Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
16. Juni 2010

Das Israel-Paradoxon

Linke Deutsche hassen Israel. Warum eigentlich - Israel steht doch für vieles, was Linke angeblich lieben. Unsere Helden von 68 waren die Söhne und Töchter der Mörder. Sie erbten eine Schande, die in Hass umschlug.

Wären alle Juden tot, dann könnten die Linken sie lieben. Aber leider haben einige überlebt; sie haben einen Staat gegründet und in der öden Wüste ein modernes Hightech-Land aufgebaut. Würden sie im Elend darben, ginge es ihnen leege, dann könnten die Täterkinder ihnen das wohl verzeihen – oder so?

Ein Bauer versuchte einmal, seinen Nachbar zu vergiften, um nach dessen Tod sein Land zu stehlen. Doch der Vergiftete überlebte. Der versuchte Mord kam der Gemeinde zur Kenntnis und sie verurteile den Möchtegern-Mörder zur Sühne. Er musste seinem Opfer einen Teil seines Vermögens abtreten und ein Jahr lang auf dem Marktplatz öffentlich Buße tun. Dann sollte er geläutert sein. Und der einer Vergiftung entkommene Nachbar brachte dank Fleiß, Arbeit und Intelligenz sein Anwesen in die Höhe.

Doch was war mit den Gefühlen des verhinderten Mörders? Lernte er sein Opfer lieben? Nein, er hasste es mehr als zuvor. Wäre das Opfer sichtbar geschädigt, wäre es bucklicht, würde es hinken, ginge es wegen des versuchten Mordes an Krücken, dann würde der Möchte-gern-Mörder zusätzlich auch Scham empfinden. Bei jeder Begegnung. Weil aber das Opfer stolz, aufrecht und selbstbewusst einherschreitet, wandelt sich die Scham in eine zweite Portion Hass. Und diesen doppelten Hass vererbte er an seine Kinder, denn auch diese hatten ihren Vater am Pranger gesehen und hatten sich geschämt.

Ich finde die kleine Geschichte sehr plausibel und die Parallelen deutlich. Warum aber geben die Linken nicht offen zu, erstens: Dass sie Israel hassen und, zweitens, warum sie das tun? Weil sie verlogen sind. Die Lüge ist ihnen zur zweiten Natur geworden.

Den Linken sind die Araber im Gaza-Streifen von Herzen gleichgültig. Wenn Bedürftigkeit sie erbarmen würde, dann hülfen sie auch den ebenso bedürftigen Arabern im Westjordanland. Aber sie tun es nicht – warum denn nicht? Ganz einfach: Dort gibt es kein Meer und keine Seeblockade, ergo keine Möglichkeiten für spektakuläre Aktionen und dito TV-Bilder.

Linke sind kein bisschen “sozial”, wenn man darunter versteht, ohne Eigennutzen etwas für Andere zu tun. Im Gegenteil: Linke haben immer den Eigennutzen im Sinn.

Linke Päderasten kamen einmal auf die Idee, zur Kaschierung der eigenen geilen Interessen, die unterdrückte Sexualität der Kinder zu ‘befreien’. Linke finden immer etwas oder jemanden, das oder der befreit werden muss. Der Rest ist eine Frage der Verbal-Akrobatik. Araberinnen im Gaza-Streifen haben im Schnitt acht Kinder. Wie gehen linke Frauen und FrauInnen damit um? Entweder ist ihr Kinderreichtum der Unterdrückung durch die Israelis geschuldet, oder er ist Ausdruck einer maternal-feministischen Selbstverwirklichung der arabischen Frauen.

Es passt auch wunderbar, dass es in Deutschland so viele ‘Migranten’ und Muslime gibt, die allesamt schröcklich unterdrückt sind und die permanent ‘befreit’ werden müssen. Das fördert die linke Sozialarbeiter-Industrie und gibt viele Posten und Pöstchen für die Genossen.

Und auch hier sind ihre Objekte den Linken scheißegal. Wenn sie die ‘Migranten’ wirklich hätten befreien wollen, dann müsste ihnen das nach vier Generationen eigentlich schon gelungen sein. Doch das wäre fatal, denn dann wäre es aus und vorbei mit den schönen Pöstchen. Genau so ist es mit den ‘Palästinensern’. Die müssen weiter im Elend leben, weil sie sonst politisch wertlos wären.

Autor: Gerd | Abgelegt unter Germanyland, Israel
12 Kommentare  . .

