgesetzt ist, umso mehr moralisch introvertriert wird, sodass man, um Chef der Ethnologieabteilung werden zu können, der Meinung sein muss, die islamofaschistischen Terroristen vom 11. September wären die Guten und die Opfer wären alle kleine Eichmanns gewesen – sind Leute, die schlichtweg nicht unterscheiden können zwischen Gut und Böse, zwischen richtig und falsch, zwischen besser und schlechter.
Aber Wertfreiheit des Denkens führt nicht zwangsläufig zu Wertfreiheit der Politik. Wertfreiheit des Denkens bringt moderne Liberale zwangsläufig dazu, auf der Seite des Bösen gegenüber dem Guten zu stehen, auf der Seite des Falschen gegenüber dem Richtigen und auf der Seite jener Verhaltensweisen, die zum Scheitern führen gegenüber jenen, die zum Erfolg führen. Warum? In einer Welt der Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung, in der kein Verhalten als besser angesehen werden darf als ein anderes, wird erwartet, dass alle Verhaltensweisen auch zu gleichermaßen guten Ergebnissen führen. Wenn in der realen Welt verschiedene Verhaltensweisen zu verschiedenen Ergebnissen führen, wissen Menschen wie Du und ich, warum das so ist – weil wir darüber nachdenken. Wir wissen, warum Gesellschaften, die Promiskuität unter Teenagern fördern, in höherem Maße dazu neigen, zu scheitern, als Gesellschaften, die Abstinenz unter Teenagern fördern. Es ist ganz einfach deshalb, weil Abstinenz unter Teenagern und Promiskuität unter Teenagern keine gleichen oder gleichwertigen Verhaltensweisen sind. Abstinenz unter Teenagern ist schlicht und einfach die bessere Verhaltensweise.
Und das gilt selbst dann, wenn man die moralische Komponente komplett außer acht lässt und allein die praktische betrachtet: Wenn Dein Junge irgendwo da draußen rumhurt, ist er nicht zu Hause, um ein Buch zu lesen. Wenn Deine Tochter wieder einmal unten in der Abtreibungsklinik ist, sitzt sie nicht in der Bibliothek, um für ihr Examen zu lernen. Wenn Dein Sohn irgendwo im Krankenbett liegt und an AIDS stirbt, macht er sich keine Gedanken um sein Kursprogramm für die nächsten Semester.
Leute wie Du und ich erkennen, warum Gesellschaften, die Abstinenz unter Teenagern fördern, besser dastehen als solche, in denen die Promiskuität unter Teenagern in Musik, Filmen und Schulen propagiert wird. Aber für einen modernen Liberalen, der eine solche Wertung nicht treffen kann – schon alleine, weil er sie nicht treffen darf – wäre das Diskriminierung. Sie können es nicht erklären. Aus diesem Grunde ist ihre Erklärung für Erfolg, dass dieser auf irgendeine Weise durch Betrug zustande gekommen sein musste. Alleine schon die Tatsache, dass es Erfolg überhaupt gibt, ist für moderne Liberale der Beweis dafür, dass Schwindel und vermutlich Bigotterie dahinter stecken müssen. Alleine schon die Tatsache, dass es etwas wie Scheitern gibt, ist hingegen der Beweis dafür, dass der, der gescheitert ist, ein Opfer sein muss.
Also werden auch die gedankenlosen Fußtruppen, die zur Nicht-Elite gehören, die Blaupause für die Utopie der Elite unterstützen, Partei für das Böse und gegen das Gute ergreifen, für das Falsche gegen das Richtige und für die Verhaltensweisen, die zum Scheitern führen, gegen jene, die zum Erfolg führen, und das aus einem Gerechtigkeitsempfinden heraus. Wie ich schon anfangs sagte, diese Leute sind nicht böse. Es ist einfach eine gedankenlose Akzeptanz ohne irgendein wirkliches Sokratisches Begehren, über die wahren Konsequenzen nachzudenken. Es bedeutet ihnen nichts und das ist der Grund warum auch John Lennon sagte, die Utopie bestünde auch darin, dass Menschen nur für den Tag leben.
Es ist im Übrigen kein Zufall, dass diejenigen, die nur für den Tag leben, so viele Schulden haben. Was sind Schulden? Sie sind Ausdruck des Scheiterns daran, heute die Versprechen von gestern einzulösen. Und sie wählen sich nichts außer weitere und weitere Verpflichtungen und die sind was? Etwas, was mich angeht. Ich mache mir Sorgen darüber, wer dafür später die Zeche bezahlen wird.
