Rush Limbaugh Quote of the Day

"I hope I didn't shock you, folks, by telling you that Iran may be working on a bomb, but the UN just announced that that's what they think might be going on."
10. Dezember 2009

Das LGF-Syndrom und ich

Vor einiger Zeit hat Sir Winston einen Artikel über das Ende der Islamkritk geschrieben. Seine Essenz war, nicht Kritik um der Kritik willen, sondern um der Freiheit willen.

Ich denke bereits seit Monaten über die Islamkritik nach, und hatte ja auch schon mehrfach angekündigt, dass ich beispielsweise den Bau von Moscheen keineswegs so negativ wie der Rest sehe. Angesichts der jüngsten, mehr als unappetitlichen, Beiträge auf Winkelried und des von Manfreds Politische Korrektheiten aufgebrachten Begriffs des LGF-Syndroms mache ich mich nun endlich einmal daran, die neuen Gedanken in Worte zu fassen.

Der selbsternannte Nazimörder-Autor auf Winkelried hat in einem Punkt völlig Recht: Die Islamkritik im Internet kann in aller Regel nur eines: Alles schlecht erklären ohne eine Lösung anzubieten. Die zahllosen bekannten Blogs und Webseiten verstehen sich als islamkritisch, weil sie den Islam an sich aufgrund seiner Überlieferungen kritisieren und dann jedes Verbrechen durch einen Moslem als Beweis sehen. Lösungen anbieten tun sie nicht.

Das fehlende Anbieten von Lösungen durch die islamkritischen Blogs kann man nur in einer Weise deuten. In ihrem Verständnis erwartet man, eine Entfernung des Islams aus Deutschland sei eine realistische Möglichkeit. Das ist es aber bedauerlicherweise nicht mehr. Wir haben heute vermutlich um die 4% Muslime im Land, von denen wohl rund die Hälfte bereits einen Deutschen Pass haben dürfte. So lange wir eine Demokratie bleiben, und das bevorzuge ich trotz all ihrer Schwächen, können wir diesen nicht einfach ihren Pass wegnehmen. Wir könnten uns darum bemühen den Anteil der Anderen zu verringern und vor allem die Zuwanderung zu stoppen, mehr ist aber nicht drin!
Kurzum: Eine Ausmerzung des Islams aus Deutschland ist nur noch auf untragbare Art und Weise möglich, und diesen Preis ist es mir nicht wert!

Stopp der Islamisierung
Um eine Islamisierung  Deutschlands zu verhindern wird das jedoch auf Dauer nicht helfen. Ein Stopp der (islamischen) Zuwanderung mit einem Stopp des Importierens von Bräuten einher gehend würde die Bemühungen unterstützen. Letzterer ist jedoch praktisch nicht durchführbar. Welche Demokratie könnte es bitte ihren Bürgern verbieten, Menschen aus anderen Ländern zu heiraten und diese dann zu ihrem Ehepartner ziehen zu lassen? Es gibt nunmal kaum eine Möglichkeit herauszufinden, ob Ali sich in seine Aishe wirklich einfach beim Urlaub bei den Verwandten in Anatolien verliebt hat, oder aber ob die Eltern die Ehe vereinbart haben. Wollen wir die Islamisierung verhindern, gibt es nur wenige Möglichkeiten:
Wir müssen wieder mehr Kinder bekommen. Würden die Deutschen wieder drei bis vier Kinder bekommen, so gäbe es das Problem nicht.Da man das nicht befehlen kann müssen Wege gesucht werden, die freiwillige Reproduktion von Paaren zu erhöhen. Hier ist die Politik gefordert, die in diesem Bereich jedoch seit Jahrzehnten versagt, egal wer an der Regierung ist. Denkbar wäre durchaus ein Erschweren der Abtreibung, allerdings muss man sich fragen ob Kinder von Menschen die zu blöd für vernünftige Verhütung sind wirklich eine Bereicherung wären. Das zusammen mit einem Verbot aller Verhütungsmittel bis auf Kondome würde vielleicht etwas bringen, ich weiß es nicht. Ich habe jedenfalls auch hier keine durchsetzbare Lösung anzubieten.
Was wir jedoch auf jeden Fall tun müssen, egal ob die Zahl der Muslime bei 4% bleibt, auf 1% sinkt oder auf 40% steigt ist, dass wir die Moslems in diesem Lande zu unserem Lebensstil verführen müssen. Wenn wir Moslems dazu bringen wie wir zu werden, werden sie keine Zwangsheiraten mehr akzeptieren und daher die Nachbarin heiraten, sie werden weniger Kinder bekommen und zudem erkennen, dass Freiheit doch etwas ganz schönes ist! Das geht jedoch nicht, indem wir pauschal alles islamische verurteilen!

Islamkritik, aber wie?
Wie sollte daher eine richtige Islamkritik aussehen? Macht es Sinn, ein Friedensgebet zu stürmen, es zu stören um dabei irgendwelche Suren zu zitieren? Natürlich, die Suren rufen zum Mord an Ungläubigen auf und erklären dass ein Moslem kein Freund von Ungläubigen sein darf. Doch ist etwa jeder kleine Straßenschläger mit dem Namen Mehmet durch die Lektüre des Korans zu einem Verbrecher geworden? Möglicherweise sind die Moslems bei einem Friedensgebet gerade dabei, Da’wa und Taqiyya zu betreiben, doch was wenn nicht? Sollten sie ihr Friedensgebet ernst meinen sind es doch gerade diese Moslems, die wir unterstützen sollten! Moslems die ohne eigene Forderungen, Missionsbemühungen und Verschleierungsbestrebungen Frieden mit den Andersgläubigen wollen sind doch die Moslems, die wir unterstützen sollten. Sie vor den Kopf zu stoßen scheint mir nicht gerade sinnvoll.
Menschen aus dem islamischen Kulturraum sind vom Islam sozialisiert, keine Frage. Wer seit Jahrhunderten nach den Regeln des Islams lebt, der hat andere Moralvorstellungen und andere Lebensauffassungen, völlig egal ob er den Koran liest oder nicht. Daher ist eine Kenntnis über die islamischen Grundlagen äußerst sinnvoll und berechtigt. Im Zweifelsfall sagen zu können dass sein Verhalten durchaus mit dem Islam zu rechtfertigen wäre, verhindert unsinnige linke Parolen wie “Der Islam hat damit nichts zu tun”. Allerdings hat der Islam aber eben auch nicht mit allem etwas zu tun! So wie eine Deutsche Kindsmörderin, die ihre Neugeborenen in der Kühltruhe lagert nicht mit “den Deutschen”, “den Europäern” oder “den Christen” gleichzusetzen ist, ist nicht jeder “Ey, was guckst Du?” Ali-schläger gleich ein moslemischer Attentäter.
So ungern ich es hier auch zugebe, aber manchmal könnten selbst Linke in Detailfragen Recht haben und eine Differenzierung sinnvoll sein.

Das Ziel der Islamkritik:
Das Ziel einer Islamkritik muss die Verbesserung der Umstände sein, nicht eine Verteufelung des Islams! Es ist niemandem, absolut niemandem, damit gedient, wenn alle erklären der Islam ist das Produkt von Luzifer. Dies mag je nach Interpretation aus christlicher Sicht sogar stimmen, immerhin scheint hier Gottes Wort in vielen Dingen auf den Kopf gestellt was nur die Wahl zwischen a) Mohammeds Erfindung und b) Einflüsterung des Teufels ließe. Allerdings haben hier die Linken und die Beschwichtiger nicht unrecht! Sollte ein deutscher Konsens bestehen, dass der Islam das absolute Böse ist, was würde das bringen? Würde er deswegen verschwinden?
Wir müssen die Moslems vom Islam wegbringen! Der koranische Islam muss möglichst ausgelöscht oder marginalisiert werden, die Moslems müssen zu modernen Moslems werden und alles nur noch metaphorisch und als historische Begebenheiten, nicht als Handlungsanweisungen sehen. Noch besser wäre es, sie vom Islam selbst zu lösen. Dies geht jedoch nur selten unter großem Druck. Ein Teil wird wohl tatsächlich vom Islam wegkonvertieren, sollte dieser pauschal verdammt werden. Der Rest wird allerdings eher auf ein “Ganz oder Garnicht!” umschwenken! Wir alle kennen das doch aus eigener Erfahrung! Als unsere Islamkritik bei Anderen nicht ankam und wir zu halben Rassisten erklärt wurden, haben wir da aufgehört den Islam zu kritisieren? Bestenfalls sind wir nur in den “Untergrund” gegangen und äußern uns nicht mehr öffentlich, in der Regel hat dies jedoch dazu geführt dass wir verbittern, radikalisieren und noch viel mehr auf die theoretischen Grundlagen umschwenken. Die Kommentarspalten diverser Blogs sind bestes Beispiel dafür.
Ich weiß, diesen Ansatz habe ich selber massiv kritisiert. Was wir nicht tun dürfen ist, mit einer Begründung “Wir dürfen sie nicht durch zu starke Kritik radikalisieren” uns verbieten zu lassen, noch zu kritisieren. Allerdings sollten wir dabei weniger auf das Breitschwert sondern vielmehr auf das Stilett zurückgreifen!.
Es ist eine Tatsache, dass insbesondere Heranwachsende und junge Erwachsene - und die sind im Zweifelsfall die “Täter” - noch eine ungefestigte Meinung haben und leicht zum Radikalismus zu bewegen sind. Ich kenne das aus meiner eigenen Geschichte. Zeigen wir diesen, dass sie völlig unerwünscht sind, so werden sie sich in der Tat zwischen dem Einknicken unter dem Druck und der Radikalisierung entscheiden müssen, ein Mittelweg ist für einen ungefestigten Menschen kaum denkbar. Die Entscheidung zwischen der Welt die einen, wie man ist, verteufelt und der Familie, Moscheegemeinde, Ummah und den Freunden wird dann eher selten zu unseren Gunsten kommen!

