Bunt statt ROT !
Die Antwort auf das nervige “Bunt statt braun”.
Autor: Heinz | Abgelegt unter In eigener Sache
2 Kommentare . .
Die Antwort auf das nervige “Bunt statt braun”.
Autor: Heinz | Abgelegt unter In eigener Sache
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Einige von euch wissen es: Unsere Katze Wulfgäng ist bei Facebook aktiv. Bereits seit einigen Monaten. Tagsüber nimmt sie den PC in Beschlag und mischt sich in die Diskussionen wildfemder Menschen ein. Ich glaube, es es ist für sie eine Art Jagdersatz. Mit weit geöffneten Augen lauert sie vorm Monitor, bis sich die Seite aktualisiert. Hat einer ihrer Freunde etwas gepostet, schlägt sie zu. Eiskalt und ohne Reue.
Die ganze Welt sammelt Freunde bei Facebook; Wulfgäng sammelt Feinde. Sie hat inzwischen über 2000! Um dies zu verdeutlichen, habe ich mir die Mühe gemacht und eine der besagten Diskussionen kopiert. Es geht um einen scheinbar harmlosen Witz. Und dann tritt Wulfgäng in Aktion …
(Die Diskussion ist fast Wort für Wort übernommen inklusive Rechtschreibfehler. Ein paar Kommentare wurden ausgelassen. Sie waren nicht von Wichtigkeit.)
Karsten: In einem Zugabteil sitzen ein Deutscher und ein Holländer nebeneinander und Ihnen gegenüber eine Nonne und eine junge Frau mit einem sehr knappen Minirock. Als der Zug durch einen Tunnel fährt, fällt plötzlich das Licht aus und das Abteil ist völlig dunkel, es gibt einen Knall und alles ist ruhig bis der Zug aus dem Tunnel wieder rausfährt.
Der Holländer hält sich die rot angeschwollene Wange und denkt: Verdammt, der Deutsche hat bestimmt versucht die Frau anzugrabschen, hat dabei die Nonne erwischt und die hat mich versehentlich geschlagen.
Die Nonne denkt: Der Holländer hat bestimmt versucht die junge Frau anzufassen und die hat ihm eine gelangt.
Die junge Frau denkt: Der Holländer hat bestimmt versucht mich anzugrabbeln und dabei die Nonne erwischt und die hat ihm eine gelangt.
Der Deutsche denkt: Im nächsten Tunnel hau ich dem Holländer noch eine runter.
Wulfgäng Meyn: Very funny, Mr. Karsten! I love it! Would the same joke work with a Negro or a Muslim?
Papa XXX: Dear Mr. Meyn, we are not racialist, here!!!
Wulfgäng Meyn: what’s racialist?
Karsten: no racism?
Wulfgäng Meyn: Oh! No, of course not. Just wanted to know if it would be just as funny
Karsten: Such I never thought about you, Wulfgäng…
Wulfgäng Meyn: Such what?
Karsten: Such (Negro or Muslim)…
Wulfgäng Meyn: Ah, I understand. Of course it is funny slapping a person from Holland. But if you did that to a Negro or a Muslim, then it’s racist and not funny. Sorry, I’m just a stupid cat
Karsten: the Europeans are less delicately…
Wulfgäng Meyn: Great! So then it IS funny slapping Negroes and Muslims in Europe? Or just people from Holland? Forgive me, but I have never been to Europe. This is all new to me.
Anne: Dear Wulfgäng, you’re ever so right. If you can slap a kaaskopp, you can slap just about everybody. It would be just as funny - or just as stupid.
Wulfgäng Meyn: So when I tell this joke to the fat man, can I put a Muslim in it instead of the Dutch guy?
Daniel (ein Schwarzer): wenigstens weiss ich das in karstens universum das N-wort wenigstens hinterfragt wird. vorschlag: scharzer/schwarze oder black - wie wärs - dann könnt ich mich auch gut fühlen
- ihr süssen!