12. Juni 2010

Die Türkei auf dem Weg ins Osmanische Reich

Erdogans Handlungen steuern seit seiner Übernahme der Regierungsgeschäfte auf einen islamistischen Staat hin.  War Israel früher ein wertvoller Verbündeter gegen Syrien, den Irak und den Iran, so hat sich die Türkei Erdogans den Regimes von Damaskus und Teheran inzwischen so weit angenähert, dass es mit diesen gemeinsame Militärmanöver abhält und sich zu militärischen Beratungen mit diesen Trifft.
Dazu passt auch die offensichtlich unbehinderte Durchleitung von Iranischen Raketen nach Syrien, von wo aus sie die Hisbollah erreichen sollen, der Empfang mit allen Ehren für den Sudanesichen Schlächter al-Bashir, der Empfang von Hamasmitgliedern und die rasche Gratulation an Ahmadinedschad nach seinem “Wahlsieg”.
Auch die Stimme der Türkei gegen die neu beschlossenen - lächerlichen - Sanktionen gegen Teheran passt in dieses Bild.

In den wenigen Jahren der Regierung Erdogan ist Israel ein Verbündeter verloren gegangen, der nun auf der Schwelle zur Einreihung unter die Feinde Israels steht. Macht Erdogan seine Aussage wahr und fährt mit dem nächsten Gazakonvoi selber mit, so droht Krieg, wenn Israel einschreitet. Dies nicht nur, weil Erdogan an Bord sein wird, auch weil die starke türkische Marine diese Schiffe dann begleiten könnte. Greift Israel nicht ein und lässt sie passieren,  so kann es Gaza auch direkt mit Waffen beliefern.

So oder so dürfte sich Israel in den nächsten Jahren auf die größte Krise seit Jom-Kippur 1973 zubewegen. Ein militärisch weiter aufrüstender Iran an der Schwelle zur Atommacht, ein ausschließlich durch seine Führung von der Feindschaft zu Israel abgehaltenes, militärisch starkes Ägypten, ein militärisch nicht unbedeutendes Syrien und die militärisch möglicherweise ebenbürtige oder gar überlegene Türkei sind eine Bedrohung, wie sie bislang wohl noch nie an Israels Grenzen erschien.

Auf europäische Hilfe darf Israel dabei nicht hoffen, Obama würde es im Ernstfall allenfalls auf ein paar Waffenlieferungen beschränken. Einziger Hoffnungsschimmer scheinen hier Jordanien und Saudi-Arabien zu sein. Jordanien will eine syrische Dominanz verhindern und könnte daher bei einem noch stark genug erscheinenden Israel neutral bleiben. Die Haltung Saudi-Arabiens ist hingegen völlig unklar. So gab es bereits Geheimkontakte zwischen Israel und den Saudis, wonach israelische Kampfjets den saudischen Luftraum unbehelligt für eine Bombardierung Irans überfliegen dürfen. Auch die gerade von Statten gehende Verschiebung des Einflusszentrums von Riad nach Ankara stößt bei den Saudis auf wenig Gegenliebe.

Auf militärische Hilfe von Jordanien und Saudi-Arabien kann Israel aber kaum hoffen, allenfalls wird es eine Neutralität geben, so lange Israel noch in der Lage scheint, einen Krieg auch zu überstehen.

Isgesammt äußerst düstere Aussichten…
Siehe auch Joachim Steinhöfel: “Die Türkei muss die NATO verlassen“, Kewil: “Die Türken schwenken voll auf islamischer Orient um” und Leon de Winter “Der Islam und die nützlichen Idioten

Autor: Huwi | Abgelegt unter Israel
7 Kommentare  . .

08. Juni 2010

Palästinenser benötigen zum Backen Zement statt Mehl

Die israelische EU-Mission hat ihre Sicht zur „Gaza-Solidaritätsflotte” in einem Hintergrundpapier erläutert. Das Papier wurde offensichtlich vor dem israelischen Militäreinsatz verfasst. WELT ONLINE dokumentiert die Erklärung:

