Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
02. September 2010

Archaisches Ritual im High-Tech-Format

So bezeichnet Henryk M. Broder die aktuelle Hatz gegen Thilo Sarrazin …
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Autor: Heinz | Abgelegt unter Political Correctness, Leseempfehlung, Medienwelt
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29. Juli 2010

LSVD greift durch - Gegen Christen


Mit der Eröffnung einer neuen Internetseite hat der Lesben- und Schwulenverband Deutschlands eine Kampagne gegen alle Christen gestartet, die sich kritisch mit Fragen homosexueller Lebensweisen auseinandersetzen. Der LSVD zeigt dabei ein missionarisches Selbstverständnis. Seine Kampagne trägt das Projektsiegel “Mission: Aufklärung”.

Eine Hauptstoßrichtung der jetzigen Kampagne “Mission: Aufklärung” ist der Versuch, therapeutische Hilfe für Menschen zu untersagen, die mit ihrer sexuellen Orientierung im Konflikt leben. Wie bereits beim Marburger Kongreß diskreditiert der LSVD ein therapeutisches Angebot an Hilfesuchende, die eine Veränderung homosexueller Orientierungen anstreben, als angeblich gefährlichen “Umpolungsversuch”. Mit solchen “Umerziehungspraktiken” und “Diskriminierungen” werde ein “destruktives” Angebot gemacht und in einem “meist evangelikal geprägten Umfeld” ein Druck ausgeübt, unter dem viele zusammenbrächen, schreibt der LSVD.

Im Rahmen seiner neuen Kampagne äußert sich der LSVD auch über die rechtliche Verfolgung kritischer Auseinandersetzungen mit homosexuellen Lebensweisen: “Bei vielen Aussagen von Fundamental-Evangelikalen fühlen sich Homosexuelle beleidigt oder herabgewürdigt. Die Frage, ob eine herabwürdigende Äußerung als Beleidigung, als Verleumdung oder als Volksverhetzung zu werten ist, lässt sich nur dann zuverlässig beurteilen, wenn man auch den Kontext berücksichtigt, in dem die Äußerung gefallen ist.” Als mögliche Gesetze, die zur Anwendung kommen können, nennt der LSVD § 130 StGB (Volksverhetzung), §185 StGB (Beleidigung) und das AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz).Insgesamt ordnet der LSVD seine neue Kampagne der Zielsetzung unter, gegen angeblich religiös begründete Diskriminierung vorzugehen. Das LSVD-Projekt “Mission Aufklärung” trägt den dementsprechenden Stempel: “Netzwerk gegen religiös begründete Diskriminierung”.

Quelle

Das I-Wort wird vom LSVD in Zusammenhang mit religiös motivierter Diskriminierung nicht verwendet. Es scheinen lauter evangelikale Christen mit Migrationshintergrund zu sein, die den Homos in Wowis Schwulenparadies das Leben zur Hölle machen.

Ältere Beiträge zum Thema

Autor: Heinz | Abgelegt unter Homos & Co., Political Correctness, Christophobie
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22. Juli 2010

Die Edathysierung der CDU - Club der Deppen und Unehrlichen


Die CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat ihrem Mitglied René Stadtkewitz ein Ultimatum gestellt, sich von dem niederländischen Islamkritiker Gert Wilders zu distanzieren.Stadtkewitz solle binnen drei Tagen „verbindlich“ erklären, daß er sich zu den „Zielen und Werten der Christlichen Demokratischen Union“ bekenne, sich an keiner Veranstaltungen von Geert Wilders beteilige und keine „Organisation oder Partei“ unterstütze, die „in Konkurrenz zur Berliner CDU“ bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus 2011 antrete, forderte Fraktionschef Frank Henkel in einem Brief an Stadtkewitz, der der JUNGEN FREIHEIT vorliegt.