Dasselbe gilt für Gut und Böse. Weil nichts als gut bewertet werden kann, kann auch nichts als böse bezeichnet werden. Das, was die Gesellschaft als gut erkennt, muss das sein, was aus irgendeiner Form des Vorurteils Nutzen zieht. Das, was die Gesellschaft als böse erkennt, muss ein Opfer dieses Vorurteils sein. Also werden die gedankenlosen Fußtruppen wiederum jedwede Politik unterstützen und ohne nachzudenken akzeptieren, die versucht, alles runterzumachen, was gut ist – Amerika, Israel, Wal-Mart – und alles das unterstützen, was böse ist, bis sich alles in der Mitte trifft und es nichts mehr gibt, worüber es sich zu streiten lohnt.
Nimm irgendein Thema aus den Nachrichten und denke wie ein moderner Liberaler und hast Du einmal erkannt, wie das funktioniert und bist Du einmal in dieser Weise indoktriniert worden, gibt es keine andere Wahl. Gehörst Du einmal zu diesem Kult der Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung, gibt es keine andere Schlussfolgerung, als dass Gut Böse und Böse das Opfer des Guten ist.
Wir wissen, warum es zur offiziellen Ausrichtung der linksextremen Medienformate gehört, niemals den Islamischen Dschihad, Al-Kaida, Hisbollah, Hamas, Harakat ul-Mujahidin oder irgendeine andere islamofaschistische, terroristische Gruppe als „terroristisch“ zu bezeichnen. Es gibt sogar offizielle Dienstanweisungen an Reporter, nicht diese – völlig passende - Bezeichnung zu benutzen.
Der Grund hierfür ist, dass „des einen Terrorist des anderen Freiheitskämpfer“ ist und warum sollte es uns zustehen, darüber ein kritisches, rationales Urteil zu fällen?
Aber könnten wir uns denn als Mindeststandard nicht wenigstens darauf einigen, dass ein „Freiheitskämpfer“ in irgendeiner Weise für die Freiheit kämpfen sollte? Wir wissen, wofür Osama Bin Laden kämpft: es ist eine unterdrückerische Theokratie, in der Frauen von Kopf bis Fuß verschleiert sein müssen und geschlagen werden, wenn auch nur eine Ferse unbedeckt ist, und in der wir alle, sofern wir nicht die Religion wechseln, als Abkömmlinge von Schweinen und Affen angesehen werden, die es verdient haben, geköpft zu werden. Leute wie Cindy Sheehan und Michael Moore werden Osama bin Laden als „Freiheitskämpfer“ betrachten, weil Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung sie buchstäblich unfähig machen, den Unterschied zu erkennen zwischen Leben in Freiheit und den Kopf abgeschlagen zu bekommen. So krank ist diese Mentalität.
Aber wenn die New York Times oder CNN oder Newsweek und der ganze Rest der linken Medienformate wirklich richtig liegen und es keinen objektiven Unterschied zwischen einem Terroristen und einem Freiheitskämpfer gibt, wie kommt es, dass Leute wie Sie und ich unseren Kindern beibringen, dass George Washington ein Held war und dass Yassir Arafat und Saddam Hussein Schurken sind? Wir wissen es, denn wir denken darüber nach.
George Washington riskiertes sein persönliches Wohlergehen, indem er persönlich seine Truppen in den Kampf führte: es war ein Krieg, ehrenhaft gegen andere uniformierte Einheiten ausgefochten mit dem Ziel, die freieste Nation in der Geschichte der Menschheit zu gründen. Sehr ehrenhaft, eine wirklich heroische Angelegenheit. Yassir Arafat hingegen stahl das Geld seines Volkes und schickte 14-Jährige in den Krieg: diese kämpften gegen Kinder, Frauen und Zivilisten, die gerade in Pizzerias saßen oder bei Festprozessionen mitgingen, mit dem Ziel, seine korrupte Diktatur aufrechtzuerhalten. Ein wahres Schurkenstück.
Aber für die Leute von der New York Times gibt es keinen Unterschied zwischen einem Terroristen und einem Freiheitskämpfer. Warum also bringen wir unseren Kindern bei, dass George Washington ein Held ist? Die einzige Erklärung hiefür muss sein, dass er ein weißer Christ von europäischer Abstammung ist. Und wenn es keinen Unterschied zwischen dem Verhalten eines Terroristen und dem eines Freiheitskämpfers gibt, warum sagen wir unseren Kindern, Arafat und Saddam wären Schurken? Dafür kann es keinen anderen Grund geben als dass sie dunkelhäutiger, Moslems und von nahöstlicher Herkunft sind.
