Dieser Mann …
… beeindruckt mich immer mehr.
Autor: Jürgen | Abgelegt unter Medienwelt, Libertophobie, Kulturelle Bereicherung, Fremde Betten, Satire, Islamkritik
0 Kommentare . .
… beeindruckt mich immer mehr.
Autor: Jürgen | Abgelegt unter Medienwelt, Libertophobie, Kulturelle Bereicherung, Fremde Betten, Satire, Islamkritik
0 Kommentare . .
Nachdem LiveLeak Wilders Film mittlerweile vom Netz genommen hat, kann er hier von unserer Seite heruntergeladen werden (wmv-Format, 36 MB; rechte Maustaste - “Speichern unter” auswählen).
Nachtrag: Broder mit einem ausgezeichneten Kommentar.
Autor: Jürgen | Abgelegt unter Medienwelt, Islamkritik, In eigener Sache
18 Kommentare . .
So, die ersten Reaktionen in den großen Onlinezeitungen auf Geert Wilders Film “Fitna” liegen vor. Nicht viel G’scheites dabei, vielfach nur Wiederholungen dessen, was in den Medien auch schon Tage zuvor zu lesen war, sowohl die Betitelungen und Begrifflichkeiten betreffend, als auch die oftmals begriffsstutzige inhaltliche Voreingenommenheit.
Der differenzierteste Kommentar (leider auch mit manch nicht nachvollziehbaren Aussagen) findet sich momentan in der FAZ:
[…] Es ist schon eine ziemliche Packung, die dem Zuschauer zugemutet wird. Es ist ein direkter Sprung ins Gesicht all jener, die die Probleme leugnen oder auf die lange Bank schieben wollen. Es ist aber kein rassistischer oder blasphemischer Film. Viele moderate Muslime, die selbst die Opfer der Fanatiker sind, werden ihn mit ebensolchem Entsetzen sehen wie säkulare oder christliche Zuschauer. Nur Verdränger haben ein Problem damit, so einen Film zu zeigen.
Es ist kein ausgewogener Bericht, keine faire Dokumentation, aber auch kein Aufruf zum Hass, sondern der Entsetzensschrei eines Mannes, der von Al Qaida mit einem Todesurteil belegt wurde und seit Jahren in ständiger Furcht um sein Leben sein muss und - obwohl er nie zur Gewalt aufgerufen hat und nie gewalttätig war - rund um die Uhr von Leibwächtern beschützt wird. […]
Der Öffentlichkeit ist so ein gequälter und quälender Film unbedingt zuzumuten. Wer glaubt, Dialog müsse immer nett und easy sein hat nichts verstanden. Fitna provoziert eine Krise, aber nur so gibt es in dieser jahrzehntelang verpassten Debatte Fortschritt.
Interessant ist die Reaktion der niederländischen Regierung, wie wir sie aus einem zweiten Spiegel-Artikel erfahren:
[…] Wird der Film jener Aufregung gerecht, die seit Monaten in den Niederlanden und auch Europa vor der Ausstrahlung herrscht? Der Geheimdienst in Den Haag hatte schon vor Wochen eine Erhöhung der Terroralarmstufe durchgesetzt. Die Botschaften in der arabischen Welt hatten Evakuierungspläne - und Premier Jan Peter Balkenende fragte seine EU-Amtskollegen schon, ob sie ihn unterstützen würden, falls sein Land Zielscheibe von Protesten und Boykottaufrufen würde.
Am Abend kam das Kabinett zusammen und schaute gemeinsam den Film, der nun auf der ganzen Welt in Niederländisch und Englisch zu sehen ist. Dann, nur drei Stunden nach dem Erscheinen von “Fitna”, trat ein ernster Premierminister Jan Peter Balkenende vor die Medien und hielt eine Ansprache auf Niederländisch und für das Ausland gleich noch mal auf Englisch. Der Regierungschef geißelte darin die Gleichsetzung des Korans mit Terroranschlägen. Er kündigte an, dass das Justizministerium rechtliche Fragen prüfen wird. Und er erinnerte daran, dass bei den Selbstmordanschlägen schließlich auch Muslime getötet wurden.
Balkenende kritisiert, dass Wilders allein niedere Gefühle gegen Muslime aufstacheln will: “Lasst uns Brücken bauen und Vorurteile überwinden”, hält er Wilders und seinem Film entgegen. […]
Wäre ich Holländer, ich würde mich schämen angesichts solcher Feigheit und Ignoranz, gepaart mit dem typisch politischen Schönsprech, dem längst jeglicher Bezug zur Realtität abhanden gekommen ist. (Aber bei uns schaut’s in der politischen Landschaft ja auch nicht viel besser aus.)
Wie schrieb Mir in einem Kommentar zum vorherigen Posting so treffend? “Die Reaktionen auf den Film sind denn auch fast lehrreicher als die Inhalte desselben.” So ist’s. Und wer noch mehr Belege dafür braucht, der schaue sich, solange die Redaktion sie online belässt, die Kommentare in der Welt zum Thema an.
Update: Nachdem LiveLeak Wilders Film mittlerweile vom Netz genommen hat, kann er hier von unserer Seite heruntergeladen werden (wmv-Format, 36 MB; rechte Maustaste - “Speichern unter” auswählen).
Autor: Jürgen | Abgelegt unter Medienwelt, Islamkritik
4 Kommentare . .
Oder besser: lass sie dir bilden. Zum Beispiel von Leuten wie Andrew Keen:
Das Web 2.0 schafft die Wächterfunktion der Medien ab und die Erwachsenen, die diese Funktion traditionell einnahmen, gleich mit. Ich meine Redakteure, die bestimmen, ob Artikel glaubhaft, korrekt und verlässlich sind. Nun haben wir es mit einer Kakophonie von Inhalten zu tun, die von den Nutzern selbst erstellt werden. Die sind nicht ausgewählt, nicht qualifiziert und werden nicht auf ihre Korrektheit überprüft. (Quelle)
Aktueller Fall aus der unzählbaren Masse der Beispiele von überzeugender Wächterfunktion der Medien, von Redakteuren, die bestimmt haben, was glaubhaft, korrekt und verlässlich ist, von Inhalten, die ausgewählt, qualifiziert und auf ihre Korrektheit überprüft wurden — summa summarum von qualitätsjournalistischen Meisterleistungen der “Elite-Medien des Mainstream“:
(via PI)
Autor: Jürgen | Abgelegt unter Lug & Betrug, Medienwelt
4 Kommentare . .