Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
29. Januar 2009

Klimawandel auf tausend Jahre unumkehrbar! (Wer bietet mehr?)

Unumkehrbar” sei der der Klimawandel bereits. Nun, in gewisser Weise ist das sicher korrekt. Schließlich veränderte sich das Klima auf unserem schönen blauen Planeten “schon immer”, und wird das auch “für immer” tun, unabhängig von der Existenz des Menschen. Gemeint ist allerdings natürlich auch in dieser Studie die Unaufhaltsamkeit eines vermeintlich durch den Menschen beeinflußten Klimawandels. Also: Wenn es denn so sein sollte, wäre dann nicht das einzig logische Fazit, sich derweil all die extrem teuren, aber demnach ja völlig sinnlosen Maßnahmen zur Weltenrettung zu sparen? Offenbar nicht. Nun wird erst einmal der Ozean gedüngt

Diese Meldung wird übrigens keine großen Schlagzeilen machen: Januar war überdurchschnittlich frostig.

Autor: Mir | Abgelegt unter Umwelt- & Weltenrettung
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29. Januar 2009

Qualitätsjournalismus

Da und dort bietet die Schweizer “Weltwoche” erfrischend klare Stellungnahmen rund um den jüngsten Konflikt zwischen Israel und der Hamas, und hier einen Beitrag über George W. Bush, von dem man behaupten darf, daß er sich auch deutlich vom linken Einheitsbrei in den Deutschen Medien unterscheidet.

Autor: Mir | Abgelegt unter Medienwelt
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28. Januar 2009

Sollte man Obama eine Chance geben?

Kurze Antwort: Natürlich. Denn er hat sie ohnehin. Schließlich wurde er nun einmal als Präsident der USA vereidigt. Was die wenigen Menschen in Europa und die immerhin nicht ganz so wenigen Menschen in Amerika, welche darüber nicht erfreut sind, davon halten oder irgendwo darüber schreiben, wird an dieser simplen Tatsache nichts ändern können. Auch wenn man sich selbstverständlich wünscht, daß es anders kommen möge, werden die Amerikaner den Ausgang der vergangenen Präsidentschaftswahl wohl noch früh genug bereuen.

Nun zur etwas ausführlicheren Antwort:

Präsident Bush bekam nie eine Chance von den MSM-Journalisten und den sonstigen Linken daheim und in der Welt. Er wurde von Tag 1 seiner Präsidentschaft an verhetzt. So enttäuscht wir nun über den Wahlausgang sind - Konservativen fehlt die typisch linke Eigenschaft, ihre politischen Gegner regelrecht als persönliche Feinde zu betrachten und auch die typisch linke Ansicht, den “Kampf” gegen den politischen Gegner auch nach entschiedener Wahl noch fortsetzen zu müssen. Denn der Zorn auf Präsident Bush war in Wahrheit auch von Anfang an Zorn über die (zweimalige) Niederlage der eigenen Vorschläge gegen ihn, den angeblich so unbeliebten und unfähigen Kandidaten und seine angeblich so unpopulären Ideen. Die offen zur Schau gestellte Abneigung gegen ihn und die Versuche, ihn zu behindern, waren folglich auch Produkt des irrationalen Wunsches, ihn dafür zu “bestrafen” (dies sicher weniger von Seiten der ihm unterlegenen Top-Politiker, aber sehr wohl von Seiten der NGOs und der MSM). Ein solches Verhalten entspricht nicht konservativen Vorstellungen von dem, was Politik in einem demokratischen Rechtsstaat sein und wie sie funktionieren sollte.

Ferner würden wahre Konservative nicht auf die Idee kommen, aus egoistischen Gründen eine von ihren politischen Gegnern gestellte Regierung zu unterminieren und ihr wider besseren Wissens sogar bei als richtig oder jedenfalls notwendig erkannten Vorhaben Steine in den Weg zu legen - und damit im Ergebnis sogar ihrem eigenen Land zu schaden -, nur um ihre politischen Gegner öffentlich schlechter dastehen zu lassen und so die eigenen Chancen bei den nächsten Wahlen zu erhöhen. Genau ein solches Verhalten müssen sich die Demokraten in den USA im Laufe der letzten Jahren leider vorwerfen lassen. Konservative begeben sich nicht auf dieses Niveau - auch wenn man feststellen muß, daß die geschilderte Taktik für die Demokraten bestens funktioniert hat, und kein Grund erkennbar ist, warum sie nicht wieder so verfahren würden. Insofern stellt sich natürlich die Frage, ob es heutzutage schlechterdings notwendig sein könnte, sich eben doch auch selbst auf dieses Niveau zu begeben.

