Neusprech I (1984) ging so: Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Ignoranz ist Stärke.
Neusprech II lehnt sich daran an: Islam bedeutet Frieden.
Jetzt lese ich gerade, als Quintessenz wissenschaftlichen Forschens: Ungleichheit bedeutet Ungerechtigkeit.
Das bezieht sich dort (siehe Seite 5) zwar auf die unterschiedliche Säuglingsterblichkeit bei Deutschen und Ausländern (wenigstens zum Teil dadurch verschuldet, dass kostenlose [!] Vorsorgeuntersuchungen nicht wahrgenommen werden), aber der Spruch des Professor Razums ist schön griffig und in gutmenschlichem Sinne sicher ausbaubar.
…möchte man fordern, wenn man die reflexhaften unsachlichen Reaktionen auf die Forderung nach Intelligenztests für Zuwanderer liest. Dabei böte der Vorschlag sicherlich reichlich Diskussionsstoff, denn über seine Sinnhaftigkeit bin ich mir selbst nicht im Klaren. Ich weiß zu wenig darüber, was ein IQ-Test wirklich aussagt, um die Forderung richtig beurteilen zu können, aber eine Einordnung der Reaktionen fällt mir nicht sonderlich schwer. Beginnen wir mit Maria Böhmer:
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, findet den Vorstoß „abwegig und nicht von besonderer Intelligenz geprägt. Zuwanderern pauschal Dummheit zu unterstellen, ist eindeutig diskriminierend“
Das Kompliment, eine abwegige nicht von besonderer Intelligenz geprägte Äußerung gemacht zu haben, fällt wohl auf Frau Böhmer zurück. Wer unterstellt den Zuwanderern denn eigentlich pauschal Dummheit? Welch ein absurder Vorwurf? Unterstellen wir Menschen auch pauschal Fahruntüchtigkeit und die Unfähigkeit an einer Hochschule zu studieren? Sind denn die Führerscheinprüfung und das Abitur auch diskriminierend? Wer der Meinung ist, dass Zuwanderer an einem IQ-Test scheitern würden, unterstellt ihnen pauschal Dummheit, nicht der, der testen möchte. Zuwanderern pauschal zu unterstellen, dass sie eine Bereicherung seien, ist übrigens auch eine Diskriminierung.
Auch Björn Böhning, Sprecher der SPD-Linken, hält solche Tests für „höchst fragwürdig“. Der 32-Jährige sagte WELT ONLINE: „Der Vorschlag der Unionspolitiker ist menschenverachtend. Wir sollten den Nachzug von Kindern und Ehepartnern erleichtern.“ Böhning hat das Gefühl, dass das Einwandern erschwert werden solle, und warnt: „Wir brauchen junge Menschen, um den Fachkräftebedarf in Deutschland zu decken.“ Das Fördern von Stärken oder das Erkennen von Schwächen sei Aufgabe von Schulen, so der Politiker. Dafür gebe es bereits entsprechende Förderprogramme.
Ja, Herr Böhning, so menschenverachtend wie das Abitur und die Führerscheinprüfung. Wir brauchen keine jungen Menschen, um den Fachkräftebedarf zu decken, wir brauchen Fachkräfte. Wie toll die Schulen es schaffen, die intellektuell unzureichend ausgestatteten Zuwanderer in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt zu integieren, zeigt die Schulabbrecher- und Arbeitslosenquote unter Mohammedanern.
