Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
08. Juni 2010

Palästinenser benötigen zum Backen Zement statt Mehl

Die israelische EU-Mission hat ihre Sicht zur „Gaza-Solidaritätsflotte” in einem Hintergrundpapier erläutert. Das Papier wurde offensichtlich vor dem israelischen Militäreinsatz verfasst. WELT ONLINE dokumentiert die Erklärung:

Eine Flotte aus sechs ausländischen Schiffen ist aus europäischen Häfen mit dem Ziel Gaza-Streifen aufgebrochen, mit ungefähr 600 Menschen, und 10.000 Tonnen Baumaterial und Arzneimitteln an Bord. Diese Flotte ist im Grunde ein politisch motiviertes Medienereignis, organisiert von Anti-Israel-Aktivisten und extremen Islamisten unter einem Vorwand, den die Organisatoren als humanitäre Aktion darstellen wollen.
Israel hat den Organisatoren der Flotte angeboten, die Fracht über den israelischen Hafen Aschdod nach Gaza zu transportieren. Seit Januar 2009 ist mehr als eine Million Tonnen an Hilfslieferungen in den Gaza-Streifen gebracht worden. Allein im ersten Vierteljahr 2010 wurden fast 100 000 Tonnen Hilfsgüter zur Verfügung gestellt, darunter 48 000 Tonnen Lebensmittel. Seit dem Waffenstillstand im Januar des vergangenen Jahres sind 133 Millionen Liter Kraftstoff von Israel in den Gaza-Streifen gebracht worden – das ist mehr als genug, um den Tank jedes Autos und jedes Lastwagens in Israel zu füllen. Israel hat Lebensmittel, Medikamente, Kleidung und Schulbücher für alle Bewohner des Gaza-Streifens geliefert, aber die Hamas verlangt Zement für ihre Bunker. Israel transportiert Woche für Woche 15.000 Tonnen echter Hilfsgüter in den Gaza-Streifen. Einer Flotte, die angeblich 10000 Tonnen Zement an Bord hat, geht es also um etwas ganz Anderes.
Internationale Hilfsorganisationen schicken ihre Hilfslieferungen über etablierte israelische Routen, während Publizity-Suchende lediglich das Thema menschlicher Hilfe missbrauchen, um Aufmerksamkeit für ihre eigenen Medienaktionen zu bekommen.
Israel möchte erneut betonen, dass, falls das israelische Angebot zurückgewiesen wird, es alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen wird, um die Schiffe daran zu hindern, sowohl israelisches als auch internationales Recht zu verletzen. Zwischen Israel und der Hamas, die die Kontrolle über den Gaza- Streifen übernommen hat, besteht ein bewaffneter Konflikt. Derzeit besteht eine Seeblockade vor der Küste des Gaza-Streifens. Diese Tatsache ist unter Berücksichtigung der Anforderungen des internationalen Rechts, ordnungsgemäß bekanntgemacht worden. Demzufolge ist es allen Schiffen, einschließlich zivilen Schiffen, strikt untersagt, in das von der Blockade betroffene Gebiet zu steuern.

Hervorhebungen durch Heinz

Der oben verlinkte WELT-Artikel beschäftigt sich mit der Annäherung der Türkei an den radikalen Islam und abschließend noch mit gereuterten Bildern.  Lesen!

Autor: Heinz | Abgelegt unter Leseempfehlung, Antisemitismus, Fatah, Hamas & Co., Türkei, Israel
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04. Juni 2010

We Con the World …

Autor: Heinz | Abgelegt unter Antisemitismus, Medienwelt, Fatah, Hamas & Co., Israel
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02. Juni 2010

Das böse Israel

Überall auf der Welt, und natürlich auch in Deutschland, empört man sich über das “böse Israel”. Rote Antisemiten dürfen selbst in den GEZ-finanzierten deutschen Medien ihre Propaganda absondern, ohne dass Moderatoren diese kritisch hinterfragen. Da tut die Lektüre eines Beitrags, der nicht den allgegenwärtigen medialen sozialistischen Einheitsbrei verteilt richtig gut:


Noch eine Frage stellt sich der Mann oder die Frau auf der Straße in Tel Aviv und anderswo. Warum sind die Boote nicht über ägyptische Gewässer nach Gaza eingereist und hätten so die ägyptische Armee provoziert, die Gaza ebenso blockiert wie die Israelische?

Der Grund ist klar, die Empörung über ein ägyptisches Eingreifen wäre sicher weniger pompös ausgefallen und hätte das politische Ziel eindeutig verfehlt.

Die Israelis fragen sich seit langem, wie dumm und blind Europa sein muss, um ein terroristisches Regime wie das der Hamas mit derartigen Aktionen zu unterstützen. Versuchen sie nicht alle, den weltweiten islamistischen Terrorismus zu bekämpfen? Doch was für andere Staaten eine Selbstverständlichkeit ist, nämlich seine Grenzen und Gesetzte mit allen Mitteln zu verteidigen, gilt nicht für Israel. Es geht übrigens um ein Land, so klein wie kaum ein Anderes, dessen Bevölkerung aus 20% muslimischen Israelis besteht. Die Bevölkerung des Westjordanlandes natürlich nicht einbegriffen…

Die Israelis erwarten schon lange nichts mehr von Europa und es kratzt sie auch wenig, wenn die französische Tageszeitung “Liberation” mit dem Titel “Israel, ein Piratenstaat” aufmacht oder wenn sich der französische Gutmensch Bernard Kouchner, zur Zeit Außenminister, echauffiert. Er war bereits Minister in der Regierung Mitterands als das Greenpeace Boot ‚Rainbow Warrior’ versenkt wurde. Zur Erinnerung: Greenpeace-Aktivisten wollten die französischen Atomversuche auf dem Atoll Mururoa verhindern. Die französische Regierung fühlte sich, am anderen Ende der Welt, in ihrer nationalen Sicherheit bedroht und versenkte das Boot in einem neuseeländischen Hafen. Ein Toter war zu beklagen. Zu unterstreichen ist hier ein kleines aber wichtiges Detail: diese Aktion spielte nicht vor der Küste Frankreichs ab sondern auf neuseeländischem Staatsgebiet. Die Reaktionen waren jedoch weit weniger aggressiv als heute…
Aber, wie gesagt, was für andere Staaten selbstverständlich ist, wird Israel regelmäßig verwehrt
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Hervorhebungen durch Heinz

Lesen!

Autor: Heinz | Abgelegt unter Leseempfehlung, Palästinenser, Islam allg., Antisemitismus, Fatah, Hamas & Co., Israel
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16. April 2010

Syrien rüstet die Hisbollah ungestört auf


Die libanesische Terrororganisation Hisbollah hat am Donnerstag zugegeben, eine Lieferung von Scud-Raketen aus Syrien erhalten zu haben. Dies berichtet die kuwaitische Zeitung al-Rai, deren diesbezügliche Angaben von Anfang der Woche damit bestätigt wurden.Die Hisbollah-Quellen wiesen gleichzeitig darauf hin, die Raketen seien alt und nicht zu gebrauchen; Israel hätte den Vorgang übermäßig aufgebläht, um Unruhe in den Medien zu erzeugen.„Unsere Organisation verfügt über viele Boden-Boden-Raketen, die über den ganzen Libanon verteilt sind, für den Fall, dass Israel das Land wieder angreift“, so die Quellen.

(The Jerusalem Post, 16.04.10)

Scud Raketen sind die sowjetische Weiterentwicklung der deutschen A4 Rakete (V2). Je nach Version hat sie rund 200-400km Reichweite, kann diverse Sprengköpfe (Brand, Splitter, Hochexplosiv, ABC-Waffen) bis fast 1t Gesicht tragen, und hat erine ausreichende Genauigkeit um Großstädte zielsicher beschießen zu können.

Es ist wohl nicht zuweit hergeholt zu glauben, dass man sich seitens der Achse Hamas-Hisbollah-Syrien-Iran auf einen Krieg Israel-Iran vorbereitet. Mit Hilfe der SCUDs könnte sich die Hisbollah an einem Beschuss israelischer Städte beteiligen. Ob sie dafür biologische und chemische Waffen aus Syrien und dem Iran erhalten ist fraglich, doch möglich.

