Rush Limbaugh Quote of the Day

"These Democrats are so arrogant and condescending, and they have all this power now so they're not even bothering to put masks on. So we're seeing what they really are, all of them. They're nuts. They're kooks, liars, freaks."
09. Oktober 2009

Obama gewinnt Anti-Freiheitspreis

Wie kriegt man den Friedensnobelpreis? Freiheitliche Werte zu verachten und das Schicksal von Millionen dem “Frieden” zuliebe, ihren Schlächtern zu überlassen soll helfen. Gestern hat eine Deutsche, die über ihre Eindrücke einer Diktatur schreibt, den Preis gewonnen. Literaturnobelpreise will ich gar nicht beurteilen, da Lobpreisungen wie “mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit” zu schaffen, mir soviel sagen wie die neuesten Erkenntnisse höherer Mathematik. Klingt für mich gestelzt und nutzlos, womit ich den Lebensweg und die Arbeit Herta Müllers keinesfalls herabwürdigen möchte. Die Verleihung des Preises kommt insofern überraschend, da sich bei oberflächlicher Google-Suche nicht einmal eine abfällige Aussage Müllers über den ehemaligen Präsidenten George W. Bush finden läßt, was in der jüngeren Vergangenheit allzu oft Grundvoraussetzung für eine Auszeichnung war. Nun scheint es aber so, daß die Juroren des Friedensnobelpreiskomitees so begeistert von Frau Müllers Werken waren, daß sie dachten, daß dieses Biotop namens Diktatur, das Frau Müllers Schaffen so immens stimuliert hat, nicht vergehen darf. Weil es aber nicht so gut wirken würde die so wichtigen Musen der Unterdrückten wie Kim Jong-Il, Ahmadinedjad oder Chavez selbst auszuzeichnen, bedachten sie deren Schutzpatron und Welt-Popbeauftragten mit der Auszeichnung. Der Barack Obama, der gegen die Befreiung der Iraker war, der in seiner bisher jungen Amtszeit die freiheitssuchenden Iraner verraten und die Regierung Honduras’, die sich gegen einen geplanten sozialistischen Staatsstreich behauptete, aktiv bekämpfte, hat sich um den Frieden verdient gemacht. Und nicht nur das! Er tut auch sein Bestes, daß es noch Morgen Menschen geben wird, die uns aus eigener Erfahrung “Landschaften aus Heimatlosigkeit” in Diktaturen beschreiben können. Es wäre doch zu schade, wenn der Welt solche Inspirationen verloren gingen.

P.S.:Kann sich das Nobelpreiskomitee, das jährlich Millionen im Kampf gegen die Freiheit verteilt, mal einen Sprecher suchen, der verständliches Englisch liest?

UPDATE: Ich habe gerade gehört, daß die Entscheidung für Obama gefallen ist, nachdem er 10 Tage im Amt war! ZEHN Tage! Unglaublich.

Dieser Beitrag wurde von Sir Winston am Freitag, 09. Oktober 2009 um 12:59 Uhr veröffentlicht und unter Left Trash abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.

Bisher gibt es 15 Kommentare zu “Obama gewinnt Anti-Freiheitspreis”

  1. 1 Huwi (Freitag, 09. Oktober 2009; 13:25): 

    Passt doch wunderbar! Arafat, Al Gore, Cater, al-Baradai…

  2. 2 freinsheimer (Freitag, 09. Oktober 2009; 14:00): 

    Eine absolut unverständliche Entscheidung. Was hat denn Obama bisher geleistet, ausser ein paar Reden zu halten?

    @huwi
    Du hast den nordvietnamesischen Aussenminister und sein Gegenpart Henry Kissinger vergessen.

  3. 3 Heinz (Freitag, 09. Oktober 2009; 14:26): 

    Er bekommt den Friedensnobelpreis als Vorschuß: He’s going tu fuck Iran using (t)his penetrator. ;-)

  4. 4 News Obamas USA - Seite 17 - Aktienboard (Freitag, 09. Oktober 2009; 15:11): 

    […] Ganz oberflächliche Propaganda ist das m.M.n. Geht Alles nach Plan. http://www.gegenstimme.net/2009/10/0…reiheitspreis/ ====== […]

  5. 5 Bert (Freitag, 09. Oktober 2009; 15:20): 

    “Ich habe gerade gehört, daß die Entscheidung für Obama gefallen ist, nachdem er 10 Tage im Amt war! ZEHN Tage! Unglaublich.”

    Unglaublich - aber gibts da zuverlässige Quellen?

