Rush Limbaugh Quote of the Day

"I hope I didn't shock you, folks, by telling you that Iran may be working on a bomb, but the UN just announced that that's what they think might be going on."
06. März 2010

Über die “freie” Presse

Kewil schrieb gestern über unsere Qualitätspresse:


Was für eine Mischpoke von speichelleckenden, kriecherischen Hundsfotten, diese deutsche “Qualitätspresse”! Was für ein geschlossenes sozialistisches, politkorrektes Einheitsgesudel, was für ein geistlos zusammengekackter Einheitsbrei! Lenin, Stalin, Mao und alle anderen Massenmörder der Geschichte hätten die Sektkorken knallen lassen bei sovielen freiwilligen Geheimpolizisten! Wozu noch eine Tscheka oder einen NKWD, wozu eine Gestapo, wenn eine hündische Schmierantenschar, jeder im Arsche des Vordermanns leckend, bereitwillig die Volkserziehung in die Hand nimmt, wenn herumscharwenzelnde Blockwarte, der herrschenden Politik sklavisch aus der Hand fressend, …

Lesen!

Autor: Heinz | Abgelegt unter Leseempfehlung, Medienwelt, Polemik
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10. Januar 2010

Iran - USA bereiten Angriffspläne vor


Es wäre „unverantwortlich“, hätte die US-Armeeführung nicht über eine „ganze Vielfalt“ von Möglichkeiten im Atomstreit mit dem Iran nachgedacht, sagte David Petraeus in einem Interview mit dem TV-Sender CNN am Sonntag. Petraeus, der für Operationen in Nahost und Zentralasien zuständig ist, nannte nach Angaben des Senders keine Einzelheiten zu den Plänen der Militärs. Mit Blick auf stark gesicherte und teilweise unterirdische iranische Atomanlagen meinte der General: „Natürlich können sie bombardiert werden.“

Quelle

Autor: Heinz | Abgelegt unter Leseempfehlung, Iran / Persien, USA
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08. Januar 2010

Sie ertragen das wahre Gesicht Mohammeds nicht

Ein mutiger und lesenswerter Artikel über Mohammed, die Mohammed-Karikaturen und die darüber Empörten findet sich heute auf WELT-Online.

Nun gibt es zwar viele Definitionen von Satire, doch keine, die den Tatbestand der Unwahrheit oder der Lüge beinhaltet; stets wird konzediert, dass satirische Darstellungen allenfalls übertreiben, um - in polemischer oder unterhaltender Absicht (beides schließt sich nur in Deutschland aus) - den Wahrheitskern eines Skandals oder eines im übrigen allgemein bekannten Missstands zu verdeutlichen. Mehr noch: Die allgemeine Bekanntheit des jeweiligen historischen, politischen oder biografischen Hintergrunds ist sogar Voraussetzung für die satirische Absicht, sie würde sonst wirkungslos verpuffen.

Für alle anderen Anhänger seiner Religion, die weiterhin vergeblich - im Duett mit ihren linksliberalen Apologeten - mit den Trommeln einer angeblichen Islamophobie rasseln, um diesen fatalen Zusammenhang zu verschleiern, hat das allerdings integrationspolitische Folgen. Solange sie nicht bereit sind, die historische Autorität des Propheten ebenso kritisch zu relativieren wie seine Lehren, können sie einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus, der schon theologisch widersinnig wäre, nicht für sich reklamieren. Und solange sie glauben, im Europa des 21. Jahrhunderts nach Weisungen und Regeln aus dem Orient des 7. bis 10. Jahrhunderts leben zu sollen, brauchen sie nicht darüber klagen, dass man ihnen zutraut, jederzeit auch den kriegerischen Losungen ihres Religionsstifters entsprechend zu handeln oder solches Handeln Gleichgesinnter gutzuheißen.

Hervorhebungen durch mich.