Wulfgäng Meyn: Fine! Can I tell the joke with a black Negro instead off a Dutch guy?
Anne: Well, just be careful what you do. A Muslim might not react as cool as a dutch… By the way: what is the meaning of durch courage?
Daniel (ein Schwarzer): wolfgang - was soll das?
Wulfgäng Meyn: I think I’m starting to understand. Jokes about Dutch people are funny because Dutch people are cool. Black Negroes and Muslims are not cool, so it’s not funny to make jokes about them.
Daniel (ein Schwarzer): noch einmal negro - du mutterficker und ich bin weg - dann kannste hier ohne mich onanieren!
Wulfgäng Meyn: Mr. Daniel, I’m simply trying to understand European humor. I certainly do not mean to offend anybody
Anne: Dutch courage means: getting so drunk that you just don’t care.
Wulfgäng Meyn: Thanks, Miss Anne. Learned something new
Anne: And yes, you perfectly got it right. Political correctness is just another word for Feigheit. Daniel: Wulfgäng versucht herauszufinden, warum wir es komisch finden, Holländer zu ohrfeigen, aber es NICHT komisch finden, Muslime oder Schwarze zu schlagen. Er will auf unsere Doppelmoral hinaus. Er ist eine sehr philophische Katze. Nimm es ihm nicht übel - “Black Negro” was obviously a joke, stimmt’s, Wuilfgäng?
Wulfgäng Meyn: Yup, I guess I set up a trap, didn’t I? And some people walked right in it. And it wasn’t the Dutch guy! BTW I’m a girl!!
Karsten: Ich habe es bereits betont, weder ich noch alle anderen hier sind rassistisch und ob Holländer oder Muslime, es spielt keine Rolle, es ist eine Frage des differenzierten Feingefühls, da bestimmte Volksgruppen in der Geschichte viel zu lange unterdrückt wurden. Und daher rühren hier die Unterschiede…Deshalb bitte ich um entsprechendes Feingefühl!
Anne: Lieber Karsten, meine Güte, wo bleibt da der Humor????
Wulfgäng Meyn: Of course, Mr. Karsten. That’s exactly the reason why I asked the question. It was a simple question. That’s all. So I guess I ruined the joke now, didn’t I?
Anne: yes, sweetheart. You DID ruin the joke. Shame on you
Wulfgäng Meyn: I didn’t mean to. I like Mr. Karsten. He’s sexy! Needs more fur though
Anne: yes, specially on his nerves.
Wulfgäng Meyn: Wait a minute! Muslims have been oppressed? When?
Karsten: Ich klinke mich hier aus…das muss ich nicht nachvollziehen können…viel Spaß noch!
Wulfgäng Meyn: Now THAT was funny!
Autor: Michael Meyn | Abgelegt unter Kulturelle Bereicherung, In eigener Sache
6 Kommentare . .
Ich schreib nur Mist, wenn ich meine etwas schreiben zu müssen. Der Frust ist einfach zu groß mittlerweile …
Lösche den Müll dann halt wieder … Wie peinlich! Kann und will nicht mehr sachlich sein, weiß aber wohl,
dass das nicht wirklich weiterhilft. Deshalb lasse ich es besser endgültig bleiben.
JK
Autor: Jürgen | Abgelegt unter In eigener Sache
8 Kommentare . .
Je mehr ich Kommentare lese, ob auf Blogs oder auch Zeitungen, desto mehr mache ich mir Sorgen, um die Zukunft unseres Landes. Dieser Artikel wird wahrscheinlich nicht jedem gefallen, aber ich will es doch mal gesagt haben.
Nehmen wir den Fall Kirsten Heisig und die Gewissheit so vieler, dass sie sich nicht umgebracht hätte.
