Rush Limbaugh Quote of the Day:
"Barack Obama and his wife said yesterday that the public is tired of hearing about Jeremiah Wright. Well, if that's true, it took us 30 to 40 days to get sick and tired of this lunatic. By contrast, Barack Obama was listening to this clown for 20 years and didn't get tired of it."
05. Mai 2008

Qualitätskriterien

Das unterscheidet halt die Qualitätsjournaille von Gesinnungsschreiberlingen. Erstere bringt Fakten, nackte Fakten. Wenn sich eine Demonstrantin davor gruselt, Gläubige beten zu sehen, dann muss davon berichtet werden, ohne Anstand der Person. Und die sich Gruselnde macht “Lärm mit ihren Trommeln und Rasseln und versucht, den feierlichen Moment durch Rufe zu stören”. Und “dann fliegen Feuerwerkskörper durch die Luft” – ob sie auch landen und explodieren, wird leider nicht erwähnt, und dann kommen “ein paar Kapuzenträger”, sie “laufen zu den Bauzäunen und reißen sie nieder”. Und dann, endlich, möchte man fast sagen, kommt auch die Polizei.

Qualitätsjournalisten sehen auch lauter Nazis, wenn die Einwohner von Berlin-Pankow gegen den Bau eines Hauses für Gläubige demonstrieren. Weil, das sind jetzt Gläubige einer anderen Sorte als vorher, das ist ein deutlicher Unterschied. Das macht ja gerade die Qualität im Journalismus aus, dass man hier differenzieren kann und muss. Im ersten Fall ging es um einen “Frömmel-Kongress” für “Jesus-Fans”, im zweiten um eine Moschee für die Muhammad-Fans einer pakistanischen Islam-Sekte.

Und die Gesinnungsschreiberlinge? Die haken sich an nebensächlichen Kleinigkeiten auf, wie zum Beispiel der unbedeutenden Tatsache, dass keiner der Muhammad-Fans in Pankow ansässig ist, weil die im Bezirk Reinickendorf wohnen. Ein großes Bethaus, Kostenpunkt 1 Million Euro, für eine Gemeinde von 100 Gläubigen. Macht pro Nase 10.000 Euro. Das ist nicht viel, weil, die sind so reich, dass sie gar nicht arbeiten gehen müssen. Zudem gibt’s in Berlin einige sehr schöne pakistanische Geschäfte in Lagen, wo Vermieter reich werden, und in denen man so gut wie nie Kunden sieht, was einen unweigerlich an Geldwäsche-Praktiken erinnert, von denen man mal was im Fernsehen gesehn hat. Das sind jetzt aber keine Fakten, sondern bloß Vermutungen, weshalb man das gar nicht sagen darf. Es sei denn, man wäre ein Qualitätsjournalist.

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Autor: Yaab | Abgelegt unter Analysen
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29. April 2008

Ich! will! nicht! wissen!

Über die Unkultur des Wegsehens

The key question for Westerners is: Do we love our freedoms as much as they hate them? Many free people, alas, have become so accustomed to freedom, and to the comfortable position of not having to stand up for it, that they’re incapable of defending it when it’s imperiled—or even, in many cases, of recognizing that it is imperiled. Bruce Bawer

Sehen sie es nicht oder wollen sie es nicht sehen? Warum kauft der alte Mann Tampons oder Slipeinlagen? Für seine 68 Jahre alte Frau sicher nicht. Er schleppt Windeln, Alete-Früchtebrei und Milupa nach Hause. Für wen? Warum fragt die Ehefrau nicht: “Männe, wozu kaufst du Babypuder? Wo sind die Breigläschen von gestern?” Wieso wundert sich der Müllmann nicht über die gebrauchten Windeln in der Mülltonne des alten Ehepaares? Über die Nachgeburten? [weiterlesen …]

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Autor: Yaab | Abgelegt unter Analysen
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26. April 2008

Treffen nationale Parlamente “bessere” Entscheidungen?

Im Kommentar-Bereich fragt “Jagdhund”:

Du tust so, als ob es ausgemacht ist, dass nationale Parlamente “bessere” Entscheidungen treffen, als die EU. Woran machst Du das fest? Stichhaltige Gründe, oder hoffst Du, dass dieser Widerspruch übersehen wird? Wie wär’s denn beispielsweise mit einer rot/rot/grünen Bundesregierung? Da würdest Du doch manch Stoßgebet gen Himmel richten, dass die EU eingreift.