Autor: Heinz | Abgelegt unter Leseempfehlung, Medienwelt, Islamkritik
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06. Januar 2010

Khomeinismus

Wahied Wahdat-Hagh schreibt zur aktuellen Situation im Iran:

Das khomeinistische Regime unterdrückt nicht nur das eigene Volk im Iran, sondern bespitzelt und schüchtert auch Exilanten ein. In Berlin schlugen khomeinistische Schlägertruppen sogar friedlich protestierende Studenten zusammen:
Am 27.12.2009 nahmen iranische Studenten, rund 15 Männer und Frauen, die alle religiösen Kleidervorschriften beachtet hatten, an einer öffentlichen Veranstaltung der iranischen Botschaft zum Andenken an den Aschura-Tag teil. Sie trugen alle grüne Schals und haben mit friedlichen Parolen an die brutale Zerschlagung der Proteste in Iran erinnert. Was dann geschah, erinnert nach Augenzeugenberichten fast an die Jubelperser, die 1968 gegen den Schah demonstrierten. Es gibt aber einen gravierenden Unterschied zu 1968. Am 27.12.2009, am Ashura-Tag, hatten die iranischen Demonstranten die deutsche Polizei informiert, dass sie an dieser öffentlichen Veranstaltung teilnehmen wollen.
Mitten in Berlin griffen aber khomeinistische Schlägertruppen die friedlichen iranischen Studenten an und schlugen brutal auf sie ein.

Quelle

Autor: Heinz | Abgelegt unter Leseempfehlung, Iran / Persien
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26. Dezember 2009

Wenn du den Fremden aufnimmst, …

Ein seit über 40 Jahren in Deutschland lebender Moslem erklärt uns in der Rheinischen Post in einem Kommentar zum Artikel “Islamistische Hacker nehmen Schweiz ins Visier“, welche Fehler wir bei der Behandlung islamischer Immigranten machen und wie Moslems über uns denken. Er denkt und sagt, was Deutsche sich oft nicht trauen. Auch für uns, die wir über die Zweckmäßigkeit der Islamkritik nach-den-ken, finden sich wertvolle Gedanken.

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Autor: Heinz | Abgelegt unter Islam in Deutschland, Leseempfehlung, Gesunder Menschenverstand, Endsieg (Dār al-Islām), Islamkritik, Innere Sicherheit, In eigener Sache
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23. Dezember 2009

Elitäres Kriechertum

Nachdem die Vorlesung von Prof. Etith Düsing an der Universität Köln am 7. Dezember massiv von Homosexisten und Linksextremisten gestört worden war, erhielt Frau Düsing nun Solidaritätsbekundungen aus der ganzen Welt. Aus der ganzen Welt ? Nein, die Universitätsleitung der Uni zu Köln leistet Widerstand und hat seit dem Vorfall nicht mehr mit Frau Düsing gesprochen!

Auf Nachfrage, wie denn die Universität seit ihrer Vorlesung reagiert habe, bestätigte Edith Düsing, daß sie seit Ende ihrer Vorlesung an der Kölner Universität weder vom Rektor noch vom Prodekan der Philosophischen Fakultät noch vom Direktor des Thomas-Institutes auch nur das geringste Zeichen eines Dankes oder wenigstens eines höflichen Bedauerns über den unglückseligen Verlauf der Veranstaltung entgegennehmen konnte. “Nein, bis heute leider nicht”, so Düsing.

Das ist das Holz, aus dem Bildungseliten geschnitzt sind: Das gleiche, wie bei der Machtergreifung der Nazis! Immer schön die Fahne nach den totalitären Strömungen im Zeitgeist ausrichten!

Autor: Heinz | Abgelegt unter Political Correctness, Homos & Co., Leseempfehlung, Gesunder Menschenverstand, Christophobie, Ratiophobie, Gesellschaft
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10. Dezember 2009

Partielle Homoheilung

Homoheilung ist möglich! Das beweist ausgerechnet der bekannte und bekennende homosexuelle Buchautor und Nachrichtenchef des TV-Senders TIMM, Dirk Ludigs, der bei uns in der Vergangenheit auch schon kommentiert hat. Nicht dass er von seiner Homosexualität geheilt worden wäre, aber er hat es scheinbar wenigstens geschafft, den fast untrennbar erscheinenden Zusammenhang zwischen Homosexualität und Totalitarismus zu  durchbrechen und sich auch mal kritisch mit den linken und homosexuellen Aktivisten zu befassen, die wir hier in diesem Jahr schon so häufig kritisieren mussten. In seinem heutigen Artikel auf queer.de Standpunkt: Queere Jakobiner wäscht er der linken Homoszene ordentlich den Kopf:

…Ob Wissenschaftler wie Edith Düsing ein gestörtes Verhältnis zu Homosexuellen haben, weiß ich nicht. Dass ihre Kritiker ein gestörtes Verhältnis zur Freiheit haben, ist aber gewiss.