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Nahost-Konflikt, Fatah, Hamas & Co., Israel
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29. Januar 2010

Der Islam erobert die Welt

Auf dem Weg dorthin müssen nur alle Juden und Amerikaner ausgerottet werden, alle anderen Völker müssen unter das arabisch-islamische Joch gezwungen werden:

“Wenn man ihnen nur diesen überflüssigen amerikanischen Satellitenstaat Usrael lassen würde, dann wäre sofort Ruhe da unten und weltweit!” - So hört man Linke in unserem Land häufig fantasieren. “Es liegt an Ihrer sozialen Benachteiligung”, meinen andere. “Wir müssen gemäßigten Taliban ein Aussteiger-Programm finanzieren. Wenn die gesamte Völkergemeinschaft von Afghanistan über Pakistan und China bis zu den USA diesen Strategiewechsel unterstütze, könne er gelingen” meint unser aller Repräsentant im Ausland und übertrifft damit alles, was bisher an Dummheit veröffentlicht wurde!

Die Moslems kämpfen nicht, um ihre Existenz zu sichern, nicht um sich zu verteidigen, nicht um sich zu befreien, nicht um materielle Güter, sondern um die Herrschaft des Islam weltweit auszubreiten und die arabisch-islamische Dominanz weltweit durchzusetzen oder “wieder herzustellen”! Den Europäern wird schizophrener Weise die kritische Sicht der eigenen Geschichte als Kolonialherren, Eroberer, Nazis u.s.w. zum Verhängnis. Sie halten diese Fehlentwicklungen für eine genetisch bedingte Eigenschaft von Europäern. Der Gedanke, dass Europäer eines Tages Opfer eines gegen sie gerichteten Rassismus und ideologisch-religiösen Chauvinismus werden könnten, erscheint ihnen nur als Ausdruck des weissen Überlegenheitsgefühls - als Rassismus! Menschen die auf den Superfaschismus Islam aufmerksam machen, werden als “Rassisten”, “Nazis” und “Hassprediger” verunglimpft. Jeder rassistische und religiöse Haß gegen uns wird als “irgendwie gerecht” empfunden und ignoriert oder toleriert. Wenn das so bleibt, dann werden die Hassprediger von Hamas&Co recht behalten: “Islam will dominate the world!” - Wenigstens vorübergehend, was schlimm genug wäre!

Autor: Heinz | Abgelegt unter Islamkunde, Islam allg., Endsieg (Dār al-Islām), Antiamerikanismus, Antisemitismus, Fatah, Hamas & Co.
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18. Dezember 2009

Ganz Palästina soll es sein!

Von Ari Shavit

Die Katze ist aus dem Sack: Palästina, ganz Palästina. Vor hunderttausend Menschen im Stadtzentrum von Gaza erklärte Ismail Haniyeh diese Woche das Ziel der Hamas. Der gemäßigte Ministerpräsident des gemäßigten Flügels der religiösen Palästinenserorganisation verkündete öffentlich, welche Friedenslösung seine Regierung anstrebt.

Nicht die vollständige Befreiung des Gaza-Streifens ist die ultimative Lösung. Auch nicht ein palästinensischer Staat. Die ultimative Lösung ist die Befreiung ganz Palästinas.

Haniyeh sagte dies nicht wortwörtlich, aber seine Worte sind klar. Die Hamas fordert Ramle und Lod, Haifa und Jaffa, Abu Kabir und Sheikh Munis. Sie fordert auch das Land, auf dem dieser Kommentar geschrieben worden ist, und auch das Land, auf dem dieser Kommentar gedruckt wird. Auch den Boden, auf dem die Haaretz-Redaktion steht, und auch den Boden, auf dem die Druckerei der Haaretz steht. Haaretz, das Land, das ganze Land. Großpalästina.

In den vergangenen Jahren haben uns nicht wenige Experten versichert, dass die Hamas es eigentlich gar nicht so meint. Die Hamas mache nur einen auf hart, ihre Ziele seien aber edel: Hudna, grüne Linie, Koexistenz. Leben und leben lassen. Aber keine Botschaft, die irgendein Hamas-Führer irgendeinem Diplomaten hinter verschlossenen Türen übermittelt, hat den gleichen Wert wie die Botschaft, die Haniyeh den Massen übermittelt hat. Was zählt, ist allein, was der palästinensische Führer seinen lauschenden Volksgenossen direkt und offen zu Gehör gebracht hat. Palästina, ganz Palästina. Jedes Stück israelischen Landes, auf dem irgendein israelischer Bürger oder irgendeine israelische Bürgerin lebt. Sein Haus, dein Haus, unser Haus. Der Boden unter unseren Füßen.

Gegen die Hamas steht augenscheinlich Mahmoud Abbas. Vorgestern erzählte Abbas dem Haaretz-Reporter Avi Issacharoff, dass man innerhalb von sechs Monaten zu einem Abkommen gelangen könnte. Ein kleines Problem: Ähnliche Dinge sagte man uns, als 1995 das Beilin-Abu-Mazen-Abkommen formuliert wurde. Ähnliche Dinge sagte man uns 2000 am Vorabend des Camp-David-Abkommens. Ähnliche Dinge versicherte man uns, als 2004 die Genfer Initiative unterzeichnet wurde. Ähnliche Dinge versicherte man uns, als Israel 2007 nach Annapolis ging.

Doch jedes Mal, wenn ein israelischer Führer einen weiteren Schritt auf Abbas zuging, wich dieser aus. Bis heute hat Abbas nicht positiv auf den 100%-Vorschlag reagiert, den ihm der frühere Ministerpräsident Ehud Olmert vor 15 Monaten auf den Tisch gelegt hat.

Man kann verstehen, warum Abbas Binyamin Netanyahu und Avigdor Lieberman misstraut. Nicht zu verstehen ist, warum Abbas wieder und wieder Ehud Barak, Olmert und Yossi Beilin ausgewichen ist. Warum hat der palästinensische Friedensführer niemals einen Friedensvertragsentwurf unterzeichnet und nie einen Friedenskompromiss vorgeschlagen.

Beni Begin behauptet, der Grund hierfür liege darin, dass auch die Fatah auf ihre Weise eine Großpalästina-Bewegung sei. Andere behaupten, der Grund liege darin, dass Abbas ein Flüchtling aus Zfat ist, der niemals auf sein Rückkehrrecht verzichten würde. Manche behaupten, dass Abbas will, aber nicht kann, und manche glauben, dass er kann, aber nicht will.

So oder so, Mahmoud Abbas spielt ein trügerisches Spiel. Seit 21 Jahren spricht er von zwei Staaten, ohne bereit zu sein, den palästinensischen Preis zu zahlen, der für die Zwei-Staaten-Lösung zu entrichten ist.

Die Wahrheit ist hart. Die Besatzung frisst Israel auf. Zerstört seine moralischen, demokratischen und politischen Grundlagen. Sowohl die Hamas als auch die Fatah erschweren eine Beendigung der Besatzung jedoch sehr. Solange die Hamas den Gaza-Streifen beherrscht, sich bis an die Zähne bewaffnet und die Unterstützung eines Drittels der Palästinenser genießt, hat sie ein Vetorecht bei jedem politischen Fortschritt. Solange die Fatah nicht bereit ist, den jüdischen Nationalstaat anzuerkennen und nicht darin einwilligt, dass der palästinensische Staat entmilitarisiert sein wird, gibt es keine Aussicht auf ein Friedensabkommen.

Haniyeh und Abbas treiben Israel auf je eigene Weise in eine Falle. Nur ein Tor könnte glauben, dass weitere Verhandlungen über ein Endstatusabkommen Israel aus der Falle befreien würden. Die Alternative zu einem Endstatusabkommen ist aber nicht die Fortsetzung des Status quo. Die Alternative ist eine israelische Initiative. Der Plan von Shaul Mofaz ist eine Möglichkeit, eine zweite Abkoppelung eine andere.

So oder so - Israel muss selbst mit der existentiellen Bedrohung der Besatzung fertig werden. Die Zeit läuft aus, die Zeichen stehen an der Wand. Palästina, sagt die Wand, ganz Palästina.

(Haaretz, 17.12.09)

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Palästinenser, Paläontologische Autonomiegebiete, Fatah, Hamas & Co., Israel
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03. Dezember 2009

Libanesische Regierung: Keine Entwaffnung der Hisbollah


Die neue Regierung im Libanon hat der schiitischen Terrororganisation Hisbollah am Mittwoch die Genehmigung erteilt, all ihre Waffen behalten zu dürfen. Die Entscheidung wurde in einer offiziellen Erklärung veröffentlicht, die die Ziele der neuen Regierung für die nächsten vier Jahre umreißt.

Der Regierungsbeschluss läuft der UN-Resolution zum Ende des zweiten Libanonkriegs zuwider, der zufolge sich die Terrororganisation entwaffnen sollte.