Eine durchaus berechtigte Frage, deren Antwort etwas länger ausfallen muß:

1. Auch eine rot-rot-grüne Regierung wäre immerhin von den Deutschen demokratisch ins Amt gewählt und somit wären auch die Deutschen für die Folgen verantwortlich (die Wähler nicht-linker Parteien würden natürlich ebenso die Konsequenzen zu tragen haben - unvermeidbares Wesensmerkmal einer Demokratie). Ob es nun besser ist, wenn ein Volk jegliche negativen Entscheidungen treffen kann oder ob bzw. wann eine rechtzeitige Einmischung von außen gerechtfertigt wäre, darüber könnte man natürlich durchaus diskutieren.

Allerdings erscheint es unwahrscheinlich, daß die EU überhaupt Fehlentscheidungen einer Linksaußen-Regierung zu bekämpfen suchen würde, wo man sich auch dort doch eher dem “Kampf gegen Rechts” verschrieben hat. Insofern würde man sich wohl eher noch einer konservativen Regierung entgegenstellen, insbesondere wenn sie denn tatsächlich Kritik an Zustand und Entwicklung der EU äußern und im Interesse ihrer Bürger Mißstände zu beheben suchen (beispielsweise ein Referendum fordern) würde. Der Blick in andere europäische Länder zeigt auch, daß linke Regierungen wenig Interesse daran zeigen, sich der EU zu widersetzen, sondern teilweise sogar besonders eifrig sind.

Aber wie dem auch sei: Die Entscheidungen des Bundestages können jedenfalls im Guten wie im Schlechten sehr viel mehr demokratische Legitimation beanspruchen, als dies die Eurokraten derzeit und auch nach Ratifzierung des EU-Vertrages können. Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich der scheinbare Widerspruch, daß nach dieser Ansicht auch das Abnicken des EU-Vertrages im Bundestag genau die genannte demokratische Legitimation beanspruchen könnte. Das wäre aber zu kurz gedacht, denn weder fand dort eine ausreichende Debatte über Nutzen und Nachteile für unser Land statt, noch boten die “etablierten” Parteien bei den Wahlen überhaupt Alternativen an. Dies hat zur Folge, daß sich eine Wahlentscheidung der Bürger in Bezug auf die EU gar nicht manifestieren konnte - allenfalls durch Nichtwählen oder Stimmabgabe für “Protestparteien”, was angesichts vieler anderer, eben auch wichtiger, Themen für die meisten Leute zu recht keine Option ist.

Dieses Grundsatzproblem ließe sich allein durch eine direkte Befragung der Bürger zu diesem elementar wichtigen Thema lösen. Alternativ könnte man natürlich den Standpunkt vertreten, die Wahlberechtigten seien eben zu dumm, die komplexe Situation zu erfassen. Dieser Ansicht scheinen ja insgeheim viele unserer Volksvertreter zu sein, und auch viele sonstige EU-Apologeten (wobei der Verdacht nahe liegt, daß sie dabei von sich auf andere schließen). Nur kann man dann wohl genug Ehrlichkeit verlangen, diese Position auch offen auszusprechen. Dann wären wir schon einen Schritt weiter, denn man könnte sich viel Augenwischerei sparen.

2. Man muß tatsächlich davon ausgehen, daß nationale Entscheidungen in vielen Fragen “besser” (durchdacht) sein sollten, weil sie:

a) näher am Ort des Geschehens getroffen werden, anstatt zentralistisch diktiert zu sein.

b) der Gewaltenteilung unterworfen sind, was in Deutschland bemerkenswert gut funktioniert(e), bei der EU aber keine Priorität zu haben scheint.

c) es ohne Zweifel in jedem europäischen Land eine bessere Kontrolle nationaler Politik durch die nationalen Medien gibt (in der Theorie jedenfalls, das Versagen der MSM ist eine andere Frage). Die EU ist nicht einmal ansatzweise in ausreichendem Maße kontrolliert, weder durch nationale, noch (kaum existente) Medien “auf EU-Ebene”. Man beachte den Unterschied zu den USA in diesem Punkt: Dort sind bundesweite Medien selbstverständlich, wozu natürlich die gemeinsame Sprache wesentlich beiträgt - aber auch die Tatsache, daß es ein amerikanisches Volk gibt, während es ein “europäisches” Volk nun einmal nicht gibt; und dies läßt sich auch nicht erzwingen.

d) auch ein Einfluß der Bürger auf die Politik ihres Heimatlandes sehr viel eher möglich ist (erneut: daß die Praxis leider etwas anders aussieht, was schlimm genug ist, soll hier nicht Thema sein).

