Rush Limbaugh Quote of the Day

"I hope I didn't shock you, folks, by telling you that Iran may be working on a bomb, but the UN just announced that that's what they think might be going on."
11. Februar 2010

Strebe nach dem, was richtig ist, wie es von Allah befohlen ist

Die Sorge, die Türkei könnte die EU bald als Vollmitglied “bereichern”, könnte sich bald auflösen. Daran arbeitet der EU-Beitritts-Kandidat derzeit fleissig und zielstrebig selbst. Gab sich die Türkei von 2004 bis 2006 noch deutlich Mühe ihre Gesetze mit der EU zu harmonisieren, so betreibt sie in letzter Zeit z.T. eine demonstrative “Ent-Harmonisierung”. In Saudi-Arabien bat Erdogan darum, gegenseitig die Visumpflicht aufzuheben. Die Saudis waren von diesem Vorschlag nicht begeistert. Man fragte ihn, ob sich mit einer EU-Mitgliedschaft der Türkei seine Politik gegenüber muslimischen Ländern ändern würde. Er antwortete mit einem Koran-Zitat: “Strebe nach dem, was richtig ist, wie es von Allah befohlen ist.”
Gegenüber Jordanien, Libanon und Syrien hat die Türkei die Visumspflicht bereits sehr zum Ärger der EU aufgehoben, denn die Türkei war auch schon vorher eine Schleuse für illegale Migranten auf dem Weg in die EU. Auch mit Ägypten und Russland plant die Türkei die gegenseitige Aufhebung der Visumspflicht. “Strebe nach dem, was richtig ist, wie es von Allah befohlen ist“, füge den Ungläubigen Schaden zu und arbeite an ihrer Niederlage.

Türkische Funktionäre erklärten, das habe nichts zu bedeuten. Man könne alles ganz schnell ändern, wenn man denn EU-Mitglied sei. Im Gegenzug für Visumfreiheit mit der EU wolle man den biometrischen Pass einführen und ein Rückführungsabkommen unterschreiben.

Dies könnte man als Erpressungsversuch einstufen, dem man auf keinen Fall nachgeben darf. Leider ist zu befürchten, dass unsere “Eliten”, allen voran unser aller Repräsentant im Ausland Guido Westerwelle, die Feindseligkeit der Türkei uns gegenüber ausblenden und die Türkei um jeden Preis in die EU ziehen werden. Unsere demokratisch gewählten Vertreter werden in dieser Frage wohl kaum dem Willen des Stimmviehs Folge leisten.
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Autor: Heinz | Abgelegt unter Endsieg (Dār al-Islām), Türkei, EU, Innere Sicherheit
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12. Dezember 2009

EU-Zentrum soll Bestrebungen des türkischen EU-Beitritts “unterstreichen”


Der türkische Staat enteignete 1999 ein Gebäude, das einer griechisch-orthodoxen Kirchenstiftung gehörte. Jetzt haben die türkische Staatsregierung und die Gemeinde Istanbul in diesem Gebäude ein EU-Zentrum eingerichtet.”Das Zentrum nutzt ausgerechnet ein Gebäude, das ursprünglich einer griechisch-orthodoxen Kirchenstiftung gehörte und 1999 widerrechtlich durch den türkischen Staat enteignet worden war. Die Erklärung, das Zentrum solle die Bestrebungen des EU-Beitritts unterstreichen und unterstützen, gerät damit zur Farce”, erklärte die EU-Abgeordnete Renate Sommer (CDU/CSU-Gruppe).

Die “Umnutzung” eines Gebäudes, das die türkischen Behörden einer religiösen Minderheit widerrechtlich weggenommen haben, ausgerechnet zu einem EU-Zentrum, sein an Frechheit kaum zu überbieten. …

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Autor: Heinz | Abgelegt unter Islam allg., Christophobie, Türkei, EU
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27. November 2009

EU-Diktatur: Förderung der “sexuellen Orientierung” höherwertig als Schutz religiöser Freiheitsrechte!


Die Europäische Kommision macht der britischen Regierung in einem Brief klar, dass Gesetze abgeschafft werden müssen, die der Religion Freiheitsrechte gegenüber der “sexuellen Orientierung” gewähren. Dies berichtete Lifesitnews am 24.11.2009.Es könnte der erste Testfall der neuen rechtlichen Situation in der EU werden, die durch den Lissabonner Vertrag geschaffen wurde, meinte Hilary White, Verfasserin des Artikels “EU Commission Demands UK Abolish Religious Freedom Rights” in Lifesitenews. Sie berichtet über einen Brief der Europäischen Kommission an die britische Regierung, in dem es heißt: “Es dürfen absolut keinerlei Ausnahmen mehr in Sachen Anti-Diskriminierungsgesetze gestattet werden.“EU-Kommissar Vladimir Spidla stellte Lifesitenews zufolge fest, Großbritannien habe eine genaue Umsetzung der Anti-Diskriminierungsrichtlinie des EU-Rates verfehlt. Die britische Regierung sei aufgefordert, so rasch wie möglich die völlige Übereinstimmung mit den EU-Bestimmungen herbeizuführen. Die Ausnahmen, die die britische Regierung zum Beispiel für kirchliche Arbeitgeber erlaube, seien größer als es die EU-Richtlinien zuließen. Gegenwärtig ist es in Großbritanniern noch erlaubt, einem homosexuellen Bewerber eine Einstellung in Kirchen oder religiöse Organisationen zu versagen, um Konflikte mit Glaubensüberzeugungen zu vermeiden. Ebenso ist es gegenwärtig religiösen Gemeinschaften noch möglich, die Adoption von Kindern an homosexuelle Partner zu verweigern oder eine kirchliche Trauungszeremonie zu verweigern. Dies soll auch nach der Vorstellung homosexueller Aktivisten bald der Vergangenheit angehören.

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LifeSiteNews berichtet:

At the same time, homosexualist activist groups are lobbying for changes in the law that may ultimately force churches to perform civil partnership ceremonies for same-sex partners. Stonewall, one of Britain’s most successful lobbying groups, is seeking an amendment to the Equality Bill which will allow churches to host the services. Currently such services must take place in a registry office to be legal.

But as Ben Summerskill, head of Stonewall, explained: “Right now, faiths shouldn’t be forced to hold civil partnerships, although in ten or 20 years, that may change.”

D.h. sinngemäß:

Gleichzeitig versuchen homosexistische Aktivistengruppen durch Lobbyismus zu erreichen, dass Kirchen endgültig gezwungen werden gleichgeschlechtliche Paare zu trauen. Stonewall, eine der erfolgreichsten Lobbyistengruppen Englands, versucht eine Gestzesnovelle zum Gleichstellungsgesetz durchzusetzen, die es Kirchen erlauben würde die Eheschließung durchzuführen. Zur Zeit müssen Ehen vor dem Standesamt geschlossen werden, um legal zu sein.
Aber wie Ben Summerskill, das Haupt von Stonewall, erläuterte: “Zur Zeit sollten Religionen gezwungen werden, Eheschließungen durchzuführen, obwohl sich das in zehn oder 20 Jahren wieder ändern könnte” 

Was bezwecken die Homos mit dieser Taktik? Wollen Sie die Kirche aufwerten? Wohl kaum! Sie wissen genau, dass Homosexualität vor Gott ein Gräuel ist! Ihnen geht es um eine gezielte massenweise Demütigung von christlichen Kirchen! Es geht um die Entweihung der Einzigartigkeit und Heiligkeit der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau, für die Gott seinen Segen parat hält! Letztendlich wollen sie mit diesem Akt über Gott triumphieren, dazu reicht das Standesamt nicht! Wenn diese EU ihnen dabei hilft, Gott derartig zu provozieren, dann hat sie ihr schreckliches Ende schon besiegelt!

Nebenbei bekommt die islamische Imamehe dadurch einen offiziellen Charakter. Dafür werden sich die Homos Milde bei den Moslems erhoffen. Es ist kaum anzunehmen, dass dieses feige und unanständige Pack sich trauen wird den Segen eines Imams in einer Moschee zu erzwingen, diesen Spaß werden sie sich ausschließlich mit Christen erlauben!

Die EU ist schlimmer als befürchtet. Statt sich mit wirklichen Problemen zu beschäftigen, werden mit höchster Priorität die Wünsche einer belanglosen aber penetranten Minderheit umgesetzt! Dafür müssen Freiheitsrechte anderer zerstört werden. Hier geht es darum, Möglichkeiten zu schaffen, Christen zukünftig kriminalisieren zu können, für Moslems wird man sicherlich Toleranz aufbringen, wenn nötig. Die Feigheit der Homos wird diese Toleranz aber nicht erforderlich werden lassen!