Geschickte Islamkritik
Was wir machen müssen ist geschickte Islamkritik. “Der Islam ist scheiße” mag der politischen Masturbation dienen, ist jedoch völlig unproduktiv. Eine geschickte Islamkritik muss zunächst uns selbst etwas bringen. Dann sollte sie den Moslems etwas bringen und schließlich nach Möglichkeit sogar den Moslems in islamischen Ländern.
Das oben erwähnte Stürmen eines Friedensgebets bringt nichts! Moslems die sich zusammen mit uns um Frieden und Zusammenarbeit bemühen sollten gefördert werden, es sei denn man hängt der Illusion an, der Islam selbst könne noch aus Deutschland entfernt werden.
Was wir erreichen müssen ist, dass wir keine Terroristen mehr im Land haben, keine “kulturellen Bereicherungen” mehr stattfinden und nicht mehr im eigenen Land gegen uns gehetzt wird. Dann sollte erstrebt werden, Parallelgesellschaften zu beenden. Dazu müssen wir den nicht radikalisierten Teil verführen und anziehen, zumindest aber nicht abstoßen. Mit Islamverteufelung wird dies jedoch gemacht.
Wie geschickte Islamkritik aussieht, zeigt Henryk M. Broder mehr als gut in diesem Inverview. Statt den Islam zu verteufeln macht er deutlich er habe nichts gegen ihn, womit er Moslems nicht abstößt. Er sagt, er habe nichts gegen Moscheen, möchte jedoch eine ausgleichende Gerechtigkeit. Wenn sie hier eine Moschee bauen sollte in Antalya eine Kirche gebaut werden.
Mit diesen geschickten Worten schafft er mehrere Dinge. Zum einen erreicht er, eine Entfremdung der Moslems zu verhindern. “Der Broder hat nichts gegen uns” ist deutlich zu lesen. Sollte er jedoch Recht bekommen und tatsächlich Kirchen in islamischen Ländern gebaut werden, so wäre der radikale Islam am Zerfallen. Der Islamismus wird am effektivsten marginalisiert, wenn in Teheran, Damaskus, Sanaa, Mekka, Medina, Mogadischu, Tripolis, Tunis, Ankara, Kabul und Rabat neue Kathedralen gebaut werden, nicht indem man danach strebt alle Moslems aus Deutschland zu schmeißen.
Das ist auch der Punkt, weshalb ich an sich nichts gegen Moscheen habe. Nicht die Moscheen sind das Problem, das Problem ist der aktuelle Islam! Wären “Islam” wirklich nur eine Bezeichnung für “Leute die sowas wie Christen sind”, hätten alle Islamkritiker, die keine Rassisten sind, nichts gegen ihren Bau. Allerdings sind Moslems eben nicht “sowas wie Christen”. Da wir sie jedoch nicht rausschmeißen können, müssen wir eben alles tun, damit sie das werden!
Ob ein so selbstkritischer Artikel einer indonesischen Zeitung auch bei einer Volksabstimmung über ein Islamverbot gekommen wäre?

Das LGF-Syndrom
Wieso eigentlich kippen mehr und mehr Islamkritiker um und fangen an, ihre früheren Kampfgenossen als Nazis zu bezeichnen? Ich denke das ist recht einfach erklärt. Durch 911 und später dann den Karikaturenstreit, der bei mir der Auslöser war, wurde vielen das Problem des Islams überhaupt erst gewahr. Sich dann auf die Materie stürzend sind die frisch zu Islamkritikern konvertierten, wie alle neu konvertierten, dann eben zu 110%igen geworden.
Mit der Zeit begann dann zumindest ich zu sehen, dass nicht alles schwarz ist und für eine zukunftsorientierte Islamkritik auch ein Konzept für einen tragbaren Umgang vorhanden sein muss. Dieses ist bei einem Herunterbrechen aller Probleme mit Moslems auf einzelne Suren aber nicht vorhanden, es sei denn man träumt davon, Millionen Menschen aus dem Land zu jagen, selbst wenn sie bereits einen deutschen Pass haben.
Wenn man sich in diesem Prozess befindet und liest von anderen weiterhin, dass sie jede Straßengang für Allahs Bodenkommando halten, so fühlt man sich zunehmend abgestoßen. Durch die dabei gerne fehlende Empathie werden die Anderen noch radikalen Islamkritiker folglich leicht zu Nazis und Rassisten.
Ich selber wende mich mehr und mehr kopfschüttelnd ab, wenn ich bekannte islamkritische Seiten lese, die kein gutes Haar an Moslems lassen und jedwede positiven Punkte beflissentlich ignorieren. Allerdings bin ich mir gewahr, dass ich einmal nicht anders war und halte mich daher mit voreiligen Rassismusbeschuldigungen zurück.

Der Islam bleibt ein Problem
Bei aller Relativierung und Kompromissbereitschaft darf natürlich keineswegs außer Acht gelassen werden, dass der Islam in der Tat ein massives Problem ist. Ob die Straßengang nun Allahs Bodenkommando ist oder nicht ist fast egal, sie ist so oder so ein ernstes Problem. Wollen wir jedoch den korantreuen Islam, den sogenannten Islamismus, zumindest auf deutschen Boden ausrotten ohne eine Vertreibung von Millionen Menschen damit einher gehen zu lassen, so führt kein Weg daran vorbei, die “moderaten” Muslime, sprich die Kulturmuslime und “reformierten” Muslime mit einzubinden. Lautstarke Unterstützung durch sie könnte beispielsweise einen Strafbestand “Islamismus” ermöglichen, der korangetreues Predigen des Umgangs mit Anderen hart bestraft und zur Ausweisung aller dieser Straftat überführten führt, sofern sie keinen deutschen Pass haben.
Allerdings ist diese so wichtige Unterstützung nur zu gewinnen, wenn wir diese “moderaten Muslime” nicht völlig vor den Kopf stoßen und ihnen das Gefühl geben, ihre Feinde zu sein. Verteufeln wir sie jedoch genau wie ihre radikalen Brüder, so werden sich die wenigsten mit uns solidarisieren und uns helfen. Nein, sie werden entweder passiv neben den Radikalen stehen oder gar in ihr Lager überlaufen.
So oder so darf es jedoch keine Kompromisse auf Kosten der Freiheit geben

Autor: Huwi | Abgelegt unter (Selbst-)Kritisches, Kommentare, Gesellschaft, Kulturelle Bereicherung, In eigener Sache
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08. Dezember 2009

Linke und Homosexuelle stören Vorlesung

Wie zu erwarten war, haben Homosexuelle und ihre linken Freunde am 7. Dezember die Vorlesung von Prof. Etith Düsing an der Universität Köln massiv gestört. (Vorgeschichte: 1 2)

Isabell Ullrich berichtet:

… Mehr Studierende als der Hörsaal fassen konnte waren dazu erschienen, doch die meisten nicht, um Frau Düsing über Schiller und Nietzsche sprechen zu hören. Sie wollten darauf Aufmerksam machen, dass Prof. Dr. Düsing selbst mit einigen Aussagen und Handlungen einer ganzen Gruppe Menschen Unrecht getan hat.
Aufgerufen vom Lesben- und Schwulenreferat der Uni (LuSK) hatten sich pünktlich zum Vorlesungsbeginn um vier Uhr nachmittags über 200 Studierende in Hörsaal XIII des Hauptgebäudes versammelt, um in etwas anderer Art am Vortrag der Philosophieprofessorin teil zu nehmen.

Wer es noch nicht getan hat, der lese sich bitte die von Frau Düsing unterzeichnete Erklärung eimal durch, und lasse mich bitte wissen, welche Passage jemandem Unrecht zufügt! Diese Aufregung um eine Erklärung, von der ich annehmen würde, sie sei überflüssig, weil sie eigentlich nur Selbstverständlichkeiten enthält, ist für mich unbegreiflich. Die Erklärung enthält keinerlei Intoleranz, die Reaktionen dieser “Studenten” zeugen jedoch von einem ungeheuerlichen Maß an Intoleranz und totalitärem Denken! Alternativ könnte man auf den Gedanken kommen, dass diese protestierenden Studenten die Erklärung nur vom Hörensagen kennen und sich trotzdem so aufheizen lassen, was nicht besonders für die Intelligenz heutiger Studenten spricht.

… LuSK forderte von Rektorat, Dekanat und den Veranstaltern der Vorlesung, sie sollten Düsing an der Universität keine Plattform mehr bieten, da diese in einer Petition vermeintlichen Wissenschaftlern den Rücken gestärkt hatte, die behaupteten, Homosexualität sei heilbar, und eben diese Entwicklung als „gut” bezeichnet hatte.

Weil die Veranstalter und offiziellen Vertreter der Universität diese Maßnahme ablehnten und auch weitere Vermittlungsversuche scheiterten, sahen es die homosexuellen Studierenden sowie deren Freunde und Unterstützer als letzte Möglichkeit an, vor Ort auf den Kontext der Professorin aufmerksam zu machen. Da Düsing in den ersten Minuten ihres Vortrags mit keiner Silbe zu eben diesem Kontext Stellung nahm, begannen die zum Protest anwesenden Hörer Banner und Regebogenflaggen hochzuhalten, zu applaudieren und mit einem Küss-Flashmob (demonstratives Küssen des gleichgeschlechtlichen Partners) ihren Verdruss kund zu tun.

