Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
31. Oktober 2009

Obama Review

Dieses Video bietet nicht viel neues, aber es fasst bekantes gut zusammen und ruft in Erinnerung, was man nicht zu leichtfertig vergessen sollte:

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Autor: Heinz | Abgelegt unter Der Messias
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31. Oktober 2009

Gute Zeichen aus Afghanistan


DasVideo ist von Natokanal, daher durchaus auch als Propaganda einzuschätzen. Allerdings ist die Zahl der Bewerber für die Militärakademie genauso erfreulich wie die Aussagen der jungen Anwärter - auch wenn natürlich unklar ist, ob sie extra ausgewählt wurden.

Dass jedoch die NATO und wohl vor allem die USA  so viel in die Militärakademie investieren und die Offiziere dort wie in westlichen Armeen auch gleich noch einen hochqualifizierten Zivilberuf erlernen ist wirklich ein gutes Zeichen.

Wollen wir hoffen dass der Shootingstar der Deutschen Politik für ausreichend Soldaten sorgen wird, die nächsten vier Jahre werden wohl die entscheidenden vier Jahre in Afghanistan werden.

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Afghanistan, Militär, Mittlerer & Naher Osten
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30. Oktober 2009

Kirchliche Homoehen

sind künftig wohl in Schweden möglich.

 Im schwedischen Stockholm wird weltweit erstmals eine lesbische Pfarrerin zur Bischöfin gewählt. Eine kleine aber laute Fraktion sieht deshalb die Einheit der Kirche in Gefahr. […]

Doch zumindest in einer Hinsicht ist ihre Wahl zur neuen Bischöfin des Stifts Stockholm der lutherischen “Svenska Kyrkan” eine Premiere. Eine weltweite. Brunne ist die erste offen lesbische Bischöfin. Mit ihrer Frau Gunilla Lindén, auch sie Pfarrerin, lebt sie in “registrierter und gesegneter” (Brunne) Partnerschaft zusammen. Die beiden haben einen dreijährigen Sohn aus einer früheren Ehe Lindéns. 

Das heißt die “Partnerin” ist wohl geschieden - so wie es die Vorsitzende der EKD in Deutschland ist…

Bislang habe ich meinen Kirchenaustritt immer noch verschoben,  aber am Montag gehe ich  zum Standesamt und trete aus. Als  Agnostiker war mein Verbleiben in der Kirche ohnehin  wenig logisch, aber eine Kirche die all ihre Wurzeln derart verrät und  nun wohl auch politisch Mißliebige ausschließt - was ist denn aus Feind lieben, Nächstenliebe und dem verlorenen Sohn geworden - soll keinen Penny mehr von mir bekommen!

Achja: Angeblich sieht die EKD Homosexualität auch nicht mehr als Sünde. Da muss Gott sich ja bei Sodom und Gomorrha gewaltig geirrt haben und all die Menschen grundlos getötet haben…

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Homos & Co., Aus dem Irrenhaus, Gesellschaft, Christen & Kirche, Germanyland
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30. Oktober 2009

Die verquere Heuchelei und der Extremismus im Islam


von Ishtiaq Ahmed

In vielen muslimischen Ländern ist das Leben der Muslime massgeblich von der Trennung der Geschlechter bestimmt. Wo Männer und Frauen getrennt leben, bestimmt der Sex das Leben; er verlagert sich in den Kopf und bleibt dort ständig präsent. Wenn Gott geschlechtslose Wesen gewollt hätte um die Erde zu bevölkern, so hätte er diesen Planeten mit Engeln bestückt und die Menschen ins Paradies geschickt.


Khalid Hasan ’s kurze Geschichte (Tägliche Zeiten vom 17. Mai 2006) informiert uns über eine Google - Studie, die herausfand, dass vorwiegend muslimische Länder beim Aufruf von Sexwebseiten weltweit unter den Top Ten sind. Dass Pakistan auf Platz eins vor dem Iran auf Platz vier und Saudi-Arabien auf Platz sieben sei, ist nicht sehr überzeugend. Ich bin mir sicher, daß Saudi-Arabien und Iran an der Spitze gewesen wären, wenn ihre Bürger nicht die Bespitzelung durch ihre jeweiligen Staaten fürchteten.