Ein Gegenentwurf zu diesem EU-Wahnsinn kann hier unterstützt werden.

Autor: Heinz | Abgelegt unter Homos & Co., Großbritannien, EU
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27. Oktober 2009

Sozialistische Wählermobilisierung

Für die europäischen Sozialdemokraten sieht die Zukunft nicht wirklich rosig aus. Man hat aber nach Norwegen geschaut und sich dort eine Inspiration geholt. Man will möglicherweise über den Neid-Faktor aus politischen Ruinen den Wiederaufstieg schaffen. Zumindest wird das unter den wirklich wichtigen europäischen Sozialdemokraten in diesen Tagen heftig diskutiert.

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Autor: Heinz | Abgelegt unter Kommunismus, Left Trash, EU
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11. Oktober 2009

Vom politisch unerwünschten Randthema ins Rampenlicht der Medienöffentlichkeit

Die Reaktionen auf die klaren Aussagen von Thilo Sarrazin zu Erfolgen und Problemen bei der Integration von Einwanderern in Berlin schienen zunächst nach dem eingespielten Muster zu verlaufen: Skandalisieren, Inhalte ignorieren und persönlich diffamieren. Doch es scheint nun möglich, dass doch eine sachliche und inhaltliche Debatte in Gang kommen könnte. 

Zunächst gab es die üblichen Angriffe der üblichen ideologisch motivierten Lautschreier, die auf abweichende Meinungen nur durch persönliche Angriffe und selten argumentativ reagieren können oder wollen. Auch CDU-Politiker stimmten in die medial kommunizierte Verdammungsorgie mit ein, manche davon nicht opportunistisch aus wahltaktischen Grünen oder um “dazuzugehören, sondern aus ideologischen Gründen. Der Integrationsminister von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, verstand wieder einmal seinen Beruf falsch und versuchte, die Hinweise von Sarrazin auf Erfolge und Probleme der Integration in die böse und “indiskutable” Ecke zu stellen:„Sarrazin vergiftet das Integrationsklima und entmutigt Menschen statt vorhandene Defizite abzubauen.” Dass Sarrazin die erfolgreichen Integrationsbemühungen und die Leistungen der meisten Einwanderer-Nationen ausdrücklich gelobt hat, wird von Laschet bewusst verschwiegen. Laschet sagte auch, dass kein anderes Bundesland eine so schlechte Integrations- und Bildungspolitik mache, wie das rot-rot regierte Berlin. Dass Sarrazin genau diese teilweise gescheiterte Integrations- und Sozialpolitik in Berlin kritisiert, fällt Laschet entweder nicht auf, oder er verdreht bewusst die Tatsachen, auf dass sie wieder zu seiner Anklage passen.Tatsächlich seien „angesichts der jahrzehntelangen kollektiven Realitätverweigerung” die Erfolgsgeschichten der Integration „beeindruckend”. Sarrazin hat ganz deutlich diese vielen Erfolgsgeschichten herausgehoben und gewürdigt. Er hat nur gewagt, auch die Fehlentwicklungen und gravierenden Probleme bei der Integration zu thematisieren.

Dieses Ansprechen eines lange in der medialen Öffentlichkeit nur am Rande diskutierten Problems trifft auf die Zustimmung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung.

Laut einer emnid-Umfrage halten 69% der Deutschen es für richtig, dass Sarrazin eine offene Diskussion zu den real bestehenden Problemen angestoßen hat. Wenn man nun die Diskussion wirklich kritisch aber sachlich und nicht skandalisierend führen würde, wäre dies auch ein Verdienst Sarrazins. Zwar wurde von weiten Teilen der Medien (leider) erwartungsgemäß die Aussagen Sarrazins nicht inhaltlich diskutiert, sondern vor allem die Person Sarrazins angegriffen und seine Aussagen verdreht, emotionalisiert und skandalisiert. Aber: Sarrazin weigerte sich trotz des medialen Trommelfeuers bisher beharrlich, wegen seiner ideologisch unerwünschten Aussagen zurückzutreten. Das könnte dafür sorgen, dass man sich langsam auch öffentlich mit den wirklichen Problemen Diese werden in der Regel durch Vertuschen und Ignoranz eher größer. Lösen kann man sie nicht durch medial-öffentliche Anklagen gegen den Boten, der auf diese Probleme hinweist. Weiterbringen wird vermutlich nur eine offene Diskussion ohne ideologische Scheuklappen sachlich, deutlich, und mit dem notwendigen Respekt vor allen beteiligten Seiten. 

Es kommen tatsächlich auch mal inhaltliche Diskussionen in Gang. Beispiel: Unabhängiger Jude kontra jüdischem Polit-Funktionär

Zu einer drastischen Übertreibung griff der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer: “Ich habe den Eindruck, dass Sarrazin mit seinem Gedankengut Göring, Goebbels und Hitler große Ehre erweist“.Der als Selbstdenker bekannte Historiker Michael Wolffsohn sagte dagegen, er sehe sich durch Kramers Äußerungen als Jude nicht vertreten. ” Wenn der Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland spricht, heißt es automatisch: „Der Zentralrat der Juden in Deutschland sagt“ – und damit sind es „die“ Juden. Gerade als deutscher Jude fühle ich mich durch Äußerungen dieser Art nicht vertreten. Gerade als Jude protestiere ich gegen die Gleichsetzung demokratischer, deutscher Politiker mit Hitler & Co. Wer Hitler & Co bei allem und jedem gegen alle und jeden inflationär gebraucht, verharmlost Hitler & Co! Will das ausgerechnet der Sprecher des deutschjüdischen Zentralrates?“ schrieb Wolffsohn in einem Beitrag im Tagesspiegel am Sonntag.

Autor: Francis | Abgelegt unter Gesunder Menschenverstand, Gesellschaft, Germanyland, EU
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20. September 2009

Es leben die Energiesparlampen

oder doch nicht? Manchmal machen die Öffentlich-Rechtlichen doch ihren Job,

44 Minuten die sich lohnen!

Autor: Huwi | Abgelegt unter Gesunder Menschenverstand, Gesellschaft, Germanyland, Umwelt- & Weltenrettung, EU
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12. August 2009

Posse um Konstantinopel

Es war ein gefährliches politisches Sommertheater, das drei griechische Nationalisten letzte Woche inszenierten. Mit einem Privatboot näherten sie sich - den Bosporus passierend und griechische Fahnen schwenkend - Konstantinopel. Die türkische Küstenwache komplimentierte die drei nach einer halbstündigen Kontrolle wieder hinaus in internationale Gewässer. Doch die griechischen Zeitungen hatten ihre Schlagzeile über “verhaftete griechische Angler”, und sie erinnerten an die Krise, die vor wenigen Jahrzehnten fast zu einem griechisch-türkischen Krieg geführt hätte.

Strittig zwischen Athen und Ankara ist vor allem die Aufteilung des Festlandsockels im östlichen Mittelmeer. Griechenland sieht den europäischen Teil der Türkei “als Teil des griechischen Festlandsockels” an.

Seriöser sind die Einwände der Türkei gegen den Anspruch Griechenlands auf einen Abschnitt des anatolischen Festlandsockels südlich der Insel Kastellorizo. Die Forderung nach einer exklusiven Wirtschaftszone dort ist kaum zu begründen, denn die winzige griechische Insel mit nur 400 Bewohnern liegt ganze drei Kilometer vor der türkischen Südküste, dagegen 130 Kilometer von der nächsten griechischen Insel Rhodos entfernt.

Um seinen eigenen Anspruch zu untermauern, hat das Parlament in Athen kürzlich demonstrativ ein Gesetz verabschiedet, das Ölexplorationen rund um Konstantinopel ausdrücklich gestattet.

Inzwischen greift Griechenland zu rabiaten Methoden. Um den angeblich ungeklärten Status Konstantinopels zu unterstreichen, überfliegen seit einigen Monaten Kampfflugzeuge - häufig in geringer Höhe - das dicht bewohnte Konstantinopel, das nur 15 Kilometer vom türkischen Festland entfernt liegt.

Dieses Verhalten Griechenlands hat nun zu heftigen Diskussionen über den Ausschluß Griechenlands aus der EU geführt. Es wird befürchtet, dass das griechische Militär seine frühere Macht zurück erlangt hat und eine eigene Aussenpolitik betreibt!