Am Ende wurde es ernst und nach 18 UN-Resolutionen, 10 Jahren vereinbarungswidrigen Beschusses unserer Flugzeuge, nachdem Saddam Hussein den Iran und Kuwait überfallen hatte, Saudi-Arabien und Israel bombardiert hatte, Gräueltaten gegen die Kurden im Norden seines Landes begangen und Völkermord an den Schiiten im Süden seines Landes verübt hatte, sind wir eines Tages in den Krieg gezogen, um diese armen Menschen zu befreien. Sie und ich wissen, warum, denn wir denken nach. Wir fällen kritische, rationale, moralische Urteile.
Aber für die modernen Liberalen, für die Gedankenlosen, für diejenigen, die nicht zwischen den verschiedenen Verhaltensweisen unterscheiden können, gibt es nur einen ruchlosen Grund für uns, in den Krieg zu ziehen: nämlich dass wir böse sind und Saddam Hussein das Opfer. Also werden sie, wie wir gesehen haben, herbeieilen und sich als menschliche Schutzschilde zur Verfügung stellen, um die Vergewaltigungszimmer und Folterräume zu schützen, weil sie über Vergewaltigungszimmer und Folterräume nicht urteilen werden, da hierfür ein kritisches und moralisches Urteil erforderlich ist.
Und wenn man den Gesängen der gedankenlosen Querulanten lauscht, wenn sie im Rahmen ihrer Anti-Amerika-Aufmärsche durch die Straßen marschieren, die von den Wortverdrehern und der linken Presse euphemistisch „Anti-Kriegs-Aufmärsche“ genannt werden, kann man hören: „Wir wollen Euren rassistischen Krieg nicht“. Welche Rasse beherbergt der Irak denn genau? Worüber reden sie überhaupt? Sie wissen es nicht. Es ist kein auf Fakten gegründetes Statement, es ist kein präzises Statement. Haben wir nicht kürzlich einen Krieg geführt, um Muslime in Kuwait zu beschützen? Haben wir nicht europäische Christen bombardiert, um europäische Muslime zu verteidigen?
Worauf beruht es also? Es beruht auf der Realität, dass, wenn man sich einmal der Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung anschließt, alles, was anders ist als wertfrei und nichtdiskriminierend, automatisch mit dem Bösen in Form des Diskriminierens verbunden ist.
Weitere Aussagen Evan Sayets über traditionellen und modernen Liberalismus:
„Normalerweise unterscheide ich zwischen Upper-Case- und Lower-Case-Liberalen. Ich nenne diese Leute moderne Liberale, denn sie kommen nicht aus dem heraus, was wir als liberale Tradition bezeichnen, sondern gingen in eine andere Richtung. Was sie heute sind ist etwas anderes als das, was sie damals waren. Faktisch ist moderner Liberalismus – Upper-Case-“L“ - so ziemlich die illiberalste Philosophie, die wir in Amerika je hatten, und obwohl sie bislang noch nicht so gewalttätig geworden ist wie es bei manchen anderen der Fall war, befürchte ich, dass das alles noch kommen könnte.
Blickt man zurück, war es immer Teil des Gemeinsinns, dass man in irgendeine Richtung arbeiten würde, etwas schaffen wolle, es gab die Überzeugung, es gäbe etwas Besseres als das, was zuvor war. Der moderne Liberalismus ist Nihilismus in vielerlei Hinsicht. Sie werden ständig sagen „stellt die Autoritäten in Frage, stellt die Regierung in Frage, vertraut Euren Nachbarn nicht, vertraut Wal-Mart nicht, jeder will Euch nur an den Kragen“, aber sie setzen nichts an deren Stelle. Also gibt es nichts mehr, wonach man streben kann, sodass man beurteilen könnte, ob es wirklich etwas Sinnvolles ist.
Ich denke, moderner Liberalismus ist mehr als alles andere durch seine destruktive Natur gekennzeichnet. Er macht die Autorität der Menschen in den Schulen runter, die Autorität der alten Bücher, das Heldentum der Leute, zu denen wir aufschauen und auf die aufzuschauen wir unsere Kinder lehren, aber er setzt nichts an deren Stelle.“
„Es gab immer eine liberale Tradition in Amerika, beginnend mit den Gründervätern und sogar schon vor ihnen. Es geschieht ganz, ganz, ganz, ganz selten, dass die Mehrheit so viele Rechte abgibt und anerkennt, dass die Rechte jedem zustehen und dass sie nicht von irdischen Gewalten kommen, sondern von einer größeren Macht als wir selbst es sind. Der Einfluss, den Minderheiten in Amerika haben und immer schon hatten – und ich als Jude zähle mich selbst auch zu den Minderheiten – kennt kein Beispiel in der gesamten Menschheitsgeschichte und das war wahrer Liberalismus: die Tatsache, dass das alles den Menschen nicht aufgezwungen wurde.