Mit ihnen verglichen, ist Pakistan eine liberale Gesellschaft, wo das Internet weniger streng überwacht wird. Ähnlich wie Ägypten, das den zweiten, Marokko, das den fünften, und die Türkei, die den achten Platz einnimmt, und die vergleichsweise freie Gesellschaften sind. Die genannte Studie fand auch heraus, dass Indien auf Platz sechs, die Philippinen Platz neun und Polen Platz zehn und Vietnam Platz drei belegen.

Philippinen und Polen sind katholische Länder, und ihre Prüderie ist deshalb verständlich. Bei Vietnam spielen vielleicht noch die Spätfolgen einer kommunistisch geprägten asketischen Grundhaltung eine Rolle. Indien teilt mit Pakistan einen grossen Teil seiner Kultur, aber ist eine wesentlich offenere Gesellschaft und ist deshalb auf Platz sechs.

Der Grund, warum so viele muslimische Länder unter den Top Ten sind, ist, daß die Geschlechtertrennung von Muslimen strenger als in anderen Kulturen praktiziert wird. Wo Männer und Frauen getrennt leben, bestimmt der Sex das Leben; er verlagert sich in den Kopf und bleibt dort ständig präsent. Wenn Gott geschlechtslose Wesen gewollt hätte um die Erde zu bevölkern, so hätte er diesen Planeten mit Engeln bestückt und die Menschen ins Paradies geschickt.

Jedenfalls sollten die Google- Ergebnisse uns nicht zu der gängigen Schlussfolgerung gelangen lassen, dass die keusche islamische Kultur von Globalisation und Verwestlichung unterminiert werde, und man diese stattdessen wiederbeleben sollte. Ich denke die Saudis, Imam Khomeini und die Taliban versuchten das zu verwirklichen, aber es wäre besser, wir würden auf solchen reaktionären Lösungen verzichten. Das, was stattdessen gebraucht wird, ist ernsthafte Analyse und gesellschaftliche Veränderung.

In traditionellen Gesellschaften werden Männer als Teenager verheiratet. Die meisten von ihnen waren mit ihrem Familienleben zufrieden: Kinder und Arbeit hielten sie von Unheil fern. Nunmehr aber, verliert die Agrarwirtschaft weltweit zunehmend die Fähigkeit, einen solchen Lebensstil zu erhalten.

Millionen auf Millionen junger Männer werden aus ihrer einfachen Umgebung entwurzelt und sehen sich aus wirtschaftlicher Notlage heraus genötigt, ihre Zukunft in anonymen Großstädten zu suchen, meist gleichzeitig Hochburgen der Kriminalität. In ihrer sexuell aktivsten Zeit des Lebens, zwischen18 und 28, sind sie auf der Suche nach Arbeit und nach Sicherheit. Ihnen fehlen die Wärme und der Trost des Familienlebens.

Ich bin überzeugt, daß die Vormachtstellung des Westens in den Bereichen Wissenschaft, Kunst, Technologie und Philosophie wesentlich durch die sexuelle Befreiung verursacht wurde. Sexuelle Befreiung nicht im Sinne von Promiskuität oder verantwortungslosem oder von Liebe abgekoppeltem Sex, sondern einfach das Recht des Individuums, nicht von Sittenwächtern gehetzt und gegängelt zu werden in ihrer Freiheit, sich selbstständig einen Partner oder eine Partnerin zu wählen.
In Stockholm können junge Mädchen zur Arbeit gehen oder mitten in der Nacht nach Hause kommen ohne vor Belästigung Angst haben zu müssen. Ich habe aber Zweifel, ob unsere Töchter oder unsere Schwestern alleine zum Basar in Lahore gehen könnten, ohne wenigstens lüsterner Anmache ausgesetzt zu werden, wenn nicht schlimmerem. Deshalb frage ich mich, welche Art Gesellschaft wohl moralisch überlegen ist. Ich interviewte Doktor Israr Ahmed einmal über die Geschlechtertrennung und seine Vorteile. Er erzählte mir, dass sie deshalb wichtig wäre, um die Potenz der Männer aufrecht zu erhalten, und sie daher in gemischten Gesellschaften sie ihre Männlichkeit verlieren würden!