Neben Claudia Roth, Christian Ströbele, Sara Wagenknecht, Oscar Lafontaine und Chem Özdemir kritisierten auch viele andere High End Demokraten Deutschlands das “imperialistische Gehabe” Griechenlands. Die Zeit “griechischer Großmachtfantasien” sei endgültig vorbei. Das friedliebende türkische Volk habe einen Anspruch darauf, in seinen heutigen Grenzen in Frieden zu leben!

Autor: Heinz | Abgelegt unter Türkei, EU, Satire
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26. Juni 2009

Evan Sayet: Wie moderne Liberale denken

Endlich - wie versprochen: Die deutsche Übersetzung des brillanten Vortrages des bekannten US-amerikanischen Comedians und politischen Kommentators Evan Sayet über die Denkweise hinter der Political Correctness, dem aggressiven Atheismus und dem gesellschaftspolitischen Erbe der 68er-Generation… viel Vergnügen!

Ich würde mich selbst als Republikaner des 13. September bezeichnen. Aufgewachsen war ich als liberaler New Yorker Jude, wesentlich liberaler geht`s kaum noch – obwohl es noch im Kleinformat war im Vergleich zu dem, was man heute „liberal“ nennen würde. Ich ging von der High School und wusste über Politik nur eines: Dass die Demokraten gut und die Republikaner böse sind.

Am besten, ich erzähle eine Geschichte – es ist keine wahre Geschichte, aber auf diese Weise lässt sich nachvollziehen, wie sich mein Denken veränderte und ich zum Konservativen wurde: Stell Dir vor, Du sitzt in einem Restaurant mit einem alten Freund, irgendwie kommt Ihr auf das Thema und er sagt: „Ich hasse meine Frau.“ Du grinst in Dich hinein, weil er das ja immer sagt, wenn Ihr zusammen sitzt, aber Du weißt, er hasst seine Frau doch nicht, sie sind 35 Jahre verheiratet und er liebt seine Töchter, die genau so sind wie sie. Nein, er hasst seine Frau doch nicht.

Also esst Ihr Euer Abendessen und Du schaust aus dem Fenster und erblickst plötzlich seine Frau, wie sie gerade direkt vor dem Restaurant zusammengeschlagen wird. Du packst Deinen Freund und sagst „Los, steh auf, wir müssen ihr helfen. Wir müssen Deiner Frau helfen!“ Aber er sagt nur: „Ach, nee. Ich bin mir sicher, sie hat es verdient.“ In diesem Moment weißt Du: Er hasst seine Frau wirklich.

Und genau das war der 11.September für mich. Über Jahre hinweg hatte ich meine linken Freunde reden gehört, wie böse und furchtbar und rassistisch und imperialistisch und unterdrückerisch Amerika doch sei und ich grinste in mich hinein und dachte: „Das sagen sie doch immer, aber in Wirklichkeit lieben sie Amerika.“ Dann kam der 11.September, der Tag, an dem wir alle zusammengeschlagen wurden, und ich wollte meine Freunde am Kragen packen und sagen: „Los, steht auf. Wir müssen unserem Land helfen, wir müssen Amerika helfen.“ Aber sie sagten: „Ach, nee. Amerika hat`s doch verdient.“

In diesem Augenblick wusste ich: Sie hassen Amerika wirklich. Und da begann mein mehr als fünfjähriger Versuch, zu begreifen, welches Denken dahinter steht. Wie kann man nur im freiesten Land auf Erden leben und nur Unterdrückung sehen? Wie kann man in der am wenigsten imperialistischen Weltmacht der Menschheitsgeschichte leben und uns als die Ausgeburt des Imperialismus schlechthin betrachten? Wie kann man in der am wenigsten mit Vorurteilen beladenen Nation der Menschheitsgeschichte leben und – wie Joe Biden – aus jeder dunklen Ecke den Rassismus hervorlugen sehen?

In diesen fünf Jahren entstand aus dem, was ich durchgedacht hatte, was ich gelernt hatte, was ich in Gesprächen und Studien, durch Hören und Lesen herausgefunden hatte, dieser Vortrag und bald wird es auch das Buch geben: „Das Wiederhochwürgen des Apfels: Wie moderne Liberale denken“.

Ich nehme an, jeder hier im Raum stimmt mir zu, dass die Demokraten in so gut wie jeder Frage falsch liegen. Ich sage Euch, sie sind es nicht nur in so gut wie jeder Frage, sondern richtiggehend in jeder Frage, und sie liegen nicht nur falsch, sondern so falsch wie falsch nur sein kann, 180° vom Richtigen weg, diametral entgegengesetzt zu allem, was gut, richtig und erfolgsträchtig ist.

Und was ich herausgefunden habe, ist, dass das nicht durch Zufall so ist. Es ist ein Teil einer Philosophie, die derzeit ganz Westeuropa und die Demokratische Partei dominiert. Ich nenne sie wie viele andere auch „modernen Liberalismus“. Der moderne Liberale wird ausnahmslos das Böse dem Guten vorziehen, das Falsche dem Richtigen, Verhaltensweisen, die zum Scheitern führen, jenen Verhaltensweisen, die zum Erfolg führen. Gib dem modernen Liberalen die Wahl zwischen Saddam Hussein und den USA, und er wird nicht nur selbst auf der Seite von Saddam Hussein stehen, sondern er wird von Amerika und den anderen Amerikanern verlangen, das Gleiche zu tun. Gib ihm die Wahl zwischen dem bösartigen, korrupten, massenmörderischen und terroristischen Diktator Yassir Arafat und der wunderbaren, kleinen Demokratie Israel, er wird Landkarten nachmalen, gefakte Dokumente hervorkramen, Schmähschriften unterfertigen (wie unser früherer Präsident Jimmy Carter), um die terroristischen Organisationen zu bestärken und die kleine Demokratie Israel zu attackieren.

Und es ist nicht nur in der Außenpolitik so, sondern in jedem Bereich der Politik. Haben sie die Wahl, entweder Abstinenz unter Teenagern oder Promiskuität unter Teenagern zu fördern – und glauben Sie mir, ich kenne das aus meiner Heimatstadt Hollywood – dann werden sie ihre Filme, ihre TV-Shows, ihre Lieder, ja sogar die Schulen benutzen, um Promiskuität unter Teenagern als cool hinzustellen: Wie in dem Film „American Pie“, in dem man als Verlierer hingestellt wird, wenn man nicht schon in seiner Kindheit Sex mit der Mutter seines besten Freundes gehabt hat. Passend dazu unterhält NARAL, eine Pro-Abtreibungsgruppe, die sich als „Pro-Entscheidungsfreiheit“ tarnt, eine Spendenkampagne mit dem Namen „F*** Abstinenz“ (und zwar nicht nur mit F***, sondern als ausgeschriebenes Wort – denn Vulgarität zu fördern ist Teil ihrer Agenda).

Es stellt sich nur die Frage nach dem Warum. Wie kommen sie darauf, zu glauben, auf diesem Wege eine bessere Welt zu schaffen? Der erste Gedanke, der einem kommt, wenn man so verzweifelt wie ich versucht, so etwas zu verstehen, ist, dass sie, wenn sie sich ständig auf die Seite des Bösen schlagen, auch selbst böse sein müssen. Aber mit diesem Gedanken haben wir ein Problem, oder? Wir alle kennen viele Leute, die in diese Kategorie passen, aber die nicht böse sind: viele meiner Freunde fürs Leben, Menschen, mit denen ich aufgewachsen war, enge Verwandte.

Wenn sie also nicht böse sind, dann ist das nächste, was einem in den Sinn kommen kann, dass sie einfach nur unglaublich dumm sein müssen. Dass sie es gar nicht beabsichtigen, immer auf der Seite des Bösen, Gescheiterten und Falschen zu stehen, aber dass sie es einfach nicht besser wissen. Aber mit diesem Gedanken haben wir auch ein Problem. Man kann nicht sagen, mein früherer Chef Bill Maher wäre dumm. Man kann nicht sagen, Ward Churchill und die vielen anderen Akademiker wären dumme Menschen. Und mal ehrlich, wenn es bloß Dummheit wäre, hätten sie viel öfter Recht. Wie sagt man? „Selbst eine kaputte Uhr geht zwei Mal am Tag richtig“ oder „auch ein blindes Huhn findet manchmal ein Korn“.

Aber wenn sie weder böse noch dumm sind, was bezwecken sie? Wie kommen sie darauf, eine bessere Welt zu schaffen, indem sie Saddam Hussein die Stange halten, ihm helfen, seine Vergewaltigungs- und Folterräume offen zu halten und sein Ziel der Zerstörung eines demokratischen Staates der Juden weiterzuverfolgen? Ich weiß nicht, ob Sie schon einmal die im Internet kursierende Liste aller mit dem Nobelpreis ausgezeichneter Wissenschaftler gesehen haben, die aus dem kleinen Staat Israel kommen…

Wie kommen diese Leute nur darauf, eine bessere Welt zu schaffen, indem sie Kinder Verhaltensweisen lehren, die unpassend sind, zu Krankheiten und ungewollten Schwangerschaften führen oder das Leben von Menschen ruinieren?