Ali Al Dailami, Mitglied des Parteivorstandes der Linken, sieht mit dem geforderten Intelligenztest bewiesen, dass es um das Wissen der Unionspolitiker über die Migrationspolitik „nicht gut bestellt sei“. Dailami sieht in ihrer Forderung „Nützlichkeitsrassismus“: „Hätten sich die Unionspolitiker intensiv mit Migrations- und Integrationspolitik beschäftigt, so wüssten sie, dass im letzten Jahrzehnt mehr Menschen aus der BRD aus- als eingewandert sind.“
Ali Al Dailami beweist eindrucksvoll, dass er den zugrunde liegenden Sachverhalt nicht im entferntesten verstanden hat. Er kontert ein Qualitätsargument mit einem Quantitätsargument und rennt ins Leere. Hätte Herr Dailami sich mit Migration und nicht Migrationspolitik beschäftigt, dann wüßte er, dass auf der einen Seite Hochqualifizierte abwandern während auf der anderen Seite Arge-Kunden zuwandern.
Und was soll “Nützlichkeitsrassismus” schon wieder sein? Wo spielt hier Rassismus eine Rolle? Das klingt, als würde man Herpes Lippenkrebs nennen. Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun, klingt aber gefährlicher. Würde der Kampf gegen tatsächlichen Rassismus wirklich am Herzen liegen, sollte er aufhören, jeden Scheiß “rassistisch” zu nennen. All diese Hansel sollten sich noch mal “Die Geschichte des Jungen, der immer “Wölfe” rief” zu Herzen nehmen.
Auch der SPD-Politiker Ralf Stegner reagiert dort und erklärt: „Union will Intelligenztests für Einwanderer. Was Alkohol alles anrichten kann… Wie wärs mit Intelligentests für solche Politiker?“
Nein, Herr Stegner, wie wäre es mit Intelligenztests für alle Politiker nicht nur für die Ungenehmen! Aber danke, dass sie noch einmal zeigen, wer wirklich diskriminatorische Gedanken hegt.
Für besonders diskriminierend wurden in der Schweiz die Begriffe “Vater” und “Mutter” befunden. Diese Begriffe dürfen in Amtlichen Publikationen daher ab sofort nicht mehr verwendet werden! Statt “der Vater” ist zukünftig “das Elter” und statt “die Mutter” ebenfalls “das Elter” zu verwenden!
Damit folgen die politisch Verantwortlichen in Bern den Vorschlägen in der Beschlußvorlage 12267 im Ausschuß für Chancengleichheit von Frauen und Männern des Europarates, der gegen die Verwendung von Begriffen wie des Mutterbegriffs in den Nationen kämpfen soll, um Gender-Gleichheit herzustellen.
Wie kommt es eigentlich, dass Deutschland bei diesem Irrsinn der Schweiz hinterherhinkt?
Selbst auf die Gefahr hin, dass Sie uns nicht glauben - so etwas gibt es wirklich! Germany hat es seit gestern (21.5.2010). Austria bekommt es auch, und zwar „noch im Mai“.
Und was genau haben / bekommen wir da? Folgendes: Finanz, das ist Geld. Wir bekommen eine Transaktion des Geldes, also: trans = lateinisch und heißt jenseits, über (etwas) hinweg, über unsere Köpfe hinweg auf jeden Fall. Und actio = auch lateinisch und heißt Handlung, weshalb wir eine Hinweghandlung von Geld bekommen. Von welchem Geld? Steuer ist uns bekannt, also ist das Gesetz ein Steuergeldweg-Handlungsgesetz.
Endlich eine klare Aussage.
Weil wir ja alles verkürzen, wird die „Steuer“ bald weggelassen werden. Finanztransaktion klingt ja nach was. Nach Börse und nach Bank - wir sehen also, wie gut man uns mit Fremdworten verarschen kann. (Sorry!) Der gute alte Brockhaus ist da ganz ehrlich. Wohl steht dort ebenfalls, dass „Transaktion“ Übertragung heißt, aber auch, dass es sich um “eine geschäftliche Handlung finanzieller Art” handelt, die “über den Rahmen der üblichen Geschäftsvorfälle” hinausgeht.
Kann man wohl sagen.
