Leider reichen meine Englischkenntnisse für dieses hochgestochene Englisch nicht aus. Vielleicht kann Michael Meyn für das interessierte Publikum bei Gelegenheit mal übersetzen, wofür “Deutschlands Stimme in der EU” am Ende der Rede soviel Beifall erhält?
Der linke CDU-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers zeigt mal wieder, dass Politiker ihr Fähnlein im Winde drehen. Wenn nötig, spielt der große Arbeiterführer, der die SPD gerne links überholen möchte, auch mal fleißig mit Ressentiments:
So zumindest nenne ich die zwei lustigen Gesellen, die vor einigen Tagen mal eben mit 134 Milliarden US-Dollar in Staatsanleihen erwischt wurden.
Umgerechnet knapp 96 Milliarden Euro (134 Milliarden Dollar) in Wertpapieren, Staatsanleihen der USA, hat die italienische Finanzpolizei Guardia di Finanza bei einer Grenzkontrolle am 3. Juni im Koffer zweier Japaner gefunden, die in die Schweiz reisen wollten. Dass die Papiere echt sind, ist nicht ausgeschlossen. Rätselhaft bleibt, warum zwei Männer im späten Frühling des Jahres 2009 versucht haben, mit Werten über die Grenze zu kommen, die etwa das Zweieinhalbfache der jährlichen Schweizer Bundeseinnahmen ausmachen.
Ich muss zugeben, unter Ausnahmebedingungen würde ich es mir doch mal überlegen, harmlose Reisende zu bestehlen. Immerhin, Berlusconi wird sich freuen und in die Geschichte sind die Zwei damit wohl auch eingegangen
Bei einem waghalsigen Angriff am vergangenen Freitag gelang es Al-Kaida-Terroristen, sich des Teleprompters von Präsident Obama zu bemächtigen und den Sicherheitskräften des Weißen Hauses zu entwischen. Kurz darauf veröffentlichten sie ihre Forderungen in einem unscharfen Video, auf dem der gefesselte und mit einer Augenbinde versehene, aber augenscheinlich unverletzte Teleprompter des Präsidenten zu sehen ist, hinter dem zwei schwer bewaffnete maskierte Männer stehen, die Verse aus dem Koran zitieren.
Ein sichtlich erschütterter Präsident Obama versuchte sich daraufhin mit eigenen Worten an das Presse-Korps des Weißen Hauses zu richten: “Worte, äh … ähm … ich, äh … ha-ha, nun …”
“Wir brauchen ein Verb!”, rief David Gregory von MSNBC.
Doch, ich muss sagen, ich fand den Auftritt von Obama bei Jay Leno sehr sympathisch. Ich finde es richtig gut, dass ein Präsident der USA erstmals Gast einer Talkshow war. Und die Späßchen waren auch sehr gelungen. Am besten gefiel mir allerdings, dass ein Präsident der Democrats über den hausgemachten Mist der von sog. “Progressiven” installierten Political Correctness gestolpert ist. Und das meine ich gänzlich schadenfreudefrei. Zweierlei hat aus meiner Sicht dieser “Fauxpas” Obamas verdeutlicht:
1. Die PC mit ihrer Retortenhöflichkeit ist ein unnatürlicher Krampf, der das Leben bremst und erschwert, weil
2. die PC u. a. Fehler (Fehltritte) und Griffe ins Klo produziert, wo in aller Regel keine sind (oder sie so marginal sind, dass sich kein Mensch darüber echauffieren würde, gäbe es die PC nicht).
Hier das Video — Obamas “Special Olympics”-Aussage kommt ziemlich weit hinten; leider ist die Zeit nicht korrekt ablesbar:
Besonders dann, wenn sie von Knalltüten wie Joe Biden völlig unabsichtlich gemacht werden. Naja, der Mann im Rollstuhl wird’s ihm sicher verziehen haben. Es sind ja bald Wahlen…