Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
01. September 2010

Verbieten!

Pipi Langstrumpf muss verboten werden.  Ihr Vater sei “Negerhäuptling” im Taka-Tuka-Land, steht da drin.  Schwarzafrikaner fühlen sich diskriminiert.

Kater Mikesch muss verboten werden. Im Buch (und in den Sendungen)  ist von “Zigeunern” die Rede.  Ein Roma fühlt sich diskriminiert und klagt.

Eigentlich müssten ALLE Bücher verboten werden, denn für jedes Buch findet sich mit Sicherheit jemand, der beleidigt ist.

In den Detektiv Blomquist-Bänden von Astrid Lidgren kommt ein Finne schlecht weg: Verbieten!

Im Glöckner von Notre Dame und in Madame Bovary macht man sich über Behinderte lustig: Verbieten!

Bei Karl May werden Komantschen, Armenier und Griechen negativ dargestellt: Verbieten!

Tacitus’ Germania beleidigt die Germanen.  Die leben zwar nicht mehr, könnten sich aber trotzdem beleidigt fühlen. Also: Verbieten!

Deswegen: ALLES, ALLES muss verboten werden!

Nur der Heilige Koran nicht, natürlich nicht.  Denn erstens kommt er direkt von Allah und zweitens könnten dann die Muslime sauer sein, und mit diesen sympathischen Menschen wollen wir es uns doch nicht verderben, oder?

Autor: Gerd | Abgelegt unter Realsatire
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18. August 2010

Lichterketten, Schutzschilde, Solidarität

Liebe Genossinnen und Genossen!

Es sieht schlimm aus.  Die faschistisch-imperialistische USA und ihr Lakai, der Staatenwinzling Israel arbeiten an einem Überfall auf die autonome Republik Iran.  Auch die bückedienerische Herrschaftsclique von Saudi-Arabien, Kuwait und andere rüsten sich für einen Rachefeldzug.  Nur weil der Iran ein bisschen Plutonium für seine kranken Kinder braucht!  Die Aggressoren wollen radiologische Forschungseinrichtungen und Krankenhäuser zerbomben!

Wenn wir das nicht verhindern, dann wird es Millionen unschuldiger Opfer geben.  Denkt an Vietnam!  Denkt an Kuba!  Denkt an den Irak!  Der schuftige Amerikaner greift sich ein Land nach dem anderen, um es seinem Machtbereich einzuverleiben!

Lasst uns auf die Straße gehen, lasst uns Licherketten bilden.

Lasst uns menschliche Schutzschilde sein, wie damals vor dem Einmarsch der Amis im Irak.  Kommt massenhaft nach Teheran.  Sammelt euch dort und formt lebende Schutzschilde. Mahmud Ahmadinedschad muss beschützt werden!!  Bringt Opfer für den Frieden!!!

gez. Gerd Gaggelgeimer - Linke Front für Ahmadinedschad

Autor: Gerd | Abgelegt unter Realsatire
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13. August 2010

Modernes Heldentum

Beherzte Bürger haben gestern vormittag durch entschlossenes Eingreifen womöglich eine Straftat verhindert.  In Gubbelgaube an der Würm wurde der bekannte Rechtspopulist Jasper V. gegen neun Uhr am Betreten eines öffentlichen Nahverkehrsmittels gehindert.  Der V. , der als Ratsherr für die “Bürger Gubbelgaube” im Stadtrat sitzt, hätte möglicherweise den Tramfahrer der Linie 2 rechtsradikal indoktrinieren können, mutmasst Sönke M., der sich dem Rechtspopulisten zusammen mit anderen Mitbürgern mutig in den Weg stellte.  Zudem hätte der V. durch seine Anwesenheit Fahrtgäste mit Migrationshintergrund zu unüberlegten Aktionen provozieren können.  Deswegen haben Sönke M. und seine Mitstreiter eine rechtsradikale Straftat verhindert.  Dafür werden sie, wie von der Bürgermeisterei zu erfahren war, die Städtische Tapferkeitsmedaille in Silber erhalten.

PS:  “Kein Jude kann deutscher Volksgenosse sein”.  Das sagte wann wer?  Wissen wir alle dank Geschichtsunterricht.

“Kein Türke kann Deutscher sein”.   Das sagte wann wer?  Vor kurzem eine 11-jährige Dummbiene.  Natürlich sagen 11-jährige Dummbienen viel dummes Zeugs, aber der Spruch ist ja nicht auf ihrem Mist gewachsen, denn hat sie von Abba oder Amma oder vom Imam oder vom Koranschullehrer oder vom Hodscha.

Autor: Gerd | Abgelegt unter Innere Sicherheit, Realsatire, Satire
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09. August 2010

Staatsposse

Das Grab von Fritz Teufel wird geschändet, seine Asche zerstreut und die Urne geklaut.  Eine subversive Aktion, bei der man denken könnte, dass sie ganz nach dem Geschmack des selbsternannten Spaßgerilja gewesen wäre.  Und jetzt ermittelt der Staatsschutz, verteidigt die Totenruhe vom Teufel, der den damaligen Staatsfeind Nr. 1, die RAF, zumindest moralisch und psychologisch, vielleicht auch materiell, unterstützt hat.  Natürlich ist das rechtens, aber dennoch: Welch eine Posse!