Was ich herausgefunden habe, ist, dass der moderne Liberale auf 50000 oder 100000 Jahre menschlicher Zivilisation zurückblickt und nur eines sicher weiß, nämlich dass keine Idee, mit der die Menschheit sich entwickelt hat – keine Religion, keine Philosophie, keine Ideologie, keine Staatsform – es geschafft hat, eine Welt ohne Krieg, Armut, Verbrechen und Ungerechtigkeit zu schaffen. Also sind sie davon überzeugt, dass – wo doch alle diese Ideen sich als falsch herausgestellt hätten – der einzige Grund für Krieg, Armut, Verbrechen und Ungerechtigkeit im Versuch erblickt werden muss, das Richtige zu tun.

Denn wenn niemand jemals denken würde, er mache das Richtige, worüber sollte man sich dann uneinig sein? Wenn wir miteinander nicht uneinig sind, streiten wir nicht. Wenn wir uns nicht streiten, gibt es keinen Krieg. Ohne Krieg gibt es keine Armut, ohne Armut gäbe es kein Verbrechen und ohne Verbrechen gäbe es keine Ungerechtigkeit.

Es ist eine Utopie und alles, worauf es ankommt, um diese Utopie zur Wirklichkeit werden zu lassen, ist es, alle Fakten, alle Vernunft, alle Offenkundigkeiten, alle Logik, alle Wahrheit, alle Moral und allen Anstand von sich zu weisen – und damit alles, was Menschen wie Du und ich benutzen, um bessere Menschen zu werden, um die Welt mehr zum Richtigen zu führen, indem wir selbst das Richtige tun, warum wir uns auf die Seite des Richtigen stellen, indem wir erkennen, was das Richtige ist und uns darum bemühen, es zu tun.

Als mir das erstmals dämmerte, wollte ich meine liberalen Freunde befragen – und glauben Sie mir, in Hollywood findet man sehr viele davon. Das Wesentliche an Hollywood ist, dass es durch und durch liberal ist: Hardcore-liberal, nicht kleinformatig-liberal. Man kann zwar davon ausgehen, dass es mehr von uns Konservativen gibt als wir vermuten mögen, aber die haben Angst. Es ist schwer, sich als solcher zu erkennen zu geben, denn was das Orwellianische an dem Ganzen ist – und definitiv alles an dieser Philosophie ist orwellianisch -, ist: Die Liberalen sind das Illiberalste, was man sich überhaupt vorstellen kann. So sehr sie selbst „McCarthyismus“ schreien: Es gibt eine „graue Liste“, auf der Leute stehen, die nicht eingestellt werden, weil sie nicht mit am linksextremen Strang ziehen.

Wir haben es mit Leuten zu tun, die denken, der beste Weg, um rationales Denken zu eliminieren, um den Versuch, das Richtige zu tun, zu eliminieren, ist es, am Beweis dafür zu arbeiten, dass das Richtige nicht richtig und das Falsche nicht falsch wäre. Man sieht es in John Lennons Song „Imagine“: „Stell Dir vor, es gäbe keine Länder“. Nicht etwa, stell Dir vor, es gäbe keine großen Länder, oder dass die Nazis besiegt werden, sondern stell Dir vor, es gäbe keine Religionen, und der Schlüsselsatz lautet, stell Dir eine Zeit vor, wo alles, was Menschen lieb und teuer ist, bis zu einem Punkt herabgewürdigt ist, an dem es nichts mehr gibt, was es wert wäre, dafür zu töten oder zu sterben.

Natürlich geschieht das nicht über Nacht. Es wird immer noch Religionen geben, aber sie werden alles daran setzen, um sie schlecht zu machen. Es wird immer noch Länder geben, aber sie werden alles tun, um unsere nationale Souveränität an weltweite, übernationale Einheiten abzutreten. Zwischenzeitlich folgt alles, was sie in unseren Schulen lehren, was sie in ihre Filme packen, die Botschaften dahinter, die TV-Shows, die Art, was und wie sie in den Zeitungen schreiben, nur einem Kriterium: Macht es runter, was gut ist und preist es, was böse ist? Macht es runter, was richtig ist und preist es, was falsch ist? Macht es Verhaltensweisen runter, die zum Erfolg führen, und preist es Verhaltensweisen, die zum Scheitern führen, sodass nichts mehr übrig ist, woran man glauben kann?

Sie müssen dies zum Beispiel als das Paradigma hinter einem der erfolgreichsten liberalen Filme aller Zeiten erkennen, „Fahrenheit 9/11“. Kein Mensch glaubt ernsthaft, dass Michael Moores Film ein ernsthafter Versuch war, die wahren Geschehnisse dieses entsetzlichen Tages und seiner Folgen darzustellen. Jeder weiß, dass Michael Moore ein Linksextremist ist und dass das ein Propagandafilm war, in dem willkürlich Fakten herausgegriffen wurden, Beweise manipuliert wurden und die Erzählweise fast der eines Geisteskranken glich, aber alles für ein Ziel. Die Frage zur damaligen Zeit war: „Sollen wir Krieg führen gegen Saddam Hussein und die irakische Regierung?“ Und deshalb benutzte Moore alle Tricks, Manipulationen und Lügen, die er auf Lager hatte, um zu zeigen, dass Amerika nicht gut genug wäre, um dafür zu kämpfen, und Saddam nicht böse genug wäre, um dagegen zu kämpfen, alles zu dem Zweck, unsere Bemühungen zu unterminieren, in den Krieg zu ziehen.

Wie gesagt, es gibt definitiv nichts in Hollywood, in den Zeitungen, in unseren Schulen, was nicht diesem als einzigem Kriterium folgt. Es gibt beispielsweise keine journalistischen Standards, die es rechtfertigen würden, eine Seite-1-Geschichte in der „New York Times“ zu machen aus den Verfehlungen einer Handvoll Nachtwachen in einem obskuren Gefängnis für Terroristen, Verfehlungen, durch die niemand getötet oder ernsthaft verletzt wurde. Nicht für einen einzigen Tag. Trotzdem war diese Nicht-Geschichte über 44 Tage hinweg die Titelseitengeschichte in dieser Zeitung. Warum? Weil es keinen journalistischen Standard erfüllt außer dem einen und einzigen modernen liberalen Standard: „Du glaubst, Amerika ist gut? Wir fanden etwas heraus, was Dich dazu bringen wird, das nicht länger zu glauben. Du glaubst, der islamistische Faschismus ist schlecht? Nein, nein, nein, das ist der einzige Grund, warum sie es tun. Kein Wunder, dass sie Flugzeuge in unsere Häuser fliegen“.

Und das ist nur eines von vielen Beispielen. Es gab keinen journalistischen Standard, der es rechtfertigen würde, dass „Newsweek“ die Geschichte vom Koran druckte, der angeblich zur Toilette heruntergespült wurde. Es war nicht nur eine erfundene Geschichte, sie ist nie passiert – es war eine schlichtweg unmögliche Geschichte. Denken Sie einfach einmal nach: Kann man ein Buch zur Toilette runterspülen? Jedes 5-jährige Kind weiß, dass man kein Buch zur Toilette runterspülen kann. Ein rechteckiger Quader passt nicht in ein rundes Loch. Warum also hat „Newsweek“ eine Geschichte verbreitet, die nicht nur erfunden war, sondern die sogar an den einfachsten Anforderungen logischen Denkens scheiterte? Es ist, weil ihnen das völlig egal ist. Es gibt keinen Standard, denn ein Standard würde voraussetzen, dass sie erkennen würden, dass es Verhaltensweisen gäbe, die besser wären als andere und das liefe ihrer kompletten Philosophie zuwider. Mir ist wieder einmal vor Augen geführt worden, dass das einzige Kriterium für Wahrheit für „Newsweek“ war, Amerika zu attackieren und die islamofaschistischen Terroristen zu rechtfertigen.

Das Gleiche gilt für die Welt der Kunst. Es gibt keinen künstlerischen Standard, kein ästhetisches Kriterium, nach dem – Tschulligung – ein Pisspott mit einem Kreuz darin schön sein könnte. Kein ästhetisches Kriterium würde es rechtfertigen, dass ein Museumsdirektor sagt: „Nimm den Monet runter und häng den Pisspott auf“, aber es ist nun mal der eine unverrückbare Kunststandard, der für den modernen Liberalen existiert.