Da geht den Berliner CDU-Genossen doch glatt der Arsch auf Grundeis: Man hat die eigenen Werte schon lange mit Füßen getreten, das eigene Volk für belanglos erachtet und die deutsche und europäische Kultur für beliebig austauschbar. Linkem Druck folgend befindet sich die heutige CDU weit links von der SPD von vor 30 Jahren. Wissend, dass diese permanente Bewegung nach links vielen CDU-Anhängern gegen den Strich geht, mahnt dieser Verräterverein allen Ernstes an, dass ausgerechnet der aufrechte Konservative Stadtkewitz sich zu den „Zielen und Werten der Christlichen Demokratischen Union“ bekenne, die diese Bande in den letzten Jahrzehnten aufgegeben hat!

Fraktionschef Henkel warf Stadkewitz vor, sich auf einem „politischen Irrweg“ zu befinden. „Eine Ideologie, die Menschen herabsetzt oder einer Gruppe wie den Muslimen insgesamt und undifferenziert grundsätzlich unterstellt, sie seien zu einem toleranten Miteinander nicht bereit oder in der Lage, hat mit den allgemeinen akzeptierten Werten unserer Partei als auch unserer Gesellschaft nichts zu tun“, heißt es in dem Brief.

Ist das Bosheit, Dummheit oder Blindheit? Hier wird Offensichtliches, Unübersehbares geleugnet! Die Realität wird zur Fiktion erklärt, weil die Fiktion nicht zur Realität paßt! Das Erkennen und Beschreiben der Realität wird geächtet!
Nie haben Wilders oder Stadtkewitz Muslime oder Ausländer herabgesetzt! Nirgendwo auf der Welt erleben Nichtmuslime, die in einer muslimischen Mehrheitsgesellschaft leben müssen, Toleranz! Wie tief ist die CDU gesunken, dass sich ihre Fraktionsvorsitzenden in der Rolle der Wiederkäuer dumpfer linker Propaganda gefallen?

Lesen!

Nachtrag:

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Autor: Heinz | Abgelegt unter Leseempfehlung, Political Correctness, Der andere Rassismus, Ratiophobie, Left Trash, Germanyland
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17. Juli 2010

Mourinho steht auf Deutsche!

So titelt t-online heute. Der Link führt leider zu keinen näheren Informationen. Ein Beispiel dafür, wie sich freie Medien verkrampfen, biegen und brechen, um auch ja ihre DDR 2.0 Systemkonformität zu belegen:

deutschefussballer.JPG

Siehe auch

Autor: Heinz | Abgelegt unter Der andere Rassismus, Political Correctness, Medienwelt, Germanyland, Fußball + Sport, Realsatire
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28. Juni 2010

Intelligenztests für Politiker…

…möchte man fordern, wenn man die reflexhaften unsachlichen Reaktionen auf die Forderung nach Intelligenztests für Zuwanderer liest. Dabei böte der Vorschlag sicherlich reichlich Diskussionsstoff, denn über seine Sinnhaftigkeit bin ich mir selbst nicht im Klaren. Ich weiß zu wenig darüber, was ein IQ-Test wirklich aussagt, um die Forderung richtig beurteilen zu können, aber eine Einordnung der Reaktionen fällt mir nicht sonderlich schwer. Beginnen wir mit Maria Böhmer:

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, findet den Vorstoß „abwegig und nicht von besonderer Intelligenz geprägt. Zuwanderern pauschal Dummheit zu unterstellen, ist eindeutig diskriminierend“

Das Kompliment, eine abwegige nicht von besonderer Intelligenz geprägte Äußerung gemacht zu haben, fällt wohl auf Frau Böhmer zurück. Wer unterstellt den Zuwanderern denn eigentlich pauschal Dummheit? Welch ein absurder Vorwurf? Unterstellen wir Menschen auch pauschal Fahruntüchtigkeit und die Unfähigkeit an einer Hochschule zu studieren? Sind denn die Führerscheinprüfung und das Abitur auch diskriminierend? Wer der Meinung ist, dass Zuwanderer an einem IQ-Test scheitern würden, unterstellt ihnen pauschal Dummheit, nicht der, der testen möchte. Zuwanderern pauschal zu unterstellen, dass sie eine Bereicherung seien, ist übrigens auch eine Diskriminierung.