Autor: Gerd | Abgelegt unter Realsatire
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03. August 2010

Deutschland, wunderbares Multikulti-Land

Damit unsere Gäste sich hier richtig wohlfühlen, sind wir gerne bereit, unsere Gesetze zu ändern. Schließlich sind wir aufgeschlossen. Und multikulturell. Sämtliche Kulturen sind uns willkommen. Wir respektieren, dass Migranten ihre eigenen Sitten und Traditionen mitbringen. Selbstverständlich tolerieren wir alles. Aber natürlich gibt es auch Grenzen.

Prärieindianer: Die Leichen werden in Tücher eingenäht und in die Totenbäume gelegt. Ein Procedere, das eine starke Naturverbundenheit symbolisiert. Leider nach dem deutschen Bestattungsgesetz und der Friedhofsverordnung nicht gestattet. Tut uns leid.

Madegassen: Wenn einer Familie oder Person Unglück zustößt, kann ein Totenwendungsfest (Famadihana) stattfinden, um die Ahnengeister zu besänftigen. Der Tote wird aus dem Grab geholt, es wird gefeiert, er wird eingekleidet und wieder begraben. Bewundernswert! Exotisch, toll! Leider nach dem deutschen Bestattungsgesetz und der Friedhofsverordnung nicht gestattet. Tut uns leid.

Neuguinea: Verwendung der Schädel der Verstorbenen als Kopfstützen. Der rituelle Verzehr der Asche des Toten stellt seine ultimative Rettung vor dem Vergessen dar und sein vollständiges Aufgehen in der Gemeinschaft der Lebenden. Welch eine überwältigende Symbolik! Leider nach dem deutschen Bestattungsgesetz und der Friedhofsverordnung nicht gestattet. Tut uns leid.

Mexiko: Die Toten werden von ihren Anverwandten besucht. An den Gräbern wird gefeiert, gegessen, getrunken und gesungen. Welch ein schöner Ausdruck der Lebensfreude! Integration des Todes in das Leben. Leider nach dem deutschen Bestattungsgesetz und der Friedhofsverordnung nicht gestattet. Tut uns leid.

Zoroastrismus: Leichen auf den Türmen des Schweigens aufgebahrt, sie werden von Vögeln verzehrt – eine saubere Sache. Rückstandsfrei und geruchsfrei. Leider nach dem deutschen Bestattungsgesetz und der Friedhofsverordnung nicht gestattet. Tut uns leid.

Hinduismus: Öffentliche Verbrennung. Die Asche wird in den Fluss gestreut. Vorbildliches Bio-Recycling. Leider nach dem deutschen Bestattungsgesetz und der Friedhofsverordnung nicht gestattet. Tut uns leid.

Buddhismus: Der Verstorbene wird zu Hause aufgebahrt, auch wenn er im Krankenhaus verstorben ist. Abschiednahme durch die Trauergäste mit gemeinsamen Gesängen und Liedern. Sehr herzig, sehr human. Leider nach dem deutschen Bestattungsgesetz und der Friedhofsverordnung nicht gestattet. Tut uns leid.

Islam: Bestattung der Leiche innerhalb von 24 Stunden. Beerdigung nur im Leinentuch. Ewiges Ruherecht. Das alles ist eigentlich nach dem deutschen Bestattungsgesetz und der Friedhofsverordnung nicht gestattet. Aber für euch ändern wir die gerne!

Warum eine Ausnahme für die, nur für die? Na ja, die schreien am lautesten. Außerdem haben sie Waffen.

Autor: Gerd | Abgelegt unter Realsatire
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17. Juli 2010

Mourinho steht auf Deutsche!

So titelt t-online heute. Der Link führt leider zu keinen näheren Informationen. Ein Beispiel dafür, wie sich freie Medien verkrampfen, biegen und brechen, um auch ja ihre DDR 2.0 Systemkonformität zu belegen:

deutschefussballer.JPG

Siehe auch

Autor: Heinz | Abgelegt unter Der andere Rassismus, Political Correctness, Medienwelt, Germanyland, Fußball + Sport, Realsatire
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15. Juli 2010

Fundstück

In einem Schriftstück einer staatlichen Kommission (wie sage nicht, welcher) finde ich gerade eben den folgenden Satz:

Die Mitglieder der Kommission haben auf den beiden letzten Kommissionssitzungen Einvernehmen darüber erzielt, dass die Kommission erfolgreich gearbeitet hat.

Toll, was! So geht es bei den Staatsdienern zu.
“Finden Sie, dass Sie gut gearbeitet haben, Herr Kollege A?”
“Aber selbstverständlich! Und Sie? Haben Sie auch gute Arbeit gemacht?”
“Natürlich. Ich bin einfach gut. WIR sind gut!”
Beide geben sich die Hand und gehen ab.