Erst am Montag hatte Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah, der jüngst für eine weitere Amtszeit gewählt wurde, die Fortsetzung des Terrors gegen Israel angekündigt. “Die Geschichte des israelisch-arabischen Kriegs hat bewiesen, dass der bewaffnete Kampf und der militärische Widerstand der beste Weg ist, um die Besatzung zu beenden.”

Weiter führte Nasrallah aus: “Der Verhandlungsweg hat beweisen, dass das zionistische Gebilde nur hochmütiger und stärker wird und dass es keinerlei Absicht hat, zu einem Abkommen zu gelangen. Daher ist der Widerstand gegen die Besatzung und gegen Israel der beste Weg.”

Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat der libanesischen Regierung vergangene Woche übermittelt, dass sie die Verantwortung für alles trage, was sich an der Grenze zwischen bedien Staaten abspiele. Sollte es zu einer weiteren gewaltsamen Auseinandersetzung mit der Hisbollah kommen, wäre davon der gesamte Libanon betroffen.

(Haaretz, 02.12.09)

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Mittlerer & Naher Osten, Fatah, Hamas & Co., Israel
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04. November 2009

Israel karpert Hisbollah-Waffen

SpOn:

Jerusalem - Das Spezialkommando der israelischen Kriegsmarine hat den mit Waffen beladenen Frachter rund 160 Kilometer vor der Küste Israels aufgebracht. Medienberichten zufolge hat das Containerschiff Raketen und andere Waffen aus Iran geladen, die für Syrien oder die libanesischen Hisbollah-Miliz bestimmt gewesen sein sollen. Die Waffen und die Munition seien als zivile Fracht getarnt und in Containern versteckt gewesen, sagte eine Armeesprecherin. An Bord hätten sich unter anderem Luftabwehrraketen und Panzerfäuste befunden. Das Schiff sei unter der Flagge des Karibikstaats Antigua gefahren.

Nicht schlecht, der Mossad  versteht offensichtlich noch immer sein Handwerk!

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Nahost-Konflikt, Iran / Persien, Militär, Mittlerer & Naher Osten, Fatah, Hamas & Co., Israel
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11. September 2009

Kurzes Entsetzen bei der Hamas,

doch die UNO konnte sie schnell wieder beruhigen.

Was war passiert, dass die harten Krieger aus dem Gazastreifen so in Panik versetzte? Heimliche Einleitung von verflüssigtem Schweinefleisch in die Wasserleitungen? Per Hubschrauber abgeworfene Pornos über Gaza? Oder gar die Entscheidung der EU, Terror gegen Israel nicht weiter zu finanzieren?

Nein, viel schlimmeres:

Die palästinensische Terrororganisation Hamas war vergangene Woche aufgrund des Gerüchts in Aufruhr geraten, wonach die UN-Flüchtlingsorganisation UNRWA an ihren Schulen im Gaza-Streifen auch den Holocaust in den Lehrplan aufnehmen wolle.

Oh mein Gott… -äh Allah!

Die Washington Times hat dieser Angelegenheit einen kritischen Leitartikel gewidmet.

“Kein Grund zur Aufregung; die UNO hat dies geschwind dementiert. Karen AbuZayd, die UNRWA-Generalkommissarin, betonte am 1. September, dass der Lehrplan an den Schulen Gazas keinerlei Hinweise auf den Holocaust enthalte. “Ich kann die Behauptungen, dass der UN-Schullehrplan irgendetwas über den Holocaust enthält widerlegen”, sagte sie. “Jeder kann einen Blick in die Schulbücher werfen.” Die Unterrichtspläne werden im regionalen UN-Büro entworfen und von palästinensischen Redakteuren geprüft. Es besteht keine Chance, dass der abwegige Verweis Auschwitz oder ein Zitat aus dem Tagebuch der Anne Frank einschleichen könnten.

Nicht, dass die Palästinenser nicht an einer guten Schauergeschichte interessiert wären. Ein hochrangiges Gremium soll die in der schwedischen Zeitung Aftonbladet erhobenen Vorwürfe untersuchen, dass israelische Soldaten systematisch toten palästinensischen Teenagern Organe entnommen hätten. Aftonbladet hat inzwischen zugegeben, dass es keine Beweise für diese gräulichen Anschuldigungen gibt, aber die Palästinenser haben geschworen, ihnen auf den Grund zu gehen.

Wir fragen uns, welche Emotionen den palästinensischen Befürchtungen nach durcheinander gebracht würden, sollten ihre Kinder etwas über den Holocaust erfahren. Die Kinder in Gaza werden mit vernunftlosem, bitterem Hass gegen Juden großgezogen, damit sie zu Radikalen, Terroristen und Selbstmordattentätern heranwachsen. Das Lernen über den Holocaust könnte ihnen heilsamere Emotionen vermitteln, wie Empathie, Verständnis und Mitgefühl. Man beschreite diesen Weg, und wer weiß, wohin er führen wird. Vielleicht zum Frieden.”

Den ganzen Artikel hier.

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Mittlerer & Naher Osten, UNO, Islam allg., Paläontologische Autonomiegebiete, Judeophobie, Fatah, Hamas & Co., Antisemitismus, Israel
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26. Juni 2009

Evan Sayet: Wie moderne Liberale denken

Endlich - wie versprochen: Die deutsche Übersetzung des brillanten Vortrages des bekannten US-amerikanischen Comedians und politischen Kommentators Evan Sayet über die Denkweise hinter der Political Correctness, dem aggressiven Atheismus und dem gesellschaftspolitischen Erbe der 68er-Generation… viel Vergnügen!

Ich würde mich selbst als Republikaner des 13. September bezeichnen. Aufgewachsen war ich als liberaler New Yorker Jude, wesentlich liberaler geht`s kaum noch – obwohl es noch im Kleinformat war im Vergleich zu dem, was man heute „liberal“ nennen würde. Ich ging von der High School und wusste über Politik nur eines: Dass die Demokraten gut und die Republikaner böse sind.

Am besten, ich erzähle eine Geschichte – es ist keine wahre Geschichte, aber auf diese Weise lässt sich nachvollziehen, wie sich mein Denken veränderte und ich zum Konservativen wurde: Stell Dir vor, Du sitzt in einem Restaurant mit einem alten Freund, irgendwie kommt Ihr auf das Thema und er sagt: „Ich hasse meine Frau.“ Du grinst in Dich hinein, weil er das ja immer sagt, wenn Ihr zusammen sitzt, aber Du weißt, er hasst seine Frau doch nicht, sie sind 35 Jahre verheiratet und er liebt seine Töchter, die genau so sind wie sie. Nein, er hasst seine Frau doch nicht.

Also esst Ihr Euer Abendessen und Du schaust aus dem Fenster und erblickst plötzlich seine Frau, wie sie gerade direkt vor dem Restaurant zusammengeschlagen wird. Du packst Deinen Freund und sagst „Los, steh auf, wir müssen ihr helfen. Wir müssen Deiner Frau helfen!“ Aber er sagt nur: „Ach, nee. Ich bin mir sicher, sie hat es verdient.“ In diesem Moment weißt Du: Er hasst seine Frau wirklich.

Und genau das war der 11.September für mich. Über Jahre hinweg hatte ich meine linken Freunde reden gehört, wie böse und furchtbar und rassistisch und imperialistisch und unterdrückerisch Amerika doch sei und ich grinste in mich hinein und dachte: „Das sagen sie doch immer, aber in Wirklichkeit lieben sie Amerika.“ Dann kam der 11.September, der Tag, an dem wir alle zusammengeschlagen wurden, und ich wollte meine Freunde am Kragen packen und sagen: „Los, steht auf. Wir müssen unserem Land helfen, wir müssen Amerika helfen.“ Aber sie sagten: „Ach, nee. Amerika hat`s doch verdient.“

In diesem Augenblick wusste ich: Sie hassen Amerika wirklich. Und da begann mein mehr als fünfjähriger Versuch, zu begreifen, welches Denken dahinter steht. Wie kann man nur im freiesten Land auf Erden leben und nur Unterdrückung sehen? Wie kann man in der am wenigsten imperialistischen Weltmacht der Menschheitsgeschichte leben und uns als die Ausgeburt des Imperialismus schlechthin betrachten? Wie kann man in der am wenigsten mit Vorurteilen beladenen Nation der Menschheitsgeschichte leben und – wie Joe Biden – aus jeder dunklen Ecke den Rassismus hervorlugen sehen?

