… aus der Abschiebehaft tauchte er unter …
Dass auf junge Drogenbräute grässliche Erlebnisse warten können, wissen wir spätestens seit Christiane F. und den “Kindern vom Bahnhof Zoo”. Eines der schlimmsten: Drei erwachsene Türken kaufen sich drei kindliche Fixerinnen, zahlen im Voraus, mit Heroin, zwei der drei Mädchen schnappen sich das ‘Dope’ und hauen ab, um sich einen Druck zu setzen. Die jüngste, zierlichste und sensibelste, gerade 14 Jahre alt und massiv unter Entzugssymptomen leidend, bleibt zurück und muss die drei Türken ‘bedienen’.
Im Lichte jüngster Ereignisse erscheint uns dieser Albtraum jedoch wie eine harmlose Geschichte aus vergleichsweise glücklichen Zeiten.
Am 16. April 2007 verbrennt die 14-jährige Kristina Hani, eingezwängt in einen Koffer, in der Grünanlage “Thomashöhe” in Berlin-Neukölln. Augenzeugen berichteten, sie hätten zuvor beobachtet, wie zwei junge “Südländer” mit einem großen Rollkoffer in Richtung des Parks gegangen waren.
Erst sieben Monate nach der Tat wird der erste Verdächtige verhaftet. Es handelt sich um Ali K., 17 Jahre alt, Drogenhändler und staatenloser Palästinenser. Seine DNA wurde an den Resten des Koffers gefunden, dennoch streitet er die Tat ab.
Ali K. verabreichte Kristina eine Überdosis Heroin. Als sie daran stirbt, schaut er zu. Der Staatsanwalt vermutet, er habe keinen Notarzt gerufen, weil er befürchtete, als Dealer aufzufliegen. Anschließend habe er einen Kumpel verständigt, mit dessen Hilfe er Kristinas Leiche in den Koffer gelegt hat. Danach haben die Männer den Koffer in den Park geschafft, mit Benzin übergossen und angezündet.
Als Ali K. verhaftet wird, sitzt er gerade in Untersuchungshaft – wegen Drogenhandel. Mithäftlingen gegenüber soll er von Kristinas Tod berichtet und sich dabei mehrfach selbst bezichtigt haben.
Bereits 2003 kam der staatenlose Palästinenser über die Türkei aus dem Libanon nach Deutschland. Im Dezember 2004 beantragt er in Berlin Duldung. Doch als festgestellt wird, dass für ihn bereits in der Slowakischen Republik ein Asylverfahren läuft, wird er abgeschoben. Doch er kommt wieder zurück. Zehn Monate später wird er in Berlin erneut aufgegriffen. Und nach einigen Tagen Abschiebehaft taucht er unter …
Autor: Yaab | Abgelegt unter Kulturelle Bereicherung, Innere Sicherheit
21 Kommentare . .

(Bisher 27 Bewertungen mit durchschnittlich 4.7 Sternen)
(Bisher 15 Bewertungen mit durchschnittlich 3.6 Sternen) 