So weit ist es aber zum Glück noch nicht: Die Konservativen in den USA (Anmerkung: der Begriff ist bedauerlicherweise immer weniger gleichzusetzen mit dem der Republikaner) werden erst einmal abwarten und Obama eine Chance geben, und dann werden sie für ihr Land positive Ansätze unterstützen und negative Vorhaben - hoffentlich - zu verhindern suchen.

Zu dem Unsinn, den Obama bisher verzapft, und den die Medien erwartungsgemäß in blendend unkritischer Weise bejubeln, kann man hierzulande aus demselben Grund noch nicht viel schreiben, außer genau das: Daß vieles davon eben der erwartete Unsinn ist - naiver bis gefährlicher Unsinn in der Außenpolitik, verfehlter bis menschenverachtender Unsinn in der Innenpolitik.

Jedoch: Bekanntlich wurden schon kurz nach Obamas Amtsantritt mehr als ein Dutzend Menschen bei einem amerikanischen Luftangriff auf Terroristen in Pakistan getötet. Unter den Opfern waren angeblich leider auch Unschuldige, was sicher nicht als in irgendeiner Weise positiv dargestellt werden soll. Positiv ist aber, daß hier von der neuen amerikanischen Regierung eine angesichts der Untätigkeit bzw. Unfähigkeit der pakistanischen Führung offenbar leider notwendig gewordene Politik fortgesetzt wurde.

Insofern kann man ja immer noch hoffen, daß vielleicht einiges des bisher nur verbal geäußerten Unsinns doch in erster Linie der Überzeugung und anschließenden Ruhigstellung gewisser Meinungsmacher bzw. der von jenen indoktrinierten Wählerschichten dienen sollte, und daß Obamas tatsächlich ausgeführte Politik von mehr Realismus und Vernunft geprägt sein wird. Zumindest die Auswahl seiner Minister und Berater hätte ja auch noch schlechter sein können und läßt diese Hoffnung noch zu.

Solange man nun vorgenannte Hoffnung noch haben kann, bringt es aber auch erst recht nichts, sich mit jeder neuen Jubelarie der MSM auf Obama und das Märchen von Friede-Freude-Eierkuchen und heiler Multi-Kulti-Welt, die er uns angeblich bescheren wird, zu beschäftigen. Warten wir erst einmal ab und hoffen wir auf das Beste.

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20. Januar 2009

Methoden der Church of Global Warming

Dr. Tim Ball, renommierter ehemaliger Professer der Klimatologie, beschreibt in einem (englischen) Artikel auf der auch ansonsten sehr zu empfehlenden Seite “Canada Free Press” die Methoden, mit denen diejenigen, die an den menschengemachten Klimawandel glauben wollen, ihre “Gegner” zum Schweigen zwingen oder unglaubwürdig erscheinen lassen möchten.

Passend zum Thema, und ganz witzig: Die Al Gore-Skulptur aus Eis, als Einladung zu einer echten Diskussion über Global Warming.

Update: Und siehe da, 44 Prozent der amerikanischen Wähler glauben unverschämterweise nicht an eine menschengemachte globale Erwärmung - dem stehen nur noch 41 Prozent gegenüber, welche die Theorie für korrekt halten. Noch im April letzten Jahres waren demnach 47 Prozent der Befragten davon überzeugt, menschliche Aktivitäten seien die Ursache für ein sich änderndes Klima, nur 34 Prozent hielten natürliche Gründe für verantwortlich. Die Ansichten unterscheiden sich übrigens deutlich an den Parteigrenzen: Während 59 Prozent der Demokraten an die Predigten und Prophezeiungen der Church of Global Warming glauben, sind es bei den Republikanern, die altmodischerweise wohl lieber bei traditionellen Kirchen bleiben, nur 21 Prozent.

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20. Januar 2009

Endgültiger Abschied von Präsident Bush

Nun heißt es endgültig Abschied nehmen von George W. Bush als Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde hier (1|2) und in anderen Enklaven der Vernunft, die man im Internet noch findet, schon wiederholt geschrieben. Trotzdem, noch einmal:

George W. Bush war ein großer Präsident und Staatsmann. Acht Jahre lang hat er seiner Nation gut gedient, sie durch schwere Zeiten geführt und würdig vertreten. Er ist in der Zeit unter dem immensen Streß sichtbar gealtert, aber er ist sich und seinen Überzeugungen, für die er zwei Mal gewählt wurde, treu geblieben, und er hat sich von allen noch so unverschämten und niederträchtigen Angriffen im In- und Ausland nicht aus der Ruhe bringen lassen. Sein Auftreten war stets sympathisch, höflich, korrekt und des wichtigsten und schwierigsten Amtes der Welt angemessen.