In diesen fünf Jahren entstand aus dem, was ich durchgedacht hatte, was ich gelernt hatte, was ich in Gesprächen und Studien, durch Hören und Lesen herausgefunden hatte, dieser Vortrag und bald wird es auch das Buch geben: „Das Wiederhochwürgen des Apfels: Wie moderne Liberale denken“.

Ich nehme an, jeder hier im Raum stimmt mir zu, dass die Demokraten in so gut wie jeder Frage falsch liegen. Ich sage Euch, sie sind es nicht nur in so gut wie jeder Frage, sondern richtiggehend in jeder Frage, und sie liegen nicht nur falsch, sondern so falsch wie falsch nur sein kann, 180° vom Richtigen weg, diametral entgegengesetzt zu allem, was gut, richtig und erfolgsträchtig ist.

Und was ich herausgefunden habe, ist, dass das nicht durch Zufall so ist. Es ist ein Teil einer Philosophie, die derzeit ganz Westeuropa und die Demokratische Partei dominiert. Ich nenne sie wie viele andere auch „modernen Liberalismus“. Der moderne Liberale wird ausnahmslos das Böse dem Guten vorziehen, das Falsche dem Richtigen, Verhaltensweisen, die zum Scheitern führen, jenen Verhaltensweisen, die zum Erfolg führen. Gib dem modernen Liberalen die Wahl zwischen Saddam Hussein und den USA, und er wird nicht nur selbst auf der Seite von Saddam Hussein stehen, sondern er wird von Amerika und den anderen Amerikanern verlangen, das Gleiche zu tun. Gib ihm die Wahl zwischen dem bösartigen, korrupten, massenmörderischen und terroristischen Diktator Yassir Arafat und der wunderbaren, kleinen Demokratie Israel, er wird Landkarten nachmalen, gefakte Dokumente hervorkramen, Schmähschriften unterfertigen (wie unser früherer Präsident Jimmy Carter), um die terroristischen Organisationen zu bestärken und die kleine Demokratie Israel zu attackieren.

Und es ist nicht nur in der Außenpolitik so, sondern in jedem Bereich der Politik. Haben sie die Wahl, entweder Abstinenz unter Teenagern oder Promiskuität unter Teenagern zu fördern – und glauben Sie mir, ich kenne das aus meiner Heimatstadt Hollywood – dann werden sie ihre Filme, ihre TV-Shows, ihre Lieder, ja sogar die Schulen benutzen, um Promiskuität unter Teenagern als cool hinzustellen: Wie in dem Film „American Pie“, in dem man als Verlierer hingestellt wird, wenn man nicht schon in seiner Kindheit Sex mit der Mutter seines besten Freundes gehabt hat. Passend dazu unterhält NARAL, eine Pro-Abtreibungsgruppe, die sich als „Pro-Entscheidungsfreiheit“ tarnt, eine Spendenkampagne mit dem Namen „F*** Abstinenz“ (und zwar nicht nur mit F***, sondern als ausgeschriebenes Wort – denn Vulgarität zu fördern ist Teil ihrer Agenda).

Es stellt sich nur die Frage nach dem Warum. Wie kommen sie darauf, zu glauben, auf diesem Wege eine bessere Welt zu schaffen? Der erste Gedanke, der einem kommt, wenn man so verzweifelt wie ich versucht, so etwas zu verstehen, ist, dass sie, wenn sie sich ständig auf die Seite des Bösen schlagen, auch selbst böse sein müssen. Aber mit diesem Gedanken haben wir ein Problem, oder? Wir alle kennen viele Leute, die in diese Kategorie passen, aber die nicht böse sind: viele meiner Freunde fürs Leben, Menschen, mit denen ich aufgewachsen war, enge Verwandte.

Wenn sie also nicht böse sind, dann ist das nächste, was einem in den Sinn kommen kann, dass sie einfach nur unglaublich dumm sein müssen. Dass sie es gar nicht beabsichtigen, immer auf der Seite des Bösen, Gescheiterten und Falschen zu stehen, aber dass sie es einfach nicht besser wissen. Aber mit diesem Gedanken haben wir auch ein Problem. Man kann nicht sagen, mein früherer Chef Bill Maher wäre dumm. Man kann nicht sagen, Ward Churchill und die vielen anderen Akademiker wären dumme Menschen. Und mal ehrlich, wenn es bloß Dummheit wäre, hätten sie viel öfter Recht. Wie sagt man? „Selbst eine kaputte Uhr geht zwei Mal am Tag richtig“ oder „auch ein blindes Huhn findet manchmal ein Korn“.

Aber wenn sie weder böse noch dumm sind, was bezwecken sie? Wie kommen sie darauf, eine bessere Welt zu schaffen, indem sie Saddam Hussein die Stange halten, ihm helfen, seine Vergewaltigungs- und Folterräume offen zu halten und sein Ziel der Zerstörung eines demokratischen Staates der Juden weiterzuverfolgen? Ich weiß nicht, ob Sie schon einmal die im Internet kursierende Liste aller mit dem Nobelpreis ausgezeichneter Wissenschaftler gesehen haben, die aus dem kleinen Staat Israel kommen…

Wie kommen diese Leute nur darauf, eine bessere Welt zu schaffen, indem sie Kinder Verhaltensweisen lehren, die unpassend sind, zu Krankheiten und ungewollten Schwangerschaften führen oder das Leben von Menschen ruinieren?

Was ich herausgefunden habe, ist, dass der moderne Liberale auf 50000 oder 100000 Jahre menschlicher Zivilisation zurückblickt und nur eines sicher weiß, nämlich dass keine Idee, mit der die Menschheit sich entwickelt hat – keine Religion, keine Philosophie, keine Ideologie, keine Staatsform – es geschafft hat, eine Welt ohne Krieg, Armut, Verbrechen und Ungerechtigkeit zu schaffen. Also sind sie davon überzeugt, dass – wo doch alle diese Ideen sich als falsch herausgestellt hätten – der einzige Grund für Krieg, Armut, Verbrechen und Ungerechtigkeit im Versuch erblickt werden muss, das Richtige zu tun.

Denn wenn niemand jemals denken würde, er mache das Richtige, worüber sollte man sich dann uneinig sein? Wenn wir miteinander nicht uneinig sind, streiten wir nicht. Wenn wir uns nicht streiten, gibt es keinen Krieg. Ohne Krieg gibt es keine Armut, ohne Armut gäbe es kein Verbrechen und ohne Verbrechen gäbe es keine Ungerechtigkeit.

Es ist eine Utopie und alles, worauf es ankommt, um diese Utopie zur Wirklichkeit werden zu lassen, ist es, alle Fakten, alle Vernunft, alle Offenkundigkeiten, alle Logik, alle Wahrheit, alle Moral und allen Anstand von sich zu weisen – und damit alles, was Menschen wie Du und ich benutzen, um bessere Menschen zu werden, um die Welt mehr zum Richtigen zu führen, indem wir selbst das Richtige tun, warum wir uns auf die Seite des Richtigen stellen, indem wir erkennen, was das Richtige ist und uns darum bemühen, es zu tun.

Als mir das erstmals dämmerte, wollte ich meine liberalen Freunde befragen – und glauben Sie mir, in Hollywood findet man sehr viele davon. Das Wesentliche an Hollywood ist, dass es durch und durch liberal ist: Hardcore-liberal, nicht kleinformatig-liberal. Man kann zwar davon ausgehen, dass es mehr von uns Konservativen gibt als wir vermuten mögen, aber die haben Angst. Es ist schwer, sich als solcher zu erkennen zu geben, denn was das Orwellianische an dem Ganzen ist – und definitiv alles an dieser Philosophie ist orwellianisch -, ist: Die Liberalen sind das Illiberalste, was man sich überhaupt vorstellen kann. So sehr sie selbst „McCarthyismus“ schreien: Es gibt eine „graue Liste“, auf der Leute stehen, die nicht eingestellt werden, weil sie nicht mit am linksextremen Strang ziehen.

Wir haben es mit Leuten zu tun, die denken, der beste Weg, um rationales Denken zu eliminieren, um den Versuch, das Richtige zu tun, zu eliminieren, ist es, am Beweis dafür zu arbeiten, dass das Richtige nicht richtig und das Falsche nicht falsch wäre. Man sieht es in John Lennons Song „Imagine“: „Stell Dir vor, es gäbe keine Länder“. Nicht etwa, stell Dir vor, es gäbe keine großen Länder, oder dass die Nazis besiegt werden, sondern stell Dir vor, es gäbe keine Religionen, und der Schlüsselsatz lautet, stell Dir eine Zeit vor, wo alles, was Menschen lieb und teuer ist, bis zu einem Punkt herabgewürdigt ist, an dem es nichts mehr gibt, was es wert wäre, dafür zu töten oder zu sterben.