Eine Flotte aus sechs ausländischen Schiffen ist aus europäischen Häfen mit dem Ziel Gaza-Streifen aufgebrochen, mit ungefähr 600 Menschen, und 10.000 Tonnen Baumaterial und Arzneimitteln an Bord. Diese Flotte ist im Grunde ein politisch motiviertes Medienereignis, organisiert von Anti-Israel-Aktivisten und extremen Islamisten unter einem Vorwand, den die Organisatoren als humanitäre Aktion darstellen wollen.
Israel hat den Organisatoren der Flotte angeboten, die Fracht über den israelischen Hafen Aschdod nach Gaza zu transportieren. Seit Januar 2009 ist mehr als eine Million Tonnen an Hilfslieferungen in den Gaza-Streifen gebracht worden. Allein im ersten Vierteljahr 2010 wurden fast 100 000 Tonnen Hilfsgüter zur Verfügung gestellt, darunter 48 000 Tonnen Lebensmittel. Seit dem Waffenstillstand im Januar des vergangenen Jahres sind 133 Millionen Liter Kraftstoff von Israel in den Gaza-Streifen gebracht worden – das ist mehr als genug, um den Tank jedes Autos und jedes Lastwagens in Israel zu füllen. Israel hat Lebensmittel, Medikamente, Kleidung und Schulbücher für alle Bewohner des Gaza-Streifens geliefert, aber die Hamas verlangt Zement für ihre Bunker. Israel transportiert Woche für Woche 15.000 Tonnen echter Hilfsgüter in den Gaza-Streifen. Einer Flotte, die angeblich 10000 Tonnen Zement an Bord hat, geht es also um etwas ganz Anderes.
Internationale Hilfsorganisationen schicken ihre Hilfslieferungen über etablierte israelische Routen, während Publizity-Suchende lediglich das Thema menschlicher Hilfe missbrauchen, um Aufmerksamkeit für ihre eigenen Medienaktionen zu bekommen.
Israel möchte erneut betonen, dass, falls das israelische Angebot zurückgewiesen wird, es alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen wird, um die Schiffe daran zu hindern, sowohl israelisches als auch internationales Recht zu verletzen. Zwischen Israel und der Hamas, die die Kontrolle über den Gaza- Streifen übernommen hat, besteht ein bewaffneter Konflikt. Derzeit besteht eine Seeblockade vor der Küste des Gaza-Streifens. Diese Tatsache ist unter Berücksichtigung der Anforderungen des internationalen Rechts, ordnungsgemäß bekanntgemacht worden. Demzufolge ist es allen Schiffen, einschließlich zivilen Schiffen, strikt untersagt, in das von der Blockade betroffene Gebiet zu steuern.

Hervorhebungen durch Heinz

Der oben verlinkte WELT-Artikel beschäftigt sich mit der Annäherung der Türkei an den radikalen Islam und abschließend noch mit gereuterten Bildern.  Lesen!

Autor: Heinz | Abgelegt unter Leseempfehlung, Antisemitismus, Fatah, Hamas & Co., Türkei, Israel
3 Kommentare  . .

07. Juni 2010

Islamische “Friedensaktivisten” gewinnen, auch wenn sie verlieren

Autor: Heinz | Abgelegt unter Islam allg., Antisemitismus, Israel
2 Kommentare  . .

04. Juni 2010

We Con the World …

Autor: Heinz | Abgelegt unter Antisemitismus, Medienwelt, Fatah, Hamas & Co., Israel
0 Kommentare  . .

02. Juni 2010

Das böse Israel

Überall auf der Welt, und natürlich auch in Deutschland, empört man sich über das “böse Israel”. Rote Antisemiten dürfen selbst in den GEZ-finanzierten deutschen Medien ihre Propaganda absondern, ohne dass Moderatoren diese kritisch hinterfragen. Da tut die Lektüre eines Beitrags, der nicht den allgegenwärtigen medialen sozialistischen Einheitsbrei verteilt richtig gut:


Noch eine Frage stellt sich der Mann oder die Frau auf der Straße in Tel Aviv und anderswo. Warum sind die Boote nicht über ägyptische Gewässer nach Gaza eingereist und hätten so die ägyptische Armee provoziert, die Gaza ebenso blockiert wie die Israelische?

Der Grund ist klar, die Empörung über ein ägyptisches Eingreifen wäre sicher weniger pompös ausgefallen und hätte das politische Ziel eindeutig verfehlt.

Die Israelis fragen sich seit langem, wie dumm und blind Europa sein muss, um ein terroristisches Regime wie das der Hamas mit derartigen Aktionen zu unterstützen. Versuchen sie nicht alle, den weltweiten islamistischen Terrorismus zu bekämpfen? Doch was für andere Staaten eine Selbstverständlichkeit ist, nämlich seine Grenzen und Gesetzte mit allen Mitteln zu verteidigen, gilt nicht für Israel. Es geht übrigens um ein Land, so klein wie kaum ein Anderes, dessen Bevölkerung aus 20% muslimischen Israelis besteht. Die Bevölkerung des Westjordanlandes natürlich nicht einbegriffen…