Daß die USA und er selbst gemäß den so gerne zitierten Umfragen derart unbeliebt sind, liegt, das kann man gar nicht abstreiten, natürlich immer auch an den handelnden Personen, folglich trägt vor allem die Art, wie er seine Politik verkaufte, daran eine gewisse Mitschuld. Tatsächlich hätte vor allem in den letzten Jahren seine Entscheidungen offensiver verteidigen müssen (ob das etwas an deren Ansehen geändert hätte, sei dahingestellt). Ferner gibt es, dies soll ebenfalls gar nicht bezweifelt werden, nicht wenige Entscheidungen, die er anders hätte treffen sollen oder gar müssen. Und: Es gab während seiner Amtszeit auch Dinge, die vielleicht (mindestens nach Meinung seiner Regierung) im Interesse seines Landes lagen, aber nicht in jenem anderer Länder, auch nicht Deutschlands. Daß dies dann in den nachteilig betroffenen Ländern auf Kritik und Diskussion stoßen wird und sollte, versteht sich von selbst.

Zu einem großen Teil sind die Ursachen der hinlänglich bekannten (vorsichtig ausgedrückt) Antipathie gegen George W. Bush und die USA aber nicht bei ihm selbst oder seinem Land zu suchen, sondern bei denjenigen Betrachtern, die eben diese negativen Ansichten haben. Mit anderen Worten: Es war ja nicht seine Schuld, daß die Menschen in Europa und anderswo entweder aufgrund ohnehin antiamerikanischer Einstellung nicht verstehen wollten oder aber wegen der durchweg katastrophalen Berichterstattung der Massenmedien überhaupt nicht verstehen konnten, warum die Befreiung Iraks wenn schon nicht als solche richtig, so doch jedenfalls nun wirklich nie ein “Krieg für Öl” einer “kriegerischen” Weltmacht war. Präsident Bush konnte auch nichts dafür, daß die meisten Leute sich vor 2003 für den Irak kaum interessiert hatten und deshalb nicht wissen konnten (oder einfach nicht wahrhaben wollten), daß Saddam ein Massenmörder mit hunderttausenden Opfern war, der seine eigene Bevölkerung folterte und sehr wohl sogar bereits Massenvernichtungswaffen gegen selbige eingesetzt hatte, und daß seine Ersetzung mit einer demokratischen Regierung jenseits aller Diskussionen über die “wahren” Gründe des Irakkrieges und der Fragestellung, ob das Ganze die Kosten in Blut und Geld wert sei, jedenfalls an sich positiv wäre.

Auch konnte der amerikanische Präsident die Menschen schließlich nicht zwingen, sich einmal zu informieren, wie viele bewaffnete Konflikte ohne amerikanische Beteiligung, aber mit viel mehr Opfern es auf der Welt gibt, gegen die Lichterketten wohl sehr viel angebrachter gewesen wären (auch wenn die natürlich ohnehin nichts bringen). Er konnte auch nicht die Journalisten zwingen, in jene betroffenen Länder zu reisen und dort von dem Leid der Menschen zu berichten und die Kriegsverbrechen zu untersuchen, die ununterbrochen und systematisch geschehen. Er konnte ferner die Medien und die Bevölkerung nicht zwingen, sich einmal über die Art der Kriegsführung anderer Länder zu informieren und dem den Aufwand und die Kosten gegenüberzustellen, welche die amerikanischen Streitkräfte einsetzen, um Zivilisten zu schützen. Und auch zu der Erkenntnis, daß in Afghanisten und im Irak in relativ kurzer Zeit und mit - zumindest bei regulären Kampfhandlungen - relativ wenigen Opfern auf allen Seiten (wohlgemerkt: jedes Opfer ist natürlich eines zu viel) erstaunlich viel erreicht wurde, konnte er niemanden zwingen. Auch die Erfolge beim Wiederaufbau der von Saddam und den Taliban ruinierten Länder konnte er nur erwähnen, aber wenn die Menschen seine Reden nicht hören wollen und es ohnehin besser “wissen”, anstatt den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen selbst zu überprüfen (das Internet läßt es zu), ist das kaum seine Schuld. Selbiges gilt für die simple, aber doch immer wieder in blendender Naivität bestrittene Tatsache, daß es den Islamismus und daraus entstehenden Terrorismus schon lange vor seinem Amtsantritt gab.

