Ein paar Worte und Videos zu der Situation in den USA
In den USA steht Barack Obama unter Druck. Mehr als eine Million Menschen waren auf der Straße, um gegen seine Reformpläne zu demonstrieren und der Abgeordnete Joe Wilson hat kurz die Fassung verloren und den amerikanischen Präsidenten einen Lügner genannt.
Man kann es kaum hören und obwohl Joe Wilson sich umgehend beim Präsidenten entschuldigt hat, wird aus dem Vorfall eine Riesensache gemacht:
Auf diesen Vorfall angesprochen, stellte Ex-Präsident Carter klar: Obama sei das Staatsoberhaupt und als solches müsse er - zum Beispiel wie die Königin von England - “mit Respekt” behandelt werden. Joe Wilsons Ausbruch im Kongress sei “niederträchtig” gewesen.
Obama habe [Wilsons] Entschuldigung “großzügig akzeptiert” und die Angelegenheit sei erledigt. Für den Kongress war sie jedoch nicht vom Tisch: Am Dienstag wurde mit 240 zu 179 Stimmen beschlossen, dass Wilson “gegen den allgemeinen Anstand verstoßen” habe und gerügt werden sollte.
Dieses Getue mutet geradezu lächerlich an, wenn man bedenkt was George Bush während seiner Amtszeit zu ertragen hatte. Und gerade die Demokraten im Kongress sollten lieber die Füße stillhalten, wie dieses Video zeigt:
Kann man auch kaum hören, aber die Demokraten machen sich hier genau so Luft wie Joe Wilson. Alles heiße Luft, wenn man mich fragt, aber was mir gehörig auf die Nerven geht, ist der ständige Vorwurf, daß Meinungsverschiedenheiten mit dem Präsidenten auf seine Hautfarbe zurückzuführen seien, wie Jimmy Carter vorwirft:
“In diesem Land gibt es das angeborene Gefühl, dass ein Afro-Amerikaner nicht Präsident sein sollte”, glaubt der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter. Bei einer öffentlichen Diskussion im Carter-Center in Atlanta sagte er, dass die aktuelle Kritik an Obamas Gesundheitsreform und seinen Budgetplänen vor allem im “Rassismus” ihren Ursprung habe.
Ok, Jimmy, wenn all die Kritik an Obama an seiner Rasse liegt, warum wird denn deine Politik genau so zerissen? Du kannst ja schließlich nicht jedem Kritiker Rassismus vorwerfen, oder? Und a propos Rassismus. Warum werden bei diesem Vorfall eigentlich keine Rassismusvorwürfe laut?
Man stelle sich mal vor, was los gewesen wäre, wenn die Hautfarben anderes verteilt gewesen wären. Aber sei’s drum, denn wenn man Rassismus beenden möchte, sollte man auf Morgan Freeman hören:
Autor: Sir Winston | Abgelegt unter Country, Aus dem Irrenhaus, Left Trash, USA
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