05.
Mai
2008
In meinem Wohnzimmer steht der Fernseher auf einem Raumteiler, dahinter mein Computer. Das hat den Vorteil, dass ich das Elend nur höre, das reicht meistens. Heute ist Kabbbarrrrrettttt. Das schreibt sich zwar nicht so, anders kann man das aber nicht schreiben und so ist es auch. Auf der Bühne steht irgendeine jodelnde Biotonne, meine Aufmerksamkeit liegt bei 1,8%, die Rede kommt auf Tibet, weder witzig noch irgendwie interessant und dann kommt es, die Biotonne zieht eine Analogie von der Besetzung Tibets zu - richtig - Palästina. Das schmerzt richtig, ich gehe nachsehen und die Biotonne ist - war ja zu erwarten - Volker Pispers. Meine erste, authentische Reaktion ist “Schlag dem Neandertaler die Nase ein”.
Völlig sinnlos, das Problem heisst nicht Pispers, das Problem sind die Leute im Zuschauerraum, die johlen und den Gag gut finden. Den “Gag”, die Existenz des einzigen jüdischen Staates mit der Besetzung Tibets durch das kommunistische China gleichzusetzen, den “Gag”, die arabische Sprachregelung zu übernehmen und nicht einmal in Anführungszeichen zu setzen. Den “Gag”, ein nicht existierendes Land - Palästina - in die Waagschale zu werfen und dadurch die Existenz Israels zu delegitimieren. Sie sitzen unten und lachen, im Gefühl etwas ganz Tolles vollbracht zu haben. Die altgewordenen Achtundsechziger, die als Linke keine Antisemiten sein können und die die politische Korrektheit mit Löffeln gefressen haben, die sich als Antiimperialisten verstehen und die so gerne für unterdrückte Völker eintreten, solange es sich um Araber handelt. Und die als aufrechte Antizionisten das Gleiche von den Juden halten, wie ihre gehassten und verachteten Gegner, die Nazis. Rote und Braune, Deutschland, einig Vaterland. Auch wenn es nur um die Haltung zu Israel geht. Sie sind besessen. Besessen von einem Konflikt, der in seiner Brisanz im Gegensatz zu anderen Konflikten nicht mehr als ein Knallfrosch ist, besessen von den vorgeblichen Rechten eines Volkes, das erst 1964 einen Namen bekam und besessen vor allem von der Schuld der Juden. Der Schuld , zu existieren, der Schuld, das gleiche Recht wie alle anderen Völker zu beanspruchen und der Schuld, seinen Kritikern einen Spiegel vorzuhalten, dabei ein elendes Bild zu zeigen und nicht einmal zu beschlagen. Das Bild, das die Linken, die aufrechten Freunde der Palis, dabei sehen, ist in der Tat unerfreulich. Es zeigt ein jämmerliches Bild, Leute, die nicht gelernt haben, mit ihrer Vergangenheit, ihrer Gegenwart und ihrer Zukunft zurechtzukommen. Leute, die nichts gelernt haben und deren einzige Chance darin besteht, irgendwann in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Es zieht sich eine direkte Linie durch das Verhältnis dieser Deutschen zu den Juden. Von der Selektion an der Rampe in Auschwitz zu der Selektion am Flughafen von Entebbe, vom Traum der Endlösung zum Traum eines “Freien Palästina”. Sie sind besessen, sie sitzen im Zuschauerraum und lachen über die müden Witze einer jodelnden Biotonne, sie gehen für “Palästina” auf die Strasse und boykottieren israelische Orangen. Und sie sind stolz darauf, aus der Geschichte gelernt zu haben. Eben, Besessene!
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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Aus dem Irrenhaus, Antisemitismus, Germanyland, Israel
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13.
April
2008
Tibet, als es noch nicht von China besetzt war, war ein liebenswürdiges, freundliches Märchenland, bewohnt von netten, liebenswürdigen, freundlichen Leuten, die glücklich unter der milden Regierung ihrer Lamas im Lichte ihrer liebenswürdigen, buddhistischen Religion etc. etc. etc.