Ich habe an anderer Stelle schon mal geschrieben, dass jeder für seine Überzeugungen einstehen soll, weshalb gerne jeder weiter an einen Mord von Heisig glaube soll, aber ich möchte es nicht unwidersprochen lassen, da es für mich in eine Kategorie mit 9/11-truthern gehört und ich möchte mich damit nicht gemein machen, weil ich am Ende verstehen könnte, dass mich keiner mehr ernst nimmt.
Bei der “Beweisführung”, dass die mutige, aber offensichtlich sensible Richterin sich umgebracht haben könnte, kommt es dann zu hahnebüchenen Aussagen wie (der Autor dieser Zeilen ist keineswegs persönlich gemeint, sondern nur ein Beispiel von vielen):
Bei allen Ungereimtheiten in der Recherche von Herrn Wisnewski: das, was übrig bleibt, reicht. Es ist so ungeheuerlich wie unfassbar. Was zu beweisen war: Suizid ist ausgeschlossen, zumindest in der angegebenen Art und Weise.
Suizid ist also ausgeschlossen? Warum?
Es fehlt das Motiv.
Diese Behauptung kommt nicht mal in die Nähe eines Arguments. Dass ein Mensch, der die Öffentlichkeit nicht gesucht hat, jedoch zu seinen Überzeugungen steht und dadurch zur öffentlichen Person wird, anschließend nicht in der Lage ist, die mit brachialer Gewalt über ihn hereinbrechenden Attacken seelisch zu verarbeiten, ist also ausgeschlossen? Ich finde die zynische Selbstherrlichkeit vieler Internetkommentatoren ziemlich verstörend.
Ja, klar, ihr seid alle Hengste, an denen Kritik abperlt, denen nichts an die Nieren geht, die über allem stehen und so weiter und so fort. Reality Check: Nicht alle sind so geil wie ihr.
Frau Heisig hatte ein Motiv, sich umzubringen, was ihren Tod aber nicht weniger erschreckend macht. Das Problem ist die Gesinnungsdiktatur in unserem Land, die jeden medial hinrichtet, der sich dem linken Mainstream nicht beugt. Wer weiß, wieviele Hass-Mails Heisig bekommen hat? Mir gefällt es übrigens auch nicht, wenn jemand meint, sich in Kommentaren unter meinen Artikeln mit Beschimpfungen verewigen zu müssen. Aber ich bin anonym und nicht wichtig! Ich kann mir ohne weiteres vorstellen, dass ein Mensch daran zerbrechen kann. Also nochmal an all die Übermenschen: Frau Heisig hatte ein Motiv, auch wenn es für viele nicht nachvollziehbar sein mag.
Die Tötungsart ist untypisch.
Untypisch für was?
Die Auffindungsstory ist abenteuerlich und in der Hektik von Dilettanten frei erfunden.
Die Auffindungsstory mag abenteuerlich sein, aber wenn denn solche Dilletanten am Werk waren, wie haben sie die Wahrheit vertuschen können? An der Suchaktion sind zahlreiche Menschen beteiligt gewesen! Saßen die alle mit im Boot? Keiner hat was gemerkt? Alles IM des Staatsschutze so wie ich? Das einzig Abenteuerliche und von Dilletanten frei erfunden an der ganzen Sache ist die Verschwörungstheorie.
Ein Abschiedsbrief fehlt. Die SMS (so sie denn in der angebenen Form existiert) kann Frau Heisig so nicht geschrieben haben, zumindest nicht freiwillig.
Die SMS KANN (!!!) Frau Heisig so nicht geschrieben haben. Das weiß der Kommentator ganz genau! Die SMS mag ein Indiz sein, dass etwas nicht stimmt, aber sie beweist überhaupt nichts. Die SMS mag nicht der Ratio eines Menschen entsprechen, der im seelischen Gleichgewicht vor seinem Bildschirm sitzt, aber kategorisch auszuschließen, dass gebrochene Menschen, die mit ihrem Leben abgeschlossen haben, sich irrational verhalten, ist schon eine sehr gewagte These.