Die Freiheit der Wissenschaft und die Meinungsfreiheit gehören zu den höchsten Gütern unserer Grundordnung. Mutige Menschen haben sie zum Teil um den Preis ihres Lebens in den vergangenen Jahrhunderten gegen Kirchen und totalitäre Staatsformen errungen. Wer diese Freiheiten einschränken möchte braucht sehr gute Gründe. Die queeren Protestler von Marburg und Köln haben sie bis heute nicht vorgebracht. Wohl aber haben sie ihr gestörtes Verhältnis zur Freiheit selbst unter Beweis gestellt.

Natürlich müssen Menschen in einer freien Gesellschaft die Frage stellen dürfen, ob Homosexualität eine Krankheit sei. Natürlich müssen sie dazu forschen dürfen. Natürlich stimmt es, dass Homosexuelle mehr als andere an psychischen Krankheiten leiden. Natürlich muss die Frage erlaubt sein, ob das alles nur an der bösen Gesellschaft liegt. Nicht dass ich die Meinung evangelikaler Christen teile, aber: Wer sie verbieten will, macht den ersten Schritt in Richtung Gesinnungsdiktatur. In Marburg und Köln offenbarte sich also vor allem das alte Problem der Linken mit der Freiheit. An beiden Orten war ein queeres Jakobinertum am Werk, das, so schwant mir, auch die sprichwörtlichen Guillotinen auszupacken bereit wäre, geriete nur ein Quäntchen zu viel Macht in seine Hände.

Besonders augenscheinlich wurde das in der Kampagne gegen die Professorin Dr. Edith Düsing. Da fordern also Homosexuellen-Aktivisten ein Rede- und Berufsverbot für jemanden, dessen Gedankenverbrechen darin besteht, sich für die Rede- und Wissenschaftsfreiheit einzusetzen. Wie tief ist diese Bewegung nur gesunken! Auch wenn den Protestierenden, wie mir, die Richtung dieser Meinung und Forschung nicht passt: Die Grundrechte schützen eben nicht nur die richtige Meinung oder die kluge Forschung. Wer das nicht aushält, sollte sein Verhältnis zur Demokratie überprüfen.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Natürlich gibt es ebenso ein Recht, gegen Forschungsinhalte, religiöse Dogmen oder fragwürdige Therapien zu protestieren und zu argumentieren. Darum geht es nicht. Es geht um den Ruf nach Verboten. …

Wer hätte es jemals für möglich gehalten, auf der Gegenstimme einen Lesebefehl für einen Artikel auf queer.de zu finden?! Und dann auch noch von mir! ;-)

Hervorhebungen in den Zitaten durch mich

Nachtrag 11.12.2009:

Der Philosoph Robert Spaemann äussert sich im Rahmen eines Interwiews mit der WELT u.A. auch zu diesem Thema. Als jemand, der mehrere homosexuelle Freunde hat, kommt er nicht so leicht unter Homophobieverdacht. Seine klaren und passenden Worte:


WELT ONLINE: Dennoch bleibt Selbstbestimmung – mehr als Gott – gesellschaftlich ein brennend heißer Konfliktpunkt. In Köln wurde vom „Autonomen Lesben- und Schwulenreferat“ gerade versucht, eine Ringvorlesung von Professorin Edith Düsing zu sprengen, weil sie im Frühjahr in Marburg eine Erklärung gegen den Druck unterzeichnet hatte, mit dem Homosexuellenverbände den Kongress „Psychotherapie und Seelsorge“ verhindern wollten.

Spaemann: Das ist ungeheuerlich und wird leider immer schlimmer. Generell ist die Meinungsfreiheit jetzt schon auf katastrophale Weise eingeschränkt im Vergleich zu den 50er Jahren. Wir lebten damals in einem viel freieren Land. Heute liegen Tretminen überall. Das ist neu. Das Tolle ist aber jetzt, dass Frau Düsung nicht über Homosexualität sprechen wollte, sondern über Schiller und Nietzsche. Als Person darf sie jetzt also nicht mehr auftreten, weil sie einmal – wie zum Beispiel auch der bekannte sozialdemokratische Verfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde – Freiheit der Rede auch für Leute verlangte, die Homosexualität für einen Defekt halten.