Auch Björn Böhning, Sprecher der SPD-Linken, hält solche Tests für „höchst fragwürdig“. Der 32-Jährige sagte WELT ONLINE: „Der Vorschlag der Unionspolitiker ist menschenverachtend. Wir sollten den Nachzug von Kindern und Ehepartnern erleichtern.“ Böhning hat das Gefühl, dass das Einwandern erschwert werden solle, und warnt: „Wir brauchen junge Menschen, um den Fachkräftebedarf in Deutschland zu decken.“ Das Fördern von Stärken oder das Erkennen von Schwächen sei Aufgabe von Schulen, so der Politiker. Dafür gebe es bereits entsprechende Förderprogramme.

Ja, Herr Böhning, so menschenverachtend wie das Abitur und die Führerscheinprüfung. Wir brauchen keine jungen Menschen, um den Fachkräftebedarf zu decken, wir brauchen Fachkräfte. Wie toll die Schulen es schaffen, die intellektuell unzureichend ausgestatteten Zuwanderer in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt zu integieren, zeigt die Schulabbrecher- und Arbeitslosenquote unter Mohammedanern.

Ali Al Dailami, Mitglied des Parteivorstandes der Linken, sieht mit dem geforderten Intelligenztest bewiesen, dass es um das Wissen der Unionspolitiker über die Migrationspolitik „nicht gut bestellt sei“. Dailami sieht in ihrer Forderung „Nützlichkeitsrassismus“: „Hätten sich die Unionspolitiker intensiv mit Migrations- und Integrationspolitik beschäftigt, so wüssten sie, dass im letzten Jahrzehnt mehr Menschen aus der BRD aus- als eingewandert sind.“

Ali Al Dailami beweist eindrucksvoll, dass er den zugrunde liegenden Sachverhalt nicht im entferntesten verstanden hat. Er kontert ein Qualitätsargument mit einem Quantitätsargument und rennt ins Leere. Hätte Herr Dailami sich mit Migration und nicht Migrationspolitik beschäftigt, dann wüßte er, dass auf der einen Seite Hochqualifizierte abwandern während auf der anderen Seite Arge-Kunden zuwandern.
Und was soll “Nützlichkeitsrassismus” schon wieder sein? Wo spielt hier Rassismus eine Rolle? Das klingt, als würde man Herpes Lippenkrebs nennen. Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun, klingt aber gefährlicher. Würde der Kampf gegen tatsächlichen Rassismus wirklich am Herzen liegen, sollte er aufhören, jeden Scheiß “rassistisch” zu nennen. All diese Hansel sollten sich noch mal “Die Geschichte des Jungen, der immer “Wölfe” rief” zu Herzen nehmen.

Auch der SPD-Politiker Ralf Stegner reagiert dort und erklärt: „Union will Intelligenztests für Einwanderer. Was Alkohol alles anrichten kann… Wie wärs mit Intelligentests für solche Politiker?“

Nein, Herr Stegner, wie wäre es mit Intelligenztests für alle Politiker nicht nur für die Ungenehmen! Aber danke, dass sie noch einmal zeigen, wer wirklich diskriminatorische Gedanken hegt.

Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter Political Correctness, Aus dem Irrenhaus, Kulturelle Bereicherung
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17. Juni 2010

Rassismus im ZDF?


In aller Regel werden die neutralen Zuschauer den Afrikanern ja die Daumen drücken. Allerdings sei nicht unerwähnt, dass Nigeria hier nicht unbedingt die beliebteste Nation in Südafrika ist. Das hat vielerlei Gründe.
Das liegt einmal daran, dass sich viele Nigerianer relativ, naja sagen wir mal - äh - arrogant benehmen, einige auch für organisierte Verbrecherbanden in Afrika die zentralen Figuren sind.

