Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
16. September 2009

Ein paar Worte und Videos zu der Situation in den USA

In den USA steht Barack Obama unter Druck. Mehr als eine Million Menschen waren auf der Straße, um gegen seine Reformpläne zu demonstrieren und der Abgeordnete Joe Wilson hat kurz die Fassung verloren und den amerikanischen Präsidenten einen Lügner genannt.

Man kann es kaum hören und obwohl Joe Wilson sich umgehend beim Präsidenten entschuldigt hat, wird aus dem Vorfall eine Riesensache gemacht:

Auf diesen Vorfall angesprochen, stellte Ex-Präsident Carter klar: Obama sei das Staatsoberhaupt und als solches müsse er - zum Beispiel wie die Königin von England - “mit Respekt” behandelt werden. Joe Wilsons Ausbruch im Kongress sei “niederträchtig” gewesen.

Obama habe [Wilsons] Entschuldigung “großzügig akzeptiert” und die Angelegenheit sei erledigt. Für den Kongress war sie jedoch nicht vom Tisch: Am Dienstag wurde mit 240 zu 179 Stimmen beschlossen, dass Wilson “gegen den allgemeinen Anstand verstoßen” habe und gerügt werden sollte.

Dieses Getue mutet geradezu lächerlich an, wenn man bedenkt was George Bush während seiner Amtszeit zu ertragen hatte. Und gerade die Demokraten im Kongress sollten lieber die Füße stillhalten, wie dieses Video zeigt:

Kann man auch kaum hören, aber die Demokraten machen sich hier genau so Luft wie Joe Wilson. Alles heiße Luft, wenn man mich fragt, aber was mir gehörig auf die Nerven geht, ist der ständige Vorwurf, daß Meinungsverschiedenheiten mit dem Präsidenten auf seine Hautfarbe zurückzuführen seien, wie Jimmy Carter vorwirft:

“In diesem Land gibt es das angeborene Gefühl, dass ein Afro-Amerikaner nicht Präsident sein sollte”, glaubt der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter. Bei einer öffentlichen Diskussion im Carter-Center in Atlanta sagte er, dass die aktuelle Kritik an Obamas Gesundheitsreform und seinen Budgetplänen vor allem im “Rassismus” ihren Ursprung habe.

Ok, Jimmy, wenn all die Kritik an Obama an seiner Rasse liegt, warum wird denn deine Politik genau so zerissen? Du kannst ja schließlich nicht jedem Kritiker Rassismus vorwerfen, oder? Und a propos Rassismus. Warum werden bei diesem Vorfall eigentlich keine Rassismusvorwürfe laut?

Man stelle sich mal vor, was los gewesen wäre, wenn die Hautfarben anderes verteilt gewesen wären. Aber sei’s drum, denn wenn man Rassismus beenden möchte, sollte man auf Morgan Freeman hören:

Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter Country, Aus dem Irrenhaus, Left Trash, USA
4 Kommentare  . .

20. August 2009

Geile Country-Mucke VIII

Müsste Teil 8 sein … jedenfalls finde ich diesen Song zu Ehren der gefallenen Helden für die Freiheit brillant:

Trace Adkins - Arlington

Und von John Rich gibt es auch was Neues:

If it wasn’t for the good lord and the man
there wouldn’t be a breath of freedom in this land
and I see people on my T.V. taking shots at uncle Sam
I hope they always remember why they can
cause we’d all be speakin’ German livin’ under the flag of Japan
if it wasn’t for the good lord and the man

The Good Lord and the Man

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Country, Musik, USA
3 Kommentare  . .