Was jetzt geschieht, zum Beispiel dass wir die Redefreiheit in den Schulen verlieren, sind das Gegenteil dessen, was Liberalismus ursprünglich war. Manche Werte, die in den 60er-Jahren liberal waren, sind jetzt konservativ. Zum Beispiel die farbenblinde Gesellschaft. Das bleibt ein liberales Konzept, leider ist es nicht liberalen aus Sicht der modernen – Upper-Case-“L“ - Liberalen.“
„Was ich interessant finde, ist, wie oft das, was der Liberale von sich behauptet, genau das Gegenteil ist von dem, was zutrifft. Chris Matthews hat diese Show, die „Hardball“ heißt, als würde der Titel uns sagen, was sie wirklich ist, obwohl die Show das glatte Gegenteil davon ist. Sie haben gemerkt, dass Menschen den Liberalismus in seiner modernen Form als die verfehlte Bildungspolitik erkennen, die unsere Schulen ruiniert hat, als die Politik, die unsere Nation geschwächt hat, als die Politik, die so wenig dazu getan hat, um der schwarzen Bevölkerung aus ihrer unvorteilhaften Situation zu helfen, in der sie in den letzten 40 Jahren war – und dass es ein Schimpfwort ist.
Das ist lustig, denn Liberale kennen sich selbst sehr gut. Ich erinnere mich an „Hannity&Colmes“, als Sean Hannity über Nancy Pelosi sagte, sie wäre eine San-Francisco-Liberale, und sofort brüllte ihn Alan Colmes an von wegen er würde versuchen, sie auf diese Weise zu dämonisieren. Aber wie kann man jemanden dämonisieren, indem man bloß Fakten feststellt.
Also entscheiden sie sich plötzlich dafür, sich selbst „Progressive“ zu nennen, weil die Leute rausfinden, was es mit dem Liberalismus auf sich hat. Sie denken: Wir werden zwar in keiner Weise irgendeinen Fortschritt bringen, aber als Selbstbezeichnung und Werbeslogan klingt es ja ganz gut.“
In der Berichterstattung über den Tod von Michael Jackson konnte man heute im WDR2 diese Zeile von einem jungen Menschen hören.
Es sollte uns zu denken geben, wenn Menschen andere Menschen zu Göttern erheben. Nicht nur, weil Menschen eben nur Menschen und damit auch sterblich und fehlbar sind. Sondern auch wegen der Eigenschaften, derentwegen Menschen wie Michael Jackson so verehrt werden: Ihr Erfolg, ihre Popularität, ihr tatsächliches oder vermeintliches Genie, ihre Exzentriken und nicht zuletzt auch wegen ihrer Fehltritte, die ihnen nicht nur vergeben (nicht das Vergeben selbst ist problematisch, sondern die Art und Weise), sondern oft sogar gerechtfertigt werden.
Solche Bemerkungen wie die aus der Überschrift zeigen zweierlei: Erstens ist der Mensch ein zutiefst religiöses Wesen – er sucht nach jemandem, der Orientierung gibt, nach dem er sich ausrichten kann. Und weil zweitens seit einer halben Ewigkeit gepredigt wird, dass Gott tot ist oder „mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht existiert“, wie ein Bus gerade deutschlandweit verkündete, sucht der Mensch sich das woanders.
So entstehen „Idole“ – auf Englisch „idols“, nicht umsonst dasselbe Wort wie für „Götzenbilder“. Die Menschen rennen falschen Götzen hinterher. Sie verlieren die Maßstäbe und Moral. Viel Geld zu haben wird genauso zum Maßstab wie Gesetzesverstöße begehen zu dürfen, Ellenbogen-Denken und der Verlust moralischer Maßstäbe.