Zuerst war Griechenland sehr krank und bekam hohes Fieber. Zwecks Gesundung haben die hohen Herren unsere ersten Gelder auf den Tisch gelegt und gleich dazugesagt, dass es sowieso nur ein Kredit ist, den das arme Land zurückzahlen wird. Einen Schmarren wird es. Griechenland gewinnt nur Zeit zum Weiterwursteln, sonst nichts, weil es mit einer vernünftigen Haushaltsführung erst gar nicht in die Klemme geraten wäre und auch jetzt nicht fähig sein wird, die horrenden Schulden zurückzuzahlen. Wie denn auch? Danach kommt Portugal, weil man dort auch schon von der Brüsseler Gelddruckmaschine gehört hat und sich daher fragt, wozu man sich noch plagen soll, dann kommt Irland oder Spanien oder wer auch immer, uns freut’s übrigensauch nicht mehr. Mit der Griechenland-Hilfe und erst recht mit diesem 750-Milliaren-Euro-Paket hat „Europa“ nämlich zwei Präzedenzfälle geschaffen - jetzt kann jeder kommen. Wir übernehmen NUR die Haftung. Und das sollen wir glauben? Wieso ändert sich dieser Haftungsrahmen stündlich? Es ist jetzt 17.04 Uhr, Deutschland haftet momentan für 148 Milliarden, Österreich für 12 bis 13. Mal sehen, wie lange das so bleibt. Außerdem haben wir ja schon in der Katzenschule gelernt, wann die Gelddruckmaschinen zuletzt angeworfen wurden und was danach passiert ist …
Also, wir meinen ja nur, dass jeder normale Bürger in der Klapse oder im Häfen (= Kerker) landet, wenn er permanent Schulden mit Schulden tilgt. Dass wir nicht verstehen, warum die EU 230 Millionen Euro nach Marokko schickt (jedenfalls tat sie das im Jahr 2008!), weil die Brüsseler Herren in den Nachbarländern Stabilität und Sicherheit fördern müssen. Dass Kleinvieh wie Sie und wir in Hundertern denken (bestenfalls), während für die Päpste in der EU 230 Millionen unter „peanuts“ fallen. Dass sich Deutschland den Afghanistan-Einsatz für jährlich immerhin 3 Milliarden Euro leistet. Und so weiter. Außerdem hat uns niemand erklärt, wer an all dem verdient, denn aus Herzensgüte rettet niemand ein Land. Arm sind wir also noch lange nicht. Aber dieses Steuergeldweghandlungsgesetz wird dafür sorgen, dass wir es bald sind. Und wenn die Frau Merkel irgendwas von geordneter Insolvenz sagt, dann schreien alle auf.
Wer kontrolliert eigentlich Brüssel? Nach dem vielen Schwachsinn, der uns bisher geboten wurde (erinnern Sie sich bitte an die Bananen, die Tapetenrollen, die Gurken …), müsste doch irgendjemand der Idee verfallen, dass ein System wie dieses nur scheitern kann.
Good bye, EU!
Trotzdem gibt es einen Unterschied. Die Politiker in Germany versuchen immerhin ebenso verzweifelt wie vergeblich, den Bürgern diesen Milliarden-Wahnsinn zu erklären. Jeder TV-Auftritt ist diesem Thema gewidmet, in jeder Nachrichtensendung erklärt ein „Fachmann“ seine Sicht der Dinge, ja sogar ein Bürger darf gelegentlich was sagen.
In Austria spielt man währenddessen eine Serie. (Eine deutsche.)
Wir verteilen ja immer süße Bananen und scharfe Krallen im Körbchen www.killercat.net für anständige bzw. blöde oder gar keine Bürgerbehandlung. Obwohl die Banane diesmal nach Deutschland gehört, haben wir sie gegessen, weil die Mäuse schon ausgewandert sind und wir wegen des Steuergeldweghandlungsgesetzes womöglich keine Milch mehr kriegen.
Mit lieben Grüßen!