Zusammengefaßt: Die Unwissenheit, Ignoranz und Faulheit sowie teilweise die ideologische Voreingenommenheit vieler Journalisten und (unter anderem als Folge dessen) die Tatsache, daß die meisten Menschen sich nur mit den Handlungen der USA beschäftigen, diese aber kaum jemals in einen Kontext stellen und sie deshalb oftmals in so unrealistischer, überzogener oder naiver Weise kritisieren, kann man nicht dem amerikanischen Präsidenten anlasten. Wohlgemerkt: Das Thema “bewaffnete Konflikte” ist bei allem Gesagten nur eines der besonders kontroversen Beispiele, denn bei anderen Themen läuft es ja ähnlich.

Und was die Unbeliebtheit außerhalb der westlich-freiheitlich geprägten Welt angeht: Natürlich hassen die Diktatoren und sonstigen Schurken dieser Welt die USA. Ob sie nun dem Islamismus, dem Sozialismus oder einer anderen Ideologie angehören - kein Land der Welt steht so eindeutig für jene Werte, die jedes totalitäre System bekämpfen muß, weil sie ihm gefährlich sind. Der Haß der Tyrannen entsteht aber vor allem aus dem Wissen, daß die USA diese Werte - im Gegensatz beispielsweise zu Europa - auch anderswo in der Welt durchsetzen oder verteidigen können, wenn sie es denn wollen. In der Tat waren und sind die USA die einzigen, die (im Rahmen ihrer auch nicht unbegrenzten Möglichkeiten) für Stabilität in der Welt sorgen und verhindern können, daß jeder Diktator nach eigenem Gutdünken Krieg gegen seine eigene Bevölkerung oder gegen andere Länder führen kann. Es versteht sich nun von selbst, daß jene Diktatoren und in der Folge auch die von ihnen durch staatlich kontrollierte Medien und Bildungssysteme manipulierten Massen einen Präsidenten um so mehr hassen, wenn er auch tatsächlich erwiesenermaßen willens ist, für die Freiheit in der Welt einzutreten. Einen Präsidenten dagegen, der Schwäche zeigt und die ureigenen Werte zur Verhandlung stellt, der folglich berechenbar und keine Gefahr für ihre Macht und ihre Pläne ist, und den man im Ernstfall schnell mit Absichtserklärungen zufriedenstellen kann, müssen sie nicht hassen.

Insofern war die Unbeliebtheit von Präsident Bush bei den Schurkenregimen dieser Welt, und in der Folge eben zwangsläufig leider auch bei einem Großteil von deren Bevölkerung, stets ein positives Zeichen. Lieben könnten sie ihn aus den genannten Gründen ohnehin niemals. Dann ist es gut, wenigstens respektiert oder gar gefürchtet zu werden. Genau darauf dürften ja auch außenpolitische Erfolge seiner Amtszeit wie etwa der Abzug Syriens aus dem Libanon oder die Einstellung des Strebens von Libyen nach Massenvernichtungswaffen zurückzuführen sein.

Die amerikanischen Demokraten und ihre Freunde in den Massenmedien haben die vorgenannten Ursachen für die Unbeliebtheit von Präsident Bush aber leider, vermutlich absichtlich, falsch interpretiert. Sie scheinen inzwischen, ebenso wie es hierzulande dem Mainstream entspricht, die Meinung einer imaginären “Weltgemeinschaft” für den wichtigsten Maßstab zu halten, wichtiger als das Festhalten an eigenen Werten. Dabei sollte für jemanden, dessen moralischer Kompaß noch funktioniert, klar sein, daß eine Sache nicht dadurch falsch wird, daß Millionen Menschen dagegen sind; genauso wenig, wie eine Sache dadurch richtig wird, daß Millionen dafür sind.

Aber natürlich war es offenbar auch für den normalen amerikanischen Wähler irgendwann schwer, die Frage zu beantworten, ob man selbst oder all die vielen Menschen auf der Welt recht haben, die das eigene Land und seine Werte so zu hassen scheinen und es für alles Übel auf der Welt verantwortlich machen. (Sie stehen damit übrigens nebenbei bemerkt vor einer Frage, die sich Konservative in Deutschland inzwischen ganz ähnlich stellen mögen: Haben vielleicht doch alle anderen Recht, und wir sind nur zu dumm, um es zu erkennen?) Für die Antwort darauf ist der genannte moralische Kompaß natürlich unverzichtbar - und die Zerstörung genau dessen ist ja leider unter anderem Folge des politisch korrekten Mehltaus, der sich über alle westlich-freiheitlichen Gesellschaften zu legen scheint.