Ähnlich bei den Filmen vom letzten Jahr: Sie erfüllten kein Kriterium des Erzählerischen oder der Kinematographie. Jene fünf Filme, die für den „besten Film“ nominiert wurden, genügten nur einem Kriterium. „Brokeback Mountain“ sagte aus, dass die heterosexuelle Ehe unwichtig sei und dass Du homosexuell sein sollst, wenn Du es gerade willst. „München 1972“ sagte aus, es gäbe keinen Unterschied zwischen Terroristen und Menschen, die sie daran hindern wollen, wieder zu morden. Und wenn man die anderen Filme betrachtet, gipfelt es sozusagen in dem Siegerfilm „Crash“, der aussagte, Amerika wäre die böse, fürchterliche Nation, in der jeder Augenblick jeden Tages durch Vorurteilen und Rassismus gekennzeichnet ist.

Es gibt wirklich keinen Standard, kein Kriterium für Wahrheit, Schönheit, Gerechtigkeit oder sonst etwas unter modernen Liberalen, die die dominierende Kraft in der Demokratischen Partei sind; nicht alle Demokraten denken so, aber diejenigen, für die es ohne jede Frage und ohne jeden Selbstzweifel feststeht, dass wir nur in den Irak gegangen sind, um das Öl zu stehlen, weil Amerika so etwas nun mal macht; es gibt keinen Grund, über eine andere Möglichkeit auch nur nachzudenken. Nicht jeder, der John Kerry gewählt hat und in diese Kategorie fällt ist sich bewusst, wie die Blaupause für die Utopie der Elite aussieht und ich denke nicht, dass alle so etwas befürworten wären, wenn sie sich dessen bewusst wären.

Worin die Elite Erfolg hat, ist es, schon von klein auf die Kinder und Jugendlichen in all jenen Institutionen zu indoktrinieren, die wir ihnen zu kontrollieren erlaubt haben – und wenn wir Amerika retten wollen, müssen wir sie zurückgewinnen: Die Schulen, die Universitäten, die Medien, die Unterhaltungsindustrie.

Es beginnt schon, wenn die Kleinen zum ersten Mal die „Sesamstraße“ oder „Buster Bunny“ anschalten, es geht in späteren Jahren weiter wenn man ihnen erzählt „Hey, kleiner Junge, bist Du schwul, bist Du cool“ oder „Hey, kleines Mädchen, es ist völlig egal wie cool Du bist, wenn Du vorhast, später einmal eine verheiratete, heterosexuelle Frau zu werden, wirst Du als Desperate Housewife enden“.

Und so viele andere Shows, die täglich ausgestrahlt werden, zeigen Ehe und Familie und alles, was traditionell ist und was wir als gut empfinden, als wäre das alles ein Kampfplatz. Sie würden Shows wie „Make Room for Daddy“ nicht erlauben, weil sie angeblich nicht realistisch wären, stattdessen haben wir nun die Bundys, wo Mutter und Vater einander hassen und sich das Leben so gut es geht zur Hölle machen und alles sonst, was diesem Denken entspricht. Und es geht weiter bei Ward Churchills Ethnologiestudien.

Was sich vollzieht, ist eine Indoktrination zu dem, was ich einen „Kult der Wertfreiheit“ nenne. Unsere Elite macht das, indem sie unsere Kinder schon von klein auf dazu erzieht, rationales und moralisches Denken als Akt der Voreingenommenheit zu begreifen; egal, wie ehrlich man sich bemüht, die Fakten zusammenzutragen, egal, wie ernsthaft man auf das Offenkundige schaut, egal, wie diszipliniert man in seinem Denken ist, Deine Schlüsse sind so stark von Deinen persönlichen Vorurteilen gefärbt, von Deiner Erziehung, von Deiner Religion, von Deiner Hautfarbe, von der Herkunftsnation Deines Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Urgroßvaters, dass sie – egal wie sie ausfallen – jedenfalls nutzlos sind. Sie sind nichts anderes als das Resultat Deiner Vorurteile, und der einzige Weg, diese Vorurteile zu überwinden, ist es, das rationale Denken als solches zu überwinden.

Es gibt ein brillantes Buch von Professor Allan Bloom, das heißt „The Closing of the American Mind“. Professor Bloom versucht darin schon während der 80er-Jahre herauszufinden, warum seine Studenten plötzlich so dumm sind, und was er herausgefunden hat, war, dass sie dazu erzogen worden waren, Wertfreiheit als moralischen Imperativ zu betrachten, weil deren Gegenteil das Böse in Form einer Diskriminierung wäre. Ich übersetze es in meine eigenen Worte: „Um Diskriminierung zu eliminieren, hat sich der moderne Liberale dazu entschieden, völlig wertfrei zu werden“.

Ich gebe Ihnen ein Beispiel: An den Flughäfen haben wir uns absichtlich dumm gestellt, nur um nicht zu diskriminieren. Wir müssen so tun als ob wir Dinge, die wir wissen, nicht wüssten, und dass es genauso wahrscheinlich wäre, dass die 87-jährige schwedische Ur-Ur-Urgroßmutter ein Flugzeug in die Luft jagt, als dass es die vier frisch aus Syrien angekommenen 27-jährigen Imame tun würden, die „Allahu Akbar“ schrien, bevor sie an Bord gingen. Um Diskriminierung zu eliminieren, hat sich der moderne Liberale dazu entschieden, völlig wertfrei zu werden.

Das Problem daran ist bloß, dass die Fähigkeit, zu unterscheiden („diskriminieren“ im eigentlichen Sinne), also in durchdachter Weise die bessere aus mehreren vorhandenen Optionen auszuwählen – so wie etwa eine „mündige Konsumentin“ beim Einkauf unterscheidet – die Essenz rationalen Denkens ist; und deshalb weisen ganz Westeuropa und die heutige Demokratische Partei, da sie von dieser Philosophie dominiert wird, rationales Denken als „Hassverbrechen“ zurück.

Das, was also nach 10, 12, 14 oder 20 Jahren linksextremer Indoktrination in Schulen und auf Universitäten übrig bleibt, sind Staatsbürger im wahlberechtigten Alter, die in keiner Weise gewillt oder auch nur fähig wären, die Sinnhaftigkeit jener Positionen kritisch zu hinterfragen, die sie nicht mehr hinterfragt hatten, seit sie 5 Jahre alt und zum ersten Mal in den linksextremen Indoktrinationsprozess eingetreten waren.

Ungefähr zur selben Zeit wie das Buch Professor Blooms kam ein Buch heraus, das vielleicht in manchen Bereichen sogar noch besser die Denkweise moderner Liberaler beschreibt und erläutert. Es war Robert Fulghums „Alles, was ich wissen muss, lernte ich im Kindergarten“, und es liest sich wie eine Bibel des modernen Liberalismus oder das Drehbuch der Demokratischen Partei.

Das Satzfragment „Schlagt nicht zu“, das eine der Lektionen darstellt, auf die Fulghum verweist, ist jetzt, wo sie volljährig geworden sind, zu einem kompletten Satz geworden: „Krieg ist nicht die Antwort“. Aber sie müssen gar nicht alles wissen, denn selbst wenn sie um Neville Chamberlain wissen und um das, was passiert, wenn man Annäherungspolitik gegenüber dem Bösen betreibt, würden sie es nicht wissen müssen, denn egal ob sie es wissen oder nicht, es würde ihre Position, die sie seit ihrem fünften Lebensjahr vertreten, nicht verändern.

Als ich fünf Jahre alt war, zog ich mit meinen Freunden an Halloween durch die Nachbarschaft, „Süßes oder Saures“ verlangend, und in der einen Hand trugen wir den Beutel für die Süßigkeiten und in der anderen eine kleine Sparbüchse, um Geld für UNICEF zu sammeln, denn für uns als Fünfjährige war die UNO eine tolle Sache. „Schlagt nicht zu, sondern redet“ und eine andere Lektion von Robert Fulghum lautete „Teilt alles“. Gut, dann teilen wir also die Macht, teilen wir unseren Wohlstand, zahlen wir für die Vereinten Nationen. Lasst uns alles durch Reden klären. Wie toll, wie klasse.