Das ist also praktizierte Toleranz: Leute, die nicht wollen, wie Linke und Homos es vorgeben, werden gezwungen sich diese Homoknutscherei anzusehen! Aus meiner Sicht ist das etwa so, alsob die “Homoheiler” jeden Homo zwingen würden, sich ihre Meinung anzuhören. Angewandte Intoleranz im Dienste der erzwungenen Toleranz, oder so!

…, Düsing (erklärte, sie) habe die Erklärung gegen das Engagement des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland und für die Vertreter von „Wüstenstrom” und anderen homophoben Vereinigungen unterzeichnet, weil sie die Meinungsfreiheit als Grundrecht schützen wolle. Darüber hinaus war auf der Rückseite (ihrer Stellungnahme) ein Zeitungsartikel zu lesen, der den Sachverhalt in absolut unneutraler Form, ja fast hetzerisch darstelle.

Gut, dass Frau Ullrich und die Homoaktivisten neutral und nicht so hetzerisch auftreten!

Am Ende hatte die feige Lösung einer schriftlichen Stellungnahme und der Appell der Veranstaltungsleiterin Dr. Regine Romberg an die Protestierenden jedoch Erfolg. Eine knappe dreiviertel Stunde nach Vorlesungsbeginn verließen sie den Saal. „Wohltuend” nannte Düsing die eingetretene Stille, was darauf zurückzuführen sein könnte, dass sie die protestierenden Homosexuellen nur als lästige Störenfriede, nicht als Menschen, die für Toleranz und ebenfalls für Grundrechte eintreten, wahrgenommen hatte.

Nein! Diese “Protestierenden” treten eben NICHT für Toleranz ein, sondern sie glauben einen Anspruch darauf zu haben, dass andere über sie nur das denken dürfen, was ihnen genehm ist! Die vermutete Ablehnung ihres Lebensstils ist für sie bereits Anlaß von “Intoleranz” und “Unrecht” zu fabulieren!

Beide Seiten der Auseinandersetzung schreiben sich den Grundrechtsbegriff auf die Fahne und beide bestätigten mehrmals, ein vorangehendes, klärendes Gespräch gesucht zu haben. Die Frage ist nur, warum es dann nicht dazu gekommen ist. Denn wie man an der angeregten Diskussion sehen konnte, war es tatsächlich nur das, was die protestierenden Studierenden wollten. Es ist schade, dass Frau Düsing darauf nicht eingegangen ist. Stattdessen zitierte sie danach im Rahmen ihres Themas lieber Nietzsche mit den Worten, Selbstverwirklichung sei dann vorhanden, wenn man aus eigenem Antrieb und nicht von einem Gesetz geleitet mitleiden und mitfühlen könne - anscheinend ohne bemerkt zu haben, dass genau diese Philosophie Minuten vorher von den Schwulen, Lesben und deren Freunden an Ort und Stelle gelebt worden war.

Medrum berichtet dazu u.A. noch:

Bedauert hatte Edith Düsing, daß dem Protestgeschehen kaum Einhalt geboten wurde. Der Prodekan der Philosophischen Fakultät, Professor Walter Pape, war zwar anwesend, aber nach dem Eindruck mehrerer Teilnehmer schien er sich eher mit der Protesttruppe solidarisieren zu wollen, als für einen störungsfreien Vorlesungsbetrieb zu sorgen. “Ich stehe auf der Seite der Lesben und Schwulen und ich dulde keine diskriminierenden Äußerungen”, hatte er erklärt.

Am nächsten Tag werden die Leute berichten der Prodekan habe gegen “diskriminierende Äußerungen” Düsings einschreiten müssen!

Kath.net berichtet:

Bereits seit Monaten sieht sich die Philosophin Angriffen ausgesetzt. Der Allgemeine StudierendenAusschuss (AStA) forderte ihre Absetzung, wohl ohne zu wissen, dass sie nicht zum fest angestellten Kollegium der Universität gehört. Zudem verlangte das Gremium die Rücknahme von angeblich homophoben Äußerungen. Ferner startete der AStA eine Reihe von „Aktionstagen gegen Sexismus und Homophobie“ mit Diskussionen, Vorlesungen und Filmvorträgen.

Es liegt wohl jenseits der Imaginationskraft der meisten Zeitgenossen sich vorzustellen, was passieren würde, falls versucht werden würde, gegen eine Person aus dem Kreis von Lesben- und Schwulen in ähnlicher Weise vorzugehen, wie es Edith Düsing widerfahren ist. Erinnerungen an üble Zeiten werden wach!

Hier noch ein Auszug aus der schriftlichen Erklärung von Prof. Edith Düsing. die sie folgendermaßen abschließt:

… zu diesen Freiheiten zähle ich im übrigen auch die Freiheit von homosexuell orientierten Menschen, nach ihren sexuellen Vorstellungen in Würde leben zu können.

Autor: Heinz | Abgelegt unter Kommentare, Homos & Co., Aus dem Irrenhaus, Libertophobie, Christophobie, Left Trash
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27. November 2009

Bzgl. Tanklaster-Vorfall

Auf breiter Front wird gerade gegen den ehemaligen Verteidigungsminister Jung Front gemacht, sein Kopf wird gefordert.
Hier zunächst ein Video das Angriffs:

Was passiert wenn ein Fahrzeug dieser Größe als Bombe eingesetzt wird zeigt dieses Video aus dem Irak:

Das Weblog-Sicherheitspolitik, auf dem ich auch beide obige Videos gefunden habe, hat zwei sehr lesenswerte Beiträge zu dem Thema verfasst:
Kommentar zu den Vorfällen
Voreilige Schlussfolgerungen über zivile Kollateralschäden

Autor: Huwi | Abgelegt unter Leseempfehlung, Afghanistan, Militär, Mittlerer & Naher Osten, Kommentare
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26. November 2009

Wieviel darf’s denn sein? Oder: Quo vadis Afghanistan?

Guttenberg will mehr Soldaten für Afghanistan titelt die ARD.

Nach der Afghanistan Konferenz im Frühjahr soll die deutsche Truppenstärke vor Ort erhöht werden. Dringendster Bedarf besteht vorher wohl wirklich nicht mehr, da das Wetter die nächsten Monate großartige Aktionen der Taliban ohnehin beindern dürfte.
Danach  stellt sich jedoch die Frage, wie viel es wohl statt der bisherigen 4.500 Mann werden wird. 5.000, 6.000, 8.000 oder gar 10.000? Je mehr Truppen wir schicken, desto weniger lässt sich das Ganze in Deutschland als Friedenseinsatz verkaufen.  Je mehr geschickt werden, desto teurer wird das Ganze auch und desto mehr Verluste können folgen. Daher ist nicht daovn auszugehen, dass Heinz Guderians Grundsatz “Nicht kleckern, klotzen” zur Anwendung kommen wird. Dabei wäre genau das nötig!

Afghanistan steht am Wendepunkt. In den letzten acht Jahren wurde zunächst aus Naivität, dann aus Dummheit und inzwischen aus politischer Feigheit verschlafen, das Richtige zu tun. Anfangs glaubte man, ein paar Mann hin, Straßen und Schulen bauen und alles ist in Butter.
Dann hörten die Kämpfe im Süden nicht mehr auf . Statt wie zu Anfang nur noch verbliebene Talibanhöhlen auzuräuchern zeigte sich langsam aber stetig, dass sich der Widerstand wieder verstärkte. Offensichtlich reorganisierten sich die Taliban und die Kampfhandlungen stiegen wieder an. Statt hieraus die richtige Konsequenz zu ziehen und sich auf das logische Ausbreiten der Taliban nach Norden vorzubereiten, schob man alles auf die Amis und machte im Inland Propaganda. “Wir sind die Guten. Wir bauen Schulen und Straßen, die bösen Amis bomben alles platt.” Dabei wurde überhaupt nicht berücksichtigt, dass der Großteil der Taliban Paschtunen sind, die es in unserem Abschnitt überhaupt nicht (in nennenswerter Menge) gibt. Laut Umfragen wollen nur 4-7% der Afghanen eine Talibanherrschaft, womit es selbst bei den Paschtunen nur eine Minderheit ist.
Wie zu erwarten war, ist mit steigendem Druck im Süden auch das von den Taliban heimgesuchte Gebiet gewachsen. Einerseits zeigt jeder propagandistisch ausgenutzte Erfolg gegen die Koalitionstruppen, dass sich das Kämpfen aus Sicht des Terroristen lohnt, andererseits wird dem Druck ausgewichen. Dass das kaum besetzte Gebiet im Norden da ein logisches Ziel ist war nur natürlich. Immerhin sei unser Abschnitt halb so groß wie Deutschland, hieß es heute. Darin dann 3.000 Soldaten… Nunja, wie gut die BW damit das von ihr “kontrollierte” Gebiet abdecken kann, muss nicht erleutert werden.

Inzwischen ist auch der Norden umkämpftes Gebiet. Mehrfach pro Woche gibt es TIC, Troops in Contact. Angesichts der Wirkungslosigkeit der bisherigen Strategie im Bezug auf die Sicherheit müssen daher Konsequenzen folgen.