13. August 2009

Norman Rockwell’s Faith of America

Norman Rockwell's Faith of America
Weißt Du noch vor 30 Jahren … als die Welt für uns noch in Ordnung war? Unendlich lange Sommer … Bonanzarad-Rennen am Waldrand … regelmässige Invasionen in die dortigen Molchbiotope … Ganze Tage wurden im Schwimmbad verbracht. Köpper vom 3er, Chlorgeruch in der Nase … Mädchen, die ständig nassgespritzt .. geduckt oder sonstwie geärgert werden wollten. Dann mit 50 Pfennig zum Kiosk … Ahoi-Brause … Lakritzschnecken … Kirschlutscher … alles wurde mit Begeisterung verschlungen … und wenn es auf dem Heimweg trotzdem ne Unterzuckerung gab, wurde sich auf Sauerampfer und wilde Erdbeeren gestürzt. Zuhause ging es dann weiter mit amerikanischen 50er/60er-Jahre Serien wie Flipper, Lassie … selbst Hochokkultes wie Bezaubernde Jeany wurde genossen … und natürlich Die Waltons … Womit wir bei der Mutter aller heilen Welten angekommen wären … den Vereinigten Staaten von Amerika vor der 68er-Revolte und ihrer zuckersüßen Apologeten.
Ich möchte Euch einen der bekanntesten Vermittler dieser Welt vorstellen: Norman Rockwell … Er war ein amerikanischer Maler und Illustrator des frühen 20. Jahrhunderts. Rockwells Arbeiten sind einerseits oft ausgesprochen konservativ-patriotisch im besten Sinne [wie z.B. auch “Ist das Leben nicht schön” von Frank Capra ], bieten andererseits aber einen reichen Schatz an sehr schönen Bildern aus den Bereichen Familie, Kindheit und Alltag. Gelegentlich zeigen sie auch gesellschaftlich relevante Probleme aus einer unaufgeregt bürgerlichen Sicht. Typischerweise werden bei Rockwell menschliche Schwächen karrikierend und teilweise ausgesprochen ironisch dargestellt …

Viele seiner religiösen Motive , können zwar aus heutiger Sicht unseren hohen evangelikal-fundamentalistischen Anforderungen nach jeglicher Vermeidung von interreligiösen Dialog in keinster Weise genügen … ;-)
Trotzdem: Uns Konservativen zeigt Norman Rockwell  ”Die gute alte heile Welt” …

Hey hat da einer “Kitsch!” gerufen??? :-)

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Country, Geschichte, Gesellschaft, Religion, Lost & Found, Germanyland, USA
6 Kommentare  . .

19. Juli 2009

Geile Country-Mucke VII

Ich denke, es wird Zeit, wieder mal ein paar tolle Countrysongs vorzustellen.

Und bei der Gelegenheit fang ich wieder mal mit Toby Keith an. Wir kennen ihn von tollen patriotischen Stücken wie “American Soldier”, Kampfansagen wie “Courtesy of the Red, White & Blue (The Angry American)” oder auch Trink- und Stimmungssongs. Ich hätte ihm nie im Leben zugetraut, dass er auch eine Ballade - so richtig für`s Herzchen - zustande kriegen würde.

Und ich wurde eines Besseren belehrt - die hier ist echt ein Hammer…

She never cried in front of me

Eher ein Newcomer ist Eric Church aus North Carolina… und was er so von sich gibt, ist auch mehr als hörenswert. Außer dass ich Senf auf Fritten etwas eigentümlich finde… :)

Love your love the most

Und dieser Zwerg hier ist offensichtlich sehr angetan von Randy Housers aktueller Single:

Boots on

Vor kurzem auf Platz 1 der US-Billboard-Country-Charts war auch Brad Paisley mit diesem wunderschönen Liebeslied:

Then

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Country, Musik, USA
9 Kommentare  . .