Danke an Luclog, den Entdecker. Und für alle Dalai Lama - Fans, die jetzt vielleicht aufjaulen, das kommunistische China wird dadurch auch nicht sympathischer!
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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Politik allg., Sonstiges
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11.
April
2008
Nein, es besteht absolut kein Grund zur Annahme, dass der Iran unfreundliche Absichten hegt. Was islamophobe Neocons bisher gegen dieses wunderbare Land vorgebracht haben ist lediglich ein Produkt ihrer imperialistischen Phantasien und von der Israel-Lobby gesteuert. Natürlich hat der Iran das Recht, so wie alle anderen Länder, Atomwaffen zu friedlichen Zwecken - etwa zur Selbstverteidigung gegen Israel und USA - zu entwickeln, seine kulturellen Eigenheiten zu pflegen - also untreue Ehefrauen zu steinigen und schwule Teenager zu hängen - und seine Freunde in der Region zu unterstützen. Hizbollah und Hamas; rein moralisch natürlich und unter Beachtung aller internationalen Regeln. Und jegliches Gerede, Iran wolle Israel an´s Leder, beruht auf Übersetzungsfehlern. Ist doch wohl unsere eigene Schuld, wenn unsere Journalisten kein Farsi können! Wenn man sich derartig idyllische Ansichten zurechtgezimmert hat kann jede dumme Kuh in den Iran fahren, jeder Möchtegern-Global Player kann seine dreckigen Geschäfte mit dem Islamofaschismus machen und jeder Idiot kann den den Dorftrottel, den sich Wächterrat und Pasdaran zum Frühstücksdirektor gekürt haben, für einen Staatsmann halten, seine Vernichtungsphantasien unter den Teppich kehren und an eine friedliche Zukunft und an den Osterhasen glauben. Und weiterhin hoffen, dass diese Raketen die Erforschung des Weltalls vorantreiben.
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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Wüste(n) Länder, Politik allg., Religion
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11.
März
2008
Gutmenschen, Linke und andere Zeitgeistgeschädigte neigen aus unerfindlichen Gründen dazu, neben dem Kampf für soziale Gerechtigkeit auch jeden Tag die Welt zu retten, zumindestens die Umwelt. Das ist natürlich eine noble Sache, ist es doch oberstes Gebot, die Umwelt vor Gebrauch, Abnutzung oder Flecken zu bewahren um sie einerseits kommenden Generationen - von denen wir sie nur geliehen haben - zu erhalten, andererseits sie jenen zurückzugeben, für die sie eigentlich bestimmt war. Also dem Chiemseekrokodil, der Waldohreule und dem Wachtelkönig. Der Mensch gilt diesen Idealisten ja nur als Unfall der Evolution und kann seine Existenz nur dadurch wieder gutmachen, dass er seinen ökologischen Fussabdruck auf Schuhgrösse 22 reduziert und sich auf die Bäume zurückentwickelt. Zugegeben, es gibt auch einige Kämpfer für bedrohte Völker, aber wer nicht gerade Zwergeskimo, Palästinenser oder Taliban ist, bleibt von diesen Leuten ziemlich unbeachtet und muss seinen Daseinskampf gegen Steuereintreiber, Kulturbereicherer und andere Bedrohungen ohne Hilfe durchstehen.
Und dann gibt es - vereinzelt - Stimmen, die ganz anders klingen. Leute, die vernünftige Überlegungen anstellen, in denen keine Windräder vorkommen und die dem Menschen Priorität einräumen. Jesse Ausubel, zum Beispiel. Hier, das Interview.
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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Umwelt- & Weltenrettung, Satire
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05.