Die bislang maximal 4.500 Soldaten sind alleine quantitativ viel zu wenig. Zudem ist 80% von ihnen immer im Lager, der Rest fährt raus in Patrouillen, die meist aber auch nur in “Hörweite”  des Lagers bleiben, sprich in wenigen dutzend Kilometer. Das hat dazu geführt, dass mehr und mehr Bezirke in “unserem Abschnitt” inzwischen wieder ganz offen unter Kontrolle der Taliban stehen. Dort ziehen sie Steuern ein, rekrutieren neue Kämpfe und halten Gericht.

Nicht nur zu wenig Soldaten sind vor Ort, die Soldaten sind zudem auch zu schlecht ausgerüstet und haben noch immer unangemessene Einsatzregeln, was sich nun allerdings dank Guttenbergs “kriegsähnlichen Zuständen” ändern dürfte.
Austrüstung:
Die Bundeswehr verfügt vor Ort weder über schwere Unterstützung durch Kampfpanzer noch über Artillerie. Kampfpanzer sind zwar nicht gegen feindliche Panzer nötig, die Berichte aus Afghanistan zeigen jedoch dass sie furchteinflößend auf feindliche Kämpfer wirken. Dazu sind sie durch die vorhandenen Panzerfäuste praktisch nicht zu knacken und eine 120mm HE-Granate verwandelt eine Mauer samt dahinter verschanzten Taliban zu Staub. Zudem sind Kampfpanzer wichtig  für “Show of Force”, sprich es zeigt Feinden und Zivilisten: “Wir sind hier, wir sind mächtig, wir sind böse. Lege Dich besser nicht mit uns an.” Alleine dieser psychologische Faktor hat große Auswirkungen.
Das Fehlen von Artillerie bedeutet, im Falle einer Unterstützung immer erst von Verbündeten Flugzeuge anfragen zu müssen, die auch erst zahlreiche Minuten zum Einsatzort fliegen müssen. Eine Panzerhaubitze kann Feinde hingegen bis in 40km Reichweite umgehend bekämpfen ohne dazu erst lange um Erlaubnis bitten zu müssen. Zudem ist es eine adäquate Antwort auf Beschuss des Lagers, wenn unmittelbar danach am Abschussort zahlreiche Granaten einschlagen. Das verringert nicht nur den Beschuss und die Beschussdauer, es verschafft zudem die Möglichkeit die Feinde samt Gerät umgehend zu erledigen.
Hubschrauber hat die Bundeswehr ebenfalls kaum vor Ort. Die vorhandenen  dürfen meist Nachts nicht fliegen, weshalb schonmal Offensiven Nachts gestoppt werden da keine Evakuuierung von Verwundeten möglich ist - obwohl unsere Truppen dank moderner Technik Nachts fast noch besser sehen könnte als am Tag.
Kampfhubschrauber gibt es gleich gar nicht. Der deutsche Tiger kommt nicht zum Einsatz und ist zudem nach wie vor für Einsätze gegen russische Panzerspitzen im Fulda Gap und der Norddeutschen Tiefebene vorgesehen, er verfügt noch nicht einmal über ein Kinngeschütz wie alle anderen vergleichbaren Hubschrauber, die verwendbaren MG-Pods sind kein andäquater Ersatz. Dabei zeigen gerade die Amis in Afghanistan und dem Irak wie hervorragend der Apache gegen Aufständische einzusetzen ist. Sie können außer Hörreichweite beobachtet werden, die Videos werden simultan an die Einsatzzentrale geschickt, und wenn der Befehl kommt wird mittels Explosivmunition der ganze Trupp ausgeschaltet ohne dass 100m daneben spielende Kinder gefährdet wären. Deutschland hingegen verfügt aktuell nicht einmal über die notwendigen Mittel. Doch statt dass wir unsere Panzer mit den französischen Rüstsätzen versehen (diese haben ein Kinngeschütz) oder bei Verbündeten anfragen passiert - nichts. Die Polen beispielsweise hätten den Hubschrauber, den ich für Afghanistan am geeignetsten halte, die Mil Mi-24 Hind. Ein Kampfhubschrauber mit schwerer Panzerung und einer dem Apache vergleichbarer Bewaffnung, zugleich aber mit der Möglichkeit 7 ausgerüstete Soldaten zu transportieren. Hätte Oberst Klein in der Nacht der Bombardierung der Tankwagen eine Handvoll davon gehabt, hätten diese die Tanklastwagen umstellen können, Truppen absetzen können und man hätte alle schnappen können:  Durch die Feuerkraft der Hubschrauber wäre im Gefechtsfall umgehend die Entscheidung erzwungen worden, durch die Soldaten vor Ort hätte man sich ergebende Zivilisten von Terroristen trennen können. Doch auch hier passiert nichts, obwohl der große Nutzen von Kampfhubschraubern in anderen Teilen Afghanistans Tag für Tag neu bewiesen wird.
Positiv zu bemerken ist jedoch, dass man nun inzwischen wohl scheinbar endlich die notwendigen geschützen Fahrzeuge zur Verfügung hat um wenigstens nicht mehr durch einfachen Gewehrbeschuss im Fahrzeug in Gefahr zu geraten.

Mannstärke:
Das größte Problem ist die Mannstärke. Taliban sind mehrheitlich Paschtunen oder Ausländer, sie verdingen sich aber auch teilweise sogar Wochenendkrieger vor Ort. Da sie nicht unformiert sind ist ihre Identifizierung praktisch unmöglich, so lange keine Hinweise aus der Bevölkerung kommen. Diese kommen jedoch zunehmend nicht mehr. Der Grund dafür ist einfach:
Eine deutsche Patrouille fährt in eine Ortschaft und spricht mit dem Dorfältesten. “Waren Taliban hier, was sind ihre Probleme?” etc. Der Dorfälteste hat nun nur wenige Möglichkeiten:
a) Er kann denunzieren. Er sagt dieser und jener sind Taliban, die verstecken sich zudem dort. Daraufhin passiert… - nichts! Die Bundeswehr hat im Rahmen der ISAF selber so gut wie keine offensiven Maßnahmen unternommen, die Amerikaner dürfen theoretisch nicht informiert werden, da OEF und ISAF getrennt sind. Die ANA kann informiert werden ist jedoch selber viel zu schwach. Als Resultat kommen die Taliban aber so oder so nach der Abfahrt der deutschen Patrouille ins Dorf um den Dorfältesten als westlichen Spion zu bestrafen. Dies droht ihm auch wenn er nichts gesagt hat, denn woher soll der Taliban das schon wissen?
b) Er sagt nichts oder bleibt wage. Damit schützt er sich, damit lassen sich aber die Taliban nicht bekämpfen.

Die richtige Lösung wurde von den Amis im Irak vorgemacht: Man geht in Ortschaften und bleibt drin! Weiß die Bevölkerung dass die deutschen Soldaten im Ort dafür sorgen dass die Taliben eben nicht mehr nach Dunkelheit in den Ort kommen um dann alle verwestlichten nicht genug Gläubigen und alle “Kollaborateure”  zu bestrafen, so steigt die Bereitschaft, mit den westlichen Truppen zu kooperieren. Wenn man will dass die Einheimischen einem beim Kampf gegen die Taliban unterstützen, so muss man ihnen die Angst vor Racheakten nehmen, das ist die einzige Chance! Sie sind mehrheitlich durchaus dazu zu bewegen, denn wie erwähnt will kaum jemand eine Herrschaft der Taliban! Außerdem sind es ja Paschtunen aus dem Süden, die man mitunter sowieso nicht haben will!
Indem man dann die Ortschaften kontrolliert, schneidet man den Feind zugleich von seinen Quellen für Geld, Informationen und Rekruten ab.
Um das zu bewerkstelligen sind jedoch Soldaten nötig, viele Soldaten! Diese müssen dann auch ausreichend Unterstützung herbeirufen können, da sich 50 Mann in einem Dorf mit 200 Seelen nur eine bestimmte Zeit gegen einen organisierten Angriff halten können - der folgen wird! Dazu bräuchte die BW vor Ort also auch alles für einen Krieg notwendige: Kampfpanzer, Artillerie, Kampfhubschrauber und Kampfflugzeuge.

Gewinnen oder nicht?
Angesichts dieser Aufzählungen sollte klar sein, dass wir am Scheideweg stehen. Eine Vergrößerung des Mandats auf 6.000 wäre genauso unsinnig wie auf 8.000 und würde nur von der Unfähigkeit der Deutschen Parlamentsarmee zeugen. Wenn Parlament, Kanzerin und Verteidigungsminister nicht in der Lage sind die wirklich notwendigen Dinge zu tun, sollten sie besser nichts tun!
Die Konsequenz des Siegeswillen zeigt gerade Obama, wofür man ihn nur loben kann (ja genau, ich lobe ihn!). General McCrystal forderte weitere 40.000 Mann und wie es aussieht bekommt er sie. In Deutschland wird man wohl statt dessen die Truppenstärke weiter auf einem lächerlichen Niveau lassen

Der Bundestag sollte entscheiden, was er in Afghanistan eigentlich will. Will er gewinnen oder nicht? Wenn nicht, dann sollten wir umgehend die Konsequenzen daraus ziehen. Das Mindeste wäre ein Abgeben der Verantwortung in Kundus an einen der gewinnen will und ein Unterstellen unserer Truppen an die neuen Kommandierenden. Konsequenz wäre jedoch, dann offen zu sagen: “Wir können das nicht machen” und binnen drei Monaten abzuziehen. Statt dessen könnte man ja mal wieder das Scheckbuch zücken… So jedoch fallen deutsche Soldaten in einem nutzlosen Einsatz. Einen Krieg den man nicht gewinnen will sollte man umgehend durch eine Kapitulation beenden, sprich sich zurückziehen. Kein einziges Leben ist das Hinauszögen der eigenen Niederlage wert, steht diese bereits fest.