Rolf Töpperwien vor dem Spiel Nigeria-Griechenland.

Wer Nachrichten beispielsweise aus der Schweiz verfolgt, bekommt den Eindruck der Drogenhandel sei ausschließlich in Nigerianischer Hand, manche Internetseite behauptet gar, dies sei der Grund für “die Nigerianer” nach Europa zu kommen.

Von der natürlich fragwürdigen Pauschalisierung abgesehen ist doch interessant, wie offen und undifferenziert der ZDF-Sportreporter über diese weit verbreiteten Vorbehalte gegen Nigerianer spricht, ohne jede Differenzierung. Aber gut, Afrikaner dürfen offensichtlich anhand von Erfahrungen ganze Gruppen pauschal ablehnen, das bringt ihnen nicht einmal verhaltene Kritik ein. Man stelle sich vergleichbares nur einmal über die Liebe des deutschen Volkes gegen ein anderes vor…

Schon faszinierend, diese “Edler Wilder” Haltung…

Autor: Huwi | Abgelegt unter Political Correctness, Medienwelt, Zitate
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13. Juni 2010

Autobahn, das ist Autobahn!

Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein ruft einen neuen Reichsparteitag in Südarfika aus:

Die Linke kombiniert natürlich schnell:

Verschwörungstheorie: #Reichsparteitag war ein absichtlicher Test der Medienzaren, wie weit das deutsche Volk schon wieder ist. Hoffe nicht.

Wer von den Lesern kannte denn die Bezeichnung “das ist Reichsparteitag” als Synonym für “Das ist ein großartiges Gefühl”?

Die Kommentare auf Youtube sind jedoch der Knaller:

Es ist fraglich ob Frau Müller-Hohenstein deswegen ihren Posten verliert. Vielleicht findet das ZDF auch eine andere Endlösung.

Eva Hermann wurde wegen umstrittener Äußerungen über die NS-Familienpolitik im September 2007 vom NDR gekündig und diese Dame faselt bei einem Tor von Klose etwas von einem inneren Reichsparteitag für Miro. Offenbart doch wohl Ihre innere Einstellung,sowie Dummheit, denn nach den Rassengesetzen des 3. Reiches hätte heute wohl die halbe Mannschaft nicht spielen können. Raus mit solch einem Personal beim ÖRF.

Ölpest, Finanzkrise, unter der Schuldenlast zusammenbrechende Staaten, Schere zwischen Arm und Reich alles kein Thema mehr für die Linken, wenn jemand ein “falsches” Wort sagt!
Neues wichtigstes Ziel: Katrin Müller-Hohenstein muss vergast werden!

Dazu kommen aber natürlich eine große Anzahl politisch korrekter Kommentare…

Autor: Huwi | Abgelegt unter Political Correctness
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10. April 2010

Öffentlich-rechtliche Einseitigkeit bei KIKA

Am Donnerstag musste das ZDF in der KIKA-Nachrichtensendung für Kinder, “logo” , unsere Kleinen vor den Gefahren des Internets warnen, denn bei Facebook und SchülerVZ lauern böse Rechte, die den Kindern Freundschaft anbieten um sie dann zum Rechtsextremismus zu verführen! Wie schon eine Sendung vor einigen Tagen, muss man auch dieses Machwerk primär als Werbung für linksextremistische Gruppen und Ziele betrachten!