  6. 6 Carl (Freitag, 09. Oktober 2009; 16:44): 

    @ Bert

    Ja gibt es.
    Abschließender Tag der Nominierungen war der 02 Feb 2009 (siehe Link).
    http://nobelprize.org/nomination/peace/process.html

    Also wurde Herr Obama bereits nach 10 Tagen in seinem Amt als POTUS nominiert und das Komitee ist offensichtlich von seinen Leistungen so “beeindruckt” gewesen, dass er den Preis zugesprochen erhielt.
    Na ja, die gehen auch davon aus, dass die UNO Frieden schaffen kann…vielleicht hatte er ja tatkräftige Lobbyisten in Dr. Mads Gilbert und Jostein Gaarder et.al.

    Hier kommt wohl zusammen, was zusammen gehört….

  7. 7 heplev (Freitag, 09. Oktober 2009; 17:48): 

    Dass der Superpräsi 10 Tage nach seiner Amtseinführung nominiert wurde, hat nichts zu sagen. Er wurde ja nicht vom Komitee nominiert, sondern von irgendwem, der damals schon weiß, was der Mann in der Zukunft geleistet haben wird.
    Entschieden haben die Dödel in Oslo erst viel später. Also regt euch über den Nominierungszeitpunkt ab. Die Frage ist viel mehr: Wieso wird schon wieder einer mit dem Preis ausgezeichnet, der nichts dafür getan hat ihn zu verdienen?

  8. 8 ralphieboy (Freitag, 09. Oktober 2009; 18:37): 

    Der Frieden ist einfach überbewertet.

  9. 9 Heinz (Freitag, 09. Oktober 2009; 19:17): 

    @8 So ist es! Alles wird momentan dem Frieden geopfert, auch wenn alle wissen müßten, dass dessen Ende nur hinausgeschoben wird, nicht verhindert!

  10. 10 Hallowach (Freitag, 09. Oktober 2009; 22:18): 

    Zu Herta Müller: Ich glaube diese Entscheidung wird unterschätzt.

    Die Frau berichtet von Untaten der UdSSR und der Securitate - das ist die Ex-Frau vom Ach-Gut-Richard-Wagner.

    Das ist (u.U.) eine von UNS. Da sollten wir auch dranbleiben. Vielleicht ist das sogar wichtiger als Obama - dem der Friedenspreis das politische Genick brechen wird. Und das freut mich - dann ist er schneller weg.

  11. 11 Captain (Freitag, 09. Oktober 2009; 23:08): 

    Im Moment ist die Auszeichnung unglaubwürdig, weil er hauptsächlich für Worte statt für Taten (sprich Visionen) ausgezeichnet wurde. Aber ich bin mir sicher, dass er den Preis in 3-4, oder 7-8 Jahren verdient hat :)

  12. 12 Sir Winston (Freitag, 09. Oktober 2009; 23:28): 

    @ Captain

    Welche Visionen? Visionen einer Welt, in der man mit Diktatoren auf Augenhöhe verhandelt, anstatt sie zu bekämpfen? Obama ist meines Erachtens nicht visionär sondern realpolitischer Verfechter des Status Quo vor Bush.

  13. 13 Captain (Samstag, 10. Oktober 2009; 08:14): 

    Diese Diskussion über Diktatoren hatten wir schon. Aber selbst jetzt repräsentiert Obama schon ein friedlicheres Amerika als es Bush in seiner ganzen Amtszeit getan hat (nicht dass ich der meinung bin, dass Obama, nur weil er anders als Bush ist, diesen Preis bekommen sollte, das war nur ein Beispiel). Es gibt Konflikte, die man nur mit Gewalt begehen muss, aber auch welche, wo Diplomatie ratsamer ist. Und mal ganz davon abgesehen, mit den zwei Kriegen in Afghanistan und Irak hat Bush die Armee so geschwächt, dass es Obama gar nicht möglich ist auch nur ansatzweise einen neuen zu beginnen. ;)

  14. 14 Sir Winston (Samstag, 10. Oktober 2009; 08:33): 

    Es geht mir gar nicht um Krieg. Ich will weder im Iran noch in Honduras einmarschieren. Es geht darum, diesen Hanseln die Aufwertung durch Behandlung auf Augenhöhe zu versagen.

  15. 15 Stoff für’s Hirn! « abseits vom mainstream – heplev (Samstag, 10. Oktober 2009; 19:59): 

    […] für Obama: - Obama gewinnt Antifreiheitspreis (Gegenstimme) - Verdient: Barack Hussein Obama wird Friedensnobelpreisträger (tw_24:blog) - […]

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