Will man den Krieg jedoch gewinnen, so müssen die notwendigen Konsequenzen kommen. Ausweiten der Einsatzregeln um einen erkannten Feind auch umgehend vernichten zu können, Bereitstellung des notwendigen schweren Geräts - und sei es durch Leasing oder bezahltem Anheuern von Verbündeten - und eine drastische Truppenverstärkung.
Das Mandat in Afghanistan sollte entweder ohne Obergrenze, oder aber wenigstens mit 50.000 Mann Obergrenze beschlossen werden. Damit könnte man die notwendigen Truppen schicken um verlorene Gebiete zu erobern, zu sichern und anschließend zu halten. An sich  heißt es ohnehin, dass gegen Guerillas eine zehnfache Übermacht nötig sei.
Zugleich könnten zahlreiche neue Ausbilder die einheimischen Truppen im großen Stil ausbilden und ihnen dann nach und nach vor Ort die Verantwortung übergeben. Eine neue Mandatsgrenze von 50.000 muss dabei dann keineswegs ausgereizt werden. Es könnten durchaus auch 20.000 oder gar nur 15.000 Mann reichen. Allerdings würde ein solches Mandat in Richtung Verbündete, Afghanen, Taliban aber auchin Richtung der eigenen Bevölkerung aussagen: Wir wollen und wir werden siegen!

Alles andere hat überhaupt keinen Sinn.  Wenn wir nicht bereit sind auch alles notwendige für einen Sieg zu tun sollten wir die Niederlage lieber heute als morgen eingestehen!

Afghanistan wäre dann halt ein weiterer Sieg des radikalen Islams im Krieg gegen den Westen und würde den Feind nur weiter ermutigen, wie es seine bisherigen Siege ja schon getan haben. Afghanistan gegen die Sowjets, Somalia gegen den Westen und die USA unter Clinton, Libanon gegen die USA, Irak gegen Italien und Spanien…
Jedes Mal waren Nationen nicht bereit die notwendigen Schritte zu unternehmen, die zwangsläufigen Verluste zu verkraften und den notwendigen Durchhaltewillen zu zeigen um zu gewinnen. Alleine Bushs Truppenverstärkung im Irak war hier bislang eine Ausnahme. Wollen wir hoffen dass der Abzug der USA unter Obama die gemachten Erfolge nicht zunichte macht, die Attentate haben sich zumindest seit dem Rückzug in ihre Basen wieder deutlich vermehrt.
Dass der radikale Islam jedoch nach der “Befreiung” aller islamischen Länder an unseren Außengrenzen halt macht bleibt wohl ein Wunschtraum. Fällt Afghanstan wird das Ganze aber wohl ohnehin irrelevant, da danach auch Pakistan mit seinen Atomwaffen fallen dürfte…

Noch etwas:

Singh hat Obama gegenüber gestern erklärt, er unterstütze seine Afghanistanstrategie. Dabei steht kein einziger Mann des über eine Million Mann starken Heers der Inder in Afghanistan. Auch von chinesischer Seite sind keine Soldaten da, obwohl diese gerade angesichts Sinkiangs den radikalen Islam eindämmen wollen sollten. Auch die islamischen Staaten stellen , von der NATO-Nation Türkei abgesehen, keine Soldaten. Ein Weg wäre, ihnen klar zu machen dass sie sich schleunigst beteiligen solllen, wenn sie künftig weiter Hilfe, Technologie und Waffen erhalten wollen. Gleichzeitig könnte man dabei betonen dass man sie ja so unheimlich ernst nehme und daher ihre Hilfe bräuchte…

Autor: Huwi | Abgelegt unter Militär, Afghanistan, Kommentare, Endsieg (Dār al-Islām), Gesellschaft, Germanyland
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15. November 2009

Strohfeuer in Waziristan

Der Spiegel zeigt eine Photoserie, die bezeichnend ist. Sollten das die spektakulärsten verfügbaren Photos sein, so hinterlässt das ein vernichtendes Bild von der großen pakistanischen Offensive, auf die gerade viele ihre Hoffnung stützen:

waziristan1

Beschreibung: Pakistanische Soldaten bei der Festnahme von Taliban in Südwaziristan.

Das Photo ist offensichtlich gestellt, vielleicht wurden extra ein paar Dorfbewohner für die Photos angeworben. Dass jedoch solche Photos veröffentlicht werden zeigt, dass entweder selbst das pakistanische Militär keine Kriegsberichterstatter dabei hat - oder aber dass es an sich nichts zu zeigen gibt.

Weit bezeichnender ist jedoch ein anderes Bild:

waziristan2

“Stolz zeigen pakistanische Soldaten Waffen, die sie den Taliban abnahmen.”

Was für Waffen? Zu sehen sind ein paar RPG-7 Sprengköpfe, ein dazugehöriger Werfer, drei RPG-18 und drei RPG-22 - möglicherweise gebraucht und damit nichts als Altmetall. Dazu noch ein paar Kisten, einige hundert Schuss Munition, 3 bis 7 Gurte und - ein Messer!

Doch: Keinerlei Schusswaffen! Wohlgemerkt, das sind offizielle Bilder, freigegeben von der Pakistanischen Armee. Die Ausbeute nach vielen Tagen ist so gering, dass man noch nicht einmal ein richtiges Waffenlager ausgehoben hat. Das völlige fehlen von Schusswaffen zeigt, dass zumindest wo dieses Bild aufgenommen wurde lediglich verlassene Lager ausgeräumt wurden. Das wiederum bedeutet, die Taliban sind geflohen.

Es wird ja aktuell gemunkelt, dass sich zahlreiche Trecks auf den Weg nach Afghanistan befinden und unter seinem Kaftan kann man eine AK-47 sehr gut verstestecken. Es ist daher also davon auszugehen, dass die Pakistanische Armee ein gewaltiges PR-Spektale veranstaltet und zumindest die meisten der Taliban entkommen. Sei es weil die pakistanische Armee unfähig oder nicht gewillt war die Fluchtrouten, abzuschneiden, sei es weil nach Lagebesprechungen einzelne Offiziere mal schnell eine SMS mit “Mahmoud, wir kommen!” verschickt haben.
Wenn die Pakistanischen Streitkräfte es wenigstens jetzt richtig machen bleiben sie vor Ort und verhindern eine Rückkehr.  Das würde eine verstärkung der Kämpfe im Süden Afghanistans bedeuten, wohin sie aktuell ja fliehen. Je nachdem wieviel Druck die Amis dort machen,  und wieweit sie vor dem Winter einfach Unterschlupf suchen und untertauchen geht es dann im Frühjahr im Weichen Bauch Afghanistans, dem Norden weiter.

Die “deutschen” Taliban wissen natürlich genau über die Situation Bescheid, weshalb mit einer Verstärkung der Kämpfe in “unserem Abschnitt” ab dem Frühjahr zu rechnen sein dürfte. Sollten sie es schaffen uns große Verluste beizubringen, würde die Bundesregierung vermutlich dem öffentlichen Druck nachgeben und sich zurückziehen - und damit einen weiteren Sieg in die bereits seit Jahrzehnten dauernde Serie der radikalislamischen Siege einreihen…

Autor: Huwi | Abgelegt unter Afghanistan, Militär, Kommentare, Lug & Betrug
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15. November 2009

Lebe Wohl, oh Robert Enke!

 

Heute wird Robert Enke zu Grabe getragen.

In der von der ARD live übertragenen Zeremonie wird sein Sarg auf dem Rasen der AWD Arena aufgestellt werden. Nicht nur 45.000 im Stadium, sondern auch hunderttausende oder gar Millionen hinter dem Fernseher werden von ihm Abschied nehmen. 112.000 haben sich bereits auf seiner Webseite in ein Kondolenzbuch eingetragen. Damit erhält Robert Enke ein Begräbnis, wie es in Deutschland seit Konrad Adenauers Tod keines mehr gegeben hat. Zwar wird es kein offizielles Staatsbegräbnis sein, doch neben all den Fans werden auch die gesamte Führung des Nationalmannschaft und der Bundesinnnenminister kommen. Sein Sarg wird vermutlich nicht mit einer Deutschlandfahne bedeckt sein, die Fahne seines Vereins halte ich für gut möglich. Sein Verein hat erklärt, er wolle die Trikotnummer 1 nicht mehr vergeben - scheinbar nie mehr!

Ich habe eine ganze Weile darüber nachgedacht, ob ich diesen Beitrag schreiben soll. De mortuis nihil nisi bene heißt es, doch rechtfertigt das wirklich ein Schweigen?

Robert Enke hat keinerlei großartige Verdienste. Er war wohl ein sehr guter Torwart, doch weder acht Länderspiele noch ein paar Jahre Vereinszugehörigkeit rechtfertigen solch ein Tam-Tam. Dennoch hat er wohl die Bevölkerung bewegt. Auch wenn es durch die Medien mit hochgespielt wird, scheint ja der Wunsch da zu sein, den “Helden” zu feiern und “sein tragisches Schicksal” zu betrauern.