Natürlich geschieht das nicht über Nacht. Es wird immer noch Religionen geben, aber sie werden alles daran setzen, um sie schlecht zu machen. Es wird immer noch Länder geben, aber sie werden alles tun, um unsere nationale Souveränität an weltweite, übernationale Einheiten abzutreten. Zwischenzeitlich folgt alles, was sie in unseren Schulen lehren, was sie in ihre Filme packen, die Botschaften dahinter, die TV-Shows, die Art, was und wie sie in den Zeitungen schreiben, nur einem Kriterium: Macht es runter, was gut ist und preist es, was böse ist? Macht es runter, was richtig ist und preist es, was falsch ist? Macht es Verhaltensweisen runter, die zum Erfolg führen, und preist es Verhaltensweisen, die zum Scheitern führen, sodass nichts mehr übrig ist, woran man glauben kann?

Sie müssen dies zum Beispiel als das Paradigma hinter einem der erfolgreichsten liberalen Filme aller Zeiten erkennen, „Fahrenheit 9/11“. Kein Mensch glaubt ernsthaft, dass Michael Moores Film ein ernsthafter Versuch war, die wahren Geschehnisse dieses entsetzlichen Tages und seiner Folgen darzustellen. Jeder weiß, dass Michael Moore ein Linksextremist ist und dass das ein Propagandafilm war, in dem willkürlich Fakten herausgegriffen wurden, Beweise manipuliert wurden und die Erzählweise fast der eines Geisteskranken glich, aber alles für ein Ziel. Die Frage zur damaligen Zeit war: „Sollen wir Krieg führen gegen Saddam Hussein und die irakische Regierung?“ Und deshalb benutzte Moore alle Tricks, Manipulationen und Lügen, die er auf Lager hatte, um zu zeigen, dass Amerika nicht gut genug wäre, um dafür zu kämpfen, und Saddam nicht böse genug wäre, um dagegen zu kämpfen, alles zu dem Zweck, unsere Bemühungen zu unterminieren, in den Krieg zu ziehen.

Wie gesagt, es gibt definitiv nichts in Hollywood, in den Zeitungen, in unseren Schulen, was nicht diesem als einzigem Kriterium folgt. Es gibt beispielsweise keine journalistischen Standards, die es rechtfertigen würden, eine Seite-1-Geschichte in der „New York Times“ zu machen aus den Verfehlungen einer Handvoll Nachtwachen in einem obskuren Gefängnis für Terroristen, Verfehlungen, durch die niemand getötet oder ernsthaft verletzt wurde. Nicht für einen einzigen Tag. Trotzdem war diese Nicht-Geschichte über 44 Tage hinweg die Titelseitengeschichte in dieser Zeitung. Warum? Weil es keinen journalistischen Standard erfüllt außer dem einen und einzigen modernen liberalen Standard: „Du glaubst, Amerika ist gut? Wir fanden etwas heraus, was Dich dazu bringen wird, das nicht länger zu glauben. Du glaubst, der islamistische Faschismus ist schlecht? Nein, nein, nein, das ist der einzige Grund, warum sie es tun. Kein Wunder, dass sie Flugzeuge in unsere Häuser fliegen“.

Und das ist nur eines von vielen Beispielen. Es gab keinen journalistischen Standard, der es rechtfertigen würde, dass „Newsweek“ die Geschichte vom Koran druckte, der angeblich zur Toilette heruntergespült wurde. Es war nicht nur eine erfundene Geschichte, sie ist nie passiert – es war eine schlichtweg unmögliche Geschichte. Denken Sie einfach einmal nach: Kann man ein Buch zur Toilette runterspülen? Jedes 5-jährige Kind weiß, dass man kein Buch zur Toilette runterspülen kann. Ein rechteckiger Quader passt nicht in ein rundes Loch. Warum also hat „Newsweek“ eine Geschichte verbreitet, die nicht nur erfunden war, sondern die sogar an den einfachsten Anforderungen logischen Denkens scheiterte? Es ist, weil ihnen das völlig egal ist. Es gibt keinen Standard, denn ein Standard würde voraussetzen, dass sie erkennen würden, dass es Verhaltensweisen gäbe, die besser wären als andere und das liefe ihrer kompletten Philosophie zuwider. Mir ist wieder einmal vor Augen geführt worden, dass das einzige Kriterium für Wahrheit für „Newsweek“ war, Amerika zu attackieren und die islamofaschistischen Terroristen zu rechtfertigen.

Das Gleiche gilt für die Welt der Kunst. Es gibt keinen künstlerischen Standard, kein ästhetisches Kriterium, nach dem – Tschulligung – ein Pisspott mit einem Kreuz darin schön sein könnte. Kein ästhetisches Kriterium würde es rechtfertigen, dass ein Museumsdirektor sagt: „Nimm den Monet runter und häng den Pisspott auf“, aber es ist nun mal der eine unverrückbare Kunststandard, der für den modernen Liberalen existiert.

Ähnlich bei den Filmen vom letzten Jahr: Sie erfüllten kein Kriterium des Erzählerischen oder der Kinematographie. Jene fünf Filme, die für den „besten Film“ nominiert wurden, genügten nur einem Kriterium. „Brokeback Mountain“ sagte aus, dass die heterosexuelle Ehe unwichtig sei und dass Du homosexuell sein sollst, wenn Du es gerade willst. „München 1972“ sagte aus, es gäbe keinen Unterschied zwischen Terroristen und Menschen, die sie daran hindern wollen, wieder zu morden. Und wenn man die anderen Filme betrachtet, gipfelt es sozusagen in dem Siegerfilm „Crash“, der aussagte, Amerika wäre die böse, fürchterliche Nation, in der jeder Augenblick jeden Tages durch Vorurteilen und Rassismus gekennzeichnet ist.

Es gibt wirklich keinen Standard, kein Kriterium für Wahrheit, Schönheit, Gerechtigkeit oder sonst etwas unter modernen Liberalen, die die dominierende Kraft in der Demokratischen Partei sind; nicht alle Demokraten denken so, aber diejenigen, für die es ohne jede Frage und ohne jeden Selbstzweifel feststeht, dass wir nur in den Irak gegangen sind, um das Öl zu stehlen, weil Amerika so etwas nun mal macht; es gibt keinen Grund, über eine andere Möglichkeit auch nur nachzudenken. Nicht jeder, der John Kerry gewählt hat und in diese Kategorie fällt ist sich bewusst, wie die Blaupause für die Utopie der Elite aussieht und ich denke nicht, dass alle so etwas befürworten wären, wenn sie sich dessen bewusst wären.

Worin die Elite Erfolg hat, ist es, schon von klein auf die Kinder und Jugendlichen in all jenen Institutionen zu indoktrinieren, die wir ihnen zu kontrollieren erlaubt haben – und wenn wir Amerika retten wollen, müssen wir sie zurückgewinnen: Die Schulen, die Universitäten, die Medien, die Unterhaltungsindustrie.

Es beginnt schon, wenn die Kleinen zum ersten Mal die „Sesamstraße“ oder „Buster Bunny“ anschalten, es geht in späteren Jahren weiter wenn man ihnen erzählt „Hey, kleiner Junge, bist Du schwul, bist Du cool“ oder „Hey, kleines Mädchen, es ist völlig egal wie cool Du bist, wenn Du vorhast, später einmal eine verheiratete, heterosexuelle Frau zu werden, wirst Du als Desperate Housewife enden“.

Und so viele andere Shows, die täglich ausgestrahlt werden, zeigen Ehe und Familie und alles, was traditionell ist und was wir als gut empfinden, als wäre das alles ein Kampfplatz. Sie würden Shows wie „Make Room for Daddy“ nicht erlauben, weil sie angeblich nicht realistisch wären, stattdessen haben wir nun die Bundys, wo Mutter und Vater einander hassen und sich das Leben so gut es geht zur Hölle machen und alles sonst, was diesem Denken entspricht. Und es geht weiter bei Ward Churchills Ethnologiestudien.