07. Juli 2009

Geile Country-Mucke VI

Und wieder ein neuer Teil der allseits beliebten Serie… :)

Eine Newcomerband aus Nashville ist Lady Antebellum

Neben einigen außerordentlich gelungenen Singleauskopplungen aus ihrem ersten Album “Lady Antebellum”, die übrigens den Newcomer-Preis der Academy of Country Music für die “Top New Vocal Group” erhielt und Nominierungen für die Preise als bester neuer Künstler sowie für die beste Countrydarbietung bei den Grammy Awards 2009 einheimste, enthält dieses Album auch diese atemberaubende Hammerballade:

All we`d ever need

Etwas rustikaler zur Sache geht es hingegen bei Charlie Daniels und seiner Band. In diesem Song gibt er unter anderem Tipps zur Reform des Strafvollzuges, die allerdings wie ich denke nicht so ganz mit der geltenden Gesetzeslage konform gehen würden - etwa dass Drogendealer an den nächstbesten Baum geknüpft oder Kinderschänder den Alligatoren zum Fraß vorgeworfen werden sollten. :) Aber es gibt da eben nun mal Dinge, die dem guten Charlie so gar nicht passen:

Well you know what’s wrong with the world today
People done gone and put their Bibles away
There livin’ by law of the jungle not the law of the land
Well the Good Book says it, so I know it’s the truth
An eye for an eye and a tooth for a tooth
You’d better watch where you go
And remember where you’ve been
That’s the way I see it I’m a simple man

A simple man

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Country, Musik, USA
3 Kommentare  . .

03. Juli 2009

Geile Country-Mucke V

Irgendwie hab ich schon lange keine Countrysongs mehr vorgestellt, deshalb möchte ich gerne die Gelegenheit nutzen, um heute ein Taylor-Swift-Special reinzustellen.

Wer generell Hannah Montana (zu deren Soundtrack Taylor Swift einen Song beisteuerte), angenehme Countryballaden und Twilight-Romantik mag, wird auch die Musik dieser aufstrebenden jungen Künstlerin aus Wyomissing/Pennsylvania gut finden. Wer Laune hat, ihre Alben zu erwerben, sollte allerdings peinlichst genau darauf achten, die US-Version zu holen, denn die für den hiesigen Markt produzierte ist weitgehend entcountryfiziert - was einem in der Seele Weh tun kann…

Einer der schönsten Songs von Taylor Swift ist “Teardrops on my guitar” - es vergeht kein Tag, an dem ich den nicht mindestens 2x als Musikwunsch bei 1.fm Absolute Country deponiere und hier könnt Ihr hören, warum:

So richtig rührend ist auch der Song für ihre Mutter - “The best day”

Brillant ist auch “White Horse”:

Und das hier ist der erste große Hit, der sogar auf hiesigen Radiostationen ab und an gespielt wird - “Love Story”:

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Country, Musik, USA
9 Kommentare  . .

14. Juni 2009

Geile Country-Mucke IV

Und hier ein kleiner musikalischer Vorgeschmack auf den Film “Hannah Montana”, der seit einiger Zeit in unseren Kinos läuft. Gemeinsam mit dem - auch aus christlicher Sicht harmlosen und zB bei Dove als empfehlenswert bewerteten - romantischen Vampirfilm “Twilight” einer von zwei Movies, die zeigen, dass in Hollywood hin und wieder auch noch was Anständiges produziert wird. Sowohl “Twilight” als auch “Hannah Montana” sind übrigens Ziel von Hasstiraden hiesiger Medien, da sie unterschwellig Abstinenzbotschaften an Jugendliche transportieren sollen. Miley Cyrus (die Tochter des Countrymusikers Billy Ray Cyrus) hat sich ja auch an der US-amerikanischen Keuschheitsring-Kampagne beteiligt. Also eine weitere wärmste Empfehlung für Film und Serie, ich werde ihn nächste Woche mit meiner Freundin zusammen in Dessau gucken - hier erst mal “The Climb”:

Und hier das Duett mit ihrem Vater - “Ready, Set, Don`t Go”:

Einen Klassiker hab ich auch noch für Euch - die Anti-Hippie-Hymne aus dem Jahre 1969: “Okie from Muskogee” von Merle Haggard:

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Country, Musik, USA
6 Kommentare  . .