Depression ist eine Krankheit, ja, aber auch eine, an der zigtausende andere leiden. Zigtausende Andere nehmen sich deshalb das Leben, ich selber kenne zwei solche Fälle. Während jedoch sein armes Schicksal betrauert wird und der Aufschrei umgeht ob  man das nicht hätte verhindern können,  was für ein armer Mann er doch war, geht völlig dabei unter, dass Robert Enke vor allem aber auch eines war: ein Täter!

Sein Selbstmord war nämlich nur mittelbar ein Selbstmord. Zunächst einmal zwang er einen armen Lokomotivführer, sein Leben zu beenden, ihn zu töten. Wer denkt heute an diesen armen Mann? Wer denkt daran, unter welchem Druck er jetzt steht? Nicht nur dass er mit der Tötung eines Menschen zurecht kommen muss, ich habe mal gelesen in seiner Dienstzeit würde ein Zugführer im Schnitt angeblich  sieben Menschen überrollen müssen, er muss auch damit klar kommen, das Idol, den Angebeteten von vielen getötet zu haben. Je nach der eigenen psychischen Verfassung fühlt er sich zudem vielleicht sogar noch - hoffentlich und vermutlich unbegründet - bedroht, schließlich könnte ein Fan ja Rache nehmen wollen.

Sein Selbstmord war gleichfalls grausam gegenüber den Helfern von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk, oder wer auch immer damit beauftragt wurde, seine Teile zusammenzusammeln. Wer denkt an die, deren Abend dank Robert Enke daraus bestand, die zerfetzten Körperteile eines Menschen aus den Gleisen zu fischen? Wer denkt an die, die bei der Wartung der Zugwagen vielleicht Körperteile finden, wie es ebenfalls regelmäßig passiert?

Sein Selbstmord war zudem eine feige Tat, bei der er nicht nur seine Frau, sondern auch ein frisch adoptiertes Mädchen zurückließ. Das Kind wird nun zumindest vorerst ohne Vater aufwachsen, was zugleich die Frage aufwirft, wieso zwei offenbar doch gesunde Menschen unter 40 überhaupt ein Adoptivkind zugeteilt bekommen…

Depression ist eine Krankheit, für die er nichts kann . Aber ihn unreflektiert zu einem Helden zu erklären und die ganze Nation trauren zu lassen halte ich angesichts seines Verhaltens für unangebracht. Dass Margoth Klässmann (genau die!) von der EKD die Trauerandacht eines Selbstmörders - doch meines Wissens eine der größten, wenn nicht die größte Sünde im Christentum - hält ist da wohl nur noch eine Fußnote wert…

Pikanter wird das Ganze noch dadurch, dass heute Volkstrauertag ist. Neben zwei Millionen toten Soldaten im Ersten Weltkrieg sind mindestens 5,5 Millionen im Zweiten Weltkrieg gefallen - alle nicht freiwillig, sondern weil ihr eigener Staat sie zum Zug in den Krieg gezwungen hat. Vermutlich werden heute mehr Menschen Robert Enke gedenken als diesen Millionen und Abermillionen armen Seelen…

Bedauerlicherweise sagt es genug über die moralische Verfassung einer Nation aus, wenn sie wie oben geschildert reagiert.

Autor: Huwi | Abgelegt unter Kommentare, Gesellschaft, Christen & Kirche, Germanyland
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06. November 2009

Armer überforderter Nidal Malik Hasan

Ein Terroranschlag war es natürlich nicht…

Das berichten die deutschen Medien:

Süddeutsche Zeitung:

  • Sein Psychogramm lässt viele fragen, warum niemand die Signale der Überforderung beachtet hat.
  • Doch das Bild eines innerlich zerrissenen Mannes zeichnet sich ab, der anderen helfen sollte und offenkundig selbst Hilfe hätte gebrauchen können.

WELT:

  •  Andere berichten, seine Beurteilungen seien schlecht gewesen. Nasan Hasan, ein in Virginia als Anwalt lebender Cousin, sagt, ein Jurist habe dem Psychiater gesagt, einen vorzeitigen Ausstieg werde ihm die Armee wegen der hohen Ausbildungskosten nicht erlauben.
  • Laut einer Tante fühlte sich Nidal Hasan als Muslim von Kameraden diskriminiert. Nasan Hasan entschuldigte sich im Namen der Familie bei den Angehörigen der Opfer für die Bluttat. „Unsere Familie liebt Amerika. Wir sind stolz auf unser Land und traurig über die heutige Tragödie.“

Allerdings berichten sie auch:

SZ:

  •  Unter seinem Namen wurden auf einer Islamisten-Website im Internet Selbstmordattentäter verherrlicht, und das FBI hat ermittelt.
  • Er trug offenkundig mit Stolz die Uniform seines Landes und war doch gegen die Kriege Amerikas im Irak. Als Psychiater sollte er traumatisierte Opfer dieser Kriege behandeln, aber seine Kollegen schickten Patienten nicht gern zu ihm.
  • Ein praktizierender Muslim war er, seinem Arbeitgeber, der US-Armee, hat er davon allerdings nie etwas gesagt. [Ich dachte er seie gemobbt worden und habe daher ersucht entlassen zu werden?!]
  • Und er war ein Einzelgänger, oft schroff im Umgang und ohne Freunde und vergeblich auf der Suche nach einer Frau.
  • “Wenn ein Selbstmordattentäter hundert feindliche Soldaten töten kann, muss das als ein strategischer Sieg betrachtet werden.”
  • Tatsächlich hat der Major keinen Hehl daraus gemacht, dass er gegen die Kriege der US-Armee in den muslimischen Ländern Irak und Afghanistan ist. “Wir hätten da nie hingehen sollen”, habe ihm Hasan klipp und klar erklärt,
  • “Die Muslime sollten sich wehren und den Aggressor bekämpfen”, sei das Credo seines Kollegen gewesen.
  • Hasan habe gehofft, dass Präsident Barack Obama sofort die US-Truppen von beiden Kriegsschauplätzen abziehen würde. “Als sich jedoch die Dinge nicht so entwickelten, regte er sich immer mehr auf.”

WELT:

  • Er rief “Allahu Akbar” (Gott ist groß), hob seine Waffen und erschoss seine Kameraden auf der US- Militärbasis Fort Hood.
  • gilt als strenggläubiger Muslim.
  • Major Hasan hielt nichts von Frauen beim Militär oder bei der Polizei. Der unverheiratete Muslim machte einen weiten Bogen um seine weiblichen Kameraden in der US-Armee. Bei Feiern wollte er auf keinen Fall mit ihnen auf Fotos.
  • „Major Hasan“ […], habe ihm von seiner bevorstehenden Versetzung erzählt und von der Sorge, im Irak gegen muslimische Glaubensbrüder eingesetzt zu werden,
  • Nach Aussagen von Familienangehörigen wollte Hasan seit Jahren aus dem Armeedienst ausscheiden. Sowohl die Arbeit mit seelisch und körperlich verwundeten Kriegsheimkehrern wie auch die Aussicht, gegen seine Glaubensbrüder eingesetzt zu werden, ließen ihn am Dienst zweifeln.

Die anderen Medien berichten ähnlich.

Interessant ist hier zuerst einmal eines. Die  bekanntermaßen linke SZ berichtet bislang noch nicht von “Allahu Akbar”, vielleicht ändert das sich aber auch noch…

Zusammenfassend:

Er war in der tat verrückt. Er suchte eine Frau, hielt sich aber von Frauen fern.  Damit beweist er dass Frank A. Meyer recht hat mit “Islam macht dumm”. Er war zunächst Patriot, hat sich nach dem Tod seiner Eltern - die Mutter starb 2001, der Vater war schon verstorben - dem Islam zugewandt. 2001…
Dass er die Einsätze an sich ablehnte macht ihn nicht zu einem Terroristen, das tun viele andere auch. Dass seine Kollegen niemandem zu ihm schicken wollten zeigt, dass er zumindest auffällig war, in welcher Hinsicht auch immer… Dass er die religiöse Kleidung trägt zeigt nur seinen tiefen Glauben, was ihn nach unserem Koranverständnis sehr wohl zu einem Verdächtigten macht, aber nicht in allgemeiner Auffassung.

Er wollte nicht gegen Moslems kämpfen, sah seine Loyalität also offensichtlich mehr bei dem Islam als bei der US Army. Eventuell - es wird mehr als nur ihn mit dem Namen geben - verteidigte er Selbstmordattentäter, auf jeden Fall aber war er gegen die Einsätze in Irak und Afghanistan und sagte die Muslime sollten sich gegenüber den US Unterdrückern erheben.
Schließlich schießt er auf seine eigenen Kameraden, eine bewusste Tat unmittelbar vor seiner Verschiffung nach Übersee, um Menschen zu töten die seiner Meinung nach genau das tun was er hasst: Muslime unterdrücken, in Irak und Afghanistan sein, mit Frauen verkehren.

Dabei ruft er “Allahu Akbar”, wie jeder gute Terrorist.
Alles klar, das ist kein terroristischer Angriff, liebe Presseleute! Ich meine, vielleicht hat er ja auch eine Brieftasche an sich genommen, dann war es gar nur ein Raubmord? Wie Henryk M. Broder mal so schön sagte: “Da heißt es immer es sei noch nicht klar ob ein krimineller oder terroristischer Hintergrund vorliegt. Als ob es nicht auch kriminelle Terroranschläge geben könne”.
Was bitteschön unterscheided Nidal Malik Hasan von einem anderen Terroristen? Auch diese sind meist relgiös, mit ihrem Leben unzufrieden, sexuell häufig frustriert, hassen die “US-Unterdrücker” und wollen sie nicht in Afghanistan und Irak haben.