Was sich vollzieht, ist eine Indoktrination zu dem, was ich einen „Kult der Wertfreiheit“ nenne. Unsere Elite macht das, indem sie unsere Kinder schon von klein auf dazu erzieht, rationales und moralisches Denken als Akt der Voreingenommenheit zu begreifen; egal, wie ehrlich man sich bemüht, die Fakten zusammenzutragen, egal, wie ernsthaft man auf das Offenkundige schaut, egal, wie diszipliniert man in seinem Denken ist, Deine Schlüsse sind so stark von Deinen persönlichen Vorurteilen gefärbt, von Deiner Erziehung, von Deiner Religion, von Deiner Hautfarbe, von der Herkunftsnation Deines Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Urgroßvaters, dass sie – egal wie sie ausfallen – jedenfalls nutzlos sind. Sie sind nichts anderes als das Resultat Deiner Vorurteile, und der einzige Weg, diese Vorurteile zu überwinden, ist es, das rationale Denken als solches zu überwinden.

Es gibt ein brillantes Buch von Professor Allan Bloom, das heißt „The Closing of the American Mind“. Professor Bloom versucht darin schon während der 80er-Jahre herauszufinden, warum seine Studenten plötzlich so dumm sind, und was er herausgefunden hat, war, dass sie dazu erzogen worden waren, Wertfreiheit als moralischen Imperativ zu betrachten, weil deren Gegenteil das Böse in Form einer Diskriminierung wäre. Ich übersetze es in meine eigenen Worte: „Um Diskriminierung zu eliminieren, hat sich der moderne Liberale dazu entschieden, völlig wertfrei zu werden“.

Ich gebe Ihnen ein Beispiel: An den Flughäfen haben wir uns absichtlich dumm gestellt, nur um nicht zu diskriminieren. Wir müssen so tun als ob wir Dinge, die wir wissen, nicht wüssten, und dass es genauso wahrscheinlich wäre, dass die 87-jährige schwedische Ur-Ur-Urgroßmutter ein Flugzeug in die Luft jagt, als dass es die vier frisch aus Syrien angekommenen 27-jährigen Imame tun würden, die „Allahu Akbar“ schrien, bevor sie an Bord gingen. Um Diskriminierung zu eliminieren, hat sich der moderne Liberale dazu entschieden, völlig wertfrei zu werden.

Das Problem daran ist bloß, dass die Fähigkeit, zu unterscheiden („diskriminieren“ im eigentlichen Sinne), also in durchdachter Weise die bessere aus mehreren vorhandenen Optionen auszuwählen – so wie etwa eine „mündige Konsumentin“ beim Einkauf unterscheidet – die Essenz rationalen Denkens ist; und deshalb weisen ganz Westeuropa und die heutige Demokratische Partei, da sie von dieser Philosophie dominiert wird, rationales Denken als „Hassverbrechen“ zurück.

Das, was also nach 10, 12, 14 oder 20 Jahren linksextremer Indoktrination in Schulen und auf Universitäten übrig bleibt, sind Staatsbürger im wahlberechtigten Alter, die in keiner Weise gewillt oder auch nur fähig wären, die Sinnhaftigkeit jener Positionen kritisch zu hinterfragen, die sie nicht mehr hinterfragt hatten, seit sie 5 Jahre alt und zum ersten Mal in den linksextremen Indoktrinationsprozess eingetreten waren.

Ungefähr zur selben Zeit wie das Buch Professor Blooms kam ein Buch heraus, das vielleicht in manchen Bereichen sogar noch besser die Denkweise moderner Liberaler beschreibt und erläutert. Es war Robert Fulghums „Alles, was ich wissen muss, lernte ich im Kindergarten“, und es liest sich wie eine Bibel des modernen Liberalismus oder das Drehbuch der Demokratischen Partei.

Das Satzfragment „Schlagt nicht zu“, das eine der Lektionen darstellt, auf die Fulghum verweist, ist jetzt, wo sie volljährig geworden sind, zu einem kompletten Satz geworden: „Krieg ist nicht die Antwort“. Aber sie müssen gar nicht alles wissen, denn selbst wenn sie um Neville Chamberlain wissen und um das, was passiert, wenn man Annäherungspolitik gegenüber dem Bösen betreibt, würden sie es nicht wissen müssen, denn egal ob sie es wissen oder nicht, es würde ihre Position, die sie seit ihrem fünften Lebensjahr vertreten, nicht verändern.

Als ich fünf Jahre alt war, zog ich mit meinen Freunden an Halloween durch die Nachbarschaft, „Süßes oder Saures“ verlangend, und in der einen Hand trugen wir den Beutel für die Süßigkeiten und in der anderen eine kleine Sparbüchse, um Geld für UNICEF zu sammeln, denn für uns als Fünfjährige war die UNO eine tolle Sache. „Schlagt nicht zu, sondern redet“ und eine andere Lektion von Robert Fulghum lautete „Teilt alles“. Gut, dann teilen wir also die Macht, teilen wir unseren Wohlstand, zahlen wir für die Vereinten Nationen. Lasst uns alles durch Reden klären. Wie toll, wie klasse.

Dann wird man 10, 15, 20 und man erfährt einige Dinge über die UNO, die die eigene Meinung darüber verändern. Man erfährt etwas über die Korruption. Man erfährt etwas über den Antisemitismus und darüber, dass sie vor dem Völkermord in Ruanda weggelaufen waren, keinen Finger gerührt hatten, als im Sudan ein Völkermord verübt wurde – sie haben sogar noch während dieser Völkermord angedauert hat, Sudanesen zu Mitgliedern der Menschenrechtskommission gemacht! Leute wie Du und ich ändern unsere Meinung, weil das Dinge sind, über die man wirklich Bescheid wissen sollte, der moderne Liberale hingegen wird immer noch an seiner Position als Fünfjähriger festhalten und glauben, dass die UNO eine tolle, klasse Sache wären und alles ignorieren, was er seither erfahren hat.

Zu jener Zeit kam auch ein Song raus, der „Goodbye Stranger“ hieß und von einer Gruppe namens „Supertramp“ gesungen wurde – klar, ein „Tramp“ zu sein ist ja super… Und in diesem Song hängen ein Junge und ein Mädel für zwei Wochen zusammen rum, alles ist offenbar ganz toll, bis sie eines Tages etwas sagt in der Art „Liebling, unser Essen wird knapp, warum gehst Du nicht mal in die Kaufhalle, holst ein paar Sachen, und wir haben dann wieder für 1-2 Wochen was im Kühlschrank“. Er darauf: „Ich soll einkaufen gehen? Nein, so stelle ich mir mein Paradies nicht vor. Ich gehe“. Und als er zur Tür hinausgeht, meint er: „Nun, ich denke, was Du sagst, ist unbestreitbar richtig, aber ich muss die Dinge auf meine eigene Weise betrachten, um mich selbst in meiner Jugend zu erhalten“.

Und das beschreibt so gut wie kaum etwas anderes die Denkweise der modernen Liberalen. Es ist nicht das Problem, dass sie sich nicht der Dinge bewusst wären, deren sie sich bewusst sind, sondern dass sie sich verpflichtet fühlen, diese zu leugnen, um sich jene Utopie erhalten zu können, von der man ihnen als sie 5 Jahre alt waren erzählt hatte, dass sie die einzige Hoffnung für die Menschheit wäre: die gedankenlose Wertfreiheit.

Was also bleibt, sind zwar nicht erwachsene, aber wahlberechtigte Staatsbürger, die nicht nur nicht in der Lage sind, ihre eigene Position zu beurteilen, sondern die auch noch blindwütig feindselig gegenüber jeder Position eingestellt sind, die anders ist als ihre eigene. Warum? Wenn Du selbst dazu erzogen wurdest, die Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung als moralischen Imperativ zu betrachten, muss zwangsläufig jede Position, die anders ist als Deine eigene, durch Wertung und Diskriminierung zustande gekommen sein. Deshalb ist Bush Hitler, war Reagan Hitler, ist Giuliani Hitler.

Wie kann eigentlich ein denkender Mensch überhaupt Giuliani und Hitler in einem Zusammenhang nennen? Ganz einfach: Hitler hat Juden diskriminiert, Giuliani diskriminiert die drogensüchtigen Nutten äääh „Sexarbeiterinnen“, die am Times Square Leute belästigen. Hitler diskriminierte Katholiken, Giuliani diskriminiert die Köpfe der organisierten Kriminalität. Hitler diskriminierte die Zig… äääh Sinti und Roma, Giuliani diskriminiert die Terroristen vom 11. September und darüber hinaus. In anderen Worten: JEDE Form der Diskriminierung ist falsch.