Dann wird man 10, 15, 20 und man erfährt einige Dinge über die UNO, die die eigene Meinung darüber verändern. Man erfährt etwas über die Korruption. Man erfährt etwas über den Antisemitismus und darüber, dass sie vor dem Völkermord in Ruanda weggelaufen waren, keinen Finger gerührt hatten, als im Sudan ein Völkermord verübt wurde – sie haben sogar noch während dieser Völkermord angedauert hat, Sudanesen zu Mitgliedern der Menschenrechtskommission gemacht! Leute wie Du und ich ändern unsere Meinung, weil das Dinge sind, über die man wirklich Bescheid wissen sollte, der moderne Liberale hingegen wird immer noch an seiner Position als Fünfjähriger festhalten und glauben, dass die UNO eine tolle, klasse Sache wären und alles ignorieren, was er seither erfahren hat.

Zu jener Zeit kam auch ein Song raus, der „Goodbye Stranger“ hieß und von einer Gruppe namens „Supertramp“ gesungen wurde – klar, ein „Tramp“ zu sein ist ja super… Und in diesem Song hängen ein Junge und ein Mädel für zwei Wochen zusammen rum, alles ist offenbar ganz toll, bis sie eines Tages etwas sagt in der Art „Liebling, unser Essen wird knapp, warum gehst Du nicht mal in die Kaufhalle, holst ein paar Sachen, und wir haben dann wieder für 1-2 Wochen was im Kühlschrank“. Er darauf: „Ich soll einkaufen gehen? Nein, so stelle ich mir mein Paradies nicht vor. Ich gehe“. Und als er zur Tür hinausgeht, meint er: „Nun, ich denke, was Du sagst, ist unbestreitbar richtig, aber ich muss die Dinge auf meine eigene Weise betrachten, um mich selbst in meiner Jugend zu erhalten“.

Und das beschreibt so gut wie kaum etwas anderes die Denkweise der modernen Liberalen. Es ist nicht das Problem, dass sie sich nicht der Dinge bewusst wären, deren sie sich bewusst sind, sondern dass sie sich verpflichtet fühlen, diese zu leugnen, um sich jene Utopie erhalten zu können, von der man ihnen als sie 5 Jahre alt waren erzählt hatte, dass sie die einzige Hoffnung für die Menschheit wäre: die gedankenlose Wertfreiheit.

Was also bleibt, sind zwar nicht erwachsene, aber wahlberechtigte Staatsbürger, die nicht nur nicht in der Lage sind, ihre eigene Position zu beurteilen, sondern die auch noch blindwütig feindselig gegenüber jeder Position eingestellt sind, die anders ist als ihre eigene. Warum? Wenn Du selbst dazu erzogen wurdest, die Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung als moralischen Imperativ zu betrachten, muss zwangsläufig jede Position, die anders ist als Deine eigene, durch Wertung und Diskriminierung zustande gekommen sein. Deshalb ist Bush Hitler, war Reagan Hitler, ist Giuliani Hitler.

Wie kann eigentlich ein denkender Mensch überhaupt Giuliani und Hitler in einem Zusammenhang nennen? Ganz einfach: Hitler hat Juden diskriminiert, Giuliani diskriminiert die drogensüchtigen Nutten äääh „Sexarbeiterinnen“, die am Times Square Leute belästigen. Hitler diskriminierte Katholiken, Giuliani diskriminiert die Köpfe der organisierten Kriminalität. Hitler diskriminierte die Zig… äääh Sinti und Roma, Giuliani diskriminiert die Terroristen vom 11. September und darüber hinaus. In anderen Worten: JEDE Form der Diskriminierung ist falsch.

Die modernen Liberalen wissen, dass ihre Position daraus resultiert, dass sie die Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung als moralischen Imperativ betrachten; deshalb muss zwingend jede Position außer der eigenen durch Wertung und Diskriminierung zustande gekommen sein. Deshalb liegen wir aus deren Sicht nicht nur falsch in unseren Ansichten und den Themen, die uns bewegen. Sie denken nicht einmal über unsere Ansichten und die Themen, die uns bewegen, nach. Sie brauchen es ja gar nicht. Selbst wenn sie es wollten, selbst wenn sie dazu in der Lage wären, sie brauchen es nicht. Würden Sie etwa dasitzen und Hitlers Sozialpolitik diskutieren? Nein, Sie würden Hitler bekämpfen.

Was nach 10, 12, 14 oder 20 Jahren in diesen Indoktrinationszentren bleibt – und es ist kein Zufall, dass man, je länger man der Indoktrination ausgesetzt ist, umso mehr moralisch introvertriert wird, sodass man, um Chef der Ethnologieabteilung werden zu können, der Meinung sein muss, die islamofaschistischen Terroristen vom 11. September wären die Guten und die Opfer wären alle kleine Eichmanns gewesen – sind Leute, die schlichtweg nicht unterscheiden können zwischen Gut und Böse, zwischen richtig und falsch, zwischen besser und schlechter.

Aber Wertfreiheit des Denkens führt nicht zwangsläufig zu Wertfreiheit der Politik. Wertfreiheit des Denkens bringt moderne Liberale zwangsläufig dazu, auf der Seite des Bösen gegenüber dem Guten zu stehen, auf der Seite des Falschen gegenüber dem Richtigen und auf der Seite jener Verhaltensweisen, die zum Scheitern führen gegenüber jenen, die zum Erfolg führen. Warum? In einer Welt der Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung, in der kein Verhalten als besser angesehen werden darf als ein anderes, wird erwartet, dass alle Verhaltensweisen auch zu gleichermaßen guten Ergebnissen führen. Wenn in der realen Welt verschiedene Verhaltensweisen zu verschiedenen Ergebnissen führen, wissen Menschen wie Du und ich, warum das so ist – weil wir darüber nachdenken. Wir wissen, warum Gesellschaften, die Promiskuität unter Teenagern fördern, in höherem Maße dazu neigen, zu scheitern, als Gesellschaften, die Abstinenz unter Teenagern fördern. Es ist ganz einfach deshalb, weil Abstinenz unter Teenagern und Promiskuität unter Teenagern keine gleichen oder gleichwertigen Verhaltensweisen sind. Abstinenz unter Teenagern ist schlicht und einfach die bessere Verhaltensweise.

Und das gilt selbst dann, wenn man die moralische Komponente komplett außer acht lässt und allein die praktische betrachtet: Wenn Dein Junge irgendwo da draußen rumhurt, ist er nicht zu Hause, um ein Buch zu lesen. Wenn Deine Tochter wieder einmal unten in der Abtreibungsklinik ist, sitzt sie nicht in der Bibliothek, um für ihr Examen zu lernen. Wenn Dein Sohn irgendwo im Krankenbett liegt und an AIDS stirbt, macht er sich keine Gedanken um sein Kursprogramm für die nächsten Semester.

Leute wie Du und ich erkennen, warum Gesellschaften, die Abstinenz unter Teenagern fördern, besser dastehen als solche, in denen die Promiskuität unter Teenagern in Musik, Filmen und Schulen propagiert wird. Aber für einen modernen Liberalen, der eine solche Wertung nicht treffen kann – schon alleine, weil er sie nicht treffen darf – wäre das Diskriminierung. Sie können es nicht erklären. Aus diesem Grunde ist ihre Erklärung für Erfolg, dass dieser auf irgendeine Weise durch Betrug zustande gekommen sein musste. Alleine schon die Tatsache, dass es Erfolg überhaupt gibt, ist für moderne Liberale der Beweis dafür, dass Schwindel und vermutlich Bigotterie dahinter stecken müssen. Alleine schon die Tatsache, dass es etwas wie Scheitern gibt, ist hingegen der Beweis dafür, dass der, der gescheitert ist, ein Opfer sein muss.

Also werden auch die gedankenlosen Fußtruppen, die zur Nicht-Elite gehören, die Blaupause für die Utopie der Elite unterstützen, Partei für das Böse und gegen das Gute ergreifen, für das Falsche gegen das Richtige und für die Verhaltensweisen, die zum Scheitern führen, gegen jene, die zum Erfolg führen, und das aus einem Gerechtigkeitsempfinden heraus. Wie ich schon anfangs sagte, diese Leute sind nicht böse. Es ist einfach eine gedankenlose Akzeptanz ohne irgendein wirkliches Sokratisches Begehren, über die wahren Konsequenzen nachzudenken. Es bedeutet ihnen nichts und das ist der Grund warum auch John Lennon sagte, die Utopie bestünde auch darin, dass Menschen nur für den Tag leben.

Es ist im Übrigen kein Zufall, dass diejenigen, die nur für den Tag leben, so viele Schulden haben. Was sind Schulden? Sie sind Ausdruck des Scheiterns daran, heute die Versprechen von gestern einzulösen. Und sie wählen sich nichts außer weitere und weitere Verpflichtungen und die sind was? Etwas, was mich angeht. Ich mache mir Sorgen darüber, wer dafür später die Zeche bezahlen wird.