3. Eine zentralistische Bürokratie wie die EU ist erwiesenermaßen nicht effizient und leidet unvermeidlich mindestens an den unter 2) genannten Problemen, selbst wenn man die unter 1) angedeuteten Demokratie-Defizite beheben könnte oder auch nur wollte (was derzeit überhaupt nicht erkennbar ist). Einigungen auf wirtschaftlicher Ebene, kultureller Austauch etc. sind fraglos notwendig, doch die Einmischung in viele andere nationale Angelegenheiten ist überflüssig bis schädlich.

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Autor: Mir | Abgelegt unter EU, Analysen
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24. April 2008

Zitat der Woche (23)

“Soziale Gerechtigkeit” ist die Maske des Neids, “Teamfähigkeit” ist die Maske des Hasses auf die Ehrgeizigen und Erfolgreichen, “Dialog der Kulturen” ist die Maske der geistigen Kapitulation. Überhaupt: Das was man Political Correctness nennt, ist die aktuelle Rhetorik des Antichristen.

(Prof. Norbert Bolz in einem Focus-Interview)

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Autor: Jürgen | Abgelegt unter Lug & Betrug, Gesellschaft, Zitate, Left Trash, Analysen
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21. März 2008

Al-Gore-freier US-Wahlkampf — Why?

Zwei mögliche Antworten darauf:

In Nord-Minnesota wurde im vergangenen Monat die Rekord-Tief-Temperatur von Minus 40 Grad gemessen. Mit 196 Zentimeter riss der Schneefall-Rekord in Wisconsin. Allgemein war die Schneedecke über Nordamerika so dick wie seit 1966 nicht mehr.

Nun wäre das zusammen mit der ungewöhnlichen Kälte in anderen Ländern und dem ersten Schnee in Bagdad seit Menschengedenken ein guter Einstieg für einen Eintrag über die kritische Haltung einiger Amerikaner zur globalen Erwärmung. Aber das ist ein arg kontroverses Thema für dieses bescheidene Blog, das wir daher erst anpacken werden, wenn die Hölle zufriert.

… berichtet uns das immer wieder lesenswerte Blog USA Erklärt.

Und dank Dr. Benny Peiser erfahren wir Folgendes:

Gallup hat soeben erstaunliche Ergebnisse aus seiner aktuellen Umweltumfrage veröffentlicht, die zwischen dem 6. und 9. März 2008 telefonisch mit 1012 Erwachsenen in Amerika durchgeführt wurde.

Wohlan! In dieser Meinungsumfrage (”Ich lese Ihnen eine Liste von Umweltproblemen vor. Bitte sagen Sie mir zu jedem Punkt, ob er ihnen persönlich große Sorgen macht, Sie darüber einigermaßen besorgt oder kaum besorgt sind oder sich darüber keine Sorgen machen”) kommt das Thema “Treibhauseffekt/Globale Erwärmung” gerade mal auf den bedauernswerten 9. Platz bei 12 angebotenen Problemthemen. Wesentlich interessanter dabei ist jedoch die Tatsache, dass bei den zehn gleichlautenden Themen der Umfragen 2007 und 2008 der Anteil derer gesunken ist, die angeben, sie machten sich darüber große Sorgen.

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Autor: Jürgen | Abgelegt unter Fremde Betten, Umwelt- & Weltenrettung, USA, Analysen
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02. März 2008

Zivilisten? Komplizen!