WELT ONLINE: Wundert sie das?

Spaemann: Es empört mich. Hat Frau Düsing denn gegen Schwule geredet? Nein, sie hat ein Manifest unterschrieben, das verlangt, dass die Leute frei reden dürfen. Der Vorgang ist nicht nur absurd, sondern gefährlich.

WELT ONLINE: Warum?

Spaemann: Unter meinen guten Freunden sind mehrere Homosexuelle. Mit denen bin ich darin einig, dass die Abwesenheit der Anziehungskraft des anderen Geschlechts ein anthropologisches Manko ist.

WELT ONLINE: Wieso?

Spaemann: Weil auf dieser Anziehungskraft die Fortexistenz der menschlichen Gattung beruht. Darum kann man nicht sagen, die Abwesenheit dieser Anziehungskraft sei so normal wie die Existenz dieser Anziehungskraft. Auf dem einen beruht die Fortexistenz der Gattung und auf dem anderen eben nicht. Da fehlt etwas. Das muss jemand doch sogar, wenn es falsch wäre, sagen dürfen, ohne dass ihm Homosexuellenhass angehängt wird. Das ist geradezu lächerlich, wenn ich an meine homosexuellen Freunde denke.

Hervorhebungen in den Zitaten durch mich

Autor: Heinz | Abgelegt unter Homos & Co., Leseempfehlung, Gesunder Menschenverstand, Gesellschaft, Germanyland
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10. Dezember 2009

Die FDP und die Steuern

MMNews: Die FDP will eine Mediensteuer die jeder Erwachsene mit festem Einkommen zahlen soll.

SpOn: Taliban arbeitete früher als Reporter - soviel zu unabhängigen Reportagen aus dem Nahen und Mittleren Osten

WELT: Die verborgenen Kosten des Kampfes gegen den Klimawandel

WELT: Religionsfreiheit im Reiche Allahs. Lesenswert sind die Kommentare. Offensichtlich sind zumindest WELTleser nicht ignorant…

Tagesspiegel: Die Armutsheuchler. Wieso es immer Armut in Deutschland geben wird. Wenn die meisten Porsche fahren wird der Fahrer eines neuen BMW 5er als arm gelten. Oder aber: Wenn morgen alle nur noch 500 Euro bekommen ist die Armut besiegt. Sehr schöne Argumenatationshilfe.

Autor: Huwi | Abgelegt unter Leseempfehlung
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27. November 2009

Bzgl. Tanklaster-Vorfall

Auf breiter Front wird gerade gegen den ehemaligen Verteidigungsminister Jung Front gemacht, sein Kopf wird gefordert.
Hier zunächst ein Video das Angriffs:

Was passiert wenn ein Fahrzeug dieser Größe als Bombe eingesetzt wird zeigt dieses Video aus dem Irak:

Das Weblog-Sicherheitspolitik, auf dem ich auch beide obige Videos gefunden habe, hat zwei sehr lesenswerte Beiträge zu dem Thema verfasst:
Kommentar zu den Vorfällen
Voreilige Schlussfolgerungen über zivile Kollateralschäden

Autor: Huwi | Abgelegt unter Leseempfehlung, Afghanistan, Militär, Mittlerer & Naher Osten, Kommentare
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13. November 2009

Politischer Prozess in Dresden

Hier wurde bereits ausführlich auf den Prozess gegen Alex W. eingegangen. Nichts desto trotz möchte ich auf zwei Lesenswerte Artikel zu dem Thema verweisen:

Zum einen Thorsten Hinz in der JF:

 Erst am Montag war bekannt geworden, daß Alex W. von der russischen Armee wegen Schizophrenie ausgemustert worden war, trotzdem fiel bereits zwei Tage das Urteil, das dem Angeklagten die volle Schuldfähigkeit attestierte. War es in der kurzen Zeit tatsächlich möglich, die russischen Dokumente professionell zu übersetzen und angemessen zu würdigen?

In der DDR wurde jeder zur Armee gemustert, der nicht gerade seinen Kopf unterm Arm trug. In der sowjetischen Armee ging es noch viel härter zu, und nach allem, was man aus Rußland hört, hat sich daran bis heute nichts geändert. Wenn Alex W. dennoch ausgemustert wurde, bedeutet das wohl, daß es sich bei ihm um einen klinischen Fall handelt, der selbst der russischen Armee zu riskant erschien.