März
2008
Humor ist hilfreich, Lachen befreit und ein guter Witz, so ein richtiger Brüller, macht manchmal das Leben schön. An kalten, grauen Tagen wie diesem, an dem es keine erfreulichen Themen gibt, an dem Chavez und Ypsilanti die Schlagzeilen bestimmen und das Bunteste noch die Kopftücher unserer Mitbürgerinnen mit Migrationshintergrund sind: Ein Witz, the Joke of the Day, der Lacher der Saison! Hier isser!
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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Israel, Satire
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04.
März
2008
Den guten Rat bekam er aus königlichem Mund. Nun hielt der Westentaschen-Hitler (oder Stalin?) Hugo tatsächlich den Mund. Bei einer Schweigeminute für den liquidierten Chefterroristen der FARC, Raul Reyes. Zuvor hatte er allerdings noch seine Armee in Marsch gesetzt und gemeinsam mit seinem Diktatorenklon Correa Front gegen Kolumbien gemacht, das er als “Israel der Anden” und als “Schosshündchen des US-Imperialismus” bezeichnete. Idioten reden eben viel und dummes Zeug, wenn der Tag lang ist. Kolumbien hingegen plant Chavez wegen Unterstützung linker Terroristen vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen. Chavez sieht also einer interessanten Zukunft und grossen Zeiten entgegen, ebenso die Völker Lateinamerikas, die diese linken Populisten, die so wenig für ihre Völker tun, an die Macht gewählt haben. Man kann allerdings davon ausgehen, dass den Völkern dieses Kontinents eine weniger interessante Zukunft und kleine Zeiten lieber wären. Und vor allem Präsidenten, denen angesichts toter Terroristen etwas anderes einfällt, als Schweigeminuten zu zelebrieren
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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Left Trash, Polemik
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02.
März
2008
Sie hätten es wissen müssen, die Chefterroristen der Hamas. Man schiesst nicht jeden Tag Raketen nach Israel. Irgendwann kommt eine Antwort, sogar dann, wenn der Regierungschef Olmert heisst. Jetzt reichte es den Angegriffenen und sie schlagen zurück, hart, so wie man eben zurückschlägt, wenn man lange unter den Schlägen der Hamas, des Jihad und anderer “Freiheitskämpfer” zu leiden hatte. Und nun ist der Jammer gross. Abbas redet von “Holocaust” und beweisst damit seine Ahnungslosigkeit, der Vorturner der UNO faselt etwas von “überzogener Gewaltanwendung”, die EU verurteilt das Vorgehen als “unangemessen”, so als dürfe Israel nichts unternehmen, was über das Werfen von Wattebällchen hinausgeht, und bei den Medien macht man sich Gedanken über die Zivilisten, die durch die Kampfhandlungen zu Schaden kommen. Und genau da sollte man einmal nachhaken. Welche Zivilisten? Sind Leute, die eine Hamas gewählt haben und ihr offenbar willig in ein militärisches Abenteuer folgen (nichts anderes sind die Terrorhandlungen dieser Organisation) nicht auch veranwortlich für die Folgen ihres Tuns? Sind steinewerfende Jugendliche, sind Leute, die sich als menschliches Schutzschild für Terroristen hergeben, sind Eltern und Erzieher, die ihren Kindern den Wunsch Märtyrer zu werden einimpfen Zivilisten, oder sind diese Leute in diesem unsymetrischen Krieg bereits Kämpfer? Eines sind sie in jedem Fall; Komplizen des Terrors! Und mit den Folgen dieser Komplizenschaft müssen sie nun leben oder sterben. Wer auf die Frage “Wollt ihr den totalen Krieg?” mit einem brüllenden “Ja” antwortet, sollte wissen, was auf ihn zukommt!
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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Israel, Polemik, Analysen
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29.