10. Juni 2009

Geile Country-Mucke III

So… bevor ich auf Arbeit losmachen muss, gibt`s noch zum Genießen zwei weitere aktuelle Leckerbissen aus Nashville…

Das Schöne an der Countrymusik ist ja, dass die, die sie machen, im Ethikunterricht so gar nicht aufgepasst haben, so sie einen solchen überhaupt erdulden mussten, und dass säkular-humanistisches Problembewusstsein in den Texten schlichtweg nicht vorhanden ist.

Nix Klimawahn, null emanzipatorisches Hinterfragen und dass der Mensch ein Zufallsprodukt irgendwelcher biologischer Prozesse ist, glaubt hier auch niemand wirklich.

Stattdessen geht es um Dinge, die wirklich wichtig sind: Gott, Familie, Vaterland. Auch Justin Moore würde wohl - auf hiesige Verhältnisse bezogen - nach dem Motto handeln: “Lieber Henry Nitzsche als Friedrich Nietzsche!” :)

Hier seine Hymne auf das Kleinstadtleben - “Small Town USA”:

Und hier noch ein schöner Song von Jack Ingram, der die wahren Helden glorifiziert: 19-jährige Väter, die mit zwei Jobs versuchen, ihre junge Familie über Wasser zu halten, statt sich aus dem Staub zu machen oder Marines, die ihr Land und die Freiheit verteidigen - “That`s a man”:

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Country, Musik, Sonstiges, USA
1 Kommentar  . .

09. Juni 2009

Geile Country-Mucke II

Und weil`s gerade so viel Spaß macht und ich nicht weiß, wann ich wieder mal Zeit finde, hier was zu posten, auch noch zwei Songs aus besseren Tagen - beide von Toby Keith.

Hier sein Auftritt in Fallujah mit seinem Song “American Soldier”:

Und hier seine klare Ansage an Taliban und Konsorten: “Wir treten Euch in den A****…”

“Courtesy of the Red, White and Blue”

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Country, Musik, Sonstiges, USA
3 Kommentare  . .

09. Juni 2009

Geile Country-Mucke I

Wenn keiner hier ein Problem mit hat, stelle ich von Zeit zu Zeit hier ein paar klasse Country-Songs vor, denn diese Musik klingt nicht nur gut, sondern zeichnet sich auch durch absolut einwandfreie Texte aus.

Relativ neu ist beispielsweise der Song “That`s how it still oughta be” von Trent Tomlinson: Ein gerade mal ein-paar-und-20-Jahre alter Nachwuchsstar erzählt darüber, wie toll die Zeiten waren, als man noch anständige Manieren kannte, man zusammen mit den Eltern aß, ohne dass der Fernseher an war, als man noch dem Nachbarn vertrauen konnte, die Prediger und Lehrer noch Autoritätspersonen waren und man der Bibel folgte, um dann unter dem Jubel der Menge zu konstatieren: “So war es, und wenn Ihr mich fragt: So sollte es immer noch sein!” - Provokation pur und ich würde gerne die Gesichter der Gutmenschen sehen, wenn sie den Song hören. Tja, die “kritische Theorie” hat in Tomlinsons Heimat wohl eher schlechte Karten:

Ähnlich klasse die Abrechnung John Richs (der für McCain Wahlkampf machte) mit den “Nieten in Nadelstreifen” und der Bailout-Politik der Obama-Administration. Seit er den Song bei Glenn Beck auf FOX gespielt hatte, wurde der Song zur bedeutendsten Manifestation eines konservativen Populismus seit den Reaktionen der Countryszene auf den 11.September. Die Rezession hat ihre Hymne - “Shuttin` Detroit down”:

“But in the real world they`re shuttin`Detroit down
while the boss man takes his bonus pay and jets all out of town
DC´s bailin`out them bankers as the farmers auction ground.
That`s where they live it up on Wall Street in this New York City town
but in the real world they`re shuttin` Detroit down”

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Country, Musik, Sonstiges, USA
2 Kommentare  . .













kostenloser Counter