Präsident Bush kann jedenfalls von sich behaupten, daß sein eigener moralischer Kompaß bis zum Schluß seiner Amtszeit intakt blieb. Ohne nun illusorisch davon auszugehen, die ganze Welt in kurzer Zeit verbessern zu können oder gar zu müssen, hat er an Werten wie Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung, der universellen Geltung der Menschenrechte, der Wertschätzung der Familie und des eigenen Landes, und nicht zuletzt der Überlegenheit der Marktwirtschaft als einzigem erwiesenen Garant für dauerhaften und universellen Wohlstand festgehalten. Und wenn die selbsternannten europäischen “Eliten” uns noch hundert Mal einreden wollen, wie falsch diese Werte sind: Sie sind es nicht. Und jeder amerikanische Politiker, geschweige denn Präsident, der sich von dem hiesigen Geschwätz beeinflussen läßt und von diesen Grundlagen abrückt, ist schwach und dumm, und ein Verräter an den mühsam und blutig erkämpften Werten der westlich und - nicht zu vergessen - zu einem guten Teil amerikanisch geprägten Zivilisation, und wird bei den nächsten Wahlen hoffentlich die Quittung dafür bekommen. (Dasselbe gilt im Grundsatz natürlich auch für europäische Politiker, aber da ist man ja schon nichts anderes mehr gewohnt, und die Wähler erwarten es offenbar auch nicht mehr anders.)

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16. Dezember 2008

Deutsche Hilfe bei der Befreiung Iraks?

Der Spiegel berichtet: BND versorgte US-Militärs mit entscheidenden Informationen zur Kriegsführung.

Sollte es sich wie im Bericht geschildert zugetragen haben, so wäre dies natürlich ein gefundenes Fressen für die links-gutmenschliche Empörungsindustrie in unserem Land (aber auch sonst, schließlich spielen Fakten da selten eine Rolle). Bei dem Thema kann man wieder populistisch schimpfen, mit ernster Miene moralisierende Kommentare vom Teleprompter ablesen und oberlehrerhaft in die Kamera sprechen, und man kann seine Zeilen füllen - und zwar politisch total korrekt, was ja viel angenehmer ist, als jene wirklich brisanten Themen aufgreifen zu müssen, die für die Zukunft unseres Landes viel mehr von Bedeutung wären.

Die Wahrheit lautet aber natürlich unverändert: Der Krieg gegen das Regime des Menschenschlächters Saddam brachte Millionen Menschen die Freiheit und zum ersten Mal seit Jahrzehnten eine Perspektive für die Zukunft ihres Landes. Eine Zukunft, in der die Menschen in Freiheit und ohne Angst vor den Schergen des Diktators leben und in der sie sich selbst am politischen Prozeß beteiligen können. Und natürlich eine Zukunft, in der die Bürger endlich auch selbst vom natürlichen Reichtum ihres Landes profitieren, indem nämlich die Einnahmen aus dem Erdölgeschäft nicht in goldene Paläste und Waffen, sondern in Schulen, Krankenhäuser, Straßen und die Versorgung mit Elektrizität und Trinkwasser fließen. (So zumindest die Theorie, denn obwohl die Fortschritte bei deren Umsetzung inzwischen selbst von den verbohrtesten Antiamerikanern nicht mehr zu leugnen sind, wird sich erst zeigen müssen, ob dies auch von Dauer sein kann).

Sollten Mitarbeiter des BND daran beteiligt gewesen sein, daß die Befreiung des Irak besser und auf allen Seiten mit geringeren Verlusten gelingen und diese neue Chance für das Land Wirklichkeit werden konnte, dann gebührte ihnen dafür Dank und Anerkennung nicht nur von Seiten der Amerikaner und Iraker, sondern auch von Seiten der Deutschen (und zwar mindestens schon deshalb, weil der Verbleib in Bagdad während der Kampfhandlungen ohne jede Frage ein nicht geringes Risiko für Leib und Leben darstellte). Darauf können sie aber wohl aufgrund des politischen Klimas hierzulande lange warten. Jedoch: Sollte sich die Meldung im Spiegel-Artikel als korrekt erweisen, daß aufgrund von Informationen der Deutschen verhindert werden konnte, daß die Schergen Saddams wie schon im zweiten Golfkrieg 1991 eine große Zahl von Ölquellen in Brand stecken konnten, dann sollte doch wenigstens das auch unseren stets so sehr um den angeblich menschengemachten Klimawandel besorgten Gutmenschen einen Dank wert sein?