Es ist völlig irrelevant, was noch rauskommt. Ob er einsam, frustriert oder schizophren war. Wer Amerika hasst, seiner Islam gegenüber loylaer ist als seinem Land um dann beim Versuch so viele wie möglich zu töten “Allahu Akbar” brüllt ist ein Terrorist, sonst nichts! Von mir aus ein einsamer und mißverstandener und trauriger und an sich ganz knuddeliger… aber dennoch ein Terrorist!

Ach, und jetzt stellen wir uns einmal vor, er wäre ein Deutscher mit zahlreichen Hinweisen auf Rechtsextremismus und vor seinem Massaker hätte er “Heil Hitler” gebrüllt. Ob es dann immer noch ein unverstandener, verwirrter Täter wäre?

Autor: Huwi | Abgelegt unter Mittlerer & Naher Osten, Kommentare, Gesunder Menschenverstand, Islam allg., Political Correctness, Militär, Endsieg (Dār al-Islām), Ratiophobie, Kulturelle Bereicherung, Left Trash, Medienwelt, Lug & Betrug, Antiamerikanismus, USA
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02. November 2009

Kampf der Dexiophobie

Dexiophobie (von δέξιος, dexios = rechts und φοβία phobia = Angst, Furcht) ist eine krankhafte, das heißt unbegründete und anhaltende Angst vor politisch rechts stehenden Menschen, Ideen, Theorien und Aussagen. Sie äußert sich im übermäßigen, unangemessenen Wunsch, den Anlass der Angst, bzw. die Auseinandersetzung mit diesen Inhalten zu vermeiden.

Kennzeichen pathologischer Angst wie der Dexiophobie:

  1. die Angst ist der Situation erkennbar nicht angemessen
  2. die entsprechenden Angstreaktionen halten deutlich länger an, als nötig wäre
  3. die besonders geartete Angst ist durch die Betroffenen weder erklärbar, beeinflussbar noch zu bewältigen (selbst wo keine Nazis sind müssen sie bekämpft werden)
  4. die Ängste führen zu deutlichen Beeinträchtigungen des Lebens der Betroffenen (und der politischen Gesellschaft)
  5. die Ängste schränken den Kontakt zu fremden Menschen ein

Dieses von mir erfundene Wort ist meiner Meinung nach genau das, was wir brauchen. Wie alle Phobien ist die Angst vor Rechten krankhaft und unnormal, aber zugleich so tief verwurzelt, dass sie fast wie ein natürlicher Instinkt erscheint. Wie bei allen Phobien droht von nahezu allen Rechten keine Gefahr. Wie der Arachnophobe eine panische Angst vor Spinnen hat, von denen keine einzige in Deutschland bedrohlich ist, so fürchtet sich der Dexiophobe vor “Rechtem”.

Gänzlich unbegründet sind Phobien natürlich nicht. Es gibt in der Tat für den Menschen giftige Spinnen, nur eben nicht in Deutschland. Ab und an wird auch mal einer einen anaphylaktischen Schock nach dem Biss einer Kreuzspinne bekommen, aber das ist im Prinzip zu vernachlässigen - vor allem wenn man die Masse betrachtet.  So gibt es natürlich auch “rechte”, (ich definiere rechts ja anders, aber das ist ein anderes Thema) die gefährlich sind, doch wie viele sind das schon? Ihre Opfer sind bedauerlich und unerträglich, aber in der Gesamtschau rechtfertigen selbst die von den effektheischendsten Extremisten veröffentlichten Zahlen nicht, deshalb den drohenden Untergang unserer Demokratie zu erklären. Bei Millionen “Rechter” in Deutschland sind die Extremisten ein ekelhaftes Geschwür, nicht mehr. Welche Opferzahlen andere Gruppen erzeugen ist hinlänglich bekannt und kann recherchiert werden, in Relation gesehen deutlich mehr.

Tatsache ist aber, dass anhand weniger Extremisten eine ganze Gruppe nicht nur gehasst und verachtet, sondern sogar sozial ausgestoßen wird. Wer einmal besoffen den Hitlergruß zeigt und dabei gefilmt wurde, der hat seine Zukunft verspielt, egal ob er inmitten seines Freundeskreises wie ein weißer Forscher im afrikanischen Busch aussieht.

Dexiophobie  könnte darauf ein Stück weit die Antwort sein. Der Begriff ist diffamierend und beleidigend. Wie bei anderen Phobien auch erklärt er, dass die Angst lächerlich ist und der sie Habende eigentlich fast schon ein Irrer ist. Gleichzeitig ist der Begriff auch so unheimlich treffend. Wer sich selber als Rechts bezeichnet gilt als Nazi, völlig ungeachtet seiner Positionen.  Vom rechten Rand der Union angefangen ist es rechts = rechtsradikal = rechtsextrem = Nazi. Eine Differenzierung findet hier genauso wenig statt wie eine inhaltliche Auseinandersetzung, so berechtigt manche Forderungen auch sein könnten.

Indem man einen Anderen der Dexiophobie bezichtigt sagt man, er handle irrational. Er habe eine panische Angst, wenn nicht gar Todesangst, vor einem in nahezu allen Fällen völlig harmlosen das Niemandem (um die 15.000 Extremisten bundesweit bei laut Politologen geschätzen 15-25% Wählerpotential rechts der aktuellen Union) etwas tut.  Man hat nun ebenfalls ein Schlagwort bei der Hand, dass der Andere nur mit viel gutem Willen nicht als Unfreundlichkeit werden kann.
Den “Rechts ist Nazi” Schreiern konnte man vorhalten “links” zu sein. Na und? Selbst “linksextrem” oder “Kommunist” ist wenig beleidigend wenn man sich dem selber zurechnet. Für die Mehrheit ist faschistisch automatisch rechts und Nazi, daher ist ein solcher Vorwurf zwar machbar, doch schwer zu verkaufen.

Bezeichnet man sie als Dexiophoben, so wird man sie zunächst auf dem falschen Fuß erwischen, da sie noch gar nicht wissen was das heißt. An sich gibt es aber wohl keinen treffenderen Begriff für all die, die zwar den “Tibet wird überfremdet” schreienden Dalai Lama begeistert begrüßen, dem Deutschen Volk aber grundsätzlich das Recht auch nur diese Aussage zu tätigen absprechen. Was sind solche Leute denn, wenn nicht mit panischer Angst vor allem irgendwie Rechten erfüllt?

Ich würde daher vorschlagen, wir benutzen diesen Begriff künftig.

Autor: Huwi | Abgelegt unter Political Correctness, Dies & Das, Kommentare, Politik allg., In eigener Sache
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28. Oktober 2009

Landwirtschaft ist rentabel

zumindest wenn man es richtig macht!

Mich regt seit Monaten das Gejammer der Milchbauern auf. Mit Steuergeldern bereits von vorne bis hinten bezuschusst und subventioniert wollen sie, dass ihr Gewerbe in einer Martkwirtschaft sozialistisch gehandhabt wird. Der Staat hat gefälligst die Preise festzulegen, obwohl die Mehrheit definitiv profitiert. Wieso sollen nur sie (und Quelle, Arcandor, Karstadt, Opel…) von den Risiken der Marktwirtschaft befreit sein, während der Rest der Unternehmer und Arbeitnehmer nicht diesen Luxus hat?

In einer weitaus unsicheren Welt als sagen wir mal noch 1992 ist es sicher von Vorteil, wenn Kompetenzen unserem Land nicht verloren gehen. Weder sollte meiner Meinung nach der Kohleabbau völlig aufgegeben werden, sondern hier auch mit Steuergeldern die sogenannte Grundförderung beibehalten werden. Auch in der Landwirtschaft kann es nicht das Ziel sein, dass Deutschland sämtliche Nahrungsmittel importiert und die Felder brach liegen weil es überhaupt keine Bauern mehr gibt.

Während der Kohleabbau aber wohl tatsächlich nicht mit beispielsweise China mithalten kann und einige Jahre Ende des Abbaus  eine erneute nennenswerte Förderung auf viele Jahre verhindern würde - Fachleute und Maschinen sind weg - ist eine sozialistische Regulierung im Bauerngewerbe völlig unnötig. Tatsächlich gibt es für Bauern Wege, sich zu behaupten. Ohne Details zu wissen habe ich immer gesagt, sie sollen halt auf etwas anderes umstellen. Schweine- oder Geflügelzucht, Urlaub auf dem Bauernhof oder sonst etwas.

Michael Miersch hat über erfolgreiche Bauern geschrieben - mit interessanten Einsichten:

 Wer jammert”, sagt Franz Fruth, “der kann nicht nachdenken, was man besser machen kann.” Bei ihm scheint es umgekehrt zu sein. Seinem Hof im Oberpfälzer Wald sieht man an, dass der 38-jährige Landwirt von früh bis spät übers Verbessern nachdenkt. Neuestes Produkt dieser Gedanken: ein schwedischer Melkroboter für 150 000 Euro. Er war der Erste im ganzen Landkreis Amberg, der sich so ein Ding in den Stall stellte. Die Kühe haben sich sofort daran gewöhnt. Gelockt von besonders schmackhaftem Kraftfutter, stehen sie brav Schlange vorm Automaten. Der geht erstaunlich sensibel mit ihrem Euter um, tastet per Laser die Form der Zitzen ab, reinigt sie und setzt dann die vier Melkbecher an. Allzeit bereit, Tag und Nacht. Wenn - was sehr selten vorkommt - mal irgendetwas nicht funktioniert, benachrichtigt der Computer Franz Fruths Handy. Dann sieht er nach dem Rechten und lässt sich, wenn nötig, von den Technikern in Schweden Anweisungen geben. 75 Milchkühe bewohnen den Laufstall und werden rundum von Robotern betreut. […]

Der Tiefstand der Milchpreise ist auch für ihn das Thema Nummer eins. “Wir kriegen 25 Cent pro Liter, solange das so bleibt, ist die Milchviehhaltung ein teures Hobby.” Deshalb ist er dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter beigetreten und unterstützt dessen Ziel, eine große Milchbauerngemeinschaft zu bilden, die eigenständig Mindestpreise festlegt und gegenüber Molkereien und Einzelhandel stark auftreten kann. Doch falls der Kampf verloren geht, ist Fruth gut vorbereitet. Erstens durch die Vollautomatisierung und zweitens durch ein neues Geschäftsfeld, das in Form großer Tanks hinter den Kuhställen hervorragt.