Wenn wir unsere Sichtweise Sex betreffend humanisieren und modernisieren könnten, so könnten wir auch unsere Kreativität und unsere Energie umleiten und zu produktiven und kreativen Erfolgen verwenden. Dass wir das nicht tun, verursacht nur sexuelle Frustration und führt dazu, den Extremismus und den Terrorismus zu fördern. Ja, ich meine sogar, daß es eine sozio-sexuelle Ursache für den aktuellen Anstieg von Extremismus und Terrorismus in der muslimischen Welt gibt.

Wenn ich sage, daß es eine sozio-sexuelle Ursache für ein solches Verhalten gibt, muß ich zuerst erklären, warum die Polen, Filipinos, Inder und Vietnamesen sich nicht in die Luft sprengen, wie einige Muslime dies tun. Ein Grund ist, daß die sozio-sexuelle Ursache zwar ein notwendige, aber nicht ausreichende Basis für Extremismus ist, viel weniger noch für Terrorismus. Man braucht eine Ideologie und eine Bewegung oder eine Partei, die sexuelle Frustration in kollektive Verärgerung und in tödliche Macht verwandeln können.

Der verzweifelteste oder vielleicht auch der idealistischste junge Mann wird so eine leichte Beute für jene, die einen Groll gegen alles haben, was in der Welt passiert ist, seit Muslime aufhörten, sie zu beherrschen! Das Erste, das sie den verwundbaren jungen Männern beibringen, ist das Leben nicht zu genießen. Alles Künstlerische ist haram (verboten), Musik, Gemälde, Filme, Tanz, Fotografie, gemischte Marathonlaufe, ins Kino zu gehen usw..

Betrachten Sie jetzt die jungen Männer, die mit einem repressiven Kulturcodex gefüttert wurden, der dazu dient, sich für alles Spontane, Künstlerische und Natürliche schuldig zu fühlen. Sollten wir uns deshalb wundern, daß solche Männer Erfüllung im Extremismus finden und dass sie die Welt hassen, die sie durch Gehirnwäsche gelernt haben zu verabscheuen?

Die Aufgabe, die sich jedes Mal stellt, wenn man etwas verändern will, ist die Analyse. Was muss gemacht werden, um die Dinge zum Besseren zu wenden? Um mit uns anzufangen, wir müssen unseren jungen Leuten vertrauen. Wenn den Leuten vertraut wird, fangen sie an verantwortungsbewußt zu handeln. Die gegenwärtige Ära wird als das Informationzeitalter begriffen und wir liegen richtig damit. Wir haben genügend Bildungmaterial und wissenschaftliche Erkenntnisse zur Verfügung, um zu verstehen, auf welche Weise Sex unser individuelles und gesellschaftliches Verhalten beeinflußt.

Unterdrückung ist kein Ergebnis gesunder und ausgeglichener Gesellschaften. Die Menschen tauchen dann einfach ab oder werden Heuchler. Deshalb sollten wir der Trennung von Männern und Frauen ein Ende bereiten. Sie ist unnatürlich. Die Lösung kann nicht sein, junge Leute dazu zu bringen, als Teenager zu heiraten, wie ihre Maulvis (Religionslehrer) es ihnen empfehlen, sondern sie sollen sich frei und ungezwungen treffen können und miteinander umgehen. Ich glaube, die allermeisten jungen Leute möchten gerne zusammensein, miteinander Händchenhalten und sich gemeinsam unterhalten. Angesichts der Tatsache, dass unsere Kultur äusserst konservativ ist, würden wohl die meisten dementsprechend ihre Freiheit auch innerhalb der Grenzen unseres Wertesystems ausleben.

Dies wäre möglich, wenn wir wirklich wollen, dass wir uns von unserer verqueren Heuchelei befreien, und wenn wir nicht möchten, dass unsere jungen Männer in Extremismus und Terrorismus geraten.


Der Autor ist ein Professor für Politologie an Stockholm Universität. Er ist der Autor von zwei Büchern. Seine E-mail-Adresse ist Ishtiaq.Ahmed@statsvet.su.se

 

Via BPE

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Islam allg., Islamkunde, Gesellschaft
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30. Oktober 2009

Chapeau Henryk!

Und ja, Du hast wirklich Durchblick!

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Dies & Das, Gesunder Menschenverstand, Germanyland
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29. Oktober 2009

Nehmen Sie die deutsche Staatsbürgerschaft an und bleiben Sie Türke!