Sie hätten es wissen müssen, die Chefterroristen der Hamas. Man schiesst nicht jeden Tag Raketen nach Israel. Irgendwann kommt eine Antwort, sogar dann, wenn der Regierungschef Olmert heisst. Jetzt reichte es den Angegriffenen und sie schlagen zurück, hart, so wie man eben zurückschlägt, wenn man lange unter den Schlägen der Hamas, des Jihad und anderer “Freiheitskämpfer” zu leiden hatte. Und nun ist der Jammer gross. Abbas redet von “Holocaust” und beweisst damit seine Ahnungslosigkeit, der Vorturner der UNO faselt etwas von “überzogener Gewaltanwendung”, die EU verurteilt das Vorgehen als “unangemessen”, so als dürfe Israel nichts unternehmen, was über das Werfen von Wattebällchen hinausgeht, und bei den Medien macht man sich Gedanken über die Zivilisten, die durch die Kampfhandlungen zu Schaden kommen. Und genau da sollte man einmal nachhaken. Welche Zivilisten? Sind Leute, die eine Hamas gewählt haben und ihr offenbar willig in ein militärisches Abenteuer folgen (nichts anderes sind die Terrorhandlungen dieser Organisation) nicht auch veranwortlich für die Folgen ihres Tuns? Sind steinewerfende Jugendliche, sind Leute, die sich als menschliches Schutzschild für Terroristen hergeben, sind Eltern und Erzieher, die ihren Kindern den Wunsch Märtyrer zu werden einimpfen Zivilisten, oder sind diese Leute in diesem unsymetrischen Krieg bereits Kämpfer? Eines sind sie in jedem Fall; Komplizen des Terrors! Und mit den Folgen dieser Komplizenschaft müssen sie nun leben oder sterben. Wer auf die Frage “Wollt ihr den totalen Krieg?” mit einem brüllenden “Ja” antwortet, sollte wissen, was auf ihn zukommt!

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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Israel, Polemik, Analysen
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02. März 2008

“Freie” Forschung in politisch korrekten Landen

Über wen wird dies gesagt?

Ihre Forschungsergebnisse galten schon während ihres Soziologiestudiums an der Universität Hamburg vielen als unbequem. Als sie feststellte, einige türkische Jugendliche aus Hamburg-Wilhelmsburg wiesen mit ihren deutschfeindlichen Äußerungen ähnliche Charakteristika wie Neonazis auf, sagte ein Professor, wenn sie das wiederhole, könne sie ihre Promotion vergessen.

Guckst du …

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Autor: Jürgen | Abgelegt unter Türkei, Analysen, Innere Sicherheit
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01. Februar 2008

Linke Geistesflucht

Einer meiner vielen Lieblings-Cartoons aus der Satire-Zeitschrift Simplicissimus karikiert eine junge Dame, die an der damals schon weit verbreiteten Magersucht litt. Die besagte Dame ist bereits so stark abgemagert, dass sich ihr Busen verflüchtigt hat und wie ein Negativabdruck seiner selbst auf ihrem Rücken erscheint; dort, wo bei anderen Damen für gewöhnlich die Schulterblätter sitzen. Über dieses unheimliche Phänomen zeigt sich nicht nur der untersuchende Arzt bass erstaunt, sondern auch die junge Dame selbst: Da also waren ihre beiden, die sie schon lange vermisst hatte! Das Bild trägt den schönen Titel „Busenflucht“.



Im Gegensatz zu Patientin und Doktor zeigen sich unsere Freunde von der Linken weder erstaunt über eine Flucht, von der sie betroffen sind, noch vermissen sie das, was ihnen abhanden kam. Es ist nicht der Busen, der ihnen fehlt und zu seinem Negativ umschlug, sondern der Geist.

Der Geist sei links, tönte es noch in der 1970er Jahren und mancher mag diese These unbesehen geglaubt haben. Vermeintliche Geistesriesen wie Günter Grass und Martin Walser schienen diese Behauptung zu stützen: Romanschriftsteller, die andernorts als das gelten, was sie de facto sind, nämlich die Verfasser von mehr oder minder unterhaltsamer Belletristik, mussten bei uns als „Intellektuelle“ herhalten, die befugt waren, dem staunenden Volke die Welt und das Menschsein zu erklären.

Ihre Erklärungen waren äußerst schlicht. Die Protagonisten dieser linken Geisteskultur wurden vom Ausgang des Zweiten Weltkriegs geprägt, den sie als junge Leute im Volkssturm oder als Möchtegern-SS-Lehrbuben erlebten. So lernten sie ihre Lektion und die ist simpel genug: Krieg ist immer von Übel, der Mensch ist schlecht, noch schlechter als alle anderen ist der Deutsche, weil immer in Versuchung, ein Nazi zu sein, der Fremde dagegen ist immer gut und am besten wäre es, wenn Deutschland verschwände.

Bei diesen Leuten reimt sich alles auf 33/45 und die ständigen Kehrverse „Nie wieder Krieg!“ und „Ein neues Auschwitz muss verhindert werden!“. Überall verorten sie in stupende ausdauernder Wiederholung ‚braune Kacke’ wie ein verlogener Koprophiler, der sich von Kot magisch angezogen fühlt, um sich darin zu suhlen, um anschließend empört aufzuschreien.