Auch in der Reaktion der Medien manifestiert sich Kritisches. Der Tod des Superstars findet bedeutend mehr Aufmerksamkeit in Sondersendungen als die Geschehnisse im Iran. Klar, die bedienen den Markt und da ist Michael Jackson viel mehr wert als die toten Demonstranten auf den Straßen Teherans. (In diesem Fall folgen sie dem Trend, statt ihn zu bestimmen; andererseits haben sie ihn auch mit geschaffen.) Aber ist das ein gutes Zeichen? Wäre es nicht dringend an der Zeit, wenigstens zu versuchen diese Schieflagen wieder in Ordnung zu bringen? Ein Umdenken der dem Atheismus Huldigenden (ist das nicht religiös?) darf sicherlich nicht erwartet werden. Ihrem Beispiel zu folgen wäre allerdings fatal.
um Bibi Netanyahu und Avigdor Liebermann bewegen etwas. Wie zu erwarten war, können “rechtsaussen” viel eher Kompromisse machen, ihnen droht von rechts ja auch kein Protest mehr. Nachdem die deutschen Medien den Beginn des Vierten Reiches diesmal in Israel angekündigt hatten, kann ich zumindest an prominenter Stelle nirgends Artikel mit dem folgenden - auch für die Palis erfreulichen - Inhalt finden:
Israel entfernt Dutzende Roadblocks in der Westbank
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In den vergangenen Wochen hat sich die israelische Politik zum Thema Roadblocks dramatisch geändert. Seit dem Amtsantritt von Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat die IDF einige der wichtigsten permanenten Straßensperren in der Westbank entfernt.
Die Entscheidung der Sicherheitskräfte, das Reisen für Palästinenser stark zu erleichtern, spiegelt das Vorgehen der Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörden gegen die Terrorinfrastruktur von Hamas und Islamischem Djihad in der Westbank wider.
Derzeit gibt es lediglich zehn bemannte Checkpoints in der Westbank (ausgenommen jene an den Übergängen zwischen israelischem Kernland und den Gebieten) und nicht an allen werden Durchsuchungen vorgenommen. Vor anderthalb Jahren gab es noch 35 bemannte Roadblocks.
Darüber hinaus haben die Sicherheitsbehörden mehreren Hundert palästinensischen Geschäftsleuten, die Passierscheine für Geschäftsleute besitzen, freien Zugang nach Israel erlaubt.
Vor einer Woche wurde der DCO-Roadblock am südlichen Zugang nach Jericho entfernt. Dies erlaubt den Bewohnern der Stadt freien Zugang zu allen Teilen der Westbank. Palästinenser aus den wichtigsten Städten können nun ohne jegliche Sicherheitschecks in den Norden der Westbank reisen.
Die Auflösung der Roadblocks geschieht mit der Autorisierung von Premierminister Binyamin Netanyahu, Verteidigungsminister Ehud Barak, Stabschef Gabi Aschkenasi und mit der Zustimmung des Inlandsgeheimdienstes Shin Bet.
Ministerpräsident Netanyahu hat mehrfach betont, dass er Maßnahmen ergreifen könne, um das Alltagsleben von Palästinensern in der Westbank und die dort herrschenden wirtschaftlichen Bedingungen zu verbesseren.
Das deutsche Feuilleton beschäftigt sich gerade mit Nachrufen auf die Brecht-Tochter Hanne Hiob. Sie lebte von den Brecht-Tantiemen (angelegt in Miethäusern); wie so oft bei Leuten, die “es nicht nötig haben”, neigte sie zu Diva-Allüren und war als Schaupielerin wenig erfolgreich; bekannt wurde sie vor allem durch ein Straßentheater-Projekt, das sie mit Mitarbeitern des DKP-Umfelds organisierte und dreimal - 1979 gegen Carstens, 1980 gegen Strauß, 1990 gegen die Wiedervereinigung - auflegte. Thema war eines der ersten Agitprop-Gedichte, die Brecht nach 1945 zugunsten des Ulbricht-Staats und gegen den Adenauer-Staat verfasst hatte: “Der Anachronistische Zug oder Freiheit und Democracy”.
In diesem Gedicht polemisierte Brecht gegen die freiheitliche Demokratie westlichen Typs, die von ihm verächtlich als “Democracy” bezeichnet wurde - mit der Begründung, es handele sich hier lediglich um eine Parole, hinter der sich die Wiederkehr des Faschismus verberge. Er machte sich dabei den Umstand zunutze, dass in einer freiheitlichen Demokratie sogar echte oder vermeintliche Faschisten gewisse Grundrechte genießen - womit er unleugbar Recht hatte.
Für ihr Engagement bekam Hiob 2005 den “Aachener Friedenspreis”. Zum Verein Aachener Friedenspreis e.V. gehören neben Privatpersonen auch 47 Organisationen und Institutionen, wie die Stadt Aachen, der DGB/Region NRW-Südwest und der Evangelische Kirchenkreis - also der ganze Kreis derer, die im “Kampf gegen den Faschismus” stehen und von denen wir ein Festhalten an “Freiheit und Democracy” nicht erwarten dürfen.