So könnte man die Forderungen des Botschafters der Türkei in Deutschland Ahmet Acet zusammenfassen. Herr Botschafter ist der Meinung, dass die türkische Community zu zurückhaltend sei und zu wenig fordere! Nach seinen Vorstellungen sollten die Türken in Deutschland als Nächstes ein Recht auf muttersprachlichen Unterricht an deutschen Schulen einfordern. Er möchte auch, dass die Türken in Deutschland Deutsch lernen, hauptsächlich damit Sie ihre Forderungen besser formulieren und durchsetzen können. Er ist bestürzt über einige türkische Kinder, die kein Türkisch mehr sprechen. Mehr…

Ob die Türkei die hier lebenden Türken instrumentalisieren will um Druck auf Deutschland und die EU auszuüben, oder ob sie langfristig weiter von einer Eroberung Europas träumt werden wir zu gegebener Zeit bestimmt erfahren.

Autor: Heinz | Abgelegt unter Islam in Deutschland, Endsieg (Dār al-Islām), Germanyland, Türkei
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29. Oktober 2009

Bravo Obama!

So geht man mit den eigenen Gefallenen um - ungeachtet der eigenen politischen Richtung!

obama gefallene

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Der Messias, Militär, USA
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28. Oktober 2009

Sozialistisches Quotendenken in der CDU


Mehrere ostdeutsche CDU-Abgeordnete haben Angela Merkel bei der Kanzlerwahl im Bundestag offensichtlich die Stimme verweigert. Ein thüringischer Parlamentarier, der nicht genannt werden wollte, sagte der “Hannoverschen Allgemeine Zeitung”, dass dies eine Reaktion auf die mangelnde Vertretung von Ostdeutschen in der neuen schwarz-gelben Regierung gewesen sei.
“Die Empörung über das neue Personaltableau von Schwarz-Gelb ist groß”, sagte der Abgeordnete, der Merkel nicht gewählt hatte. “Dieses westdeutsche Kartell dient sicherlich nicht dem Zusammenwachsen Deutschlands.”

Auf dem kleinen CDU-Parteitag, bei dem der Koalitionsvertrag am Montag abgesegnet worden war, hatte es bereits Kritik an der geringen Berücksichtigung ostdeutscher CDU-Politiker gegeben. So beschwerte sich der sächsische Abgeordnete Arnold Vaatz über eine mangelnde Beteiligung der Ostdeutschen an den Koalitionsverhandlungen und wies darauf hin, dass die Ostdeutschen mit 45 Abgeordneten genau so stark seien wie die CSU-Landesgruppe, die im neuen Kabinett mit drei Ministern vertreten ist.

Nicht die mangelnde Beteiligung ostdeutscher Politiker am Kabinett verhindert das Zusammenwachsen Deuschlands, sondern dieses Quotendenken: DIE haben … WIR haben nur … ! Dass zur Zeit sowohl die Bundeskanzlerin alsauch der Bundespräsident Ostdeutsche sind, sollte nach dieser Logik das Gemüt der Westdeuschen schwer belasten, da sie in den beiden höchsten Staatsämtern überhaupt nicht repräsentiert sind, obwohl sie die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung stellen. Diese Vorgänge zeigen, dass die Ostdeutschen zum Teil noch nicht wirklich in Deutschland angekommen sind. Das sozialistisch geprägte Gefühl für Gerechtigkeit, bei dem ungleiches gleich zu sein hat, und nur bedingungslose gleichmäßige Verteilung als gerecht empfunden wird, und das Jahrzehnte lang eingetrichterte Feindbild von denen, die hinter dem “antifaschistischen Schutzwall” wohnen, scheint immer noch viele zu beeinflussen, selbst in der CDU.

Hervorhebungen in den Zitaten durch mich.

Autor: Heinz | Abgelegt unter Ratiophobie, Gesellschaft, Politik allg., Left Trash, Germanyland
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28. Oktober 2009

Landwirtschaft ist rentabel

zumindest wenn man es richtig macht!