Februar
2008
Zu den beliebtesten Trottelhaftigkeiten westlich-gutmenschlicher Aussenpolitik gehört, sich von irgendwelchen - tunlichst islamistisch ausgerichteten - Dritte Welt-Diktatoren vorführen zu lassen und diese Dreckskerle noch mit Entwicklungshilfe und Schuldenerlässen zu belohnen. Dänemark, der Vorreiter der europäischen Emanzipation vom Islam, schlägt nun auch hier neue Wege ein. Dänische Zeitungen hatten ihr Recht auf Pressefreiheit ausgenützt und die Mohammed-Karikaturen abgedruckt. Dieser, von der Sharia nicht gedeckte Akt europäisch aufgeklärter Unbotmässigkeit, hatte den Sudan veranlasst, Dänemark mit einem Wirtschaftsboykott zu belegen. Getreu dem Motto “Du beleidigst mich, folglich borg´ich nicht mehr bei Dir” sollte den islamophoben Dänen Mores gelehrt werden, was die dänische Regierung dazu bewog, einen schon beschlossenen Schuldenerlass für den Sudan zu streichen. Zu einer Streichung von Hilfsgeldern reichte es nicht mehr, aber für den Anfang ist auch dieser Schritt nicht schlecht. Es ist nun zu erwarten, dass in Khartum schweizer und norwegische Fahnen brennen werden (die dänischen haben sie schon abgefackelt), aber damit kann man ja mittlerweile leben. Und das allemal besser als mit der mangelnden Solidarität der EU. Kritiker werden Dänemark nun wieder alles mögliche vorwerfen, Islamophobie, Rechtslastigkeit, Beleidigung aller Muslime etc., was islamophile Lefties eben so drauf haben, trotzdem, irgendwas machen sie richtig, die Dänen!
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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Sonstiges, EU, Islamkritik
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27.
Februar
2008
Dass sich Pazifismus und Dämlichkeit bestens ergänzen, ist nicht neu. Zumindest der Pazifismus einer Cindy Sheehan. Nun hat die Peace Mom, die gegen alles kämpft, wofür ihr Sohn gefallen ist, noch draufgelegt. Nicht in Sachen Pazifismus, nein, in Sachen Dämlichkeit. Sie liess sich von der Muslim American Society zu einer Reise nach Kairo einladen, um gegen die Verfolgung der Muslimbrüder in Ägypten zu protestieren. Hat sie aber alles nicht mitgekriegt, schliesslich kann sie ja nicht Arabisch. ” I didn´t really understand a lot of what was going on”. O-Ton Cindy! Nun zumindest darin unterscheidet sich die Gute nicht wesentlich von der Masse der Friedensbewegten hierzulande. Ausserdem, ist ja niedlich; doof aber friedlich!
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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Left Trash, Realsatire
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17.
Februar
2008
Die Hamas ist nicht nur eine karitative Organisation, sie hält für ihre jüngsten Kämpfer auch ein Unterhaltungsprogramm bereit. Bevor klein Ali lernt den Sprengstoffgürtel vorschriftsmässig anzulegen, guckt er gerne Hamas-TV und dort trifft er auf allerliebste Comicfiguren, die nur dazu geschaffen wurden, die Terroristenbrut auf den richtigen Pfad zu leiten. Nach einer (zwangs)konvertierten Mickymaus und einer Biene ist nun ein Bugs Bunny-Klon der aktuelle Star der islamofaschistischen Kinderstunde und als solcher hat er natürlich die richtigen Sprüche drauf. “ich werde die Juden vertilgen” erklärt uns das Hamaskarnickel und trifft damit den Nerv nicht nur von klein Ali und Ayshe, sondern auch deren Freunde von NPD, SED und anderer Nahost-Spezialisten. Ist auch völlig klar, vertilgte Juden sind ja bekanntlich die Grundlage jedes Friedens in Nahost.
Itamar Marcus, der Direktor von “Palestinian Media Watch” fand es “ironisch”, dass die Hamas derartige Spektakel mit Strom, der aus Israel geliefert wird, produziert. Recht hat er, aber da gibt es eine ganz einfache Lösung. Dreht ihnen den Strom ab!
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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Israel, Realsatire
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