Voriges gilt aber natürlich in erster Linie nur dann, wenn die Weitergabe von Informationen auf Geheiß oder mindestens mit Wissen der Bundesregierung geschehen sein sollte, was bisher ja auch nicht klar ist. Sollte es dagegen “von oben” die Anweisung gegeben haben, den Amerikanern die eigenen Erkenntnisse vorzuenthalten, wäre besagte Anweisung zwar sehr kritikwürdig, ein Verstoß dagegen würde aber selbstverständlich dennoch nicht einfach hinnehmbar sein.

Sollte hingegen die Regierung von Gerhard Schröder davon gewußt haben, so bliebe sein populistisches und vom Wahlkampf bestimmtes Auftreten gegenüber den amerikanischen Verbündeten natürlich inakzeptabel. Auch hätte es ihm besser angestanden, schon damals eine rationale und realistische öffentliche Diskussion über Gründe sowie Vor- und Nachteile einer Befreiung Iraks anzustoßen, wie sie in anderen europäischen Ländern ja auch möglich war. Aber wie dem auch sei: In dem Fall hätte er sich jedenfalls weniger obstruktiv verhalten als dies damals den Anschein hatte und wie es von einem großen Teil der Bevölkerung leider (vor allem als Folge der schäbigen Berichterstattung unserer Massenmedien) gewünscht wurde. Immerhin.

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16. Dezember 2008

Die Mär von der schönen DDR

Noch eine kurze Anmerkung zu einem Zitat aus dem wirklich lesenswerten Welt-Artikel “Der lila Drache und die Mär von der schönen DDR“:

Fidschis und Mocis – wie die Zugereisten von der DDR-Bevölkerung keineswegs bösartig genannt wurden – hatten kein Recht auf einen eigenen Wohnraum, die offiziellen Gaststätten waren ihnen verwehrt. Und ihre Frauen standen unter Abtreibungszwang.

Nicht genug also, daß die DDR grundlegende Menschenrechte verletzte (was ohnehin Wesen einer Diktatur und stets Merkmal des real existierenden Sozialismus ist), sie verfolgte auch eine Politik der Diskriminierung gegenüber Ausländern. Dennoch wird das SED-Regime gerade von jenen verteidigt, die sich als Vorkämpfer gegen Diskriminierung aufspielen wollen. Das ist aber natürlich nur scheinbar ein Widerspruch, schließlich geht es ihnen ja nicht wirklich um Gleichberechtigung oder Antidiskriminierung, ebenso wenig beispielsweise wie um Menschenrechte, andernfalls müßten sie ja auch heute praktisch ununterbrochen die sozialistischen Regime auf der Welt kritisieren.

Autor: Mir | Abgelegt unter Germanyland, Innere Sicherheit
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29. Oktober 2008

George W. Bush: Ein großer Präsident

Er hat in seiner Amtszeit viel erreicht und - wie jeder Mensch und jeder Präsident vor ihm (als Beispiel reicht schon sein Vorgänger) - natürlich auch Fehlentscheidungen getroffen. Insgesamt halte ich Präsident Bush für einen der besten Präsidenten der letzten Jahrzehnte, und außerdem für einen sehr sympathischen Mann.

Sein Auftreten nach den Massenmorden am 11. September 2001 trug viel dazu bei, daß die geschockte Nation sich so vergleichsweise schnell erholen konnte. Und danach reagierte er entgegen der Behauptungen seiner Kritiker weder über, noch gab er den Forderungen nach Appeasement gegenüber Terroristen und Verbrechern nach. Stattdessen versuchte er, ein längerfristiges Konzept zu entwickeln, um den Ursachen zu begegnen.

In Erinnerung bleiben wird natürlich vor allem seine “Dummheit”, zig Millionen Menschen in Afghanistan von fanatischen Islamisten und noch einmal so viele im Irak von einem erbarmungslosen Massenmörder befreit zu haben - wobei die Hauptarbeit natürlich von den amerikanischen Soldaten an der Front geleistet wurde. Wenigstens hat Bush im Gegensatz zu anderen nie vergessen, dies so oft auszusprechen, wie es sich auch gehört.