Dasselbe gilt für Gut und Böse. Weil nichts als gut bewertet werden kann, kann auch nichts als böse bezeichnet werden. Das, was die Gesellschaft als gut erkennt, muss das sein, was aus irgendeiner Form des Vorurteils Nutzen zieht. Das, was die Gesellschaft als böse erkennt, muss ein Opfer dieses Vorurteils sein. Also werden die gedankenlosen Fußtruppen wiederum jedwede Politik unterstützen und ohne nachzudenken akzeptieren, die versucht, alles runterzumachen, was gut ist – Amerika, Israel, Wal-Mart – und alles das unterstützen, was böse ist, bis sich alles in der Mitte trifft und es nichts mehr gibt, worüber es sich zu streiten lohnt.

Nimm irgendein Thema aus den Nachrichten und denke wie ein moderner Liberaler und hast Du einmal erkannt, wie das funktioniert und bist Du einmal in dieser Weise indoktriniert worden, gibt es keine andere Wahl. Gehörst Du einmal zu diesem Kult der Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung, gibt es keine andere Schlussfolgerung, als dass Gut Böse und Böse das Opfer des Guten ist.

Wir wissen, warum es zur offiziellen Ausrichtung der linksextremen Medienformate gehört, niemals den Islamischen Dschihad, Al-Kaida, Hisbollah, Hamas, Harakat ul-Mujahidin oder irgendeine andere islamofaschistische, terroristische Gruppe als „terroristisch“ zu bezeichnen. Es gibt sogar offizielle Dienstanweisungen an Reporter, nicht diese – völlig passende - Bezeichnung zu benutzen.
Der Grund hierfür ist, dass „des einen Terrorist des anderen Freiheitskämpfer“ ist und warum sollte es uns zustehen, darüber ein kritisches, rationales Urteil zu fällen?

Aber könnten wir uns denn als Mindeststandard nicht wenigstens darauf einigen, dass ein „Freiheitskämpfer“ in irgendeiner Weise für die Freiheit kämpfen sollte? Wir wissen, wofür Osama Bin Laden kämpft: es ist eine unterdrückerische Theokratie, in der Frauen von Kopf bis Fuß verschleiert sein müssen und geschlagen werden, wenn auch nur eine Ferse unbedeckt ist, und in der wir alle, sofern wir nicht die Religion wechseln, als Abkömmlinge von Schweinen und Affen angesehen werden, die es verdient haben, geköpft zu werden. Leute wie Cindy Sheehan und Michael Moore werden Osama bin Laden als „Freiheitskämpfer“ betrachten, weil Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung sie buchstäblich unfähig machen, den Unterschied zu erkennen zwischen Leben in Freiheit und den Kopf abgeschlagen zu bekommen. So krank ist diese Mentalität.

Aber wenn die New York Times oder CNN oder Newsweek und der ganze Rest der linken Medienformate wirklich richtig liegen und es keinen objektiven Unterschied zwischen einem Terroristen und einem Freiheitskämpfer gibt, wie kommt es, dass Leute wie Sie und ich unseren Kindern beibringen, dass George Washington ein Held war und dass Yassir Arafat und Saddam Hussein Schurken sind? Wir wissen es, denn wir denken darüber nach.

George Washington riskiertes sein persönliches Wohlergehen, indem er persönlich seine Truppen in den Kampf führte: es war ein Krieg, ehrenhaft gegen andere uniformierte Einheiten ausgefochten mit dem Ziel, die freieste Nation in der Geschichte der Menschheit zu gründen. Sehr ehrenhaft, eine wirklich heroische Angelegenheit. Yassir Arafat hingegen stahl das Geld seines Volkes und schickte 14-Jährige in den Krieg: diese kämpften gegen Kinder, Frauen und Zivilisten, die gerade in Pizzerias saßen oder bei Festprozessionen mitgingen, mit dem Ziel, seine korrupte Diktatur aufrechtzuerhalten. Ein wahres Schurkenstück.

Aber für die Leute von der New York Times gibt es keinen Unterschied zwischen einem Terroristen und einem Freiheitskämpfer. Warum also bringen wir unseren Kindern bei, dass George Washington ein Held ist? Die einzige Erklärung hiefür muss sein, dass er ein weißer Christ von europäischer Abstammung ist. Und wenn es keinen Unterschied zwischen dem Verhalten eines Terroristen und dem eines Freiheitskämpfers gibt, warum sagen wir unseren Kindern, Arafat und Saddam wären Schurken? Dafür kann es keinen anderen Grund geben als dass sie dunkelhäutiger, Moslems und von nahöstlicher Herkunft sind.

Am Ende wurde es ernst und nach 18 UN-Resolutionen, 10 Jahren vereinbarungswidrigen Beschusses unserer Flugzeuge, nachdem Saddam Hussein den Iran und Kuwait überfallen hatte, Saudi-Arabien und Israel bombardiert hatte, Gräueltaten gegen die Kurden im Norden seines Landes begangen und Völkermord an den Schiiten im Süden seines Landes verübt hatte, sind wir eines Tages in den Krieg gezogen, um diese armen Menschen zu befreien. Sie und ich wissen, warum, denn wir denken nach. Wir fällen kritische, rationale, moralische Urteile.

Aber für die modernen Liberalen, für die Gedankenlosen, für diejenigen, die nicht zwischen den verschiedenen Verhaltensweisen unterscheiden können, gibt es nur einen ruchlosen Grund für uns, in den Krieg zu ziehen: nämlich dass wir böse sind und Saddam Hussein das Opfer. Also werden sie, wie wir gesehen haben, herbeieilen und sich als menschliche Schutzschilde zur Verfügung stellen, um die Vergewaltigungszimmer und Folterräume zu schützen, weil sie über Vergewaltigungszimmer und Folterräume nicht urteilen werden, da hierfür ein kritisches und moralisches Urteil erforderlich ist.

Und wenn man den Gesängen der gedankenlosen Querulanten lauscht, wenn sie im Rahmen ihrer Anti-Amerika-Aufmärsche durch die Straßen marschieren, die von den Wortverdrehern und der linken Presse euphemistisch „Anti-Kriegs-Aufmärsche“ genannt werden, kann man hören: „Wir wollen Euren rassistischen Krieg nicht“. Welche Rasse beherbergt der Irak denn genau? Worüber reden sie überhaupt? Sie wissen es nicht. Es ist kein auf Fakten gegründetes Statement, es ist kein präzises Statement. Haben wir nicht kürzlich einen Krieg geführt, um Muslime in Kuwait zu beschützen? Haben wir nicht europäische Christen bombardiert, um europäische Muslime zu verteidigen?

Worauf beruht es also? Es beruht auf der Realität, dass, wenn man sich einmal der Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung anschließt, alles, was anders ist als wertfrei und nichtdiskriminierend, automatisch mit dem Bösen in Form des Diskriminierens verbunden ist.

Weitere Aussagen Evan Sayets über traditionellen und modernen Liberalismus:

„Normalerweise unterscheide ich zwischen Upper-Case- und Lower-Case-Liberalen. Ich nenne diese Leute moderne Liberale, denn sie kommen nicht aus dem heraus, was wir als liberale Tradition bezeichnen, sondern gingen in eine andere Richtung. Was sie heute sind ist etwas anderes als das, was sie damals waren. Faktisch ist moderner Liberalismus – Upper-Case-“L“ - so ziemlich die illiberalste Philosophie, die wir in Amerika je hatten, und obwohl sie bislang noch nicht so gewalttätig geworden ist wie es bei manchen anderen der Fall war, befürchte ich, dass das alles noch kommen könnte.

Blickt man zurück, war es immer Teil des Gemeinsinns, dass man in irgendeine Richtung arbeiten würde, etwas schaffen wolle, es gab die Überzeugung, es gäbe etwas Besseres als das, was zuvor war. Der moderne Liberalismus ist Nihilismus in vielerlei Hinsicht. Sie werden ständig sagen „stellt die Autoritäten in Frage, stellt die Regierung in Frage, vertraut Euren Nachbarn nicht, vertraut Wal-Mart nicht, jeder will Euch nur an den Kragen“, aber sie setzen nichts an deren Stelle. Also gibt es nichts mehr, wonach man streben kann, sodass man beurteilen könnte, ob es wirklich etwas Sinnvolles ist.