Mich regt seit Monaten das Gejammer der Milchbauern auf. Mit Steuergeldern bereits von vorne bis hinten bezuschusst und subventioniert wollen sie, dass ihr Gewerbe in einer Martkwirtschaft sozialistisch gehandhabt wird. Der Staat hat gefälligst die Preise festzulegen, obwohl die Mehrheit definitiv profitiert. Wieso sollen nur sie (und Quelle, Arcandor, Karstadt, Opel…) von den Risiken der Marktwirtschaft befreit sein, während der Rest der Unternehmer und Arbeitnehmer nicht diesen Luxus hat?

In einer weitaus unsicheren Welt als sagen wir mal noch 1992 ist es sicher von Vorteil, wenn Kompetenzen unserem Land nicht verloren gehen. Weder sollte meiner Meinung nach der Kohleabbau völlig aufgegeben werden, sondern hier auch mit Steuergeldern die sogenannte Grundförderung beibehalten werden. Auch in der Landwirtschaft kann es nicht das Ziel sein, dass Deutschland sämtliche Nahrungsmittel importiert und die Felder brach liegen weil es überhaupt keine Bauern mehr gibt.

Während der Kohleabbau aber wohl tatsächlich nicht mit beispielsweise China mithalten kann und einige Jahre Ende des Abbaus  eine erneute nennenswerte Förderung auf viele Jahre verhindern würde - Fachleute und Maschinen sind weg - ist eine sozialistische Regulierung im Bauerngewerbe völlig unnötig. Tatsächlich gibt es für Bauern Wege, sich zu behaupten. Ohne Details zu wissen habe ich immer gesagt, sie sollen halt auf etwas anderes umstellen. Schweine- oder Geflügelzucht, Urlaub auf dem Bauernhof oder sonst etwas.

Michael Miersch hat über erfolgreiche Bauern geschrieben - mit interessanten Einsichten:

 Wer jammert”, sagt Franz Fruth, “der kann nicht nachdenken, was man besser machen kann.” Bei ihm scheint es umgekehrt zu sein. Seinem Hof im Oberpfälzer Wald sieht man an, dass der 38-jährige Landwirt von früh bis spät übers Verbessern nachdenkt. Neuestes Produkt dieser Gedanken: ein schwedischer Melkroboter für 150 000 Euro. Er war der Erste im ganzen Landkreis Amberg, der sich so ein Ding in den Stall stellte. Die Kühe haben sich sofort daran gewöhnt. Gelockt von besonders schmackhaftem Kraftfutter, stehen sie brav Schlange vorm Automaten. Der geht erstaunlich sensibel mit ihrem Euter um, tastet per Laser die Form der Zitzen ab, reinigt sie und setzt dann die vier Melkbecher an. Allzeit bereit, Tag und Nacht. Wenn - was sehr selten vorkommt - mal irgendetwas nicht funktioniert, benachrichtigt der Computer Franz Fruths Handy. Dann sieht er nach dem Rechten und lässt sich, wenn nötig, von den Technikern in Schweden Anweisungen geben. 75 Milchkühe bewohnen den Laufstall und werden rundum von Robotern betreut. […]

Der Tiefstand der Milchpreise ist auch für ihn das Thema Nummer eins. “Wir kriegen 25 Cent pro Liter, solange das so bleibt, ist die Milchviehhaltung ein teures Hobby.” Deshalb ist er dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter beigetreten und unterstützt dessen Ziel, eine große Milchbauerngemeinschaft zu bilden, die eigenständig Mindestpreise festlegt und gegenüber Molkereien und Einzelhandel stark auftreten kann. Doch falls der Kampf verloren geht, ist Fruth gut vorbereitet. Erstens durch die Vollautomatisierung und zweitens durch ein neues Geschäftsfeld, das in Form großer Tanks hinter den Kuhställen hervorragt.

Seit 1998 wandelt er Biogas in Strom um und verdient damit mehr als mit Rindern. Das Gas wird in Motoren verbrannt, die wiederum Turbinen antreiben. So erzeugt die Anlage täglich 6500 Kilowattstunden Energie, die der E.on-Konzern abkauft. Damit können etwa 530 Vierpersonenhaushalte versorgt werden. Außerdem fällt noch die Wärme für das eigene Haus und den Hof ab, und es gibt Zuschläge für nachwachsende Rohstoffe, Gülleentsorgung und einiges mehr. Da kommt eine hübsche Summe zusammen, die Familie Fruth vor den Launen des Milchmarktes schützt. […]