Und das Wichtigste: Es fehlen Informationen. Der “Fall Heisig” ist Sprengstoff. Nichts wäre für Politik und Staatsanwaltschaft besser, als ein eindeutiger Suizid, der sich im Obduktionsbericht wiederspiegelt. Die Fakten, die Details wären dann längst veröffentlicht.
Ist die Veröffentlichung von Fakten aus Obduktionsberichten neuerdings üblich? Der Selbstmord wurde von der Gerichtsmedizin bestätigt. Natürlich auch IM des Staatsschutzes. Klar.
Aber [die Fakten] sind nicht [veröffentlicht] - weil es sie nicht gibt. Der Suizid der Jugendrichterin Kirsten Heisig ist eine Lüge.
Dass eine Kette von mehr oder weniger stichhaltigen Indizien, soviele Menschen zu der Gewissheit führt, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein KANN, spricht für sich. Es ist interessant, was die Leute alles WISSEN, obwohl es nicht den Hauch eines Beweises gibt. Es geht ja nicht nur um Heisig. Es gibt Menschen, die rennen mit Gewissheiten durchs Leben, die an der unteren Grenze der Skala des überhaupt Möglichen kratzen. Den Selbstmord Heisigs in Zweifel zu ziehen ist legitim und sollte in einer freien Gesellschaft ohne Weiteres möglich sein. Sich in der Annahme zu verrennen, dass man WÜSSTE, dass es sich um keinen Selbstmord handelte, ist gefährlich. Eine Ermordung Heisigs durch das Schweine-System würde nur zu gut in das Weltbild einiger Paranoiker passen, weshalb sie es sich flugs “herbeibeweisen”.
Dabei bräuchte es das doch gar nicht! Die Gefahr für unsere Demokratie durch politische Korrektheit ist doch offensichtlich und ohne wilde Spekulationen zu belegen. Eva Hermann hat ihren Job für eine willentlich mißinterpretierte Aussage verloren. Und es geht mir hierbei nicht einmal um Inhalte. Ich kann mich mit Frau Hermanns Aussagen nicht im Geringsten identifizieren. Ein anderer steht mir inhaltlich näher: Thilo Sarrazin wurden bei der Bundesbank die Kompetenzen gekürzt, obwohl er sachlich kaum angreifbare Dinge geäußert hat. Staatsanwalt Roman Reusch wird strafversetzt, weil er Daten erhebt und veröffentlicht, die den Alt-68ern und ihren Erben nicht in den Kram passen. In Aachen wird ein Polizeibeamter zum Kreisvositzenden des PRO-NRW-Kreisverbandes gewählt und von seinem faschistoiden Vorgesetzten, der Meinungsfreiheit für einen Angriff auf die Menschenrechte hält, auf eine Posten “mit wenig Publikumskontakt” gesetzt. Außerdem werden disziplinarrechtliche Schritte geprüft. Und in Berlin soll Rene Stadtkewitz aus der CDU fliegen, weil er den mutigsten Mann Europas, Geert Wilders, nach Berlin einlädt. Und genehmigte Demos können oft genug nur durchgeführt werden, wenn es dem Pöbel und dem Ossi-Bär genehm ist. Und dies sind nur wenige Beispiele von vielen. Ich muss mit diesen Menschen nicht einmal einer Meinung sein, - oft bin ich es nicht - um ihre Freiheit zu verteidigen. Ich frage mich nur jedes Mal auf’s neue, wen verbieten die Tugendwächter morgen? Wer wird als nächstes dem steineschmeißenden Mob der AntiFa-Faschisten ausgeliefert?
Meine Annahme ist, dass solche Menschen mit ihrer Blockwartmentalität und ihrem totalitären Hersschaftsverständnis, dass den erlaubten Meinungskorridor auf ein Minimum zusammenschrumpfen lässt, Kirsten Heisig in den Tod getrieben haben. Denn Demokratie heißt in Deutschland 2010 leider nicht mehr der Wettkampf um die besten Ideen sondern die Dämonisierung und persönliche Vernichtung aller, die sich dem herrschenden sozialistischen Duktus nicht unterwerfen wollen.