Ihre killercat.net
P.S.: Wir killercats verstehen nicht viel von Geldherumschiebereien oder Beschaffungsaktionen. Aber wir sind zahlende Bürger. Als solche haben wir das Recht, zu wissen, wohin unser Geld fließt - und warum.
PP.S.: Ein gewisser Herr Swoboda, austrianischer sozialistischer Europamensch, erklärt öffentlich, dass die Balkan-Länder in 10 Jahren bei der EU sein werden. Eine Riesenleuchte ist der Herr zwar nicht, aber vielleicht hat man ihm befohlen, uns das mitzuteilen … Wie auch immer, wir haben’s ja.
Eine Mann und eine Frau kämpfen in Österreich um das Recht, eine Partnerschaft entsprechend der sogenannten Homo-Ehe schließen zu dürfen. In der Alpenrepublik sind Homo- und Heterosexuelle beim Heiraten nicht gleichgestellt. Die nach langen Diskussionen erst im Januar eingeführte “eingetragene Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare”, wie die Homo-Ehe in Österreich offiziell heißt, umfasst für beide Seiten weniger Rechte und Pflichten.Das Hetero-Paar aus Linz sieht darin eine Ungleichbehandlung und will mit seinem Ansinnen dagegen protestieren, sagte ihr Anwalt Helmut Graupner. “Ein Recht sollte für alle gelten und nicht verschiedene Regeln für verschiedene Menschen”, so Graupner. Beide Formen der Bindung vor dem Staat sollten für alle offen sein - unabhängig von der sexuellen Orientierung. Falls der Antrag des Hetero-Paares auf eine Homo-Ehe scheitert - was zu erwarten ist - wollen die beiden vor das österreichische Verfassungsgericht ziehen.
Und wenn sie vor dem Verfassungsgericht Recht bekommen, dann wird das für irgendein Homo-Paar ein Anlass sein, neu für die Hetero-Ehe für Homo-Paare zu kämpfen! Um gerecht zu sein, wird man die Hetero-Ehe für Hetero-Paare dann wohl abschaffen müssen - Homo-Ehe für alle !
Ganz egal, ob es sich bei diesem Fall um die üblichen Verdächtigen handelt, die mit etwas mehr Temperament um Parkplätze streiten als verweichlichte Autochtone und auch immer ein Messer dabei haben, oder nicht: Der Fall steht für das immer häufiger auftretende Phänomen, dass sich Täter als Opfer fühlen. Dies hängt nicht nur mit der zunehmenden Islamisierung zusammen, sondern auch mit der konstanten Linksdrift der Gesellschaft.
Tödlich endete ein Streit um einen Parkplatz am Mittwochabend im Saarland. Ein 45-jähriger Mann wurde dabei vor einem Supermarkt in der Kleinstadt Blieskastel erstochen.
Das Opfer hatte sich lautstark mit einem anderen Mann um den Parkplatz gestritten und sich auch mit ihm geprügelt. Dabei soll der andere Mann ein Messer gezogen und zugestochen haben, teilte die Kriminalpolizei aus Saarbrücken mit. Anschließend ging der mutmaßliche Täter zur Polizei, um selbst Anzeige gegen sein Opfer zu erstatten - wegen Körperverletzung.
“Völlige Nichtigkeit”
Die beiden Männer kannten sich nach Polizeiangaben vor dem Streit nicht. “Es ging um eine völlige Nichtigkeit”, sagte ein Polizeisprecher. Der mutmaßliche Messerstecher habe sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Vier Zeugen hätten den Vorfall aber beobachtet.
Wie zu erwarten war, haben Homosexuelle und ihre linken Freunde am 7. Dezember die Vorlesung von Prof. Etith Düsing an der Universität Köln massiv gestört. (Vorgeschichte: 12)
… Mehr Studierende als der Hörsaal fassen konnte waren dazu erschienen, doch die meisten nicht, um Frau Düsing über Schiller und Nietzsche sprechen zu hören. Sie wollten darauf Aufmerksam machen, dass Prof. Dr. Düsing selbst mit einigen Aussagen und Handlungen einer ganzen Gruppe Menschen Unrecht getan hat.