Ein neues Auschwitz wurde ihnen nicht beschert, weshalb sie sich selber eines schufen, wenngleich auch nur ein virtuelles. Mit der Farbe Braun malen sie ihre politischen Gegner an und schon ist jeder rechts von der SPD ein „Nazi“. Das Leben ist besonders einfach, wenn man nicht mehr denken muss, Genossen.

Das ist kein Geist, das ist sein Negativ, das sind linke Reflexe, das ist Anti-Geist.

Der Nazi, lieber Leser, das bin ich, das bist Du und das neue neue Auschwitz der Linken ist die Islamkritik. Muslims sind arme unterdrückte Menschen, die der linke Anti-Geist befreien muss, auch wenn ihm nicht klar ist, wovon eigentlich. Da hilft es auch nicht, wenn Günter Walraff , einstmalen einer ihrer liebsten Protogonisten nach der Lektüre des „Korans“ entsetzt ausruft: „Das ist ein Buch, bei dessen Lektüre einem Angst und Bange wird!“ Lesen und denken tut der linke Freund schon lange nicht mehr, denn das könnte sein Weltbild gefährden.

Und weil er nicht denkt, nicht mehr denken will oder nicht mehr denken kann, schreitet er zur Tat. Er nennt sich „Antifaschist“ und kämpft gegen alles, was er in seinem Anti-Geist für „faschistisch“ hält und das sind bei Bedarf alle anderen außer ihm. Weil er selbst „antifaschistisch“ ist, befindet er sich erstens immer im Recht und zweitens ist er in der Wahl seiner Mittel vollständig frei. Er darf Gewalt gegen Sachen und Menschen ausüben, er darf Gesetze brechen, er darf Gegner diffamieren, er darf beißen, kratzen, spucken und töten, denn er ist ja der Gute und damit ist alles, was er tut, automatisch ebenfalls gut.

Und als Guter kämpft er nicht nur für die gerechte Sache, sondern er befreit auch noch die Armen und Unterdrückten in diesem Lande. Dazu gehören die Nachfahren eines Karawanenräubers, der vor etwa 1500 Jahren gelebt hat, wie zum Beispiel etwa jener Kölner Straßenräuber, der neulich bei Ausübung seiner Tätigkeit ums Leben kam. Doch zum Hassobjekt der anti-geistigen Linken wurde der zum Ausrauben Erkorene, just deswegen weil er sich gegen das Ausgeraubt-Werden erfolgreich zur Wehr setzte. Es handelt sich um den Bub von Spätaussiedlern aus Kasachstan, also in der Diktion der Linken ein Deutscher, ergo der geborene Nazi. Was hat so einer sich zu wehren gegen einen armen und unterdrückten Straßenräuber, der nichts anderes wollte als seine kargen Lohnersatzleistungen etwas aufzubessern? Ist es denn nicht Pflicht eines jeden Scheiß-Deutschen, sich ausrauben zu lassen, weil er die Schuld von 33/45 in sich trägt und für Auschwitz mitverantwortlich ist? Und diese Schuld wie ein Kainsmal von Geburt an auf der Stirne trägt?

Das ist die Sicht des linken Anti-Geistes. Wir nehmen uns die Freiheit, es anders zu sehen. Der Name des jungen wackeren Russendeutschen ist mir nicht bekannt – nennen wir ihn einfach Michael, denn das ist der treffenste Namen für einen, der sich zu wehren weiß. Michael zeigte nicht nur Zivilcourage, sondern er hat auch ein Verbrechen verhindert, edn Raub – eine Tat, zu der jeder Deutsche per Grundgesetz aufgerufen ist. Er hat Gegenwehr geleistet, wie es jedem gebührt, der von einem Verbrecher angegriffen wird. Und er hat sich, als der Angreifer kampfunfähig am Boden lag, geradezu polizeivorschriftenmäßig korrekt verhalten. Statt den Hirnschädel des Gegners mit gezielten Fußtritten zu zertrümmern, wie es die Unterdrückten und Armen zu tun pflegen, hat er diesen in eine stabile Seitenlage gebracht und den Notarzt alarmiert. Und er blieb am Ort des Geschehens, bis dieser eintraf.

Diesen Michael überziehen unsere linken Freunde mit Hass. Er hätte einen Orden verdient.

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Autor: Yaab | Abgelegt unter Analysen
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