Wer sagt, dass ich diese Sichtweise auf den Fall Heisig auch verfolge, weil sie in mein Konzept passt, dem sei diese Auffassung gerne belassen.
Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter In eigener Sache
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Und zwar nicht nur vom Gegner.
Als Anfang 2006 der Mohammed-Karikaturenstreit wütete und sich keine deutsche Zeitung traute, alle zwölf Karikaturen abzudrucken, waren es Blogs wie Fakten & Fiktionen, Gegenstimme und PI, die die harmnlosen Zeichnungen im Internet veröffentlichten.
Quelle: Stefan Herre, Internet und Medien. In: Michael Müller (Hrsg.) Die leise Diktatur. Das Schwinden der Freiheit, mm-Verlag, Juli 2010
Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter In eigener Sache
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Das sind ja Wachstumsraten wie dunnemal beim Neuen Markt! Einen herzlichen Dank an unsere fleißigen Leser!
Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter In eigener Sache
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Nein, hier soll es nicht darum gehen, ob die Love Parade Sünde und die Tragödie Gottes Rache war. Das sind so Themen, für die ich mich nicht erwärmen kann. Ich finde die Love Parade ebenso verzichtbar wie zynische Kommentare über ihre Todesopfer. Ich möchte auf einen ganz anderen “Zusammenhang” hinweisen. Ich setze das “Zusammenhang” bewußt in Anführungszeichen, da ich nur einen indirekten Zusammenhang zwischen einem hirnlosen Akt politischer Korrektheit und den Vorgängen auf der Love Parade herstellen kann.
Erinnert sich noch jemand an Klaus Schäfer? Ich meine, bevor er ständig im TV als wichtigster Zeuge der Anklage gezeigt wurde? Klaus Schäfer ist Sicherheitsexperte und ehemaliger Chef der Dortmunder Feuerwehr. Das ist auch die Berufsbezeichnung, mit der er im Fernsehen vorgestellt wurde. Klaus Schäfer ist nicht nur Ex-Chef der Dortmunder Feuerwehr, nein, er ist auch Ex-Leiter des Instituts für Feuerwehr-Rettungstechnologie. Momentan ist Klaus Schäfer suspendiert.
Klaus Schäfer wurde illegal und aus rein politischen Gründen Anfang Mai seines Amtes enthoben. Man hatte ihn auf einer Neonazi-Demo erwischt. Nun habe ich wenig Sympathien für Schäfers scheinbare politische Überzeugungen, aber die Demo war legal und die anmeldende Vereinigung war legal. Sie - ausschließlich weil man sie nicht mag - eigenwillig für illegal zu erklären ist nichts anderes als Selbstjustiz. Nun ließe sich in einem Staate, der das Gewaltmonopol so sträflich links liegen lässt, dass das Abkommen zwischen Bürgern und Staat, bei dem der Bürger sein Gewaltmonopol im Austausch für Schutz dem Staat überlässt, hinfällig scheint, trefflich streiten, aber hier bestraft der Staat unrechtmäßig einen seiner Beamten. Das hat nichts mit bürgerlicher Reaktion auf ein aufgekündigtes Abkommen zu tun, sondern zeigt alle Merkmale eines Unrechtsstaats. Eines solchen Unrechtsstaats, den die Akteure vorgeben, zu bekämpfen. Sollte die Demonstration verboten gewesen sein, könnte ich Verständnis aufbringen für Schäfers Dienstherren, aber das war sie wie beschrieben nicht. Sollte der Radikalenerlass ernsthaft und nicht nur einseitig umgesetzt werden, sogar dann ließe sich rational diskutieren. Aber solange Islamofaschisten und Internationalsozialisten in diesem Land ohne negative Folgen für ihre Karrieren zu Hasspredigern oder kommunistischen wie antisemitischen Demos laufen dürfen, solange gibt es weder eine moralische, noch eine legale, noch eine rationale Begründung für das Vorgehen gegen Schäfer und es muss unter behördlicher Willkür verbucht werden.