Die Israelis erwarten schon lange nichts mehr von Europa und es kratzt sie auch wenig, wenn die französische Tageszeitung “Liberation” mit dem Titel “Israel, ein Piratenstaat” aufmacht oder wenn sich der französische Gutmensch Bernard Kouchner, zur Zeit Außenminister, echauffiert. Er war bereits Minister in der Regierung Mitterands als das Greenpeace Boot ‚Rainbow Warrior’ versenkt wurde. Zur Erinnerung: Greenpeace-Aktivisten wollten die französischen Atomversuche auf dem Atoll Mururoa verhindern. Die französische Regierung fühlte sich, am anderen Ende der Welt, in ihrer nationalen Sicherheit bedroht und versenkte das Boot in einem neuseeländischen Hafen. Ein Toter war zu beklagen. Zu unterstreichen ist hier ein kleines aber wichtiges Detail: diese Aktion spielte nicht vor der Küste Frankreichs ab sondern auf neuseeländischem Staatsgebiet. Die Reaktionen waren jedoch weit weniger aggressiv als heute…
Aber, wie gesagt, was für andere Staaten selbstverständlich ist, wird Israel regelmäßig verwehrt
.

Hervorhebungen durch Heinz

Lesen!

Autor: Heinz | Abgelegt unter Leseempfehlung, Palästinenser, Islam allg., Antisemitismus, Fatah, Hamas & Co., Israel
4 Kommentare  . .

02. Juni 2010

Friedensfreunde

Wer schon immer einmal Friedensaktivisten bei der Arbeit sehen wollte und deren Wirken in Köln verpasst hat, der schaue sich (ausnahmsweise) einmal auf Spiegel Online um.

Friedensfreunde von Free Gaza

Autor: Gerd | Abgelegt unter Israel
0 Kommentare  . .

18. April 2010

Anat Kamm, Uri Blau, Ha’aretz und der Verrat

Die Geschichte um die von Anat Kamm bei der IDF gestohlenen und an Ha’aretz verschacherten Dokumente sprießt mit jeder Menge Ungenauigkeiten und Fehlinformationen durch die Welt. Den tatsächlichen Ablauf sucht man eher vergeblich, besonders in der deutschen Medienlandschaft, die nur allzu gerne die gezielten “Fehlinformationen” der Palästinenserzeitung in Hebräischer Sprache übernehmen. Caroline Glick hat sich die Mühe gemacht, einen Darstellung und Wertung der Vorgänge zusammenzustellen; dabei zeigt sie anhand einer weiteren Lüge der Ha’aretz auf, wie gezielt diese vorgeht:

Column One: Der Spionageskandal der Haaretz

Haaretz bietet israelische Bestätigung für antiisraelische Gesinnungen

Caroline Glick, Jerusalem Post, 16. April 2010

Während der letzten beiden Wochen wurde Israel von einem schweren Spionage-Skandal erschüttert, bei dem die Zeitung Haaretz eine zentrale Rolle spielt. Um die Bedeutung des Skandals verstehen zu können, ist eine Einleitung der Diskussion nötig, die einen Blick auf eine kleinere Story wirft, die von Haaretz diese Woche ausgearbeitet wurde.

Am Sonntag berichtete Haaretz‘ Amira Hass, dass die IDF im Januar eine neue Militärverwaltungs-Anordnung veröffentlichte, die den Weg für Massenausweisungen illegaler Ausländer aus Judäa und Samaria bereitet. Die Story protzte mit der verstörenden Schlagzeile: „IDF-Anweisung wird Massendeportationen aus der Westbank ermöglichen.“

In einer Fortsetzung am Montag berichtete Hass, dass zehn selbst ernannte Menschenrechts-Organisationen (allesamt vom New Israel Fund finanziert) einen gemeinsamen Brief an Verteidigungsminister Ehud Barak schickten, in dem sie ihn aufforderten den Befehl zu annullieren. Sie vermerkte ebenfalls: „Auch die internationalen Medien haben großes Interesse an der Sache gefunden.“

Und tatsächlich: Am Mittwoch ergab eine Google-Suche für „IDF West Bank deportation order“ fast 20.000 Treffer.

Hier gehts weiter.

Autor: Uebersetzer | Abgelegt unter Medienwelt, Left Trash, Israel
1 Kommentar  . .

16. April 2010

Syrien rüstet die Hisbollah ungestört auf


Die libanesische Terrororganisation Hisbollah hat am Donnerstag zugegeben, eine Lieferung von Scud-Raketen aus Syrien erhalten zu haben. Dies berichtet die kuwaitische Zeitung al-Rai, deren diesbezügliche Angaben von Anfang der Woche damit bestätigt wurden.Die Hisbollah-Quellen wiesen gleichzeitig darauf hin, die Raketen seien alt und nicht zu gebrauchen; Israel hätte den Vorgang übermäßig aufgebläht, um Unruhe in den Medien zu erzeugen.„Unsere Organisation verfügt über viele Boden-Boden-Raketen, die über den ganzen Libanon verteilt sind, für den Fall, dass Israel das Land wieder angreift“, so die Quellen.