Die modernen Liberalen wissen, dass ihre Position daraus resultiert, dass sie die Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung als moralischen Imperativ betrachten; deshalb muss zwingend jede Position außer der eigenen durch Wertung und Diskriminierung zustande gekommen sein. Deshalb liegen wir aus deren Sicht nicht nur falsch in unseren Ansichten und den Themen, die uns bewegen. Sie denken nicht einmal über unsere Ansichten und die Themen, die uns bewegen, nach. Sie brauchen es ja gar nicht. Selbst wenn sie es wollten, selbst wenn sie dazu in der Lage wären, sie brauchen es nicht. Würden Sie etwa dasitzen und Hitlers Sozialpolitik diskutieren? Nein, Sie würden Hitler bekämpfen.

Was nach 10, 12, 14 oder 20 Jahren in diesen Indoktrinationszentren bleibt – und es ist kein Zufall, dass man, je länger man der Indoktrination ausgesetzt ist, umso mehr moralisch introvertriert wird, sodass man, um Chef der Ethnologieabteilung werden zu können, der Meinung sein muss, die islamofaschistischen Terroristen vom 11. September wären die Guten und die Opfer wären alle kleine Eichmanns gewesen – sind Leute, die schlichtweg nicht unterscheiden können zwischen Gut und Böse, zwischen richtig und falsch, zwischen besser und schlechter.

Aber Wertfreiheit des Denkens führt nicht zwangsläufig zu Wertfreiheit der Politik. Wertfreiheit des Denkens bringt moderne Liberale zwangsläufig dazu, auf der Seite des Bösen gegenüber dem Guten zu stehen, auf der Seite des Falschen gegenüber dem Richtigen und auf der Seite jener Verhaltensweisen, die zum Scheitern führen gegenüber jenen, die zum Erfolg führen. Warum? In einer Welt der Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung, in der kein Verhalten als besser angesehen werden darf als ein anderes, wird erwartet, dass alle Verhaltensweisen auch zu gleichermaßen guten Ergebnissen führen. Wenn in der realen Welt verschiedene Verhaltensweisen zu verschiedenen Ergebnissen führen, wissen Menschen wie Du und ich, warum das so ist – weil wir darüber nachdenken. Wir wissen, warum Gesellschaften, die Promiskuität unter Teenagern fördern, in höherem Maße dazu neigen, zu scheitern, als Gesellschaften, die Abstinenz unter Teenagern fördern. Es ist ganz einfach deshalb, weil Abstinenz unter Teenagern und Promiskuität unter Teenagern keine gleichen oder gleichwertigen Verhaltensweisen sind. Abstinenz unter Teenagern ist schlicht und einfach die bessere Verhaltensweise.

Und das gilt selbst dann, wenn man die moralische Komponente komplett außer acht lässt und allein die praktische betrachtet: Wenn Dein Junge irgendwo da draußen rumhurt, ist er nicht zu Hause, um ein Buch zu lesen. Wenn Deine Tochter wieder einmal unten in der Abtreibungsklinik ist, sitzt sie nicht in der Bibliothek, um für ihr Examen zu lernen. Wenn Dein Sohn irgendwo im Krankenbett liegt und an AIDS stirbt, macht er sich keine Gedanken um sein Kursprogramm für die nächsten Semester.

Leute wie Du und ich erkennen, warum Gesellschaften, die Abstinenz unter Teenagern fördern, besser dastehen als solche, in denen die Promiskuität unter Teenagern in Musik, Filmen und Schulen propagiert wird. Aber für einen modernen Liberalen, der eine solche Wertung nicht treffen kann – schon alleine, weil er sie nicht treffen darf – wäre das Diskriminierung. Sie können es nicht erklären. Aus diesem Grunde ist ihre Erklärung für Erfolg, dass dieser auf irgendeine Weise durch Betrug zustande gekommen sein musste. Alleine schon die Tatsache, dass es Erfolg überhaupt gibt, ist für moderne Liberale der Beweis dafür, dass Schwindel und vermutlich Bigotterie dahinter stecken müssen. Alleine schon die Tatsache, dass es etwas wie Scheitern gibt, ist hingegen der Beweis dafür, dass der, der gescheitert ist, ein Opfer sein muss.

Also werden auch die gedankenlosen Fußtruppen, die zur Nicht-Elite gehören, die Blaupause für die Utopie der Elite unterstützen, Partei für das Böse und gegen das Gute ergreifen, für das Falsche gegen das Richtige und für die Verhaltensweisen, die zum Scheitern führen, gegen jene, die zum Erfolg führen, und das aus einem Gerechtigkeitsempfinden heraus. Wie ich schon anfangs sagte, diese Leute sind nicht böse. Es ist einfach eine gedankenlose Akzeptanz ohne irgendein wirkliches Sokratisches Begehren, über die wahren Konsequenzen nachzudenken. Es bedeutet ihnen nichts und das ist der Grund warum auch John Lennon sagte, die Utopie bestünde auch darin, dass Menschen nur für den Tag leben.

Es ist im Übrigen kein Zufall, dass diejenigen, die nur für den Tag leben, so viele Schulden haben. Was sind Schulden? Sie sind Ausdruck des Scheiterns daran, heute die Versprechen von gestern einzulösen. Und sie wählen sich nichts außer weitere und weitere Verpflichtungen und die sind was? Etwas, was mich angeht. Ich mache mir Sorgen darüber, wer dafür später die Zeche bezahlen wird.

Dasselbe gilt für Gut und Böse. Weil nichts als gut bewertet werden kann, kann auch nichts als böse bezeichnet werden. Das, was die Gesellschaft als gut erkennt, muss das sein, was aus irgendeiner Form des Vorurteils Nutzen zieht. Das, was die Gesellschaft als böse erkennt, muss ein Opfer dieses Vorurteils sein. Also werden die gedankenlosen Fußtruppen wiederum jedwede Politik unterstützen und ohne nachzudenken akzeptieren, die versucht, alles runterzumachen, was gut ist – Amerika, Israel, Wal-Mart – und alles das unterstützen, was böse ist, bis sich alles in der Mitte trifft und es nichts mehr gibt, worüber es sich zu streiten lohnt.

Nimm irgendein Thema aus den Nachrichten und denke wie ein moderner Liberaler und hast Du einmal erkannt, wie das funktioniert und bist Du einmal in dieser Weise indoktriniert worden, gibt es keine andere Wahl. Gehörst Du einmal zu diesem Kult der Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung, gibt es keine andere Schlussfolgerung, als dass Gut Böse und Böse das Opfer des Guten ist.

Wir wissen, warum es zur offiziellen Ausrichtung der linksextremen Medienformate gehört, niemals den Islamischen Dschihad, Al-Kaida, Hisbollah, Hamas, Harakat ul-Mujahidin oder irgendeine andere islamofaschistische, terroristische Gruppe als „terroristisch“ zu bezeichnen. Es gibt sogar offizielle Dienstanweisungen an Reporter, nicht diese – völlig passende - Bezeichnung zu benutzen.
Der Grund hierfür ist, dass „des einen Terrorist des anderen Freiheitskämpfer“ ist und warum sollte es uns zustehen, darüber ein kritisches, rationales Urteil zu fällen?

Aber könnten wir uns denn als Mindeststandard nicht wenigstens darauf einigen, dass ein „Freiheitskämpfer“ in irgendeiner Weise für die Freiheit kämpfen sollte? Wir wissen, wofür Osama Bin Laden kämpft: es ist eine unterdrückerische Theokratie, in der Frauen von Kopf bis Fuß verschleiert sein müssen und geschlagen werden, wenn auch nur eine Ferse unbedeckt ist, und in der wir alle, sofern wir nicht die Religion wechseln, als Abkömmlinge von Schweinen und Affen angesehen werden, die es verdient haben, geköpft zu werden. Leute wie Cindy Sheehan und Michael Moore werden Osama bin Laden als „Freiheitskämpfer“ betrachten, weil Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung sie buchstäblich unfähig machen, den Unterschied zu erkennen zwischen Leben in Freiheit und den Kopf abgeschlagen zu bekommen. So krank ist diese Mentalität.

Aber wenn die New York Times oder CNN oder Newsweek und der ganze Rest der linken Medienformate wirklich richtig liegen und es keinen objektiven Unterschied zwischen einem Terroristen und einem Freiheitskämpfer gibt, wie kommt es, dass Leute wie Sie und ich unseren Kindern beibringen, dass George Washington ein Held war und dass Yassir Arafat und Saddam Hussein Schurken sind? Wir wissen es, denn wir denken darüber nach.

