Rush Limbaugh Quote of the Day:
"Am I right, my friends? I am talking about you. You know I'm right; I'm right even when I think I'm wrong! That's why my accuracy rating is documented to be almost always right 98.8%"
22. Mai 2008

Mazeltov

Israel hat Geburtstag gefeiert. Die Länder dieser Welt haben, so sie überhaupt Notiz von der Existenz dieses Staates nehmen, ihre Glückwünsche - die ehrlichen und die vergifteten - oder ihre Verwünschungen vorgetragen und langsam kehrt wieder Alltag ein. Alle Anstrengungen der arabischen Staaten und ihrer Freunde konnten nicht verhindern, dass dieses kleine, jüdische Land seinen 6oer erleben durfte und sich daran macht, derartige Feiertage noch öfters zu wiederholen. Was geht uns das an? Was hat dieses kleine, nebbiche Land, das nicht über Öl verfügt und das in der Mehrzahl von Juden bewohnt wird, die sich weigern die Lehren von Auschwitz zu begreifen und sich dem nächsten Holocaust mit etwas weniger Getöse hinzugeben, mit uns zu tun? Können wir uns überhaupt freuen, wenn ein Volk, das sich Palästinenser nennt, so unendlich leidet?
Die Existenz Israels ist in der Tat ein Grund zu feiern! Nicht nur, weil Israel diese Welt bunter, besser, gemacht hat. Nicht nur, weil es gezeigt hat, wie menschlicher Geist die Wüste bezwingt und sich mordlustige Nachbarn vom Leibe hält. Nicht nur, weil die Geburt dieses Staates ein Stück Gerechtigkeit für die Juden - und die Naqba, die Katastrophe, ein Werk der Araber war.
Es ist vor allem ein Grund zu feiern, weil die Diskussion um Israel ein Lackmustest für die Anständigkeit ist, eine Wasserscheide zwischen Geist und Ungeist, weil die Existenz dieses Staates den wahren Unterschied zwischen den politischen Lagern deutlich macht. Zwischen denen, die Freiheit und Menschlichkeit anstreben und denen, die totalitäre Illusionen pflegen.
Und deshalb, noch einmal Mazeltov, uns allen!

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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Politik allg., Israel, Polemik
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04. März 2008

Wenn ein Idiot schweigt

Den guten Rat bekam er aus königlichem Mund. Nun hielt der Westentaschen-Hitler (oder Stalin?) Hugo tatsächlich den Mund. Bei einer Schweigeminute für den liquidierten Chefterroristen der FARC, Raul Reyes. Zuvor hatte er allerdings noch seine Armee in Marsch gesetzt und gemeinsam mit seinem Diktatorenklon Correa Front gegen Kolumbien gemacht, das er als “Israel der Anden” und als “Schosshündchen des US-Imperialismus” bezeichnete. Idioten reden eben viel und dummes Zeug, wenn der Tag lang ist. Kolumbien hingegen plant Chavez wegen Unterstützung linker Terroristen vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen. Chavez sieht also einer interessanten Zukunft und grossen Zeiten entgegen, ebenso die Völker Lateinamerikas, die diese linken Populisten, die so wenig für ihre Völker tun, an die Macht gewählt haben. Man kann allerdings davon ausgehen, dass den Völkern dieses Kontinents eine weniger interessante Zukunft und kleine Zeiten lieber wären. Und vor allem Präsidenten, denen angesichts toter Terroristen etwas anderes einfällt, als Schweigeminuten zu zelebrieren

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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Left Trash, Polemik
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02. März 2008

Zivilisten? Komplizen!