Wie man in einigen Jahren über die Einsätze urteilen wird, liegt leider nicht mehr in seiner Hand. Wie sich die Lage weiter entwickelt, wird in erster Linie von Entscheidungen seines Nachfolgers abhängen. Sein Engagement für Freiheit und Demokratie in der Welt stieß in der Vergangenheit jedenfalls nicht nur bei unverbesserlichen Antiamerikanern, sondern insgesamt in der westlichen Welt bei vielen Menschen auf Unverständnis und Mißtrauen. Warum? In erster Linie doch wohl deshalb, weil man sich hier an diese Werte so sehr gewöhnt hat, daß man sie für selbstverständlich hält. Die dafür gezahlten Kosten in Blut und Geld in der Vergangenheit und der unverändert notwendige Einsatz mindestens in Geld werden entweder nicht gesehen oder bewußt ignoriert. Schlimmer noch: Zunehmend muß man bei manchen Politikern und angesichts von Wahlergebnissen und Umfragen vermuten, daß Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung hierzulande eben schlicht nicht (mehr) zu wirklich wichtigen Werten gezählt werden.

Dazu kommt vor allem in Europa eine gehörige Portion Zynismus: Weil einem selbst das Leid der Menschen in unterdrückten Ländern egal ist (man beschränkt sich auf wohlfeile Sprüche, nur bei allzu drängenden Problemen ruft man die “internationale Gemeinschaft” zum Verschleppen derselben an), muß das auch für andere gelten. Folglich kann der Grund für die Befreiung Iraks und Afghanistans ja gar kein selbstloser sein. Und so ist es schließlich auch: Daß die Kriege gegen die Taliban und gegen Saddam auch handfeste Vorteile für die USA und ihre Verbündeten bringen sollten (und dies noch deutlicher auch getan hätten, hätte man diverse Fehler unterlassen), war nie ein Geheimnis, schließt aber ja das ernsthafte Interesse an der Verbesserung der Lebenssituation der Menschen dort nicht aus. Im Gegenteil war genau dies stets Voraussetzung für eben das gewählte Vorgehen. Aber das haben diejenigen, die Präsident Bush der “Lügen” und der “Scheinheiligkeit” entlarvt zu haben glauben, offenbar bis heute nicht verstanden.

Die Menschen in anderen Ländern, deren Freiheit noch jung oder aber bedroht ist, haben Präsident Bush jedenfalls immer wieder so begeistert und mit offensichtlicher Hoffnung auf Unterstützung durch die USA empfangen, daß es unseren Medien entweder gar keine Meldung wert war oder diese zumindest von belehrenden Kommentaren oder offen zur Schau gestellter Belustigung begleitet werden mußte, über jene “dummen” Menschen, die diesem “dummen” Menschen und seinen “dummen” Ansichten zujubelten.

Nun, wo sich seine zweite Amtszeit dem Ende zuneigt, muß ich aber auch zugeben, daß ich mir nach der Riesenfreude über seine Wiederwahl mehr erhofft hatte. Natürlich mußte sich Bush in den letzten Jahren mit einem demokratisch geführten Kongress herumschlagen, jedoch wurden die Zeiten republikanischer Kontrolle auch keineswegs optimal genutzt. So oder so sind diverse (nicht nur außenpolitische) Dinge liegen geblieben. Das ist an sich normal und wäre nicht allzu tragisch, wenn nicht die Gefahr bestünde, dass die USA in den nächsten vier Jahren von einem Barack Obama regiert werden. Man muß sich schon bald fragen, ob da vier (und möglicherweise dann acht) Jahre unter einem Präsidenten John Kerry nicht insgesamt besser gewesen wären.

Sollte es zur Wahl Obamas kommen, hier wenigstens ein amüsanter Gedanke: Sie ahnen es wahrscheinlich selbst nicht, aber dieser Ausgang würde wohl ganze Berufskreise in eine ausgewachsene Sinnkrise stürzen. All die Schreiberlinge, untalentierten Komiker und Schicki-Micki-Stars, die sich derzeit mehr oder weniger lautstark eine “Wende” in der amerikanischen Politik wünschen, würden plötzlich ihr Hauptthema verlieren, mit dem sie bisher ihre Zeilen und Seiten füllen, von wichtigen, aber mit ihrem Weltbild inkompatiblen anderen Themen ablenken, ihre dümmlichen Witze reißen und in Talkshows ihrer Entrüstung Ausdruck geben konnten (bevor sie - im Falle der Stars - wieder in ihre Limousinen oder Privatjets steigen und zurück in den Luxus gebracht werden, den sie ohne die gerade noch gescholtene amerikanische Gesellschaft niemals haben könnten und den sie entgegen ihrer Beteuerungen auch nicht aufgeben würden, selbst wenn ihr Wunschkandidat verlieren sollte). Eine Weile könnten sie alle noch so weiter machen, aber dann? Kritik an ihrem Obama - unmöglich! Vielleicht würden auch sie sich dann bald den “Cowboy” zurückwünschen, über den man so ausgiebig und völlig ungefährlich herziehen konnte.