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Autor: Heinz | Abgelegt unter Political Correctness, Islam allg., Medienwelt, Left Trash, Germanyland
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08. April 2010

“Messias” auf Abwegen und Obama bushing in den MSM

Barack Obama hat die gezielte Tötung des radikalislamischen Predigers Anwar al-Awlaki angeordnet. Anwar al-Awlaki besitzt die amerikanische Staatsbürgerschaft, daher musste das Weiße Haus seiner geplanten Hinrichtung zustimmen. Der authentische Moslem soll Kontakt mit dem Nigerianer Farouk Abdulmutallab gehabt haben, der an Weihnachten ein Passagierflugzeug beim Landeanflug auf Detroit sprengen wollte, sich bei diesem Versuch aber lediglich seine Eier versengte, weil die in seiner Unterhose versteckte Sprengladung lediglich brannte, statt zu explodieren. Außerdem soll er mit Nidal Malik Hasan in kontakt gestanden haben, der Anfang November 2009 auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas “Amok lief” und dabei 13 Menschen tötete. Anwar al-Awlaki hat erst kürzlich zum “Heiligen Krieg” gegen die USA aufgerufen.

Interessant ist, wie deutsche Medien darüber berichten:


Ersten Mordversuch überlebt
Da es sich um einen US-Bürger handele, musste das Weiße Haus dem Mordauftrag zustimmen. US-Militärs, aber auch CIA-Geheimdienstagenten können geplant gegen ihn vorgehen. Wie die “Washington Post” schreibt, habe er bereits mindestens einen gezielten Angriff jemenitischer Sicherheitskräfte, die von US-Militärs unterstützt wurden, auf ein Treffen mutmaßlicher Al-Kaida-Kämpfer überlebt.

Aber, aber, “gemordet” haben Amerikaner zuletzt doch nur unter Bush, oder?

Terroristen sind “Kämpfer” und wer sich gegen diese wehrt ist ein “Mörder”!

Autor: Heinz | Abgelegt unter Political Correctness, Der Messias, Islam allg., Medienwelt, USA
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03. März 2010

Bundesredierung stuft die Armeniertragödie 1915/16 nicht als Völkermord ein

Der Bundestag hatte in einer Resolution noch vor fünf Jahren dafür plädiert, die Geschichte der Vertreibung und Vernichtung der Armenier zur Aufgabe bundesdeutscher Bildungspolitiker zu machen. Fraktionsübergreifend und einstimmig wurde eine Resolution verabschiedeten, die die „organisierte Vertreibung und Vernichtung von Armeniern“ bedauert. Nur Brandenburg hat den Genozid an den Armeniern bisher zum Pflichtthema des Geschichtsunterrichts gemacht. Nun rudert die Bundesregierung, namentlich das Außenministerium, zurück und will den Völkermord nicht als solchen bezeichnen. Man will die Bewertung der damaligen „tragischen Ereignisse“ ganz „unabhängigen Historikern“ überlassen! Die Aufarbeitung sei „in erster Linie Sache der betroffenen Länder Türkei und Armenien“. Die Türkei ist einfach zu wichtig für uns für Westerwelle.

Die Linken-Politikerin Katrin Werner, die die Anfrage initiiert hatte, kritisierte die Regierungsantwort als „Flucht vor politischer Verantwortung“. Mit ihrer Weigerung, das tragische Schicksal der Armenier endlich als historische Wahrheit anzuerkennen, falle die Regierung sogar hinter den damaligen Bundestagsbeschluss zurück. Die Haltung der Bundesregierung „zeugt von Geschichtsvergessenheit und politischer Verantwortungslosigkeit“, sagte Werner, die Mitglied im Menschenrechtsausschuss des Parlaments ist.

Dass ausgerechnet die LINKE so versessen auf eine klare Einstufung als Genozid ist, liegt vermutlich daran, dass den deutschen kaiserlichen Truppen eine gewisse Mitverantwortung für die Geschehnisse in Armenien 1915/16 zugeschrieben wird. Dass die anderen Fraktionen und vor allem die Regierung, sich in dieser Frage vor der Türkei bücken, ist mehr als peinlich.

Autor: Heinz | Abgelegt unter Geschichte, Political Correctness, Germanyland, Türkei
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