Aufgerufen vom Lesben- und Schwulenreferat der Uni (LuSK) hatten sich pünktlich zum Vorlesungsbeginn um vier Uhr nachmittags über 200 Studierende in Hörsaal XIII des Hauptgebäudes versammelt, um in etwas anderer Art am Vortrag der Philosophieprofessorin teil zu nehmen.
Wer es noch nicht getan hat, der lese sich bitte die von Frau Düsing unterzeichnete Erklärung eimal durch, und lasse mich bitte wissen, welche Passage jemandem Unrecht zufügt! Diese Aufregung um eine Erklärung, von der ich annehmen würde, sie sei überflüssig, weil sie eigentlich nur Selbstverständlichkeiten enthält, ist für mich unbegreiflich. Die Erklärung enthält keinerlei Intoleranz, die Reaktionen dieser “Studenten” zeugen jedoch von einem ungeheuerlichen Maß an Intoleranz und totalitärem Denken! Alternativ könnte man auf den Gedanken kommen, dass diese protestierenden Studenten die Erklärung nur vom Hörensagen kennen und sich trotzdem so aufheizen lassen, was nicht besonders für die Intelligenz heutiger Studenten spricht.
… LuSK forderte von Rektorat, Dekanat und den Veranstaltern der Vorlesung, sie sollten Düsing an der Universität keine Plattform mehr bieten, da diese in einer Petition vermeintlichen Wissenschaftlern den Rücken gestärkt hatte, die behaupteten, Homosexualität sei heilbar, und eben diese Entwicklung als „gut” bezeichnet hatte.
Weil die Veranstalter und offiziellen Vertreter der Universität diese Maßnahme ablehnten und auch weitere Vermittlungsversuche scheiterten, sahen es die homosexuellen Studierenden sowie deren Freunde und Unterstützer als letzte Möglichkeit an, vor Ort auf den Kontext der Professorin aufmerksam zu machen. Da Düsing in den ersten Minuten ihres Vortrags mit keiner Silbe zu eben diesem Kontext Stellung nahm, begannen die zum Protest anwesenden Hörer Banner und Regebogenflaggen hochzuhalten, zu applaudieren und mit einem Küss-Flashmob (demonstratives Küssen des gleichgeschlechtlichen Partners) ihren Verdruss kund zu tun.
Das ist also praktizierte Toleranz: Leute, die nicht wollen, wie Linke und Homos es vorgeben, werden gezwungen sich diese Homoknutscherei anzusehen! Aus meiner Sicht ist das etwa so, alsob die “Homoheiler” jeden Homo zwingen würden, sich ihre Meinung anzuhören. Angewandte Intoleranz im Dienste der erzwungenen Toleranz, oder so!
…, Düsing (erklärte, sie) habe die Erklärung gegen das Engagement des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland und für die Vertreter von „Wüstenstrom” und anderen homophoben Vereinigungen unterzeichnet, weil sie die Meinungsfreiheit als Grundrecht schützen wolle. Darüber hinaus war auf der Rückseite (ihrer Stellungnahme) ein Zeitungsartikel zu lesen, der den Sachverhalt in absolut unneutraler Form, ja fast hetzerisch darstelle.
Gut, dass Frau Ullrich und die Homoaktivisten neutral und nicht so hetzerisch auftreten!
Am Ende hatte die feige Lösung einer schriftlichen Stellungnahme und der Appell der Veranstaltungsleiterin Dr. Regine Romberg an die Protestierenden jedoch Erfolg. Eine knappe dreiviertel Stunde nach Vorlesungsbeginn verließen sie den Saal. „Wohltuend” nannte Düsing die eingetretene Stille, was darauf zurückzuführen sein könnte, dass sie die protestierenden Homosexuellen nur als lästige Störenfriede, nicht als Menschen, die für Toleranz und ebenfalls für Grundrechte eintreten, wahrgenommen hatte.
