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Obama gewinnt Anti-Freiheitspreis
Posted By Sir Winston On 9. Oktober 2009 @ 12:59 In Left Trash | 15 Comments
Wie kriegt man den Friedensnobelpreis? Freiheitliche Werte zu verachten und das Schicksal von Millionen dem “Frieden” zuliebe, ihren Schlächtern zu überlassen soll helfen. Gestern hat eine Deutsche, die über ihre Eindrücke einer Diktatur schreibt, den Preis gewonnen. Literaturnobelpreise will ich gar nicht beurteilen, da Lobpreisungen wie “mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit” zu schaffen, mir soviel sagen wie die neuesten Erkenntnisse höherer Mathematik. Klingt für mich gestelzt und nutzlos, womit ich den Lebensweg und die Arbeit Herta Müllers keinesfalls herabwürdigen möchte. Die Verleihung des Preises kommt insofern überraschend, da sich bei oberflächlicher Google-Suche nicht einmal eine abfällige Aussage Müllers über den ehemaligen Präsidenten George W. Bush finden läßt, was in der jüngeren Vergangenheit allzu oft Grundvoraussetzung für eine Auszeichnung war. Nun scheint es aber so, daß die Juroren des Friedensnobelpreiskomitees so begeistert von Frau Müllers Werken waren, daß sie dachten, daß dieses Biotop namens Diktatur, das Frau Müllers Schaffen so immens stimuliert hat, nicht vergehen darf. Weil es aber nicht so gut wirken würde die so wichtigen Musen der Unterdrückten wie Kim Jong-Il, Ahmadinedjad oder Chavez selbst auszuzeichnen, bedachten sie deren Schutzpatron und Welt-Popbeauftragten mit der Auszeichnung. Der Barack Obama, der gegen die Befreiung der Iraker war, der in seiner bisher jungen Amtszeit die freiheitssuchenden Iraner verraten und die Regierung Honduras’, die sich gegen einen geplanten sozialistischen Staatsstreich behauptete, aktiv bekämpfte, hat sich um den Frieden verdient gemacht. Und nicht nur das! Er tut auch sein Bestes, daß es noch Morgen Menschen geben wird, die uns aus eigener Erfahrung “Landschaften aus Heimatlosigkeit” in Diktaturen beschreiben können. Es wäre doch zu schade, wenn der Welt solche Inspirationen verloren gingen.
P.S.:Kann sich das Nobelpreiskomitee, das jährlich Millionen im Kampf gegen die Freiheit verteilt, mal einen Sprecher suchen, der verständliches Englisch liest?
UPDATE: Ich habe gerade gehört, daß die Entscheidung für Obama gefallen ist, nachdem er 10 Tage im Amt war! ZEHN Tage! Unglaublich.
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