Ich bin dann mal weg …
So, dieser 290. Beitrag auf der vor etwas über einem Jahr relaunchten Gegenstimme ist zugleich mein letzter für dieses Blog. Ich habe in den vergangenen Jahren als Autor der Gegenstimme mit meinen insgesamt ca. 1300 Artikeln Unmengen verdient, ziehe mich nun ins Privatleben zurück und werde mich wieder den Dingen widmen, die für mich wirklich wichtig sind und die in der Vergangenheit viel zu kurz kamen.
Ich danke allen Co-Autoren sowie dem Chef der Gegenstimme, Michael, für die vielen guten, interessanten, spannenden Jahre der Zusammenarbeit und so manche Sternstunde, die wir hier gemeinsam erleben durften. Ich denke da z. B. an die Pfundsweiber, die Mohammed-Karikaturen und Michaels herausragende Stories — alles Themen, die leider seit dem Absturz der Gegenstimme vor über einem Jahr hier nicht mehr verfügbar sind. Auch die diversen Mord- und anderen Drohungen, die, wie sich erst mit der Veröffentlichung von “Vegas, Schnuckie” herausstellte, allesamt von Michael stammten, bleiben mir in amüsierter Erinnerung. Ach, lustig fand ich auch, wie Volker Beck seinerzeit auf seiner Website einen Link zum Gegenstimme-Beitrag mit den Mohammed-Karikaturen setzte, was ihm so viel Ärger seitens seiner Fans und Leser einbrachte, dass er ihn ruckzuck wieder entfernen musste, nachdem man ihm klargemacht hatte, dass er doch unmöglich auf eine konservative, politisch inkorrekte, einer aggresiven Homo-Lobby sowie den Grünen nicht gerade freundlich gesinnten Website verlinken könne.
Sir Winston, der “Dritte Mann” der Gegenstimme, hat dieses Blog mit unzähligen großartigen Beiträgen ebenso bereichert, wie die nach ihm zu uns gestoßenen Autoren Gallina, Claudia, Mir, Hofmae, “tanki”, Huwi, Heinz, Übersetzer, Jack und loayalbushi alias Topiltzin. Und wer kann sich noch daran erinnern, dass auch mal ein gewisser Yaab zu unserem Autorenkreis zählte? Oder ein Torsten Knott? Oder ein Deutschling? Oder ein Mark Mallokent? Oder sogar ein Marquis? Oder ein Loc? Oder ein Don?
Ja ja, die Gegenstimme hat bewegte Zeiten hinter sich. Und hoffentlich auch noch ebensolche vor sich. Bleibt am Ball, Jungs und Mädels, und haltet das Banner in den Wind!
Ein herzliches Dankeschön auch an alle Leser, Kommentatoren und Freunde der Gegenstimme für ihre Treue — und das Erdulden so mancher emotional nicht ganz ausgewogener Postings meinerseits
Genug der Worte. Das war’s. Gott segne Sie/Euch!
Herzlichst
J.K.
P.S.: Wenn irgendwer nochmal Ben Kalenol trifft: herzliche Grüße von mir!
Autor: Jürgen | Abgelegt unter In eigener Sache
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