Ich denke, moderner Liberalismus ist mehr als alles andere durch seine destruktive Natur gekennzeichnet. Er macht die Autorität der Menschen in den Schulen runter, die Autorität der alten Bücher, das Heldentum der Leute, zu denen wir aufschauen und auf die aufzuschauen wir unsere Kinder lehren, aber er setzt nichts an deren Stelle.“

„Es gab immer eine liberale Tradition in Amerika, beginnend mit den Gründervätern und sogar schon vor ihnen. Es geschieht ganz, ganz, ganz, ganz selten, dass die Mehrheit so viele Rechte abgibt und anerkennt, dass die Rechte jedem zustehen und dass sie nicht von irdischen Gewalten kommen, sondern von einer größeren Macht als wir selbst es sind. Der Einfluss, den Minderheiten in Amerika haben und immer schon hatten – und ich als Jude zähle mich selbst auch zu den Minderheiten – kennt kein Beispiel in der gesamten Menschheitsgeschichte und das war wahrer Liberalismus: die Tatsache, dass das alles den Menschen nicht aufgezwungen wurde.

Was jetzt geschieht, zum Beispiel dass wir die Redefreiheit in den Schulen verlieren, sind das Gegenteil dessen, was Liberalismus ursprünglich war. Manche Werte, die in den 60er-Jahren liberal waren, sind jetzt konservativ. Zum Beispiel die farbenblinde Gesellschaft. Das bleibt ein liberales Konzept, leider ist es nicht liberalen aus Sicht der modernen – Upper-Case-“L“ - Liberalen.“

„Was ich interessant finde, ist, wie oft das, was der Liberale von sich behauptet, genau das Gegenteil ist von dem, was zutrifft. Chris Matthews hat diese Show, die „Hardball“ heißt, als würde der Titel uns sagen, was sie wirklich ist, obwohl die Show das glatte Gegenteil davon ist. Sie haben gemerkt, dass Menschen den Liberalismus in seiner modernen Form als die verfehlte Bildungspolitik erkennen, die unsere Schulen ruiniert hat, als die Politik, die unsere Nation geschwächt hat, als die Politik, die so wenig dazu getan hat, um der schwarzen Bevölkerung aus ihrer unvorteilhaften Situation zu helfen, in der sie in den letzten 40 Jahren war – und dass es ein Schimpfwort ist.

Das ist lustig, denn Liberale kennen sich selbst sehr gut. Ich erinnere mich an „Hannity&Colmes“, als Sean Hannity über Nancy Pelosi sagte, sie wäre eine San-Francisco-Liberale, und sofort brüllte ihn Alan Colmes an von wegen er würde versuchen, sie auf diese Weise zu dämonisieren. Aber wie kann man jemanden dämonisieren, indem man bloß Fakten feststellt.

Also entscheiden sie sich plötzlich dafür, sich selbst „Progressive“ zu nennen, weil die Leute rausfinden, was es mit dem Liberalismus auf sich hat. Sie denken: Wir werden zwar in keiner Weise irgendeinen Fortschritt bringen, aber als Selbstbezeichnung und Werbeslogan klingt es ja ganz gut.“

Autor: Huwi | Abgelegt unter Ratiophobie, Libertophobie, Antiamerikanismus, Christophobie, Antisemitismus, Judeophobie, Mittlerer & Naher Osten, Feminazis, Afghanistan, Iran / Persien, Kommunismus, Irak, UNO, Gesunder Menschenverstand, Medienwelt, Gesellschaft, EU, Israel, USA, Polemik, Innere Sicherheit, Analysen, Sonstiges, Germanyland, Fatah, Hamas & Co., Kulturelle Bereicherung, Religion, Christen & Kirche, Left Trash, Islamkritik
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12. Juni 2009

Scheiss EU Faschisten …

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… müssen auch wirklich in jeden Teller spucken!!!

Autor: Heinz | Abgelegt unter EU, Polemik
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11. Juni 2009

Kampf der Marxeslästerung - weltweit und überall!

Jetzt haben wir es sozusagen auch als Christen amtlich: Das größte Problem, dessen sich die Evangelische Kirche in der heutigen Zeit anzunehmen hat (und jener Teil der Katholiken, der sich dem “Linzer Weg” verpflichtet fühlt, wird das nicht anders sehen), ist nicht Alkoholismus bei Jugendlichen, ist nicht Gewalt, ist nicht Mobbing durch Peer-Groups in der Staatsschule, ist nicht Abtreibung, Unmoral oder Frühsexualisierung, ist nicht Persönlichkeitszerstörung durch Gleichschaltung der Geschlechter (Gender Mainstreaming), ist nicht geistige Umweltverschmutzung durch Medien und miese Filme - nein, es ist natürlich der böse Fundamentalismus, der das weite Erdenrund zum Einsturz zu bringen droht.

Aus diesem Grunde müssen Theologen sogar einen “Selbstverteidigungskurs” dagegen anbieten - die Evangelikalen erzittern gewiss jetzt schon vor den Trägern des Schwarzen Gürtels im Feng Shui… :)

Zwar gibt es durchaus auch in unseren Breiten klare Ansagen in Punkto Armut. Zum Beispiel von dem Zeitgenossen auf dem unteren Bild, der eines deutlich zu erkennen gibt: “Eure Armut kotzt mich an!”

Aber im Grunde genommen kann das aus progressiver Sicht erst der erste Schritt sein und hier gehen die fortschrittlichen Theologen äääh sorry TheologInnen - nicht weit genug. Es wird Zeit, die Errungenschaften der Moderne endlich auch wirksam staatlicherseits zu schützen - nötigenfalls auch mit den Mitteln des Strafrechts.

In diesem Zusammenhang ist die Schaffung eines Tatbestandes “Marxeslästerung” im deutschen StGB, idealerweise jedoch gleich mit Geltung für die gesamte EU unerlässlich und mit dem gleichen Strafsatz (mindestens 1 bis 5 Jahre Haft) sollte auch die “Evolutionsleugnung” geahndet werden. Selbstverständlich kann auch die “Infragestellung der Reproduktionsfreiheit” nicht straffrei bleiben. Mittels dieses Paragrafen (Strafsatz nicht unter 6 oder passend zum Ergebnis gleich 9 Monate) können nicht nur Kritiker des durch die sozialistischen Genossen in aller Welt (von Wilhelm Reich über die nationale Ausgabe der Sozialisten bis hin zu Mao) und die ruhmreiche 68er-Generation initiierten Wertewandels und die Abtreibungsgegner zum Schweigen gebracht werden, sondern es wäre auch der Grundstein dafür gelegt, Papst Benedikt XVI. ob seines Herummäkelns am Gummikult hinter schwedische Gardinen zu befördern. Am Besten gleich ab nach Den Haag - zusammen mit dem bösen imperialistischen Kriegsverbrecher Bush.

Geeignete flankierende Maßnahmen zur Durchsetzung dieses Maßnahmenpakets gegen den Fundamentalismus müssen auch auf kulturpolitischer Ebene durchgedacht werden. Mir fällt da beispielsweise ein Aufführungsverbot des Oratoriums “Die Schöpfung” von Joseph Haydn ein oder dessen Zwangsumschreibung in “Die Evolution”. Bedauerlicherweise steht der ehrwürdige Genosse Johannes R.Becher hiefür nicht mehr zur Verfügung… - Am Besten, es wird künftig zum Fest der Jahresendflügelpuppe (ehem. “Weihnachten”) nur noch die “Sau Jolanthe” intoniert…

Allerdings müsste die UNO auf Drängen der EU als Trägerin des Fortschritts gleichzeitig von den USA verlangen, die Unabhängigkeitserklärung zu ändern, da dieser - auf religiösen Fundamentalismus zurückgehende - Akt 1776 auch vom bösen Geist des Kreationismus und von nicht gendergerechter Patriarchatssprache erfüllt ist. Eine Abänderung der Passage “that all men are created equal” in “all persons have evolved themselves into equals” ist das Mindeste, was man erwarten kann.

Ansonsten müsste man notfalls diesen schon ursprünglicherweise ungesetzlichen Akt der so genannten “Gründerväter” als Null und Nichtig erklären und seitens der UNO mit militärischen Mitteln die Rückgabe der abtrünnigen Provinzen und aller seither neu gebildeten und in die “USA” dazugestoßenen Mitverschwörerstaaten an die Britische Krone durchsetzen.

Im Umfeld der Administration Obama dürfte bezüglich dieser Überlegungen auch gewiss Gesprächsbereitschaft bestehen.

Autor: Huwi | Abgelegt unter Aus dem Irrenhaus, Gesellschaft, UNO, Großbritannien, Kommunismus, Kulturelle Bereicherung, Christen & Kirche, Humor, USA, EU, Germanyland, Satire
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