(The Jerusalem Post, 16.04.10)

Scud Raketen sind die sowjetische Weiterentwicklung der deutschen A4 Rakete (V2). Je nach Version hat sie rund 200-400km Reichweite, kann diverse Sprengköpfe (Brand, Splitter, Hochexplosiv, ABC-Waffen) bis fast 1t Gesicht tragen, und hat erine ausreichende Genauigkeit um Großstädte zielsicher beschießen zu können.

Es ist wohl nicht zuweit hergeholt zu glauben, dass man sich seitens der Achse Hamas-Hisbollah-Syrien-Iran auf einen Krieg Israel-Iran vorbereitet. Mit Hilfe der SCUDs könnte sich die Hisbollah an einem Beschuss israelischer Städte beteiligen. Ob sie dafür biologische und chemische Waffen aus Syrien und dem Iran erhalten ist fraglich, doch möglich.

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Nahost-Konflikt, Fatah, Hamas & Co., Israel
3 Kommentare  . .

22. März 2010

Die armen leidenden Palästinenser!

Von Jacob Shrybman

Trotz der Behauptungen, Gaza befinde sich im Belagerungszustand, erhält der Landstrich mehr Hilfslieferungen als das Erdbeben-geschädigte Haiti.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon verband seinen kürzlichen Besuch des Gazastreifens mit der Aufforderung, die so genannte Blockade des von Terroristen kontrollierten Gebietes zu beenden. Allerdings muss man sich fragen, welche Blockade oder Belagerung er meint, wo doch 738.576 Tonnen humanitäre Hilfe im Jahr 2009 in den Gazastreifen überführt wurden.

Überdies stellte die UN dem Gazastreifen 200 Millionen US-Dollar Hilfszahlungen zur Verfügung nach einer Militäroperation, die 1.300 Opfer forderte bei einer Bevölkerung von 1,5 Millionen – während sie den Opfern der Naturkatastrophe in Haiti, trotz Plänen die Hilfe zu erhöhen, bis Ende Januar nur 10 Millionen US-Dollar hat zukommen lassen; einem Erdbeben, das über 230.000 Todesopfer forderte und unter dessen Folgen über 3 Millionen Menschen leiden.

Die US-Regierung versprach dem Gazastreifen in Folge der Militäroperation „Gegossenes Blei“ 900 Millionen US-Dollar Hilfszahlungen, während das Erbeben-geschüttelte Haiti insgesamt bislang nur über 700 Millionen US-Dollar Hilfe erhalten hat, wie USAID und DOD errechnet haben.

Die internationale Gemeinschaft ist einer glatten Lüge über eine israelische Belagerung des Gazastreifens auf den Leim gegangen, während sie die Fakten ignoriert. Internationale humanitäre Hilfe gelangt seit Jahren unaufhörlich in den Gazastreifen und endete in keiner Weise nach der Operation „Gegossenes Blei“, denn 30.576 Hilfstrucks fuhren im Jahr 2009 in das Gebiet.

Das größte Gefängnis der Welt?

Der Gazastreifen wird auch als „das größte Gefängnis der Welt“ bezeichnet, was impliziert, die Bewohner könnten das Gebiet nicht verlassen. Allerdings kamen im Jahr 2009 10.544 Patienten und ihre Angehörigen zur medizinischen Behandlung nach Israel und allein in der vergangenen Woche waren es fast 500.

Über ein Jahr ist seit der israelischen Militäroperation vergangen, aber die internationale Gemeinschaft glaubt noch immer an die Lüge von der „Belagerung Gazas“. Währenddessen wurde Israel im selben Jahr von über 320 Raketen und Mörsergranaten getroffen, wie das Sderot Media Center berichtet. Ban Ki-moon hätte den Kibbutz Nirim besuchen sollen, um zu sehen, wo in der letzten Woche ein Haus von einer Rakete zerstört wurde, anstatt dabei zu helfen, einen Mythos am Leben zu halten.

Jacob Shrybman ist stellv. Direktor des Sderot Media Center www.sderotmedia.org.il

(ynetnews.com, 19.03.10)


Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Palästinenser, Nahost-Konflikt, Paläontologische Autonomiegebiete, Antisemitismus, Israel
1 Kommentar  . .













kostenloser Counter