Wie zu erwarten war, haben Homosexuelle und ihre linken Freunde am 7. Dezember die Vorlesung von Prof. Etith Düsing an der Universität Köln massiv gestört. (Vorgeschichte: 1 2)
Isabell Ullrich berichtet:
… Mehr Studierende als der Hörsaal fassen konnte waren dazu erschienen, doch die meisten nicht, um Frau Düsing über Schiller und Nietzsche sprechen zu hören. Sie wollten darauf Aufmerksam machen, dass Prof. Dr. Düsing selbst mit einigen Aussagen und Handlungen einer ganzen Gruppe Menschen Unrecht getan hat.
Aufgerufen vom Lesben- und Schwulenreferat der Uni (LuSK) hatten sich pünktlich zum Vorlesungsbeginn um vier Uhr nachmittags über 200 Studierende in Hörsaal XIII des Hauptgebäudes versammelt, um in etwas anderer Art am Vortrag der Philosophieprofessorin teil zu nehmen.
Wer es noch nicht getan hat, der lese sich bitte die von Frau Düsing unterzeichnete Erklärung eimal durch, und lasse mich bitte wissen, welche Passage jemandem Unrecht zufügt! Diese Aufregung um eine Erklärung, von der ich annehmen würde, sie sei überflüssig, weil sie eigentlich nur Selbstverständlichkeiten enthält, ist für mich unbegreiflich. Die Erklärung enthält keinerlei Intoleranz, die Reaktionen dieser “Studenten” zeugen jedoch von einem ungeheuerlichen Maß an Intoleranz und totalitärem Denken! Alternativ könnte man auf den Gedanken kommen, dass diese protestierenden Studenten die Erklärung nur vom Hörensagen kennen und sich trotzdem so aufheizen lassen, was nicht besonders für die Intelligenz heutiger Studenten spricht.
… LuSK forderte von Rektorat, Dekanat und den Veranstaltern der Vorlesung, sie sollten Düsing an der Universität keine Plattform mehr bieten, da diese in einer Petition vermeintlichen Wissenschaftlern den Rücken gestärkt hatte, die behaupteten, Homosexualität sei heilbar, und eben diese Entwicklung als „gut” bezeichnet hatte.
Weil die Veranstalter und offiziellen Vertreter der Universität diese Maßnahme ablehnten und auch weitere Vermittlungsversuche scheiterten, sahen es die homosexuellen Studierenden sowie deren Freunde und Unterstützer als letzte Möglichkeit an, vor Ort auf den Kontext der Professorin aufmerksam zu machen. Da Düsing in den ersten Minuten ihres Vortrags mit keiner Silbe zu eben diesem Kontext Stellung nahm, begannen die zum Protest anwesenden Hörer Banner und Regebogenflaggen hochzuhalten, zu applaudieren und mit einem Küss-Flashmob (demonstratives Küssen des gleichgeschlechtlichen Partners) ihren Verdruss kund zu tun.
Das ist also praktizierte Toleranz: Leute, die nicht wollen, wie Linke und Homos es vorgeben, werden gezwungen sich diese Homoknutscherei anzusehen! Aus meiner Sicht ist das etwa so, alsob die “Homoheiler” jeden Homo zwingen würden, sich ihre Meinung anzuhören. Angewandte Intoleranz im Dienste der erzwungenen Toleranz, oder so!
…, Düsing (erklärte, sie) habe die Erklärung gegen das Engagement des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland und für die Vertreter von „Wüstenstrom” und anderen homophoben Vereinigungen unterzeichnet, weil sie die Meinungsfreiheit als Grundrecht schützen wolle. Darüber hinaus war auf der Rückseite (ihrer Stellungnahme) ein Zeitungsartikel zu lesen, der den Sachverhalt in absolut unneutraler Form, ja fast hetzerisch darstelle.
Gut, dass Frau Ullrich und die Homoaktivisten neutral und nicht so hetzerisch auftreten!
