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"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
03. Oktober 2009

Ein Stück Heimat am Hindukusch

Damit unsere Soldaten sich in der Ferne wenigstens ein bißchen heimisch fühlen, wurde im Camp der Bundeswehr ein Stück Heimat installiert:

Es ist ein Kampf gegen den Terror, es ist Krieg. Jederzeit müssen unsere ISAF-Soldaten mit tödlichen Treffern der Taliban rechnen. Wer dann unversehrt ins Camp heimkehrt, sollte weiter wachsam sein. Geschossen wird nämlich auch aus den eigenen Reihen. Mit der Laserkanone. Kein Witz: Im deutschen Lager in Afghanistan wird geblitzt! TV-Moderator Michel Friedmann hat es bei einem Besuch in Mazar-e-Sharif gesehen: “Ein Objektschützer erzählte mir, er habe gerade ein Knöllchen bekommen. Für zu schnelles Fahren – hier in Afghanistan.”

Unser Bürokratismus wird uns nochmal umbringen!

Dieser Beitrag wurde von Heinz am Samstag, 03. Oktober 2009 um 17:35 Uhr veröffentlicht und unter Afghanistan, Aus dem Irrenhaus, Germanyland, Realsatire abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.

Bisher gibt es 6 Kommentare zu “Ein Stück Heimat am Hindukusch”

  1. 1 Michael (Sonntag, 04. Oktober 2009; 10:43): 

    Haben die Amerikaner anscheinend auch.

  2. 2 Karl Moor (Sonntag, 04. Oktober 2009; 13:12): 

    Naja, man kann schon darüber diskutieren, wo die Prioritäten sind. Der Aufbau einer Infrastruktur und die dafür notwendige Gewährung der Sicherheit sind sicher wichtiger als die Kontrolle von Zu-schnell-Fahrern. Aber:
    Man will ja in Afghanistan eventuell auch ein Vorbild an rechtsstaatlichem Verhalten sein. Und da ist es vielleicht gar nicht so falsch, auch auf solche Details zu achten. Man kann damit vielleicht auch zeigen, dass sich die internationalen Sicherheits- und Aufbaukräfte selbst an die Regeln halten, die sie aufstellen und für richtig halten. Dass das nicht in massiver Bürokratie ausarten sollte, ist bei den wirklich drängenden Problemen in Afghanistan hoffentlich den Verantwortlichen klar. Es werden ja auch hoffentlich nicht für die Sicherheit vor Terror und Überfällen wichtige Einsatzkräfte zur Verkehrsüberwachung abkommandiert. Dann würde man die falschen Prioritäten setzen.

  3. 3 Harry (Sonntag, 04. Oktober 2009; 16:19): 

    Dieser Fall zeigt, wie moderne Kriege von der öffentlichen Meinung abhängen und wie (von allen Seiten) versucht wird, diese zu beeinflussen: http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source= /kulturzeit/lesezeit/138227/index.html

    Auch die bis vor kurzem in Deutschland von offizieller Seite verlautbarte Ansicht (Lüge), in Afghanistan handele es sich nicht um einen Krieg, fällt unter dieses Schema. Anstatt Firlefanz zu betreiben, sollten unsere Truppen besser ausgerüstet werden. Wenn das nicht geht, soll man es sein lassen.

  4. 4 ralphieboy (Sonntag, 04. Oktober 2009; 19:03): 

    Deutsche Soldaten sind eher Zivilisten im Uniform und müssen entsprechend behandelt werden…

  5. 5 zdago (Sonntag, 04. Oktober 2009; 19:27): 

    ach ja - Geschichten aus Kriegszeiten.
    Von den Engländern erzählt man sich: nach einem Luftangriff wur Port m auf den Falklands wurde einer der Harrier-Piloten nach dem Einsatz von einem Stabsoffizier angesprochen, warum er den mit 960 km geflogen sei, wo doch eine Angriffsgeschwindigkeit von 800 km befohlen war. Die Antwort: weil die Kiste nicht schneller flog!
    Was Deutschland ebtrifft, müssen die Bürokraten doch noch etwas üben. Vielleicht sollte man denen, die da anordnen, erst einmal 6 Monate Afghanistan vor Ort verordnen.
    mfg zadgo

  6. 6 Huwi (Sonntag, 04. Oktober 2009; 19:39): 

    Wenn ich mich erinnere wie wir damals auch auf dem Kasernengelände herumgeheizt sind, dann könnte das durchaus Sinn machen. Wäre ziemlich dumm, wenn im eigenen Lager jemanden durch einen Verkehrsunfall umkommt…

    Allerdings sollte man vorher bitte erstmal schwere Waffen, Kampfhubschrauber und JaBos schicken, bevor Radarfallen kommen!

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