Sozialistische Errungenschaft: Holodomor

Am 20. November jährt sich zum 77igsten Mal der Tag, an dem die Ukraine ihrer 11 Mio. Toten*) des Hunger-Holocaustes, des Holodomors, gedacht wird. Haben Sie etwas in unseren Medien darüber gelesen?
Holodomor war der schlimmste Genozid, der jemals in der Menschheitsgeschichte stattfand. In nur 17 Monaten starben 11 Mio. Menschen einen qualvollen Hungertod, 1/3 davon Kinder. Damit ist dieses Verbrechen schlimmer als der Holocaust an den Völkern Europas. Allein in den Wintermonaten 1932/1933 starben 7 Mio., weit mehr als die Nazis in ihren Exterminationslager umzubringen vermochten. Doch sollten es bei weitem nicht alle Toten in der Sowjetunion bleiben.
Linke verschweigen ihn
Die Linken tragen unverschähmt Che Guevara T-Shirts, der kommunistische Stern gilt als nettes Revoluzzersymbol unter den Gutmenschen. Der Sozialismus – so konnte man im Tagesanzeiger lesen – erlebe in der Wirtschaftskrise wieder sein Revival. Eigentlich sei die Idee ja ganz gut gewesen, belehren uns die linken Schreiberlinge, nur mit der Umsetzung hätte es halt so ein bischen gehappert.
Unsere Medien verschweigen ganz bewusst die Verbrechen ihrer Gesinnungsgenossen. Anfang der 30iger Jahre liess Stalin die Kulaken (Kleinbauern, in einer Agarwirtschaft etwa vergleichbar heute mit den KMUs) qualvoll verhungern. Während die Linken die Verleugnung des Holocausts unter Strafe gestellt haben (damit können wir leben), verleugnen diese “Antifaschisten” systematisch diesen Genozid (hier Fotos) oder noch schlimmer: sie ignorieren ihn.
Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Geschichte, Kommunismus, Russland
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