Eine Bilanz von Ali Abdullah Khomeini-Kaldauni, Ober-Mullah der Football Association of the Islamic Republic of Iran, Teheran
Assalaamu-Alaykum!
Von dem würdelosen Gehabe der ungläubigen Zuschauer soll hier gar nicht gesprochen werden – das waren alles Hurer und Huren, die ihre Blöße nicht bedeckten und sich die Gesichter bunt anmalten wie die Wilden. Möge Allah sie alle vernichten und in seiner Hölle braten!
Es geht mir, liebe Brüder im Glauben, um den Fußball an sich, um den islamischen. Und ich muss sagen, mit Allahs Hilfe stehen wir sehr gut da! Unsere Bittgebete (Duaa) haben geholfen! Es sind 32 Mannschaften angetreten, zweiunddreißig! - und das einzige rein islamische Team, gebildet von unseren Glaubensbrüdern aus Algerien, erreichte einen ehrenvollen vierten Platz! Leider gelang ihnen kein Tor, aber sie erkämpften einen ganzen, vollständigen Punkt. Allah wird sie reich belohnen! Und wäre nicht der Teufel im Spiel gewesen, dann hätten sie gegen den großen Scheytan, gegen die Schufte aus den USA, bestimmt noch einen Punkt geholt, oder sogar zwei, drei oder vier!
Doch Allah wollte es anders, und er weiß es am besten!
Die zweite islamische Mannschaft, ich spreche jetzt von Frankreich, schnitt auch sehr ehrenvoll ab, und war nur unwesentlich schlechter als unsere Brüder aus Algerien, doch sie kämpften wacker gegen Südafrika, diese Schande des schwarzen Kontinents. Das schlechtere Abschneiden liegt daran, dass der Islam noch nicht im Herzen aller Spieler wohnt. Und dann wurde die Mannschaft von einem unwürdigen Ungläubigen trainiert. Das geht gar nicht.
Kein Ungläubiger darf einem Rechtgläubigen Anweisungen geben. Das hat unser Glaubensbruder Nicolas Anelka bei seiner offenen Aussprache in der Kabine deutlich gemacht! Unterstützt wurde er von seinem Bruder Franck Ribéry. Allah möge beide schützen und leiten, damit sie auch weiterhin immer die rechten Worte finden werden!
Vorbildlich auch Rafik Saifi (Algerien), der einer ungläubigen Reporterin sehr nachhaltig deutlich machte, dass sie nicht wie eine Hure umherlaufen und gläubigen Männern Fragen stellen darf.
Eine Enttäuschung waren die anderen schwarzafrikanischen Mannschaften. Aber warum? Die ungläubigen Hunde, diese Giaurs von Trainern, haben die besten Spieler, nämlich die Muslime, nicht oder so gut wie nicht eingesetzt. Da mussten sie ja verlieren!
Unsere Herzen sind bei allen muslimischen Spielern, aber auch bei unseren Freunden von der Demokratische Volksrepublik Korea. Leider haben die Spieler völlig versagt und gegen portugiesische Hunde sieben Tore eingesackt. Doch wir haben auch gehört, dass unsere koreanischen Freunde eine kommunistische Variante der Scharia pflegen! Auf die Versager warten nach Heimkehr schlimme Strafen, fast so schlimm wie Allahs Hölle!
Traurig auch das Land, auf das wir immer große Hoffnung gesetzt haben, weil es dem Islam so positiv gegenübersteht. Die Rede, meine lieben Freunde, ist von Deutschland. Doch was sehen wir im Fußball? Nichts als Heuchelei! Und Allah liebt nicht den Heuchler! Drei Millionen Muslime leben schon in Deutschland, aber keiner durfte spielen. Nein! Keiner! Widersprecht mir nicht!
Dieser halbe Türke, Mesut Özil, murmelt zwar angeblich Koran-Verse vor dem Anstoß, aber er fastet nicht und lebt in sündigem Konkubinat mit einer ungläubigen deutschen nackten Hure. Er ist einer von denen, die nur so tun, als würden sie glauben. Allah hat uns vor diesen Heuchlern gewarnt! Und dieser andere da, der Sami Kahdira, sagt von sich, er wäre zu 100 Prozent deutsch: Das aber bedeutet: Zu 97 Prozent ungläubig! Schande über Beide. Möge Allah sie hart bestrafen. Wehe ihnen! Gleich Morgen schreibe ich eine Todes-Fatwa für die!
Doch jetzt komme ich mit Allahs Hilfe zum Schluss meiner Ausführungen. Halten wir das Positive fest: Die islamischen Mannschaften haben hervorragend abgeschnitten, einige einzelne Spieler haben den Islam sehr gut vertreten (Bruder Anelka, Franck Ribéry, Rafik Saifi). Der kleine Scheytan, der hässliche Staatenwinzling Israel, war gar nicht vertreten, und der große Scheytan wird endlich besiegt werden, wenn nur im Achtelfinale unsere Brüder Ibrahim Ayew und Sulley Ali Muntari für Ghana endlich zum Einsatz kommen.
Und Allah Ta’ala allein weiß am besten!