. “Und zweitens”, fährt er fort, “brauchen sie gesundes Futter.” Doch als Dennerlein besseres Futter anbauen wollte, wurde sein Optimismus ausgebremst. “2006 war ein schreckliches Jahr”, erzählt er. Der Sommer war extrem trocken, und der Maiszünsler hatte auf ganzer Fläche zugeschlagen. Die Pflanzen waren durch den Schädlingsfraß zusammengesackt. “Wir haben nur Müll geerntet.” Für einen Schweinemäster ist das eine Katastrophe, denn in den angefressenen Kolben bilden sich Schimmelpilze, deren Gift die Tiere belastet. Da entschloss er sich, für 2007 gentechnisch veränderten Bt-Mais auszuprobieren, der resistent gegen den Maiszünsler ist, und legte auf seinem Land Versuchsfelder an. Auf einem Drittel ließ er der Natur ihren Lauf, auf dem zweiten spritzte er ein Pestizid gegen die gefräßigen Raupen, und auf dem dritten pflanzte er den Bt-Mais. Das Ergebnis war eindeutig: Die unbehandelte Parzelle war völlig zerfressen, auf der mit Pestizid behandelten waren 38 Prozent befallen. Doch der gentechnisch veränderte Mais war komplett zünslerfrei. “Und das Beste”, sagt Dennerlein, “auf den Blättern krabbelte es. Überall lebten Käfer und andere harmlose Insekten. Es war wirklich nur der Maiszünsler verschwunden.”

Als er im Frühjahr 2008 Bt-Mais anbauen wollte, versammelten sich 1000 Demonstranten aus ganz Deutschland vor seinem Hof. Die Aktivisten gingen zu jedem seiner Verpächter, agitierten und drohten. Nachts zerstörten sie mit Motorsensen zwei Hektar Mais (allerdings den falschen). “Der Rummel hat mich nicht sehr beeindruckt”, sagt er. “Ich wollte gesünderes Futter für meine Schweine.” Doch im April 2009 untersagte Ministerin Aigner den Anbau von Bt-Mais. So muss Dennerlein dieses Jahr wohl oder übel wieder auf die Giftspritze zurückgreifen und dennoch mit mehr Pilzbefall im Futter rechnen.

Kürzlich fuhr er ins Allgäu zu einer CSU-Bauernveranstaltung mit Ilse Aigner. Er reichte seine Frage ein, doch er kam nicht dran. Stattdessen ging es um die drückenden Sorgen der Nebenerwerbsbauern. “Nebenerwerb”, sagt Dennerlein, “ist eine Illusion. Es bedeutet, dass ich woanders Geld verdiene, um die Landwirtschaft zu finanzieren. Das kann keine Zukunft haben.” Doch über 192 000 deutsche Bauern leben mit diesem Kompromiss zwischen ökonomischer Notwendigkeit und der Liebe zum eigenen Hof. Das ist die Mehrheit der etwa 350 000 landwirtschaftlichen Betriebe im Land. “Wenn die Nebenerwerbsbauern Bücher führen müssten, würden viele von ihnen erkennen, dass sie ein Zuschussgeschäft am Leben erhalten”, sagt Dennerlein, “doch sie sind von der Buchführung befreit.” Klein- und Kleinstbetriebe bilden die Mehrheit der Mitglieder im Bauernverband und sind als Wählerschaft bedeutender als die erfolgreichen Agrarunternehmer. “Bauernfunktionäre und Politiker pflegen die Illusion vom Nebenerwerbsbetrieb“, schimpft Dennerlein. Er weiß, dass das herzlos klingt. Aber er ist davon überzeugt, dass die Probleme der Landwirtschaft nur in die Länge gezogen werden, wenn man die Realität verdrängt. Deshalb ist er nicht im Bauernverband. Dort fühlt er sich als unternehmerischer Landwirt nicht vertreten.

Franz Fruth ist aus dem gleichen Grund ausgetreten. Er glaubt nicht an das Ideal des kleinbäuerlichen Familienbetriebs, der auf ewig zu erhalten sei. Er weiß aus eigener Erfahrung, dass Selbstausbeutung nicht idyllisch ist. Seinen Hof hat er an die Schwelle zum Großbetrieb gebracht. Spätestens für den Hähnchenstall wird er Mitarbeiter einstellen müssen, denn die Familie schafft das tägliche Pensum trotz Roboterhilfe kaum noch. Auf Subventionen mag er sich nicht verlassen.