Diese Diskussion ist zwar kalter Kaffee, aber nun könnte diese, damals aus einem Impuls politischer Korrektheit heraus getroffene, Willkürentscheidung der Dortmunder Behörden einen Rattenschwanz nach sich ziehen, denn Schäfer hat vor den Gefahren des Love Parade-Konzepts in Duisburg gewarnt:
Zu den Teilnehmern des Seminars gehörten Vertreter verschiedener Ämter. Und denen gab Schäfer u.a. mit auf den Weg, dass er aus fachlicher Sicht die im Rohentwurf stehenden Pläne insbesondere für den Ein- und Ausgang zum Loveparade-Gelände durch lange Tunnel für „Irrsinn“ halte. Die Duisburger Fachleute hätten ihm sogar zugestimmt, aber auf politischen Druck für das Festhalten an den Loveparade-Plänen verwiesen.
In einer E-Mail an eine stellvertretende Amtsleiterin in Duisburg habe er später seine Bedenken wiederholt, berichtete Schäfer. „Ich wäre aber im Traum nicht darauf gekommen, dass die dieses Konzept stumpf umsetzen.“
Nun stellt sich die Frage, ob Schäfer in seiner alten Funktion Kenntnis davon hätte erlangen können, dass die Duisburger nach wie vor planten, das falsche Konzept “stumpf umzusetzen”. Nach seiner Suspendierung konnte er keinen Einfluss mehr nehmen. Lassen wir seine womöglich wirren politischen Ansichten mal außen vor, so scheint Schäfer sehr wohl etwas von seiner Arbeit zu verstehen und wie eine andere Episode zeigt, nimmt er seine Verantwortung ernst und hat keine Hemmungen sich an die Öffentlichkeit zu wenden:
„Unfassbar”, kommentierte OB-Kandidat Ullrich Sierau [Schäfers Teilnahme an der Demo]. Schäfer sei zwar immer für eine Überraschung gut gewesen, in der rechten Ecke hatte man ihn allerdings nicht vermutet. Er selber habe mal als Stadtdirektor ein Diszplinarverfahren gegen Schäfer anstrengen müssen, weil er im Vorfeld der Love-Parade vor der offiziellen Erörterung der Öffentlichkeit bereits seine Sicht der Dinge mitgeteilt hatte.
Natürlich bewegen wir uns hier im Bereich der Spekulationen, aber ich halte es nicht für gänzlich abwegig, dass Schäfer in seiner alten Position von dem Festhalten der Duisburger an ihrem Konzept hätte erfahren können und versucht hätte, zu intervenieren…
Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter In eigener Sache
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Darf ich mal ein paar gesellschaftskritische Worte wagen? Und die sind nicht einmal gegen links, sondern eher allgemein gehalten. Wenn ich die Kommentare unter diesem Bericht lese, wird mir ganz komisch. Da werden Schülerinnen heimlich über ihre Webcam beoachtet und rund die Hälfte der Kommentatoren findet, sie haben selbst schuld. Irgendwelche Computerfreaks, die alles wissen und alles können, meinen Computer sollten nur ihnen offenstehen. Nur weil etwas durch Firewalls oder Virenschutzprogramme verhindert werden könnte, wird es doch nicht rechtmäßig. Ich treffe solche widerlich zynischen Kommentare verstärkt in letzter Zeit: “Selbst schuld, wenn ein Mädchen vergewaltigt wird, wenn sie sich mit einem “Musel” eingelassen hat!” oder eben auch “Selbst schuld, wenn ein Mädchen unfreiwillig zur Wichsvorlage wird, wenn sie Technik nicht ins letzte Detail durchschaut”..