Tatsächlich hat es Präsident Bush leider versäumt, der dauerhaft sehr unfairen Berichterstattung weiter Teile der amerikanischen Massenmedien etwas wirkungsvolles entgegenzusetzen. Damit sind natürlich nicht etwa politische Maßnahmen gegenüber der Presse gemeint (unsägliche Vorhaben wie die “Fairness Doctrine” entstammen linker Denkweise), aber er hätte deutlich intensiver, nicht nur im Wahlkampf, versuchen sollen, den Menschen mittels alternativer Kommunikationsmittel seine Politik und deren Gründe zu veranschaulichen und die verzerrende Berichterstattung der MSM zu entlarven. Multipliziert wird das geschilderte Versäumnis dadurch, daß viele ausländische Medien eben all die (tatsächlichen oder auch nur erfundenen bzw. aufgebauschten) “Enthüllungen” übernehmen, welche die amerikanischen Journalisten in die Welt setzen.

Zaghafte Versuche, dem offensiver zu begegnen, haben wir unlängst vom Wahlkampf McCains gesehen, das aber auch erst, als die persönlichen Angriffe gegen Sarah Palin endgültig unerträglich wurden. Eines dürfte jedoch feststehen: Gewinnt McCain doch noch (hoffentlich!), dann wäre er gut beraten, sich anders als Präsident Bush und offensiver gegenüber dieser Art von Journalismus zu verhalten. Denn daß er nicht mit mehr Ausgewogenheit rechnen dürfte, zumal das politisch korrekte Establishment daheim und in der Welt in all ihren dummen Sprüchen und Schuldzuweisungen schlicht den Namen Bush gegen McCain austauschen würde, deutet sich ja längst an.

Abschließend: Es ist Präsident Bush von ganzem Herzen zu gönnen, sich von dem unvorstellbaren Streß und Ärger seiner zwei Amtszeiten endlich ausruhen und hoffentlich noch ein schönes und langes Leben mit seiner sympathischen Frau verbringen zu können. Die vergangenen Jahre haben ihn nämlich deutlich sichtbar altern lassen. Für uns wenigen Fans, die Präsident Bush in Deutschland unverschämterweise immer noch hat, bleibt die Hoffnung auf die amerikanischen Wähler, die es ja schon mehr als einmal gewagt haben, anders abzustimmen, als dies die Medien mit all ihren Umfragen prognostizierten.

Autor: Mir | Abgelegt unter USA, Analysen
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15. Juli 2008

An inconvenient satire

Gemeint ist die Karikatur des “New Yorker” über Barack Hussein Obama, welche derzeit sogar in Deutschland Schlagzeilen macht. Dabei enthält sie mitnichten, wie der Spiegel behauptet, “alle haltlosen Gerüchte aus den Schmutzkampagnen gegen Obama”. Dies war zwar offenbar tatsächlich die Absicht der amerikanischen Wochenzeitschrift. Tatsächlich aber stellt die Zeichnung mehrere völlig legitime Fragen an den Kandidaten gelungen bildhaft, wenn auch natürlich - typisch für Karikaturen - überspitzt dar. Fragen allerdings, denen er und sein Wahlkampf sich bisher weitgehend zu entziehen versucht haben, unter Mithilfe großer Teile der Massenmedien, die sich von politischer Korrektheit, Tabuisierung bestimmter Themen und nicht zuletzt ihrer teilweise gar nicht mehr verhohlenen Bevorzugung Barack Hussein Obamas leiten lassen. Daher nun der Aufschrei, der natürlich scheinheilig ist, schließlich mußte sich Präsident Bush nicht nur in den USA, sondern unter anderem auch in Deutschland weit schlimmere Karikaturen, Spott und Kritik bis hin zur niveaulosesten Hetze gefallen lassen.

Autor: Mir | Abgelegt unter USA
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04. Juli 2008

4. Juli: Independence Day

I’ve never felt more strongly that America’s best days and democracy’s best days lie ahead. We’re a powerful force for good. With faith and courage, we can perform great deeds and take freedom’s next step. And we will. We will carry on the tradition of a good and worthy people who have brought light where there was darkness, warmth where there was cold, medicine where there was disease, food where there was hunger, and peace where there was only bloodshed.

Let us be sure that those who come after will say of us in our time, that in our time we did everything that could be done. We finished the race; we kept them free; we kept the faith.

(Ronald Reagan)

Happy birthday, USA.

Autor: Mir | Abgelegt unter USA
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