Sie hätten es wissen müssen, die Chefterroristen der Hamas. Man schiesst nicht jeden Tag Raketen nach Israel. Irgendwann kommt eine Antwort, sogar dann, wenn der Regierungschef Olmert heisst. Jetzt reichte es den Angegriffenen und sie schlagen zurück, hart, so wie man eben zurückschlägt, wenn man lange unter den Schlägen der Hamas, des Jihad und anderer “Freiheitskämpfer” zu leiden hatte. Und nun ist der Jammer gross. Abbas redet von “Holocaust” und beweisst damit seine Ahnungslosigkeit, der Vorturner der UNO faselt etwas von “überzogener Gewaltanwendung”, die EU verurteilt das Vorgehen als “unangemessen”, so als dürfe Israel nichts unternehmen, was über das Werfen von Wattebällchen hinausgeht, und bei den Medien macht man sich Gedanken über die Zivilisten, die durch die Kampfhandlungen zu Schaden kommen. Und genau da sollte man einmal nachhaken. Welche Zivilisten? Sind Leute, die eine Hamas gewählt haben und ihr offenbar willig in ein militärisches Abenteuer folgen (nichts anderes sind die Terrorhandlungen dieser Organisation) nicht auch veranwortlich für die Folgen ihres Tuns? Sind steinewerfende Jugendliche, sind Leute, die sich als menschliches Schutzschild für Terroristen hergeben, sind Eltern und Erzieher, die ihren Kindern den Wunsch Märtyrer zu werden einimpfen Zivilisten, oder sind diese Leute in diesem unsymetrischen Krieg bereits Kämpfer? Eines sind sie in jedem Fall; Komplizen des Terrors! Und mit den Folgen dieser Komplizenschaft müssen sie nun leben oder sterben. Wer auf die Frage “Wollt ihr den totalen Krieg?” mit einem brüllenden “Ja” antwortet, sollte wissen, was auf ihn zukommt!

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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Israel, Polemik, Analysen
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16. Februar 2008

Die Hosen unten

Friedrich Schiller meinte, Theater sei eine “moralische Anstalt”. Das mag zu Schillers Zeiten so gewesen sein, heute wird Theater von Leuten gemacht, die Friedrich Torberg “Brechtokokken” nannte. Diesen Leuten fehlt alles, was Theater “moralisch” machen könnte. Standpunkte, Orientierung und die moralische Qualifikation, die Menschen von Unmenschen unterscheidet. Es gibt Dinge, die tut man nicht, wenn man das Privileg hat, seine Meinung einer breiten Zuseherschaft zu präsentieren und dafür noch aus der Hand der Allgemeinheit alimentiert wird. Zum Beispiel, mit Diktatoren knutschen. Das ist völlig unmöglich, wenn man noch einen Rest von Selbstachtung besitzt und die moralischen Koordinaten intakt sind. Wenn sie intakt sind. Wenn nicht, ist man ein selbstverliebter, eitler Dreckskerl, dem egal ist, ob man mit Mördern und Klerikalfaschisten turtelt, auf den Gräbern der Ermordeten Theater spielt und einen ziemlich jämmerlichen Eindruck macht, wenn man danach gefragt wird.Dann steht man da, hat die Hosen unten und macht auf antiimperialistisch. Mit anderen Worten, man zeigt sich in seiner ganzen Erbärmlichkeit, eben Brechtokokke.
Peymann, das Interview.

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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Germanyland, Polemik
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07. Februar 2008

Im Gedenken an Henry II.

Die Erzbischöfe von Canterbury hatten immer schon ein gespanntes Verhältnis zur englischen Gerichtsbarkeit. Nicht nur Thomas Becket hatte seine Probleme mit dem Anspruch des zweiten Henry, “gefallene” Priester der königlichen Rechtsprechnung zu unterstellen, auch sein Nachfolger Rowan Williams hat krause Ideen zum britischen Rechtswesen. Er plädiert für die Einführung der Sharia in GB. Natürlich nur im begrenzten Rahmen der Zivilgerichte, etwa bei Ehe- oder Finanzstreitfällen, und auch dies nur, um die “soziale Kohäsion” zu verbessern. Sozusagen “Sharia-light” für Freiwillige, die sich aus Glaubensgründen nicht mit dem britischen Rechtssystem anfreunden können. Dies kann natürlich nur ein Anfang sein, die sprichwörtliche britische Political Correctness und 1,7 Millionen Muslime in GB werden zweifellos für einen Siegeszug des islamischen Rechts sorgen. Alles weitere regeln die Shariagerichte.

Bleibt noch die Frage nach dem Geisteszustand des anglikanischen Kirchenfürsten, nein, eigentlich erübrigt sie sich. In Jean Anouilhs Stück fragt Henry II. “Wer befreit mich von diesem lästigen Priester?” Damit ebnet er Thomas Becket den Weg in die Heiligkeit. Die englische Krone ist heutzutage weit zivilisierter. Es mag Leute geben, die das bedauern.

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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Polemik, Satire
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