Nein! Diese “Protestierenden” treten eben NICHT für Toleranz ein, sondern sie glauben einen Anspruch darauf zu haben, dass andere über sie nur das denken dürfen, was ihnen genehm ist! Die vermutete Ablehnung ihres Lebensstils ist für sie bereits Anlaß von “Intoleranz” und “Unrecht” zu fabulieren!
Beide Seiten der Auseinandersetzung schreiben sich den Grundrechtsbegriff auf die Fahne und beide bestätigten mehrmals, ein vorangehendes, klärendes Gespräch gesucht zu haben. Die Frage ist nur, warum es dann nicht dazu gekommen ist. Denn wie man an der angeregten Diskussion sehen konnte, war es tatsächlich nur das, was die protestierenden Studierenden wollten. Es ist schade, dass Frau Düsing darauf nicht eingegangen ist. Stattdessen zitierte sie danach im Rahmen ihres Themas lieber Nietzsche mit den Worten, Selbstverwirklichung sei dann vorhanden, wenn man aus eigenem Antrieb und nicht von einem Gesetz geleitet mitleiden und mitfühlen könne - anscheinend ohne bemerkt zu haben, dass genau diese Philosophie Minuten vorher von den Schwulen, Lesben und deren Freunden an Ort und Stelle gelebt worden war.
Bedauert hatte Edith Düsing, daß dem Protestgeschehen kaum Einhalt geboten wurde. Der Prodekan der Philosophischen Fakultät, Professor Walter Pape, war zwar anwesend, aber nach dem Eindruck mehrerer Teilnehmer schien er sich eher mit der Protesttruppe solidarisieren zu wollen, als für einen störungsfreien Vorlesungsbetrieb zu sorgen. “Ich stehe auf der Seite der Lesben und Schwulen und ich dulde keine diskriminierenden Äußerungen”, hatte er erklärt.
Am nächsten Tag werden die Leute berichten der Prodekan habe gegen “diskriminierende Äußerungen” Düsings einschreiten müssen!
Bereits seit Monaten sieht sich die Philosophin Angriffen ausgesetzt. Der Allgemeine StudierendenAusschuss (AStA) forderte ihre Absetzung, wohl ohne zu wissen, dass sie nicht zum fest angestellten Kollegium der Universität gehört. Zudem verlangte das Gremium die Rücknahme von angeblich homophoben Äußerungen. Ferner startete der AStA eine Reihe von „Aktionstagen gegen Sexismus und Homophobie“ mit Diskussionen, Vorlesungen und Filmvorträgen.
Es liegt wohl jenseits der Imaginationskraft der meisten Zeitgenossen sich vorzustellen, was passieren würde, falls versucht werden würde, gegen eine Person aus dem Kreis von Lesben- und Schwulen in ähnlicher Weise vorzugehen, wie es Edith Düsing widerfahren ist. Erinnerungen an üble Zeiten werden wach!
… zu diesen Freiheiten zähle ich im übrigen auch die Freiheit von homosexuell orientierten Menschen, nach ihren sexuellen Vorstellungen in Würde leben zu können.
wird der Kampf gegen den menschlichen Anteil am Klimawandel kosten, so Schätzungen. In Deutschland wird der Umsatz von 60 Milliarden 2006 auf geschätzte 400 Milliarden jährlich in 2030 ansteigen, so die Allianz.
Wie könnte bei solchen Geldmengen je zugegeben werden: “Tut uns leid, aber wir haben uns geirrt. Der Mensch kann den Klimawandel nicht beeinflussen!”?
Da stellt sich die Frage: Wie kann man davon am besten profitieren? Wie kann man dann wenigstens einen Teil der 400 Milliarden abgreifen statt sie zu bezahlen? Hat irgend jemand Ideen?