Am Ende hatte die feige Lösung einer schriftlichen Stellungnahme und der Appell der Veranstaltungsleiterin Dr. Regine Romberg an die Protestierenden jedoch Erfolg. Eine knappe dreiviertel Stunde nach Vorlesungsbeginn verließen sie den Saal. „Wohltuend” nannte Düsing die eingetretene Stille, was darauf zurückzuführen sein könnte, dass sie die protestierenden Homosexuellen nur als lästige Störenfriede, nicht als Menschen, die für Toleranz und ebenfalls für Grundrechte eintreten, wahrgenommen hatte.
Nein! Diese “Protestierenden” treten eben NICHT für Toleranz ein, sondern sie glauben einen Anspruch darauf zu haben, dass andere über sie nur das denken dürfen, was ihnen genehm ist! Die vermutete Ablehnung ihres Lebensstils ist für sie bereits Anlaß von “Intoleranz” und “Unrecht” zu fabulieren!
Beide Seiten der Auseinandersetzung schreiben sich den Grundrechtsbegriff auf die Fahne und beide bestätigten mehrmals, ein vorangehendes, klärendes Gespräch gesucht zu haben. Die Frage ist nur, warum es dann nicht dazu gekommen ist. Denn wie man an der angeregten Diskussion sehen konnte, war es tatsächlich nur das, was die protestierenden Studierenden wollten. Es ist schade, dass Frau Düsing darauf nicht eingegangen ist. Stattdessen zitierte sie danach im Rahmen ihres Themas lieber Nietzsche mit den Worten, Selbstverwirklichung sei dann vorhanden, wenn man aus eigenem Antrieb und nicht von einem Gesetz geleitet mitleiden und mitfühlen könne - anscheinend ohne bemerkt zu haben, dass genau diese Philosophie Minuten vorher von den Schwulen, Lesben und deren Freunden an Ort und Stelle gelebt worden war.
Medrum berichtet dazu u.A. noch:
Bedauert hatte Edith Düsing, daß dem Protestgeschehen kaum Einhalt geboten wurde. Der Prodekan der Philosophischen Fakultät, Professor Walter Pape, war zwar anwesend, aber nach dem Eindruck mehrerer Teilnehmer schien er sich eher mit der Protesttruppe solidarisieren zu wollen, als für einen störungsfreien Vorlesungsbetrieb zu sorgen. “Ich stehe auf der Seite der Lesben und Schwulen und ich dulde keine diskriminierenden Äußerungen”, hatte er erklärt.
Am nächsten Tag werden die Leute berichten der Prodekan habe gegen “diskriminierende Äußerungen” Düsings einschreiten müssen!
Kath.net berichtet:
Bereits seit Monaten sieht sich die Philosophin Angriffen ausgesetzt. Der Allgemeine StudierendenAusschuss (AStA) forderte ihre Absetzung, wohl ohne zu wissen, dass sie nicht zum fest angestellten Kollegium der Universität gehört. Zudem verlangte das Gremium die Rücknahme von angeblich homophoben Äußerungen. Ferner startete der AStA eine Reihe von „Aktionstagen gegen Sexismus und Homophobie“ mit Diskussionen, Vorlesungen und Filmvorträgen.
Es liegt wohl jenseits der Imaginationskraft der meisten Zeitgenossen sich vorzustellen, was passieren würde, falls versucht werden würde, gegen eine Person aus dem Kreis von Lesben- und Schwulen in ähnlicher Weise vorzugehen, wie es Edith Düsing widerfahren ist. Erinnerungen an üble Zeiten werden wach!
Hier noch ein Auszug aus der schriftlichen Erklärung von Prof. Edith Düsing. die sie folgendermaßen abschließt:
… zu diesen Freiheiten zähle ich im übrigen auch die Freiheit von homosexuell orientierten Menschen, nach ihren sexuellen Vorstellungen in Würde leben zu können.