“Das wird aufhören”, sagt auch Dennerlein, “für viele geht es dann aber nicht mehr weiter.” Er selbst will in genau vier Jahren aufhören, dann übernimmt seine bis dahin 25-jährige Tochter den Betrieb, die jetzt Landwirtschaft studiert. Im Gegensatz zu ihm wollte sie schon als Kind Bäuerin werden. “Wie hast du die bloß so motiviert gekriegt?”, hat ihn ein Kollege mal gefragt. “Wir haben den Kindern nichts vorgejammert”, antwortete er.

Es mag berechtigte Ausnahmen von der zwingenden Martwirtschaft geben, die im allgemeinen Interesse sind. Dazu gehört meiner Meinung nach beispielsweise die Förderung von Bauern, die ihre Wiesen bis in den späten August oder September nicht mähen und damit zahllosen Tieren die Aufzucht ihrer Jungen ermöglichen, was in abgemähten Wiesen nicht ginge. Auch gibt es Fördermittel für Bauern, die ihre Wiesen überhaupt nicht oder nur mit ein wenig Mist düngen. Solche Wiesen kann ich beim Radfahren ohne darauf hinweisende Schilder erkennen: Statt sattem Grün mit ein paar gelben Löwenzahnklecksen sehen sie wie die Auslage in einem Blumenladen aus. Das ist nicht nur ein wirklich wunderbarer Anblick, die dort vorhanden Pflanzen sind auch wichtig für das Überleben vieler Tierarten. Auch die Erhaltung von alten, aber nicht so rentablen,  Nutztierrassen ist vermutlich im  öffentlichen Interesse (auch wenn man das anders sehen kann). Dass der einfache 08/15 Bauer jedoch mit Steuergeldern künstlich am wirtschaftlich unrentablen “Leben” gehalten wird ist nicht nur unverständlich sondern ganz offensichtlich auch unnötig.

Keiner  wäre auf die Idee gekommen Nagelschmiede, Weber oder Pferdekutschenunternehmen mit Steuergeldern am Leben zu halten. Die Folge war dass 99,9% von ihnen untergegangen sind, die anderen arbeiten heute für Urlauber oder in Heimatmuseen. Wieso sollten die (Nebenerwerbs-)Milchbauern da eine Ausnahme sein?

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Libertophobie, Kommentare, Gesellschaft, Politik allg., Papa Staat, Germanyland
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28. Oktober 2009

Wenn selbst die ÖR sich wundern,

dann muss es in England echt schon übel zugehen:

“Evenin’ all” - “Guhnabendallerseits”, so begrüßte Sergeant Dixon in den Fünfziger Jahren seine Kollegen zu Beginn jeder Folge der BBC-Krimiserie “Dixon of Dock Green”. Heute könnte ihm dieser Gruß disziplinarische Schwierigkeiten bereiten, wenn er für die Polizei in Warwickshire auf Streife gehen würde.

Denn “Abend” ist ein äußerst unsensibler Begriff, hat die Polizeidirektion der mittelenglischen Grafschaft befunden, genau wie übrigens der böse “Nachmittag”. Diese Worte bezögen sich je nach ethnischer Herkunft auf sehr unterschiedliche Zeiträume, meinen die Vorgesetzten in einem Leitfaden für ihre Untergebenen. Da könnte ein unbedachtes “Guten Abend” oder “Schöner Nachmittag” schnell als beleidigend empfunden werden. Schon sei die Kommunikation zwischen Beamten und Bürger nachhaltig gestört, die öffentliche Ordnung potenziell gefährdet.

Es geht immer noch schlimmer

In Essex geht man noch weiter: Dort wurden Polizisten und Feuerwehrmännern, Entschuldigung, den Feuer bekämpfenden Personen,  nahegelegt, so aufgeladene Worte wie “Kind”, “Junge”, “Mädchen” oder “Jugendlicher” aus ihrem aktiven Wortschatz zu verbannen, berichtet der “Daily Telegraph”. Der Begriff “junge Personen” würde für all diese Gruppen vollkommen ausreichen und niemanden diskriminieren.

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Großbritannien, Aus dem Irrenhaus, Left Trash, Realsatire
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