Autor: Gerd | Abgelegt unter Realsatire
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01. Juli 2010

Florierende Gedenkindustrie

Gaggelgeimers Schriftstücke (5)



Betrifft: Florierende Gedenkindustrie

Sehr geehrter Herr Bundespräsident!
Werter BM des Inneren!
Liebe MPs der Bundesländer!

Mit großer Freude erfahren wir, dass sich der Freistaat Sachsen engagiert zeigt in der florierenden Gedenkindustrie um Marwa El-Sherbini, die in Dresden ums Leben kam. Es wird eine Bronzetafel mit würdevoller Inschrift geben. Gut so!

Doch Marwa ist nicht die einzige, die in aller Öffentlichkeit abgeschlachtet wurde. Nein – es gibt viele “Marwas” in Deutschland. Und wir finden, auch für diese sollten schöne Tafeln aufgestellt werden.

Zum Beispiel für Mel “Marwa” D. oder Pascal “Marwa” E. und viele, viele andere.

Als Text schlagen wir vor:

Wir ehren unseren Mitbürger . Er wurde Opfer von islamischer Einwanderung und Deutschenhass. Er ist dem mit Würde und vorbildlicher Zivilcourage entgegengetreten. Bei einer Begegnung mit islamischen Einwanderern wurde er niedergestochen. Wir verneigen uns vor dem Opfer dieser schrecklichen und unfassbaren Tat und trauern mit seiner Familie.

Weil es viele solcher Opfer gibt in Deutschland, wäre das ein großer Aufschwung für die Gedenkindustrie und auch für die Bronzegießer.

Wir hoffen, dass unser Vorschlag alsbald realisiert wird.

Mit vorzüglicher Hochachtung

i.A. Gertraut Gaggelgeimer
Fathomless - Büro für Soziale Gerechtigkeit

Autor: Gerd | Abgelegt unter Gaggelgeimers Schriftstücke, Realsatire, Satire
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28. Oktober 2009

Wenn selbst die ÖR sich wundern,

dann muss es in England echt schon übel zugehen:

“Evenin’ all” - “Guhnabendallerseits”, so begrüßte Sergeant Dixon in den Fünfziger Jahren seine Kollegen zu Beginn jeder Folge der BBC-Krimiserie “Dixon of Dock Green”. Heute könnte ihm dieser Gruß disziplinarische Schwierigkeiten bereiten, wenn er für die Polizei in Warwickshire auf Streife gehen würde.

Denn “Abend” ist ein äußerst unsensibler Begriff, hat die Polizeidirektion der mittelenglischen Grafschaft befunden, genau wie übrigens der böse “Nachmittag”. Diese Worte bezögen sich je nach ethnischer Herkunft auf sehr unterschiedliche Zeiträume, meinen die Vorgesetzten in einem Leitfaden für ihre Untergebenen. Da könnte ein unbedachtes “Guten Abend” oder “Schöner Nachmittag” schnell als beleidigend empfunden werden. Schon sei die Kommunikation zwischen Beamten und Bürger nachhaltig gestört, die öffentliche Ordnung potenziell gefährdet.

Es geht immer noch schlimmer

In Essex geht man noch weiter: Dort wurden Polizisten und Feuerwehrmännern, Entschuldigung, den Feuer bekämpfenden Personen,  nahegelegt, so aufgeladene Worte wie “Kind”, “Junge”, “Mädchen” oder “Jugendlicher” aus ihrem aktiven Wortschatz zu verbannen, berichtet der “Daily Telegraph”. Der Begriff “junge Personen” würde für all diese Gruppen vollkommen ausreichen und niemanden diskriminieren.

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Großbritannien, Aus dem Irrenhaus, Left Trash, Realsatire
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03. Oktober 2009

Ein Stück Heimat am Hindukusch

Damit unsere Soldaten sich in der Ferne wenigstens ein bißchen heimisch fühlen, wurde im Camp der Bundeswehr ein Stück Heimat installiert:

Es ist ein Kampf gegen den Terror, es ist Krieg. Jederzeit müssen unsere ISAF-Soldaten mit tödlichen Treffern der Taliban rechnen. Wer dann unversehrt ins Camp heimkehrt, sollte weiter wachsam sein. Geschossen wird nämlich auch aus den eigenen Reihen. Mit der Laserkanone. Kein Witz: Im deutschen Lager in Afghanistan wird geblitzt! TV-Moderator Michel Friedmann hat es bei einem Besuch in Mazar-e-Sharif gesehen: “Ein Objektschützer erzählte mir, er habe gerade ein Knöllchen bekommen. Für zu schnelles Fahren – hier in Afghanistan.”

Unser Bürokratismus wird uns nochmal umbringen!

Autor: Heinz | Abgelegt unter Afghanistan, Aus dem Irrenhaus, Germanyland, Realsatire
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