Das Israel-Paradoxon
Linke Deutsche hassen Israel. Warum eigentlich - Israel steht doch für vieles, was Linke angeblich lieben. Unsere Helden von 68 waren die Söhne und Töchter der Mörder. Sie erbten eine Schande, die in Hass umschlug.
Wären alle Juden tot, dann könnten die Linken sie lieben. Aber leider haben einige überlebt; sie haben einen Staat gegründet und in der öden Wüste ein modernes Hightech-Land aufgebaut. Würden sie im Elend darben, ginge es ihnen leege, dann könnten die Täterkinder ihnen das wohl verzeihen – oder so?
Ein Bauer versuchte einmal, seinen Nachbar zu vergiften, um nach dessen Tod sein Land zu stehlen. Doch der Vergiftete überlebte. Der versuchte Mord kam der Gemeinde zur Kenntnis und sie verurteile den Möchtegern-Mörder zur Sühne. Er musste seinem Opfer einen Teil seines Vermögens abtreten und ein Jahr lang auf dem Marktplatz öffentlich Buße tun. Dann sollte er geläutert sein. Und der einer Vergiftung entkommene Nachbar brachte dank Fleiß, Arbeit und Intelligenz sein Anwesen in die Höhe.
Doch was war mit den Gefühlen des verhinderten Mörders? Lernte er sein Opfer lieben? Nein, er hasste es mehr als zuvor. Wäre das Opfer sichtbar geschädigt, wäre es bucklicht, würde es hinken, ginge es wegen des versuchten Mordes an Krücken, dann würde der Möchte-gern-Mörder zusätzlich auch Scham empfinden. Bei jeder Begegnung. Weil aber das Opfer stolz, aufrecht und selbstbewusst einherschreitet, wandelt sich die Scham in eine zweite Portion Hass. Und diesen doppelten Hass vererbte er an seine Kinder, denn auch diese hatten ihren Vater am Pranger gesehen und hatten sich geschämt.
Ich finde die kleine Geschichte sehr plausibel und die Parallelen deutlich. Warum aber geben die Linken nicht offen zu, erstens: Dass sie Israel hassen und, zweitens, warum sie das tun? Weil sie verlogen sind. Die Lüge ist ihnen zur zweiten Natur geworden.
Den Linken sind die Araber im Gaza-Streifen von Herzen gleichgültig. Wenn Bedürftigkeit sie erbarmen würde, dann hülfen sie auch den ebenso bedürftigen Arabern im Westjordanland. Aber sie tun es nicht – warum denn nicht? Ganz einfach: Dort gibt es kein Meer und keine Seeblockade, ergo keine Möglichkeiten für spektakuläre Aktionen und dito TV-Bilder.
Linke sind kein bisschen “sozial”, wenn man darunter versteht, ohne Eigennutzen etwas für Andere zu tun. Im Gegenteil: Linke haben immer den Eigennutzen im Sinn.
Linke Päderasten kamen einmal auf die Idee, zur Kaschierung der eigenen geilen Interessen, die unterdrückte Sexualität der Kinder zu ‘befreien’. Linke finden immer etwas oder jemanden, das oder der befreit werden muss. Der Rest ist eine Frage der Verbal-Akrobatik. Araberinnen im Gaza-Streifen haben im Schnitt acht Kinder. Wie gehen linke Frauen und FrauInnen damit um? Entweder ist ihr Kinderreichtum der Unterdrückung durch die Israelis geschuldet, oder er ist Ausdruck einer maternal-feministischen Selbstverwirklichung der arabischen Frauen.
Es passt auch wunderbar, dass es in Deutschland so viele ‘Migranten’ und Muslime gibt, die allesamt schröcklich unterdrückt sind und die permanent ‘befreit’ werden müssen. Das fördert die linke Sozialarbeiter-Industrie und gibt viele Posten und Pöstchen für die Genossen.
Und auch hier sind ihre Objekte den Linken scheißegal. Wenn sie die ‘Migranten’ wirklich hätten befreien wollen, dann müsste ihnen das nach vier Generationen eigentlich schon gelungen sein. Doch das wäre fatal, denn dann wäre es aus und vorbei mit den schönen Pöstchen. Genau so ist es mit den ‘Palästinensern’. Die müssen weiter im Elend leben, weil sie sonst politisch wertlos wären.
Autor: Gerd | Abgelegt unter Germanyland, Israel
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