Seit 1998 wandelt er Biogas in Strom um und verdient damit mehr als mit Rindern. Das Gas wird in Motoren verbrannt, die wiederum Turbinen antreiben. So erzeugt die Anlage täglich 6500 Kilowattstunden Energie, die der E.on-Konzern abkauft. Damit können etwa 530 Vierpersonenhaushalte versorgt werden. Außerdem fällt noch die Wärme für das eigene Haus und den Hof ab, und es gibt Zuschläge für nachwachsende Rohstoffe, Gülleentsorgung und einiges mehr. Da kommt eine hübsche Summe zusammen, die Familie Fruth vor den Launen des Milchmarktes schützt. […]

. “Und zweitens”, fährt er fort, “brauchen sie gesundes Futter.” Doch als Dennerlein besseres Futter anbauen wollte, wurde sein Optimismus ausgebremst. “2006 war ein schreckliches Jahr”, erzählt er. Der Sommer war extrem trocken, und der Maiszünsler hatte auf ganzer Fläche zugeschlagen. Die Pflanzen waren durch den Schädlingsfraß zusammengesackt. “Wir haben nur Müll geerntet.” Für einen Schweinemäster ist das eine Katastrophe, denn in den angefressenen Kolben bilden sich Schimmelpilze, deren Gift die Tiere belastet. Da entschloss er sich, für 2007 gentechnisch veränderten Bt-Mais auszuprobieren, der resistent gegen den Maiszünsler ist, und legte auf seinem Land Versuchsfelder an. Auf einem Drittel ließ er der Natur ihren Lauf, auf dem zweiten spritzte er ein Pestizid gegen die gefräßigen Raupen, und auf dem dritten pflanzte er den Bt-Mais. Das Ergebnis war eindeutig: Die unbehandelte Parzelle war völlig zerfressen, auf der mit Pestizid behandelten waren 38 Prozent befallen. Doch der gentechnisch veränderte Mais war komplett zünslerfrei. “Und das Beste”, sagt Dennerlein, “auf den Blättern krabbelte es. Überall lebten Käfer und andere harmlose Insekten. Es war wirklich nur der Maiszünsler verschwunden.”

Als er im Frühjahr 2008 Bt-Mais anbauen wollte, versammelten sich 1000 Demonstranten aus ganz Deutschland vor seinem Hof. Die Aktivisten gingen zu jedem seiner Verpächter, agitierten und drohten. Nachts zerstörten sie mit Motorsensen zwei Hektar Mais (allerdings den falschen). “Der Rummel hat mich nicht sehr beeindruckt”, sagt er. “Ich wollte gesünderes Futter für meine Schweine.” Doch im April 2009 untersagte Ministerin Aigner den Anbau von Bt-Mais. So muss Dennerlein dieses Jahr wohl oder übel wieder auf die Giftspritze zurückgreifen und dennoch mit mehr Pilzbefall im Futter rechnen.

Kürzlich fuhr er ins Allgäu zu einer CSU-Bauernveranstaltung mit Ilse Aigner. Er reichte seine Frage ein, doch er kam nicht dran. Stattdessen ging es um die drückenden Sorgen der Nebenerwerbsbauern. “Nebenerwerb”, sagt Dennerlein, “ist eine Illusion. Es bedeutet, dass ich woanders Geld verdiene, um die Landwirtschaft zu finanzieren. Das kann keine Zukunft haben.” Doch über 192 000 deutsche Bauern leben mit diesem Kompromiss zwischen ökonomischer Notwendigkeit und der Liebe zum eigenen Hof. Das ist die Mehrheit der etwa 350 000 landwirtschaftlichen Betriebe im Land. “Wenn die Nebenerwerbsbauern Bücher führen müssten, würden viele von ihnen erkennen, dass sie ein Zuschussgeschäft am Leben erhalten”, sagt Dennerlein, “doch sie sind von der Buchführung befreit.” Klein- und Kleinstbetriebe bilden die Mehrheit der Mitglieder im Bauernverband und sind als Wählerschaft bedeutender als die erfolgreichen Agrarunternehmer. “Bauernfunktionäre und Politiker pflegen die Illusion vom Nebenerwerbsbetrieb“, schimpft Dennerlein. Er weiß, dass das herzlos klingt. Aber er ist davon überzeugt, dass die Probleme der Landwirtschaft nur in die Länge gezogen werden, wenn man die Realität verdrängt. Deshalb ist er nicht im Bauernverband. Dort fühlt er sich als unternehmerischer Landwirt nicht vertreten.

Franz Fruth ist aus dem gleichen Grund ausgetreten. Er glaubt nicht an das Ideal des kleinbäuerlichen Familienbetriebs, der auf ewig zu erhalten sei. Er weiß aus eigener Erfahrung, dass Selbstausbeutung nicht idyllisch ist. Seinen Hof hat er an die Schwelle zum Großbetrieb gebracht. Spätestens für den Hähnchenstall wird er Mitarbeiter einstellen müssen, denn die Familie schafft das tägliche Pensum trotz Roboterhilfe kaum noch. Auf Subventionen mag er sich nicht verlassen.

“Das wird aufhören”, sagt auch Dennerlein, “für viele geht es dann aber nicht mehr weiter.” Er selbst will in genau vier Jahren aufhören, dann übernimmt seine bis dahin 25-jährige Tochter den Betrieb, die jetzt Landwirtschaft studiert. Im Gegensatz zu ihm wollte sie schon als Kind Bäuerin werden. “Wie hast du die bloß so motiviert gekriegt?”, hat ihn ein Kollege mal gefragt. “Wir haben den Kindern nichts vorgejammert”, antwortete er.

Es mag berechtigte Ausnahmen von der zwingenden Martwirtschaft geben, die im allgemeinen Interesse sind. Dazu gehört meiner Meinung nach beispielsweise die Förderung von Bauern, die ihre Wiesen bis in den späten August oder September nicht mähen und damit zahllosen Tieren die Aufzucht ihrer Jungen ermöglichen, was in abgemähten Wiesen nicht ginge. Auch gibt es Fördermittel für Bauern, die ihre Wiesen überhaupt nicht oder nur mit ein wenig Mist düngen. Solche Wiesen kann ich beim Radfahren ohne darauf hinweisende Schilder erkennen: Statt sattem Grün mit ein paar gelben Löwenzahnklecksen sehen sie wie die Auslage in einem Blumenladen aus. Das ist nicht nur ein wirklich wunderbarer Anblick, die dort vorhanden Pflanzen sind auch wichtig für das Überleben vieler Tierarten. Auch die Erhaltung von alten, aber nicht so rentablen,  Nutztierrassen ist vermutlich im  öffentlichen Interesse (auch wenn man das anders sehen kann). Dass der einfache 08/15 Bauer jedoch mit Steuergeldern künstlich am wirtschaftlich unrentablen “Leben” gehalten wird ist nicht nur unverständlich sondern ganz offensichtlich auch unnötig.

Keiner  wäre auf die Idee gekommen Nagelschmiede, Weber oder Pferdekutschenunternehmen mit Steuergeldern am Leben zu halten. Die Folge war dass 99,9% von ihnen untergegangen sind, die anderen arbeiten heute für Urlauber oder in Heimatmuseen. Wieso sollten die (Nebenerwerbs-)Milchbauern da eine Ausnahme sein?

Autor: Huwi | Abgelegt unter Libertophobie, Kommentare, Gesellschaft, Politik allg., Papa Staat, Germanyland
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18. Oktober 2009

Gebt den Frauen Waffen!

Als ich mir vorhin einen Film über Waffenkontrolle angesehen habe, kam ein interessanter Standpunkt. Der Sprecher meinte, Schusswaffen töten keine Menschen. Frauen töten ebenfalls keine Menschen, dazu muss man sich nur die Gefängnisse ansehen. Männer töten Menschen!

In der Tat sind ja wohl fast keine Mörder Frauen, wenn doch, sind es fast immer innerfamiliäre Morde. Für diese hingegen braucht man keine Schusswaffe, wer plant seinen Mann zu ermorden kann auch warten bis er schläft und dann zum Messer greifen.

Die Aussage war nun: Wir sollten jeder einzelnen Frau eine Waffe geben. Selbst wenn nur die Hälfte aller Frauen ihre Waffen mitnehmen, wie viele Überfälle auf Frauen, wie viele Vergewaltigungen gäbe es dann wohl noch?

Interessanter Standpunkt, hier Ausschnitte aus der Pen and Teller Sendung.

Autor: Huwi | Abgelegt unter Dies & Das, Kommentare, Gesellschaft, Germanyland
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