Am besten schließen sich diese Mädchen oder auch männliche Opfer “vermeidbarer” Straftaten in den Keller ein.
Wahrscheinlich waren Menschen schon immer so, aber solchen zynischen Besserwissern, die auf den Gefühlen der Opfer herumtrampeln, wünsche ich, unter uns gesagt, eine Kollision mit einem Schwerlasttransporter.
Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter In eigener Sache
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Die Berliner Justizsenatorin Gisela von der Aue, die für ihre Weltfremdheit und die resolute Verteidung ihrer Scheinwelt vor der Realität bekannt ist, hat sich zum Tod Heisigs geäußert:
Von der Aue zeigte sich tief erschüttert über den Tod Heisigs. „Mein Mitgefühl gilt ihrer Familie“, sagte die Senatorin. Den Tränen nahe würdigte sie die Arbeit und das Schaffen der „außerordentlichen“ Juristin: „Wir werden Frau Heisig und ihr großes Engagement vermissen. Sie hat sich um die Berliner Justiz verdient gemacht.“ Sie habe sich nie gescheut, auch ungeliebte Wahrheiten auszusprechen und sei auch mutig in den Dialog mit Eltern getreten.
Ja, Frau von der Aue, das Aussprechen ungeliebter Wahrheiten ist insbesondere unter Ihrer Ägide ein mutiger Akt, wenn man bedenkt, dass Roman Reusch für das Aussprechen sehr ähnlicher Wahrheiten in die Wüste geschickt wurde! Vielleicht bringt dieser tragische Fall aber ja sogar tiefrote Realitätsverweigerer zum Nachdenken. Da Nachdenken aber pietätlos wäre, habe ich leider meine Zweifel.
Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter In eigener Sache
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In einem Forum, dass ich jetzt nicht verlinke, kann ja jeder selber googeln, habe ich folgende Reaktion eines vermutlich eher links orientierten Mitmenschen auf die Verlinkung meines Beitrags gefunden:
“Bleib mir weg mit so einem Schund. Es ist Pietätslos den Tod eines Menschen für die eigene politische Propaganda so hemmungslos auszunutzen!
Man war ich froh solch einen Müll wenigstens in diesem Forum nicht lesen zu müssen.”
Was sehen wir? Empörung lauthals rausgepöbelt, um sich ja nicht mit Hintergründen beschäftigen zu müssen. Die Herrschaften bleiben sich treu. Zu versuchen,zu verstehen, warum Frau Heisig sich umgebracht hat, ist im Übrigen nicht pietätlos. Ihre Überzeugungen jetzt mit ihr sterben zu lassen, wäre pietätlos. Das aber wollen die Linken. Deshalb verteilen sie Maulkörbe und werfen anderen Pietätlosigkeit vor.
Es gibt da eine schöne Parallele nämlich die Opferzahlen sozialistischer Tyrannen. Rechnet man einem Linken vor, dass Stalin, Mao und Pol Pot Hitler in Nichts nachstanden, so bekommt man umgehend zu hören, dass man Opfer jawohl nicht gegeneinander aufrechnen dürfte. Es gibt keinen ethischen Grund dies nicht zu dürfen, im Grunde gibt es sogar eine ethische Verpflichtung es zu tun, da die Geschichtsklitterei der Linken eine Respektlosigkeit gegenüber den Opfern des internationalen Sozialismus ist.
Empörung darf keine Argumente mehr ersetzen. Sollte meine These auch nur im Ansatz stimmen, dann hat “unser” Schweigen seinen Teil zu Heisigs Verzweiflung beigetragen. Sollen sie ruhig pöbeln. Ich kann die Unausgeglichenheit der Linken ja irgendwie verstehen. Es muss hart sein, wenn das eigene Weltbild permanent so gnadenlos an der Realität scheitert.
Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter In eigener Sache
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