[…]

Ein Mann, der eine schwangere Frau massakriert, hat sich moralisch selber gerichtet. Seine moralische Vernichtung aber auch noch öffentlich im Gerichtssaal zu zelebrieren, gehört zum Ritual eines Schauprozesses und nicht zum rechtsstaatlichen Verfahren.
Jeder Jurist weiß das. Für den Ausbruch des Staatsanwalts gibt es nur zwei Erklärungen: Entweder handelt es sich um eine freiwillige, präventive Verneigung gegenüber der besagten Instanz, oder ein gefühlter, schwer erträglicher Druck ist in Richtung des Angeklagten explodiert.

Die Bundesintegrationsbeauftragte Maria Böhmer (CDU) in ihrer mariechenhaften Unbedarftheit wertete den Richterspruch als ein klares Zeichen für die arabische Welt und für die Muslime in Deutschland. Das provoziert die Gegenfrage, welches Signal mit der richterlichen Milde gegen ausländische Straftäter, die sich an Deutschen vergreifen, beabsichtigt ist.

In einem früheren Beitrag vor dem Prozess hatte er das geschrieben:

Wie bekannt wurde, hat Scheich Ihab Adli Abu al-Madschd in einer einstündigen Audiobotschaft im Internet den in Deutschland lebenden Muslimen nahegelegt, Alex W. zu töten und Gottes Lohn dafür in Aussicht gestellt. Damit ist zugleich ein Erwartungsdruck gegen das Gericht, gegen den Staatsanwalt, die Gutachter, die Verteidigung aufgebaut, dem diese sich nach aller psychologischen Wahrscheinlichkeit schlecht entziehen können. Sie müssen sich fragen, ob sie nicht Gefahr laufen, selber einen Bannfluch auf sich zu ziehen, falls sie den Erwartungen nach einer Maximalstrafe nicht entsprechen oder auf Entlastungsgründen für den Angeklagten bestehen. Damit wird die Angst zum Element der Rechtsfindung. In dieser Hinsicht stellt der Prozeß in Dresden einen Präzedenzfall dar — jedenfalls den ersten, der allgemein bekannt ist. Mit ihm wird sich das Land wieder ein kleines Stück verändern.

 Der Andere ist von Kewil:

Sherbini erstattet Anzeige wegen Beleidigung! Die Polizei nimmt das auf, was unüblich ist, normal ist anscheinend Privatklage. Und nun kriegt der HartzIV-Empfänger, der als Regelleistung 359 Euro bezieht, einen Strafbefehl vom Amtsgericht Dresden über 330 Euro, damit wären ihm für diesen Monat 29 Euro zum Leben geblieben. Frage an die Juristen hier: Ist der HartzIV-Regelsatz nicht das Existenzminimum? Wie kann ein Gericht diese Strafe verhängen?

Alex W. legt Widerspruch ein, bezeichnet den Islam als verrückte Religion etc., es kommt zur Verhandlung, Sherbini ist Zeugin, Alex W. gibt sich weiter uneinsichtig, hält Muslime nicht für beleidigungsfähig, das Gericht erhöht auf 780 Euro. Nochmals die Frage an die Juristen: Wie sollte er das eigentlich bezahlen? W. legt Berufung ein. Ein politkorrekter Staatsanwalt aber auch.

[…]

Nachdem Alex W. Marwa Sherbini erstochen hatte und überwältigt worden war, bat er die Polizei, ihn zu erschießen. Ist das normal? Alex W. kam seltsam verkleidet ins Gericht und randalierte zweimal. Normal? Einmal zeigte er sich, und er soll kindlich ausgesehen haben. Und dann ist da noch die Sache mit dem russischen Militärdienst. Da kommt vorgestern kurz vor Schluß des Mordprozesses die Bestätigung hereingeflogen, daß der Angeklagte wegen Schizophrenie vom Militär befreit wurde, und das Gericht würdigt dieses Schreiben in keinster Weise, sondern hält am Zeitplan fest. Die Richterin forderte dagegen Alex W. auf, er solle selbst sagen, ob er während der Tat schizophren gewesen sei. Ist das normal? Ich halte eine solche Aufforderung für gaga!

Autor: Huwi | Abgelegt unter Leseempfehlung, Gesellschaft, Germanyland, Innere Sicherheit
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