George Washington riskiertes sein persönliches Wohlergehen, indem er persönlich seine Truppen in den Kampf führte: es war ein Krieg, ehrenhaft gegen andere uniformierte Einheiten ausgefochten mit dem Ziel, die freieste Nation in der Geschichte der Menschheit zu gründen. Sehr ehrenhaft, eine wirklich heroische Angelegenheit. Yassir Arafat hingegen stahl das Geld seines Volkes und schickte 14-Jährige in den Krieg: diese kämpften gegen Kinder, Frauen und Zivilisten, die gerade in Pizzerias saßen oder bei Festprozessionen mitgingen, mit dem Ziel, seine korrupte Diktatur aufrechtzuerhalten. Ein wahres Schurkenstück.

Aber für die Leute von der New York Times gibt es keinen Unterschied zwischen einem Terroristen und einem Freiheitskämpfer. Warum also bringen wir unseren Kindern bei, dass George Washington ein Held ist? Die einzige Erklärung hiefür muss sein, dass er ein weißer Christ von europäischer Abstammung ist. Und wenn es keinen Unterschied zwischen dem Verhalten eines Terroristen und dem eines Freiheitskämpfers gibt, warum sagen wir unseren Kindern, Arafat und Saddam wären Schurken? Dafür kann es keinen anderen Grund geben als dass sie dunkelhäutiger, Moslems und von nahöstlicher Herkunft sind.

Am Ende wurde es ernst und nach 18 UN-Resolutionen, 10 Jahren vereinbarungswidrigen Beschusses unserer Flugzeuge, nachdem Saddam Hussein den Iran und Kuwait überfallen hatte, Saudi-Arabien und Israel bombardiert hatte, Gräueltaten gegen die Kurden im Norden seines Landes begangen und Völkermord an den Schiiten im Süden seines Landes verübt hatte, sind wir eines Tages in den Krieg gezogen, um diese armen Menschen zu befreien. Sie und ich wissen, warum, denn wir denken nach. Wir fällen kritische, rationale, moralische Urteile.

Aber für die modernen Liberalen, für die Gedankenlosen, für diejenigen, die nicht zwischen den verschiedenen Verhaltensweisen unterscheiden können, gibt es nur einen ruchlosen Grund für uns, in den Krieg zu ziehen: nämlich dass wir böse sind und Saddam Hussein das Opfer. Also werden sie, wie wir gesehen haben, herbeieilen und sich als menschliche Schutzschilde zur Verfügung stellen, um die Vergewaltigungszimmer und Folterräume zu schützen, weil sie über Vergewaltigungszimmer und Folterräume nicht urteilen werden, da hierfür ein kritisches und moralisches Urteil erforderlich ist.

Und wenn man den Gesängen der gedankenlosen Querulanten lauscht, wenn sie im Rahmen ihrer Anti-Amerika-Aufmärsche durch die Straßen marschieren, die von den Wortverdrehern und der linken Presse euphemistisch „Anti-Kriegs-Aufmärsche“ genannt werden, kann man hören: „Wir wollen Euren rassistischen Krieg nicht“. Welche Rasse beherbergt der Irak denn genau? Worüber reden sie überhaupt? Sie wissen es nicht. Es ist kein auf Fakten gegründetes Statement, es ist kein präzises Statement. Haben wir nicht kürzlich einen Krieg geführt, um Muslime in Kuwait zu beschützen? Haben wir nicht europäische Christen bombardiert, um europäische Muslime zu verteidigen?

Worauf beruht es also? Es beruht auf der Realität, dass, wenn man sich einmal der Wertfreiheit und Nichtdiskriminierung anschließt, alles, was anders ist als wertfrei und nichtdiskriminierend, automatisch mit dem Bösen in Form des Diskriminierens verbunden ist.

Weitere Aussagen Evan Sayets über traditionellen und modernen Liberalismus:

„Normalerweise unterscheide ich zwischen Upper-Case- und Lower-Case-Liberalen. Ich nenne diese Leute moderne Liberale, denn sie kommen nicht aus dem heraus, was wir als liberale Tradition bezeichnen, sondern gingen in eine andere Richtung. Was sie heute sind ist etwas anderes als das, was sie damals waren. Faktisch ist moderner Liberalismus – Upper-Case-“L“ - so ziemlich die illiberalste Philosophie, die wir in Amerika je hatten, und obwohl sie bislang noch nicht so gewalttätig geworden ist wie es bei manchen anderen der Fall war, befürchte ich, dass das alles noch kommen könnte.

Blickt man zurück, war es immer Teil des Gemeinsinns, dass man in irgendeine Richtung arbeiten würde, etwas schaffen wolle, es gab die Überzeugung, es gäbe etwas Besseres als das, was zuvor war. Der moderne Liberalismus ist Nihilismus in vielerlei Hinsicht. Sie werden ständig sagen „stellt die Autoritäten in Frage, stellt die Regierung in Frage, vertraut Euren Nachbarn nicht, vertraut Wal-Mart nicht, jeder will Euch nur an den Kragen“, aber sie setzen nichts an deren Stelle. Also gibt es nichts mehr, wonach man streben kann, sodass man beurteilen könnte, ob es wirklich etwas Sinnvolles ist.

Ich denke, moderner Liberalismus ist mehr als alles andere durch seine destruktive Natur gekennzeichnet. Er macht die Autorität der Menschen in den Schulen runter, die Autorität der alten Bücher, das Heldentum der Leute, zu denen wir aufschauen und auf die aufzuschauen wir unsere Kinder lehren, aber er setzt nichts an deren Stelle.“

„Es gab immer eine liberale Tradition in Amerika, beginnend mit den Gründervätern und sogar schon vor ihnen. Es geschieht ganz, ganz, ganz, ganz selten, dass die Mehrheit so viele Rechte abgibt und anerkennt, dass die Rechte jedem zustehen und dass sie nicht von irdischen Gewalten kommen, sondern von einer größeren Macht als wir selbst es sind. Der Einfluss, den Minderheiten in Amerika haben und immer schon hatten – und ich als Jude zähle mich selbst auch zu den Minderheiten – kennt kein Beispiel in der gesamten Menschheitsgeschichte und das war wahrer Liberalismus: die Tatsache, dass das alles den Menschen nicht aufgezwungen wurde.

Was jetzt geschieht, zum Beispiel dass wir die Redefreiheit in den Schulen verlieren, sind das Gegenteil dessen, was Liberalismus ursprünglich war. Manche Werte, die in den 60er-Jahren liberal waren, sind jetzt konservativ. Zum Beispiel die farbenblinde Gesellschaft. Das bleibt ein liberales Konzept, leider ist es nicht liberalen aus Sicht der modernen – Upper-Case-“L“ - Liberalen.“

„Was ich interessant finde, ist, wie oft das, was der Liberale von sich behauptet, genau das Gegenteil ist von dem, was zutrifft. Chris Matthews hat diese Show, die „Hardball“ heißt, als würde der Titel uns sagen, was sie wirklich ist, obwohl die Show das glatte Gegenteil davon ist. Sie haben gemerkt, dass Menschen den Liberalismus in seiner modernen Form als die verfehlte Bildungspolitik erkennen, die unsere Schulen ruiniert hat, als die Politik, die unsere Nation geschwächt hat, als die Politik, die so wenig dazu getan hat, um der schwarzen Bevölkerung aus ihrer unvorteilhaften Situation zu helfen, in der sie in den letzten 40 Jahren war – und dass es ein Schimpfwort ist.

Das ist lustig, denn Liberale kennen sich selbst sehr gut. Ich erinnere mich an „Hannity&Colmes“, als Sean Hannity über Nancy Pelosi sagte, sie wäre eine San-Francisco-Liberale, und sofort brüllte ihn Alan Colmes an von wegen er würde versuchen, sie auf diese Weise zu dämonisieren. Aber wie kann man jemanden dämonisieren, indem man bloß Fakten feststellt.

Also entscheiden sie sich plötzlich dafür, sich selbst „Progressive“ zu nennen, weil die Leute rausfinden, was es mit dem Liberalismus auf sich hat. Sie denken: Wir werden zwar in keiner Weise irgendeinen Fortschritt bringen, aber als Selbstbezeichnung und Werbeslogan klingt es ja ganz gut.“

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Ratiophobie, Libertophobie, Antiamerikanismus, Christophobie, Antisemitismus, Judeophobie, Mittlerer & Naher Osten, Feminazis, Afghanistan, Iran / Persien, Kommunismus, Irak, UNO, Gesunder Menschenverstand, Medienwelt, Gesellschaft, EU, Israel, USA, Polemik, Innere Sicherheit, Analysen, Sonstiges, Germanyland, Fatah, Hamas & Co., Kulturelle Bereicherung, Religion, Christen & Kirche, Left Trash, Islamkritik
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