Auf telepolis intrviewt Eren Güvercin den linken Buchautor Kay Sokolowsky zu seinem Buch “Feinbild Islam”. Natürlich beginnt das Interview mit einer Frage zum Dresdener Mord, an dem man die neue Moslemfeindichkeit erkennen könne. Diese grauenhafte Tat sei Ausdruck eines Hasses, der sich in Deutschland breitgemacht habe wie eine Epidemie, fantasiert der Autor über die bisherige Einzeltat. Jede Islamkritik ist für Sokolowsky auf der anderen Seite ausdruck eines “in Deutschland allgegenwärtigen Rassismus”. Islamhass sei nur eine neue und besondere Form des Rassismus.
Wahrscheinlich sind die vielen Opfer der aus Deutschenhass von Moslems ermordeten oder die ehrengemordeden Muslimas für ihn Einzelfälle, die auf keinen Fall politisch instrumentalisiert werden dürfen.
Der Antiislamismus ist nur ein Vorwand, eine Ausrede, um rassistische Hetze und migrantenfeindliche Bösartigkeit auszutoben. Die Muslimhasser diffamieren “die Muslime” und meinen damit jeden Menschen, der in erster, zweiter oder dritter Generation aus dem islamischen Kulturraum stammt. Es ist dabei ganz gleichgültig, ob die Menschen, die diskriminiert werden, tatsächlich Muslime sind. Die Muslimfeinde unterstellen kurzerhand jedem Menschen mit türkischen oder arabischen Eltern, er sei ein Muslim. Das ist bereits blanker Rassismus. Niemand wird durch seine Geburt ein Muslim, sondern allein durch das Glaubensbekenntnis. Aber genau das bestreiten die Islamfeinde.
Mit dieser Aussage, und mit der Art, wie er das Thema insgesammt behandelt, belegt der Autor, dass er sich nie mit dem Islam beschäftigt hat! Er hat die Moslems immer nur als Opfer, als “die Schwachen”, wahrgenommen. Es war ausschließlich der pauschale linke Schutztrieb für die “Schwachen” die ihn zu seinem Machwerk getrieben haben. Der Linke kann eine Welt ohne Schwache, die er “schützen” kann, nicht ertragen. Diese konstruiert er sich zur Not, so wie er sich zu bekämpfende “Nazis” konstruiert, wenn die reale Welt keine zu bieten hat. PI sei die “fette Spinne in einem Netzwerk der Fremdenfeindlichkeit”, Broder, Kelek und Giordano ihre Helfershelfer.
Nicht, dass ich diesem Interview etwas abgewinnen könnte, außer dass ich mich gerne über linkes Denken amüsiere. Als es die DDR noch gab, habe ich mir eine auf den Fernsehsender DDR1 abgestimmte TV-Antenne gebaut, um Karl Eduards “Der schwarze Kanal” sehen zu können. Über den Jungen konnte ich besser lachen, als über so manchen Berufskomiker von ARD und ZDF. Leider ist mein Umgang mit diesen linken “Denkern” wohl nicht der richtige. Sie sind höchgefährlich, da sie versuchen, die Sensibilität gegenüber dem Superfaschismus Islam zu unterbinden. Genau wie ihre Großeltern, die glaubten, die Sache der Nazis sei etwas Gutes und Gerechtes, und sie deshalb unterstützten ohne sich zu informieren, lassen diese ihrem gefühlten “Antifaschismus” freien Lauf, ohne sich mit dem Islam zu beschäftigen!
Die 68er fragten ihre Eltern und Großeltern, die keine Chance gehabt hatten “aus der Geschichte zu lernen”, voll Abscheu: “Wie konntet ihr das zulassen?!” - Die Kinder und Enkel dieser linken Realitätsverweigerer werden ihren Eltern und Grosseltern keine Fragen stellen, sonder sie einfach erschlagen!
Ich kann mir übrigens auch nicht so recht erklären, warum bislang außer “Jungle World” und “Konkret” keine einzige nennenswerte Zeitung mein Buch erwähnen mochte.
wundert sich Sokolowsky. Nun, das macht Hoffnung, dass es in Deutschland doch noch mehr Vernunft gibt, als man vermuten möchte!